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Hanna Hoa Anh Mai: Pädagog*innen of Color

Cover Hanna Hoa Anh Mai: Pädagog*innen of Color. Professionalität im Kontext rassistischer Normalität. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2020. 280 Seiten. ISBN 978-3-7799-6240-3. 39,95 EUR.
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Thema

Hanna Hoa Anh Mai befasst sich in ihrer Monographie „Pädagog*innen of Color. Professionalität im Kontext rassistischer Normalität“ mit dem biografisch-professionellen Wissen, Handeln und Selbstverständnis von Pädagog*innen, die in Deutschland rassismusrelevante Erfahrungen in ihren jeweiligen (insgesamt eher außerschulischen) pädagogischen Arbeits- und Ausbildungsfeldern machen. Dabei geht die Autorin von einer „(…)von Rassismus geprägten Migrationsgesellschaft als Ist-Zustand aus“ (45), in der alle Menschen von rassistischer Sozialisierung betroffen sind. Hanna Hoa Anh Mai untersucht in ihrer Arbeit auf der Basis interpretativ-qualitativer Auswertung episodischer Interviews das Zusammenwirken rassismus- und professionstheoretischer Perspektiven. Rassismuskritische Fragestellungen hinsichtlich der Bedingungen pädagogischer Professionalitätsentwicklung im Kontext migrationsbedingter Diversität sind dabei für sie von besonderem Interesse.

Autorin

Dr. Hanna Hoa Anh Mai ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM e.V.). Sie hat an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Interkulturelle Pädagogik (Dipl.) studiert und freiberuflich in mehreren akademischen wie nicht-akademischen Bereichen zu rassismuskritischen und diversitätssensiblen Themen gearbeitet.

Entstehungshintergrund

Die vorliegende Arbeit von Hanna Hoa Anh Mai wurde 2019 von der Bergischen Universität Wuppertal unter dem Titel „Biografisch-professionelles Wissen von Pädagog*innen of Color in migrationspädagogischen Arbeitsfeldern“ als Dissertation (mit der Note „magna cum laude“) angenommen.

Aufbau und Inhalt

Die Dissertationsschrift von Hanna Hoa Anh Mai ist in insgesamt acht Kapitel untergliedert. Nach einer allgemeinen Einleitung in ihre Arbeit führt die Autorin im zweiten Kapitel nach einer bildungspolitischen Kontextualisierung in ihre Fragestellung und den Forschungsstand zu Pädagog*innen „mit Migrationshintergrund“ ein. Sie erläutert ausführlich den in der Arbeit verwendeten Begriff „Person of Color“, der als eine politisch widerständige Kategorie ursprünglich antirassistischen Bewegungen als Selbstbezeichnung entstammt, jedoch in der vorliegenden Untersuchung als wissenschaftliche Analysekategorie fungiert. Für die Autorin ist aber weniger die Selbstbezeichnung als vor allem die Selbstpositionierung der interviewten Pädagog*innen von Bedeutung. Es wurde daher nach Interviewpartner*innen gesucht, die die Selbstbezeichnung „Person of Color“ bzw. „Pädagog*innen of Color“ vielleicht nicht selbst verwenden, aber sich zumindest weitestgehend mit der Definition identifizieren und sich inhaltlich entsprechend positionieren (46).

Für Hanna Hoa Anh Mai ist das Konzept der „Positioniertheit“ für ihre Arbeit von zentraler Bedeutung: Dabei bezieht sie sich u.a. auf Stuart Hall, der davon ausgeht, dass Menschen entlang ungleichheitsrelevanter Machtstrukturen positioniert sind und dies in gesellschaftlich wirkmächtiger Weise mit (De-)Privilegierungen verbunden ist. Sie hebt dabei jedoch hervor, dass dieses Konzept ausdrücklich die Selbstpositionierungspotenziale von Subjekten einschließt (45).

