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Christel Kumbruck, Maik Dulle u.a.: Flüchtlingsaufnahme kontrovers

Cover Christel Kumbruck, Maik Dulle, Marvin Vogt: Flüchtlingsaufnahme kontrovers. Einblicke in die Denkwelten und Tätigkeiten von Engagierten. Nomos Verlagsgesellschaft (Baden-Baden) 2020. 232 Seiten. ISBN 978-3-8487-6362-7. 44,00 EUR.
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Thema und Kontext der Studie

Die Einen stehen der Aufnahme, d.h. der Unterstützung, der Hilfe von und für Geflüchteten offen und wohlwollend gegenüber – die Anderen skeptisch bis rigoros ablehnend. Die Einen begleiten Prozesse des Ankommens und schaffen so Orte des Bleibens – die Anderen treten in ausgrenzende und stigmatisierende politische Parteien ein, schließen sich fremdenfeindlichen „sozialen“ (Protest-)Bewegungen an und/oder agitieren. Man ist dafür oder dagegen. Und draus folgt: man ist sich Freund oder Feind. – Zugegeben: Diese Schilderung mag schematisch sein und übersieht Schattierung zwischen beiden Positionen. Der vorliegenden Veröffentlichung geht es aber gerade um die sozialen und politischen Endpunkte dieser Polarisierung: „Es ist eben das gegenseitig verweigerte Zuhören der jeweils anderen Position und damit der verweigerte Dialog, was das zentrale Problem darstellt. Und das gilt für beide Seiten“ (S. 6). So Gerhard Wegner, Leiter des sozialwissenschaftlichen Instituts der evangelischen Kirche Deutschland (SI-EKD) i.R., im Vorwort.

Die Erkenntnisse dieses Forschungsprojekts sollen also Brücken bauen, einer weiteren Polarisierung entgegenwirken und „demokratischen Dialog“ (ebd.) ermöglichen. Zur Umsetzung dieses Vorhabens liegt nun der erste Teil einer umfangreicheren Studie vor, in dem sich mittels qualitativen Zugangs das Feld erschlossen werden soll, bevor im zweiten Band eine Operationalisierung der Hypothesen im Rahmen einer quantitativen Erhebung stattfinden wird. Finanziert und initiiert wurde die Studie vom angesprochenen SI-EKD. Der erste Teil der Untersuchung, um den es hier geht, wurde von Mitarbeiter*innen der Hochschule Osnabrück realisiert. Den zweiten Teil verantwortet das SI-EKD selbst. „Ziel des gesamten Projektes ist das Aufdecken der Beweggründe, Werte, Motive und Sinnkonstruktionen hinter dem Engagement der Interviewten, um so vor dem Hintergrund der angespannten, gesellschaftlichen Situation zur Flüchtlingsthematik ein besseres Verständnis für die Beweggründe der Engagierten zu entwickeln“ (S. 115).

Autor*innen

Christel Kumbruck ist Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück und hat die Leitung dieser ersten Projektphase inne.

Maik Dulle ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Osnabrück. In der vorliegenden Untersuchung war er mit dem Feldzugang sowie der methodischen Planung und Umsetzung der Studie betraut.

Marvin Vogt ist ebenfalls Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Osnabrück. Auch er war an der Planung des methodischen Vorgehens beteiligt, steuerte aber noch die Aufbereitung des Manuskripts für die Publikation sowie die interne Koordinierung des Projektes bei.

