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Valeska Pannier, Sophia Karwinkel (Hrsg.): Was Kinder wollen und warum wir darauf hören sollten

Cover Valeska Pannier, Sophia Karwinkel (Hrsg.): Was Kinder wollen und warum wir darauf hören sollten. Argumente und Anregungen für eine kindorientierte frühe Bildung. verlag das netz GmbH (Berlin) 2018. 111 Seiten. ISBN 978-3-86892-147-2. D: 15,90 EUR, A: 16,40 EUR.
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Thema

Zum Thema Qualität in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Veröffentlichungen. Qualität von Kindertageseinrichtungen wird dabei vor allen Dingen aus Erwachsenenperspektive diskutiert. Die Perspektive der Kinder steht eher am Rande der Qualitätsdiskussionen. Neuere Forschungen beachten besonders die Sicht der Kinder auf Qualität in den Einrichtungen. Die Herausgeberinnen widmen sich der Frage, was aus Sicht der Kinder eine gute Kindertageseinrichtung ausmacht. Es werden sowohl wissenschaftliche Grundlagen zu den Bedürfnissen und Wünschen, die Kinder an Kindertageseinrichtungen haben, vorgestellt und es sind Praxistipps, wie pädagogische Fachkräfte diese Wünsche in ihrer Arbeit berücksichtigen können, zu finden.

Herausgeberinnen

Valeska Pannier ist Psychologin mit den Schwerpunkten Lernen und Entwicklung. Sie leitet in der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung das Bundesprogramm Qualität vor Ort und ist seit 2009 in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in der frühen Bildung tätig.

Sophia Karwinkel ist Redakteurin des Eltern-Portals und Mitarbeiterin in der Programmkommunikation von Qualität vor Ort der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Entstehungshintergrund

Das Thema Qualität in der Kindertagesbetreuung ist im fachlichen und gesellschaftlichen Diskurs vorwiegend von Erwachsenen geprägt. Diese Publikation stellt eine oft vernachlässigte Perspektive in diesem Diskurs in den Fokus, die Sicht der Kinder selbst. Bei diesem Buch handelt sich um ein Sammelwerk von verschiedenen Autoren, das auf den Ergebnissen der Studie „Kita-Qualität aus Kindersicht“ des Instituts für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) im Auftrag der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) basiert. Jede der insgesamt zehn Qualitätsdimensionen, die aus den Ergebnissen der Studie abgeleitet wurden, wird aus der Perspektive der Kinder, aus Perspektive der Wissenschaft und aus der Praxis heraus beschrieben. Die vorliegende Publikation versteht die DKJS als Ergebnis ihrer Arbeit im Rahmen eines erweiterten Qualitätsverständnisses in der Frühpädagogik in Verbindung mit einem multiperspektivischen Prozess und einer expliziten Kindorientierung. Die Herausgeberinnen machen gleich zu Beginn deutlich, dass es sich nicht um ein Lehrbuch handelt, vielmehr soll es pädagogische Fachkräfte, auf dem Weg sich mit dem Thema Qualität und Kindorientierung auseinanderzusetzen, unterstützen und ermutigen.