In Kapitel 2.4 (42 f.) fasst die Autorin ihre Fragestellung folgendermaßen zusammen:

  • „Welche Erfahrungen machen Menschen, die als People of Color positioniert und gleichzeitig professionelle Pädagog*innen sind (Pädagog*innen of Color), in Ausbildungs- und Arbeitskontexten hinsichtlich des Zusammenwirkens von Rassismus und Professionalität?“
  • „Über welches Wissen und welche Strategien verfügen Pädagog*innen of Color im Umgang mit dem Zusammenwirken von Rassismus und Professionalität?“
  • „Auf welche Weise artikulieren sich rassistische Machtverhältnisse in den Erfahrungen von Pädagog*innen of Color?“

In Kapitel 3 und 4 wird die theoretische Rahmung der Arbeit, die sich methodisch im Bereich der interpretativen und qualitativen Sozialforschung verortet, vorgestellt. Dabei orientiere sich die Untersuchung an „poststrukturalistischen, postkolonialen, ungleichheitstheoretischen, mach- und herrschaftstheoretischen Erklärungsansätzen für Rassismus“ (11).

Schließlich expliziert die Autorin in Kapitel 3.2 ihre definitorischen Grundlagen von Rassismus, die ihrer Arbeit zu Grunde liegen. Demgemäß orientiere sie sich an „ideologietheoretischen Ansätzen der Rassismustheorie von Stuart Hall, Robert Miles, Annita Kalpaka und Nora Räthzel sowie der Weiterentwicklung des Ansatzes von Miles durch Terkessidis“ (61).

In Kapitel 4 wird dann die theoretische Rahmung ergänzt um eine professions- und biografietheoretische Fundierung. Weiterhin zentral ist dabei die (pädagogische) Professionsentwicklung im Kontext von Rassismuskritik, die sich als Forschungspraxis mittlerweile als wissenschaftliches Analysekonzept hat etablieren können.

Im Rahmen ihrer methodologischen Ausführungen erläutert Hanna Hoa Anh Mai in Kapitel 5 ihre Bezugnahmen auf feministische Standpunkttheorien (nach Patricia Hill Collins) wie folgt: „Das doppelte Eingebunden-sein in gesellschaftliche Machtverhältnisse von Pädagog*innen of Color als professionelle Pädagog*innen einerseits und rassismuserfahrene Menschen andererseits, lässt sich mit dem Outsider Within-Status Schwarzer Akademiker*innen, den Collins beschreibt, vergleichen. So wie Collins die Unsichtbarkeit Schwarzer Forscherinnen in der Soziologie beschreibt, sind Pädagog*innen of Color sowohl in der pädagogischen Praxis als auch in der erziehungswissenschaftlichen Theoriebildung wenig sichtbar. Zum einen sind sie zahlenmäßig in der pädagogischen Praxis, aber auch im Feld der Wissenschaft, unterrepräsentiert, zum anderen kann von einer diskursiven Abwesenheit gesprochen werden, da sie in Aus- und Weiterbildung kaum als professionelle Pädagog*innen adressiert werden“ (110).

Auch wenn die Autorin differenzierend einschränkt, dass nicht von einem kompletten Vergleich gesprochen werden kann, so kann dennoch analog die machtkritische Herausarbeitung der prozessualen Bedingungen des „Insider*in-werdens“ Erkenntnisse über die Machtverhältnisse (als Subjekte) in pädagogischen Arbeitsfeldern liefern. Als eine weitere Parallele in diesem Zusammenhang ist der Autorin von besonderer Bedeutung den Fokus um normative Aspekte zu erweitern, und zwar den Fokus zu richten auf die „(…)Bedingungen und Möglichkeiten der Transformation rassistischer Machtverhältnisse in pädagogischen Arbeitskontexten im Zusammenhang mit der Präsenz von Pädagog*innen of Color. Die Arbeit knüpft auch in der Hinsicht an Schwarze feministische Standpunkttheorien an, als dass sie als rassismustheoretische bzw. rassismuskritische Arbeit normativ und auf eine Transformation gesellschaftlicher Machtverhältnisse ausgerichtet ist“ (111).