Aufbau und ausgewählte Ergebnisse

Der Aufbau folgt einer Vierteilung:

  • Teil I (25–50) führt in den qualitativen Teil des Forschungsprojektes ein, indem das Vorgehen vor dem Hintergrund des Erkenntnisinteresses begründet und vorgestellt wird: „Was bewegt Menschen dazu, sich auch im öffentlichen Raum aktiv im Rahmen der Flüchtlingsthematik für oder gegen die geflüchteten Menschen zu engagieren?“ (S. 24). Grundlegend hierzu ist die Einschätzung, wonach es problematisch sei, dass quantitative Erhebungen allzu oft Hypothesen postulieren, die nicht hinreichend mit den Sinnhorizonten der Akteure referieren und somit mehr oder weniger ‚an der Wirklichkeit vorbei’ forschen. Daher bedürfe es, um der zentralen Fragestellung gerecht zu werden, einer Rekonstruktion des subjektiven Sinns, was sich in der Methodisierung dieser Untersuchung zeigt (vgl. S. 40).
  • Teil II (53–112) stellt sodann die Methode des „Fokusgruppeninterviews“ vor und begründet ihre Anwendung. Diese Form der Erhebung dient vor allem „zur explorativen Annährung an die Thematik, da sich hier die zentralen Konzepte eines Themas konzentriert wiederfinden. […] Deshalb wird bei der Rekrutierung darauf geachtet, Teilnehmer/innen aus möglichst verschiedenen Bereichen, Organisationen sowie mit unterschiedlich stark ausgeprägten Ansichten zu akquirieren, um so die ganze Bandbreite an Meinungen abzubilden“ (S. 54). Abschließend folgen die Ergebnisse und deren Interpretation.
  • In Teil III (113–194) geht es um die zweite zur Anwendung gekommene Methode: das „Repertory-Grid-gestützte narrative Interview“. Wenn es in den Fokusgruppen vor allem darum ging, das Themenfeld möglichst breit abzustecken, war es nun Ziel des Vorgehens, „die konkreten Erfahrungen der Teilnehmenden und deren Bedeutung zu explorieren“ (S. 116). Streng genommen handelt es sich dabei um zwei miteinander kombinierte Methoden: Zuerst wurden themenfokussierte narrative Interviews geführt, „um ausgehend von den bisherigen Erkenntnissen aus den Fokusgruppen noch intensivere Einblicke in die Gedankenwelt und das Erleben der Engagierten zu bekommen“ (S. 116). Im unmittelbaren Anschluss daran wurde ein „Repertory-Grid-Teil“ durchgeführt, indem die Informierenden, vereinfacht ausgedrückt, gebeten wurden, bestimmte Situationen einzuschätzen: „Dadurch erlaubt diese Methode einen sehr guten Einblick in das Urteils- und Erlebensdenken des/der Teilnehmenden, da diese/r (anders als in einem gewöhnlichen Interviewformat) nicht nur hypothetisch nach seiner Meinung gefragt wird, sondern tatsächlich vergleichende Unterscheidungen treffen muss“ (S. 119; ausführlicher: S. 118–126). Auch in diesem Kapitel werden die Befunde dieses Erhebungsteils abschließend vorgestellt.
  • Teil IV (195–207) nimmt schließlich eine Diskussion der Befunde hinsichtlich ihrer Reichweite bzw. Aussagekraft vor, reflektiert das methodische Vorgehen, schließt die erste Projektphase ab und leitet zur kommenden über.

Ausgewählte Ergebnisse

Die Befunde werden im Fortlauf der Studie immer mehr theoretisch ‚aufgeladen’, an den Fachdiskurs angebunden und münden schließlich in einer Systematik, die die diversen Äußerungen kohärent miteinander in Verbindung setzt. Dies soll und kann hier nicht im Einzelnen dargestellt werden. Herausgegriffen sei nur ein Kernaspekt: Schon früh stellte sich in der Untersuchung heraus, dass die vielen, vielen Differenzen zwischen den antagonistischen Lagern sehr deutlich in der Zielperspektive der Handlungsentwürfe divergieren, dass das gesamte Engagement im Prinzip auf zwei unterschiedlichen Ebenen stattfindet:

  • Die Menschen, die wohlwollend auf die Entwicklungen der Flüchtlingspolitik (seit 2015) regierten bzw. reagieren, wollen und wollten vor allem eins: helfen; und zwar direkt, persönlich. Die ankommenden (und vielleicht bleibenden) Menschen werden durch vielfältige Aktivitäten bei den sich ergebenden Herausforderungen, Anliegen und Notlagen unterstützt. Sie, die Helfenden, sind da: im Alltag, beim Sprachlernen, bei Behördengängen, in der Freizeit, bei der Wohnungssuche usw. In ihrer Wahrnehmung hat ihr Engagement durchaus eine politische Dimension, aber – und das ist der entscheidende Punkt – es ist nicht explizit auf Politik (im Sinne politischer Einmischung) gerichtet. Im Fokus steht dagegen die Kooperation mit den neuen Mitbürger*innen, nicht der Antagonismus zur Contra-Gruppe (der aber durchaus gesehen wird), und schon gar nicht zu bestimmten Politiken.
  • Im Gegenteil die „Contra-Gruppen“: Sie verstehen ihr Engagement als explizit politisch und ihre skeptische Haltung gegenüber der Aufnahme von Geflüchteten hat, laut ihnen, nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern mit einer (mehr oder weniger) umfassenden Unzufriedenheit mit der Politik und der medialen Berichterstattung – bei Weitem nicht nur in Bezug auf dieses Thema, sondern generell. „Ein Hauptmotiv für das Engagement ist deshalb, eine politische Veränderung oder eine Änderung der Flüchtlingspolitik herbeizuführen, womit nicht immer dasselbe gemeint sein dürfte“ (S. 86). Flüchtlinge bzw. Flucht werden/wird zum „Katalysator für politische Unzufriedenheit“ (S. 84). Hilfe bzw. Kooperation spielt in diesem Engagementkosmos keine Rolle. Diese Gruppe ist konfliktorientiert, die Gegner sind der zentraler Orientierungspunkt, und wer das ist, die Gegner, das ist recht einfach: Alle, die nicht Teil der eigenen Gruppe bzw. Einstellung sind, in der Gesellschaft, der Politik und den Medien.

Auf diesen Befund sei aber nicht nur hingewiesen, weil er auch neben den anderen Einsichten dieser Studie zentral ist, sondern auch, weil er gesellschaftlich und politisch nachdenklich stimmt (womit schon zur Diskussion übergeleitet wird): Wenn wir in einer freiheitlichen Demokratie leben wollen, kann es nur als problematisch angesehen werden, wenn sich vor allem Menschen politisch beteiligen, die dies in Frage stellen – obwohl es ja auch die gegenteiligen Einstellungen, die aber eben nicht zu artikulierten Interessen werden, in der Gesellschaft gibt. Dies erscheint mir nicht nur für das (politische) Engagement der Pro-Fraktion äußerst appellativ, sondern auch für die politikwissenschaftliche, die soziologische und nicht zuletzt die sozialarbeiterische Forschung ein beachtenswerter Hinweis zu sein.

Die Ergebnisse der Studie gehen, wie gesagt, weit über diese Beobachtung hinaus und eine zur Kenntnisnahme ist, vor allem aus psychologischer Perspektive, zu empfehlen (zusammenfassend vgl. 151–155, 183–186, 194).

Diskussion

Wie eingangs erwähnt, stellt der vorliegende Band den ersten Teil einer umfangreicheren Studie dar (für eine Übersicht vgl. S. 36); Ziel war es daher nicht eine „gesättigte“ Theorie vorzulegen, sondern Befunde zu generieren, die als Grundlage für eine folgende quantitative Untersuchung dienen werden (vgl. ebd.). Dazu sollte verstehend an den subjektiven Sinn der Akteure angeschlossen werden. Und obwohl auf Alfred Schütz verwiesen wird (vgl. S. 43), meinen die Kategorien Sinn und verstehen hier wohl nicht das, was Schütz damit meinte. Denn Sinn meint hier vor allem die Subjektivität der Akteure, ohne diese darüber hinaus konzeptionell an z.B. die Lebenswelt zu binden. Fokussiert werden hauptsächlich persönliche Sichtweisen, Erfahrungen und Bewertungen; später dann auch Werte und Motive. Das Verstehen verbleibt damit auf der manifesten Ebene des Verbalisierten; latente Sinnkonstruktionen oder -zusammenhänge interessieren nicht; der konzeptionelle Kontext, der sich in den Arbeiten zum Sinn- und Lebensweltbegriff bei Schütz findet- und der ja gerade als Voraussetzung zum Sinnverstehen erarbeitet wurde -wird nicht rezipiert.