Aufbau

Im Inhaltsverzeichnis ist der strukturierte Aufbau des Buches bereits zu erkennen. Die einzelnen Teile der Publikation sind farblich voneinander abgesetzt. In der Einführung findet sich ein Vorwort der Geschäftsführung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, ein Vorschlag wie mit dem Buch gearbeitet werden kann und eine Einleitung zum Thema. Der Hauptteil besteht aus zehn Kapiteln, die den Qualitätsdimensionen aus den Ergebnissen der Studie „Kita-Qualität aus Kindersicht“ (QuaKi) von Iris Netwig-Gesemann, Bastian Walther und Minste Thedinga (2017) entsprechen. Jedes Kapitel beschreibt eine dieser Dimensionen. Am Anfang jeden Kapitels wird die Sicht der Kinder durch Originalzitate und Schilderungen von Beobachtungen zum entsprechenden Aspekt vorgestellt. Anschließend werden diese von Erkenntnissen aus der Wissenschaft untermauert und durch Erfahrungen aus der Praxis ergänzt, von Fachkräften, die die Qualität alltäglich in der Kita-Praxis umzusetzen. Auf zwei Seiten erfolgt eine Einordnung der Ergebnisse der Qualität aus Kindersicht im Bereich der Kindertagespflege, die nicht Gegenstand der Studie war. Im zweiten Teil enthält das Buch unterschiedliches Praxismaterial wie Reflexionsfragen, Gesprächsleitfäden, wissenschaftliche Argumentationen für Eltern und Träger sowie weiterführende Links, Material- und Literaturanregungen für die Kita-Praxis. Es folgt ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen. Die Literaturquellen sind den einzelnen Beiträgen der Kapitel zugeordnet. Den Abschluss bildet eine Danksagung und ein Kurzporträt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Inhalt

In ihrem Vorwort wendet sich die Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Heike Kahl, direkt an die LeserInnen und hebt hervor, dass sie mit dieser Publikation darauf aufmerksam machen wollen, „dass Kinder selbst wunderbar ausdrücken können, wie sie den Alltag in der Krippe, Kita oder Kindertagespflege empfinden, was ihnen guttut und was nicht. Wir möchten Sie dazu ermutigen, immer öfter und immer wieder neu die Frage zu stellen: Was wollen Kinder? Wie können wir ihre Wünsche, Interessen und Bedürfnisse noch besser berücksichtigen? Und wie würde die Antwort der Kinder auf die Frage lauten: Was ist euch in eurer Kita wichtig?“.

In der Einleitung spricht sich Valeska Pannier für die Erweiterung des Qualitätsverständnisses um die Perspektive der Kinder aus und beschreibt dieses als Entwicklungsaufgabe für die gesamte frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung. Dabei spielt zum einen eine Rolle, dass mehr Kinder einen immer größeren Teil ihrer Lebenszeit in frühkindlichen Einrichtungen verbringen. Zum anderen entsteht aus dem bestehenden Machtgefälle zwischen Kindern und Erwachsenen die Notwendigkeit, fortlaufend die eigenen Vorstellungen von Kindheit oder die eigenen Verhaltensweisen zu reflektieren, um Kindeswohl und Kindeswille einen adäquaten Platz einzuräumen.

Die im Folgenden beschriebenen Qualitätsdimensionen wurden aus der Verdichtung des empirischen Materials der Quaki-Studie abgeleitet.

Im ersten Kapitel „Kinder wollen magische Momente erleben“ geht es darum, wie solche magischen Momente für Kinder entstehen. Dies geschieht, wenn Regeln nicht immer eingehalten werden, es auch Ausnahmen oder Überraschendes gibt. Kindheit findet im Hier und Jetzt statt und zeichnet sich durch besondere Momente aus. Der wissenschaftliche Beitrag „Ausnahmen vom Alltag und Freiräume machen Kinder glücklich“ kommt von Regina Remsberger-Kehm. Sie hebt die Bedeutung des kindlichen Spiels, v.a. das vertiefte und manchmal von den Regeln und Vorstellungen der Erwachsenen abweichende Spiel, für die Entwicklung physischer, kognitiver sowie sozial-emotionaler Fähigkeiten hervor. Yvonne Furrer berichtet aus der Praxis wie in ihrer Kita den Kindern die Freiräume für das Erleben magischer Momente gewährt werden.