In Kapitel 6 legt die Autorin ihr methodisches Vorgehen dar, bei der sie zur Erhebung der Daten episodische Interviews verwendet hat. Sie legt dabei in einem kritisch-reflexiven Unterkapitel ausführliche ihre Rolle als „Pädagogin of Color“ dar. Den zehn Interviewten ist klar gewesen, dass die Forscherin ebenso wie die Befragten selbst sowohl zum Kreis der pädagogisch ausgebildeten Professionellen gehörten und zusätzlich von sich sagen, dass sie Otherings- und Rassismuserfahrungen gemacht haben (vgl.127). In weiteren Unterkapiteln erläutert die Autorin dann ihre Herangehensweise, die sich an der Grounded-Theory-Methodologie (GTM) orientiert.

In Kapitel 7 stellt die Autorin schließlich ihre zentralen Untersuchungsergebnisse vor, bei der sie zuerst dezidiert das Zusammenwirken von Rassismuserfahrungen und Professionalitätsentwicklung erläutert und schließlich ihre eigenen erstellten Theorieskizzen irritierende Präsenz“ (252 f.) und „positionierte Professionalität“ (254 f.) vorstellt. Zum Schluss fasst sie ihr Kapitel folgendermaßen zusammen: „In diesem Kapitel wurden verschiedene Aspekte positionierter Professionalität von Pädagog*innen of Color, die in der Analyse zutage getreten sind, zusammengetragen, die einen Einblick geben, auf welche Weise für Pädagog*innen of Color die Auseinandersetzung mit der eigenen sozialen Positionierung Bestandteil von Professionalität und Professionalisierung ist“ (259).

Das Kapitel 8 stellt schließlich einen Ausblick auf weitere Forschungsperspektiven dar hinsichtlich der Transformationspotenziale, die sich für die (Gelingens-)Bedingungen nicht-diskriminierender und differenzsensibler (pädagogischer) Verhältnisse ergeben in Bezug auf die Präsenz von Pädagog*innen of Color (vgl.264).

Diskussion

Vor dem Hintergrund der Konjunktur rechtspopulistischer Ideen und Positionen sowie gesellschaftspolitischer Polarisierung stellt sich mehr denn je die Frage nach dem Auftrag diversitätssensibler (Aus-)Bildungspraxis sowie macht-, und rassismuskritischer Wissenschaften, die ihrerseits Rassismen nicht (re-)produzieren.

Aus epistemologischer Sicht ist dabei die zentrale Frage nach der sozialen Bedingtheit wissenschaftlicher Erkenntnisproduktion und der sozialen Positionierung der Forschenden wesentlich für die kritisch-reflexive Analyse (und Dezentrierung) weißer Wissensproduktionen und damit die Verringerung der (Re-)Produktion von wirkmächtigen Ungleichheitsstrukturen (vgl. van Lück 2020, 192).

Darüber hinaus sind im Kontext der Pädagogik all jene pädagogischen Kompetenzprofile relevant, die sich zu wichtigen Professionalisierungszielen entwickelt haben im Umgang mit migrationsbedingter Diversität. Es geht bewusst nicht um eine reine Weitergabe und Vermittlung von Wissensbeständen, sondern es geht insgesamt um eine den migrations- und diversitätsbedingten Anforderungen genügenden pädagogischen Professionalitätsentwicklung sowie dem Aufbau einer sowohl biografisch-reflexiven als auch „herrschaftskritischen Haltung“ aller Beteiligten (vgl. Fereidooni 2020, 146).

Demgemäß ist die Reflexion folglich auch für als weiß positionierte Pädagog*innen relevant, insofern als dass sie sich mit der Frage auseinanderzusetzen haben, was es für das eigene professionelle Handeln und Selbstbild bedeutet, selbstverständlich als „normal“ und zugehörig zu gelten (vgl. Mai 2018, 189).

Hanna Hoa Anh Mai zielt im Anschluss an Doğmus et al. (vgl. 2016, 7) ebenso auf die Entwicklung einer sowohl „pädagogischen Reflexivität“ als auch „reflexiven Professionalität“ ab, bei der nicht allein die jeweiligen Positionierungen der Pädagog*innen von Interesse sind, sondern jenes Wissen fokussiert wird, welches als zumeist unhinterfragte Selbstverständlichkeit in Erscheinung tritt.