Dazu passt, dass der Begriff der sozialen Konstruktion, wie er in der Geschlechterforschung ja durchaus verwendet wird, kein Produkt ebendieser ist, wie hier behauptet wird (vgl. S. 167), sondern vor allem auf die klassischen Arbeiten zur Sozialphänomenologie (wiederum Schütz 2010) bzw. des Sozialkonstruktivismus (vor allem Berger/Luckmann 2018) zurückgeht. Das wird auch am Begriff des Motivs deutlich (vgl. S. 43). Denn der Nutzen auch dieses Begriffs ergibt sich, wie oben gesagt, bei Schütz (2010) erst aus der Systematik der übrigen Begriffe (Sinn, Relevanzstruktur, biographische Situation, Wissensarten, Handlungsentwurf usw.), in die er eingebunden ist, die hier aber nicht berücksichtigt wird. Und auch wenn es laut den Autor*innen darum gehen sollte, „lebensweltlichen Begründungszusammenhängen“ (S. 35) nachzugehen, wird dieser Einschätzung methodologisch nicht nachgekommen. Das verwundert ziemlich, weil die Autor*innen ja selbst die Art und Weise, wie Sinn als Kategorie in der Psychologie verwendet wird, als verkürzt kritisieren (vgl. 39).

Nichtsdestotrotz: Dieser Teil der Untersuchung sollte, wie gesagt, vor allem explorativ einen Zugang zum Feld eröffnen und eine Grundlage für die anschließende quantitative Erhebung generieren, in der die Subjektivität der Akteure ein grundlegender Stellenwert zukommen soll (vgl. S. 40). Folgt man den Autor*innen, ist mit der Berücksichtigung der Subjektivität der Akteure schon ein blinder Fleck vieler quantitativer Forschungen aufgeklärt, die ausschließlich mit Fragebögen arbeiten. Vor diesem Hintergrund mag man über diese methodologischen Verknappungen – ebenso, wie über die Behauptung, dass in der qualitativen Forschung nicht mit Hypothesen gearbeitet werden würde – hinwegsehen.

Denn: Kumbruck, Dulle und Vogt ist eine Arbeit gelungen, die unter handwerklichen Gesichtspunkten zu loben ist: die Auswahl und Zusammenstellung der Methoden überzeugt und ist nachvollziehbar begründet, sodass Transparenz vom Beginn bis zum Abschluss dieser Projektphase gesichert ist. So bedarf es an dieser Stelle wenig Exegese, um zu sehen, dass die ‚trichterförmige’ Verdichtung und Synthetisierung des empirischen Materials besticht: aus den subjektiven, autochtonen Fragmenten der Erhebung in den Fokusgruppen wird durch zielgerichtete Interviewplanung und -durchführung sowie der anschließenden Interpretation Stück für Stück ein zusammenhängendes Modell, welches mit theoretischen Konzepten angereichert und an vielfältigen Stellen an den Forschungsstand angeschlossen wird. Damit dürfte dieser erste Projektteil auch für sich genommen schon einen Erkenntnisgewinn für den Fachdiskurs darstellen.