Das zweite Kapitel „Kinder wollen über sich selbst bestimmen“ beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld Kindeswohl und Kindeswille. Kinder möchten von Erwachsenen ernst genommen werden, sie möchten über Regeln, die für sie gelten, mitdiskutieren und diese verstehen und nachvollziehen können. Carolin Grehl beschreibt mit ihrem Praxisbeispiel, wie wichtig es ist alle Kinder fair zu behandeln, auch wenn sie mit ihren Verhaltensweisen als herausfordernd erlebt werden. Das Spannungsfeld zwischen dem Willen und Wohl der Kinder greift Jörg Maywald in seinem Beitrag „Kinder als Subjekte anerkennen“ auf. Er weist auf die pädagogischen Herausforderungen hin, wenn Kindeswille und die Verantwortung für das Kindeswohl abgewogen werden müssen.

Im dritten Kapitel „Kinder wollen sich beteiligen und (mit-)entscheiden“ wird deutlich, dass Kinder bei Entscheidungen, die sie betreffen, eingebunden sein wollen und gerne mitbestimmen möchten. Je mehr ihre Meinung gehört und berücksichtigt wird, je mehr vertrauen sie Erwachsenen und identifizieren sich mit ihrer Kita. Raingard Knauer und Rüdiger Hansen erläutern in Ihrem Beitrag „Partizipation und Qualität“ aus wissenschaftlicher Perspektive. Sie beschreiben Partizipation als zentrales Moment pädagogischer Qualität. In diesem Kontext bedeutet Partizipation den Kindern verlässlich Rechte auf Selbst- und Mitentscheidung einzuräumen. So werden Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglicht und Kinder gestärkt. Itta Schmidt betont aus ihrer Sicht als Fachberaterin wie bedeutsam in diesem Kontext die Selbstreflexion im Team ist. Hier spielt die strukturelle Machtungleichheit eine große Rolle. Es wird deutlich, dass Fachkräfte Macht über die Abläufe haben somit auch die Macht die Abläufe zu verändern.

Das vierte Kapitel „Kinder wollen erfahren, dass sie etwas können“ beschäftigt sich mit Selbstwirksamkeitserlebnissen. Wenn Kinder erfahren, dass sie aus eigener Kraft selbstgesteckte Ziele erreichen, erleben sie sich als selbstwirksam und kompetent und machen dadurch wertvolle Erfahrungen für ihre Entwicklung. Klaus Fröhlich-Gildhoff und Maike Rönnau-Böse beschreiben aus der Perspektive der Wissenschaft in ihrem Beitrag „Über das Selbstwirksamkeitserleben“, was Selbstwirksamkeitserfahrungen ausmacht und warum sie besonders wichtig für die kindliche Entwicklung sind. Dazu gibt es einen Beitrag aus der Praxis von Gabriele Schulze und Jaqueline Gawitter. Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen bedeutet nicht, „dass die Kinder sich selbst überlassen werden oder Gefahren ausgesetzt sind“ (S. 37). Sie werden stattdessen durch Aushandlungsprozessen mit Kindern, Eltern und Fachkräften ermöglicht.

Das fünfte Kapitel „Kinder wollen die Welt um sich herum verstehen“ widmet sich dem kindlichen Lernen. „Kinder sind neugierig, voller Entdeckergeist und wollen ihre Umwelt erforschen – und zwar am liebsten erst einmal auf eigene Faust.“ (S. 39) Corinna Heitmann, Karin Bode-Bock und Petra Schmid beschreiben verschiedene Situationen aus ihrer Lernwerkstatt, die deutlich machen, dass die Begleitung von kindlichem Lernen auch bedeutet sich zurückzunehmen, Vertrauen zu haben und trotzdem ansprechbar zu sein ohne konkrete Vorgaben zu machen. Der wissenschaftliche Beitrag „Wie Kinder lernen“ stammt von Frauke Hildebrandt. Kindliches Lernen setzt bei der kindlichen Neugier an, ist nicht vorstrukturiert und folgt demnach nicht immer einer von Erwachsenen bestimmten Logik. Lernen beschreibt sie als einen Prozess, bei dem Kinder ihre eigenen Theorien bilden und permanent überprüfen.