Der Autorin gelingt in ihrer sehr gut lesbaren Arbeit eine ebenso kritische wie wissenschaftlich produktive Kontextualisierung des (ursprünglich antirassistisch-aktivistischen) People-of-Color-Ansatzes in „rassismuskritisch orientierten migrationspädagogischen (vgl. dazu Mecheril erstmalig in 2004)“ Settings: Ihre wissenschaftlich-kreative Verknüpfung mit einer professionstheoretischen Fragestellung ist dabei von hoher bildungspolitischer Relevanz (und zudem intersektionaler Tragweite), da diese „(…)letztendlich zu einer Perspektive führt, die jede professionelle Professionalität und alle pädagogischen Professionellen als positioniert in interdependent verwobenen gesellschaftlichen Macht- und Ungleichheitsverhältnissen begreift. Eine derartige Konzeption von Professionalität ist in der Professionstheorie bislang ungewöhnlich, könnte das Verständnis von pädagogischer Professionalität aber fruchtbar erweitern“ (263).

Die Arbeit von Hanna Hoa Anh Mai setzt – auf empirischer Grundlage – genau an den oben beschriebenen Schnittstellen an. Fereidooni & Massumi (2015, 8) weisen in Bezug auf Lehrer*innen of Color ebenfalls zu Recht darauf hin, dass diese Gruppe im Rahmen der Lehramtsausbildung nicht zufällig, sondern systematisch Empowerment-Erfahrungen machen sollte, um „(…)angesichts ihrer selbst durchlebten rassistischen Erfahrungen, insbesondere in der eigenen Bildungsbiographie, (…)behutsam mit eigen Kraftressourcen umzugehen und zu lernen, ihre körperliche und psychische Unversehrtheit zu wahren“ (Fereidooni & Massumi 2015, 9).

Hinsichtlich der (Gelingens-)Bedingungen des professionellen Empowerments bzgl. der Gruppe der (außerschulischen) Pädagog*innen of Color plädiert Hanna Hoa Anh Mai daher folgerichtig für eine Institutionalisierung des Empowerments (Mai 2020, 106 f.): „Professionelles Empowerment von Pädagog*innen of Color muss Teil einer breit angelegten und durchgängigen Auseinandersetzung mit Rassismus als gesellschaftlicher Ordnungsstruktur in der pädagogischen Aus- und Weiterbildung sein. Die Institutionalisierung des Empowerments, seine Integration in den Bereich des Professionellen könnte umgesetzt werden durch Angebote der Praxisreflexionen, die die Positionierung der Professionellen berücksichtigen oder spezielle Angebote für Pädagog*innen of Color, in denen ein Austausch über Rassismuserfahrungen und professionelle Umgangsstrategien damit angeregt und begleitetet wird. Dies erscheint aus mehreren weiteren Gründen sinnvoll. Zum einen können auf diese Weise (…), mit der Position als Professionelle einhergehende, dominanzreproduzierende Strategien reflektiert und verändert werden. Zum anderen stellt es eine Überforderung und ungerechtfertigten Mehraufwand dar, wenn Pädagog*innen of Color die Auseinandersetzung mit Rassismus in ihren Arbeitskontexten lediglich im Privaten leisten. Institutionalisierte Angebote in dieser Richtung bedeuteten eine Anerkennung dieser Leistung und des damit verbundenen professionellen Wissens.“

Fazit

Hanna Hoa Anh Mai gelingt es auf der Basis interpretativ-qualitativer Sozialforschung und im Kontext migrationsgesellschaftlicher Diskriminierungsverhältnisse, rassismuskritische Fragestellungen in Bezug auf die Präsenz von Pädagog*innen of Color mit Bedingungen allgemeiner pädagogischer Professionalitätsentwicklung zu verknüpfen. Ihre kritischen Reflexionen des Zusammenwirkens rassismuskritischer und professionstheoretischer Perspektiven sind von hoher Praxisrelevanz und eröffnen vielfältige Anschlussfragen für die Bildungsforschung und wissenschaftliche Theoriebildung.