Dennoch: Am Ende bleiben zwei Fragen(-komplexe) offen, die allerdings, das sei dazu gesagt, eher außerhalb der Forschungsarbeit der Autor*innen liegen:

  1. Braucht es wirklich einen „demokratischen Dialog“ (S. 6)? Müssen Menschen sich in ihren Lebenswelten zu diesem Thema austauschen? Und falls ja, mit welchen Zielen? Reicht es nicht, wenn die Konfliktaustragung und Konsensfindung auf der Ebene der Systeme (in der Politik, den Medien usw.) stattfindet, wenigstens bzgl. dieses Themas? Was, wenn die Bürger*innen sich dazu entscheiden, diese Diskussion nicht (mehr) im Privaten zu führen? Usw. – Es ließen sich schnell Hypothesen zu diesen und weiteren Fragen in Anschlag bringen und diskutieren. Hier sei nur darauf hingewiesen, dass die gut gemeinte Selbstverständlichkeit, mit der ein „demokratischer Dialog“ gefordert wird – was ja immerhin der Ausgangspunkt für diese Studie ist –, weiter hätte (wissenschaftlich) begründet werden können, und zwar im Hinblick auf die gesellschaftlichen bzw. politischen Zustände oder Entwicklungstendenzen, auf die diese Problemformulierung bezogen ist. So wäre die Idee, ein (vielleicht ja nur auf den ersten Blick) sozialwissenschaftliches Thema psychologisch zu bearbeiten, überzeugender gewesen. Denn es soll hier ja nicht ‚nur’ um einen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion gehen, oder? Womit wir beim zweiten Aspekt wären:
  2. Was ist mit der Praxis? Es liegt, aus Sicht der Initiator*innen, ein praktisches Problem vor, sonst würde es diese Studie nicht geben. Der attestierte Nicht-Dialog findet schließlich in der Welt außerhalb der Wissenschaften statt. Unklar bleibt aber, ob und ggf. wie die Befunde in den Lebenswelten pragmatisch nutzbar gemacht werden können: Welchen Beitrag können oder sollen die (ja durchaus überzeugenden) wissenschaftlichen Erkenntnisse dieser Arbeit dabei leisten? Sind konkrete Schritte zum Transfer geplant? Immerhin haben die Autor*innen ja einige Überschneidungen zwischen den beiden Gruppen finden können, die, so das Forscher*innenteam, Grundlage für Dialoge sein könnten (vgl. S. 194). Hierzu wird man sich wohl auf den zweiten Band gedulden müssen…

Fazit

Obgleich die Rahmung dieser Teilstudie etwas dünn ausfällt (neben der methodologischen Begründung, vor allem die Problemkonstruktion und die fehlenden pragmatischen Schlussfolgerungen), haben Kumbruck, Dulle und Vogt eine gelungene Arbeit publiziert, die vor allem durch ihr methodisches Vorgehen, ihre Transparenz und Nachvollziehbarkeit und die Systematisierung der vielfältigen Erkenntnisfragmente und die Rückbindung an den Fachdiskurs überzeugt. Somit dürfte diese Exploration nicht nur eine dienliche Grundlage für den zweiten, quantitativen Teil der Untersuchung darstellen, sondern auch für sich genommen den psychologischen Diskurs zum Thema Engagement (nicht nur) im Kontext von Flucht befruchten.

Inwieweit dieses Projekt einen Beitrag zu dem ihr zugrunde liegenden praktischen Problem -dem (vermeintlich) mangelnden Dialog – leisten kann, soll und wird, das gilt es nun abzuwarten. Der zweite Band wird es (hoffentlich) zeigen.

Literatur

Berger, P. L., Luckmann, T.: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie, 27. Aufl. Frankfurt am Main 2018

Schütz, A.: Wissenschaftliche Interpretation und Alltagsverständnis menschlichen Handelns; in: ders.: Werkausgabe Band IV. Zur Methodologie der Sozialwissenschaften, Konstanz 2010: 331–379


Rezension von
Michael Bertram
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Zitiervorschlag
Michael Bertram. Rezension vom 28.07.2020 zu: Christel Kumbruck, Maik Dulle, Marvin Vogt: Flüchtlingsaufnahme kontrovers. Einblicke in die Denkwelten und Tätigkeiten von Engagierten. Nomos Verlagsgesellschaft (Baden-Baden) 2020. ISBN 978-3-8487-6362-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/26992.php, Datum des Zugriffs 08.08.2020.


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