Das sechste Kapitel „Kinder wollen sich bewegen und ihren Körper ausprobieren“ setzt sich damit auseinander wie Kinder ihre körperlichen Grenzen austesten wollen. Dabei suchen sie immer wieder nach neuen Herausforderungen. Das kindliche Bedürfnis sich frei und raumgreifend zu bewegen und wie sich auf die kindliche Bewegungsfreude eingestellt werden kann, werden durch die Beiträge aus Wissenschaft und Praxis näher beleuchtet. Renate Zimmer beschreibt in ihrem Beitrag „Sich frei und raumgreifend bewegen“ die wissenschaftliche Perspektive. Bewegung gilt als das kindliche Entwicklungsmoment. Mit besonderem Blick auf Bewegungsaktionen unterstreicht Angnieszka Moczadlo in ihrem Praxisbeispiel den reflektierten Umgang mit Regeln. Sie plädiert dafür aufgestellte Regeln immer wieder zu hinterfragen.

Kapitel sieben „Kinder wollen sich an unterschiedlichen Lebensorten auskennen“ beschreibt Kinder als ExpertInnen für ihre Kita. Welche Entwicklungsprozesse Kinder durchlaufen, wenn sie sich Räume und die Umgebung aneignen, erläutern Claus Stieve und Nick Klapproth. In diesem Kontext unterstreicht Monika Becker mit ihrem Blick in die Praxis, wie wichtig es ist, dass Fachkräfte sich zurücknehmen, damit Kinder Raum einnehmen können.

Im achten Kapitel „Kinder wollen Gemeinschaft und Zusammenhalt erleben“ werden Rituale und deren Bedeutung im Kitaalltag beschrieben. Auf das Erleben von Gemeinschaft und Zusammenhalt üben die Rhythmisierung des Alltags sowie ritualisierte Abläufe einen positiven Effekt aus, wenn sie nicht zu starr sind. Anna Adolphi schildert aus der Praxis, wie Rituale Kindern helfen sich im Kita-Alltag zu orientieren und betont auch, dass bestehende Rituale immer wieder hinterfragt werden sollten. Jörn Borke beschreibt aus wissenschaftlicher Perspektive „Warum Rituale für Kinder wichtig sind“. Rituale helfen Kindern Eindrücke zu ordnen und wiederzuerkennen und unterstützen somit die kognitive Entwicklung.

Das neunte Kapitel „Kinder wollen ungestört spielen“ beschäftigt sich mit der Herausforderung ungestörtes Spiel von Kindern an „geheimen Orten“ und Aufsichtspflicht zu vereinen. Dass der Wald besondere Rückzugsmöglichkeiten bietet, schildert Claudia Dawidow mit ihrem Blick in die Praxis eines Waldkindergartens. Der „Kindliche Entwicklungsprozesse an ‚geheimen Orten‘“ von Sonja Perren, Barbara Weiss, Ann-Kathrin Jaggy und Carine Burkhardt Bossi widmet sich der Bedeutung des Fantasiespiels in diesem Prozess.

Das zehnte Kapitel „Kinder wollen anerkannt werden – so individuell, wie sie sind“ beschäftigt sich mit dem Bild vom Kind im Kontext der Anerkennung von kindlicher Individualität und der Haltung von Fachkräften. Petra Völkel führt in ihrem Beitrag „Sich anerkannt und wertgeschätzt fühlen“ die Entwicklung des Selbstbildes aus wissenschaftlicher Perspektive aus. Die Ich-Entwicklung von Kindern erfolgt im Spiegel von Anderen, dabei spielen Gleichaltrige ebenso eine Rolle wie auch in besonderem Maße erwachsene Vorbilder. Ausgangspunkt dabei ist die ressourcenorientierte Beobachtung, die insbesondere im professionellen pädagogischen Kontext von außerordentlicher Bedeutung ist. Jedes Kind braucht wertschätzende Rückmeldungen zu seiner Person. Wie das in der Praxis gelingen kann, beschreibt Ursula D'Almeida-Deupmann, die in der Weiterbildung von Fachkräften in Kitas tätig ist.