Vor diesem Hintergrund ist die vorliegende Arbeit all jenen bildungspolitisch Interessierten empfohlen, die sich in akademischer oder praxisbezogener Weise mit macht- und diskriminierungskritischen Verhältnissen in Bildungssettings unter besonderer Berücksichtigung diversitätssensibler Perspektiven auf pädagogische Professionalitätsentwicklung beschäftigen.

Summary

On the basis of interpretative-qualitative social research and in the the context of discriminatory immigration societies, Hanna Hoa Anh Mai links anti-racist questions regarding the presence of educators of colour with questions of professional development in education. Her critical reflection on the interplay of anti-racist and professionalisation perspectives are highly relevant to practitioners and open up a wide range of follow-up questions for educational research and theory building.

Against this background the present work is recommended to all educators and scholars interested in educational policy, in a critique of power structures and of discrimination in educational settings, with a special consideration of diversity-sensitive perspectives on pedagogical professionalisation.

Literatur

Doğmus, A./Yasemin Karakaşoğlu, Y./Mecheril, P. (Hrsg.)(2016): Pädagogisches Können in der Migrationsgesellschaft. Wiesbaden

Fereidooni, K./Massumi, M.(2015): Rassismuskritik in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ). Bundeszentrale für Politische Bildung, Jg. 65, 40/2015. S. 38–45 (peer review), Online: https://www.bpb.de/apuz/212364/​rassismuskritik-in-der-lehrerausbildung

Fereidooni, K. (2020): „Du führst dich auf wie Mister Diskriminierung persönlich!“ Gedanken zur Kritik an einer rassismuskritischen Forschungsarbeit. In: Heitzmann, D. & Houda, K. (Hrsg.), Rassismus an Hochschulen: Analyse – Kritik – Intervention. Beltz Juventa, S. 131–156

Mecheril, P. (2004): Einführung in die Migrationspädagogik. Weinheim u.a.: Beltz

Mecheril, P./Castro Varela, M./Dirim, İ./Kalpaka, A./Melter, C. (2010): Migrationspädagogik. Weinheim u.a.: Beltz

Mai, H. (2018): „Zur irritierenden Präsenz und positionierten Professionalität von Pädagog*innen of Color“. In: Mai, H./Merl, T./Mohseni, M. (Hrsg.): Pädagogik in Differenz- und Ungleichheitsverhältnissen. Aktuelle erziehungswissenschaftliche Perspektiven zur pädagogischen Praxis. Wiesbaden: Springer VS, S. 175–191

Mai, H. (2020): „Empowerment von Pädagog*innen of Color in den Machtstrukturen (sozial)pädagogischer Arbeitskontexte“. In: Chehata, Y./Jagusch, B. (Hrsg.): Empowerment und Powersharing. Ankerpunkte-Positionierungen-Arenen. Für eine solidarische Praxis Sozialer Arbeit. Weinheim u.a.: Beltz, S. 96–108

van Lück, E. (2020): Wissen über „die Anderen“? Eine rassismuskritische Reflexion soziologischer Wissensproduktion zum Thema Studium und Migration. In: Heitzmann, D. & Houda, K. (Hrsg.), Rassismus an Hochschulen: Analyse – Kritik – Intervention. Beltz Juventa, S. 174–201


Rezension von
Dominic Dinh
Dominic Dinh, Dipl.-Reha.Päd, Sozialpädagogische Fachkraft im Ambulant Betreuten Wohnen beim PTV Psychosozialer Trägerverbund Dortmund
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Zitiervorschlag
Dominic Dinh. Rezension vom 17.02.2021 zu: Hanna Hoa Anh Mai: Pädagog*innen of Color. Professionalität im Kontext rassistischer Normalität. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2020. ISBN 978-3-7799-6240-3. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/27350.php, Datum des Zugriffs 07.03.2021.


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