Abschließend wird ein Blick in die Kindertagespflege geworfen. Eveline Gerszonovicz nimmt eine Einordnung der Ergebnisse der Quaki-Studie aus Sicht der Kindertagespflege vor.

Der zweite Teil des Buches beginnt mit einer kurzen Einführung in die Kommunikation mit Kindern durch Itala Ballaschk. Zudem enthält das Buch unterschiedliche Praxismaterialien wie Reflexionsfragen, Gesprächsleitfäden, pointierte Argumentationen für Eltern und Träger. Zum Vertiefen gibt verschiedene weiterführende Links und Materialien.

Diskussion

Die Herausgeberinnen verstehen das Buch als Einladung sich mit dem Thema Kita-Qualität aus Kindersicht auseinanderzusetzen. Aufgebaut auf die Qualitätsdimensionen der Quaki-Studie wird die Kindorientierung mit dem Thema Qualität in Kindertageseinrichtungen verbunden. Dabei steht eine oft vernachlässigte Perspektive im Vordergrund, nämlich die Sicht der Kinder. Diese wird sowohl mit wissenschaftlichen Grundlagen als auch mit ausgesuchten Praxisbeispielen erläutert. Das Buch versteht sich als Anstoß eines Veränderungsprozesses hin zur Kindorientierung in frühkindlichen Einrichtungen und nicht als „Rezeptbuch“ mit Kriterien, die es zu erreichen gilt. In kompakter Form werden die einzelnen Qualitätsdimensionen dargestellt, wissenschaftlich untermauert und mit Beispielen gelungener Praxis unterlegt. Die jeweiligen Randbemerkungen tragen zum Verständnis des jeweiligen Abschnitts bei und farblich abgesetzte Hinweise erleichtern die Verknüpfung mit weiteren Kapiteln. Die Priorität liegt auf den Ergebnissen der Quaki-Studie der DKJS. In den meisten Fällen gelingt es die jeweiligen Qualitätsdimensionen mit ihren Herausforderungen zu beschreiben. Das Ziel der Herausgeberinnen, das Buch nicht als Rezeptbuch zu verstehen, sondern als Einladung zur Auseinandersetzung mit der Sicht der Kinder ist meines Erachtens gelungen. Für Fachkräfte, die sich mit dem Thema Kindorientierung beschäftigen wollen, stellt das Buch eine gute Orientierung dar und gibt einen kompakten Überblick über die Thematik. Durch die Reflexionsfragen im Praxisteil, die auch auf einem beiliegenden Poster zu finden sind, wird deutlich, dass sich jede Fachkraft selbst mit dem Thema auseinandersetzen muss, um einen Konsens im Team zu finden. Der Titel des Buches „Was Kinder wollen und warum wir darauf hören sollten“ wird meiner Meinung nach erst nach der Lektüre des Buches wirklich verständlich. Wie im Untertitel dargestellt, finden pädagogische Fachkräfte fundierte Argumente und Anregungen zu einer kindorientierten frühen Bildung auf 111 Din A4 Seiten.

Fazit

Insgesamt handelt es sich um ein solides, lesenswertes Fachbuch mit praxisnahen Argumenten, das alle interessierten Fachkräfte anspricht, die sich auf den Weg machen wollen, der Sicht der Kinder mehr Bedeutung beizumessen.


Rezension von
Marion Müller
B.A. Pädagogik der frühen Kindheit, staatlich anerkannte Sozialpädagogin, stellvertretende Leitung einer Kita.
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Zitiervorschlag
Marion Müller. Rezension vom 09.07.2020 zu: Valeska Pannier, Sophia Karwinkel (Hrsg.): Was Kinder wollen und warum wir darauf hören sollten. Argumente und Anregungen für eine kindorientierte frühe Bildung. verlag das netz GmbH (Berlin) 2018. ISBN 978-3-86892-147-2. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/26785.php, Datum des Zugriffs 26.09.2020.


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