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Herbert Effinger: Soziale Arbeit im Ungewissen

Cover Herbert Effinger: Soziale Arbeit im Ungewissen. Mit Selbstkompetenz aus Eindeutigkeitsfallen. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2021. 256 Seiten. ISBN 978-3-7799-6434-6. D: 39,95 EUR, A: 41,10 EUR.
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Thema

Dass sich Gegenstand sowie Handlungsformen Sozialer Arbeit einer eindeutigen theoretischen Bestimmung entziehen, ist eine Position in der Vielstimmigkeit der Theoriedebatten Sozialer Arbeit. Herbert Effinger legt mit seinem Buch eine komplexe Ergründung dieser Position vor und hebt insbesondere die produktiven Anteile dieses Verständnisses eines Handelns in Ungewissheiten hervor. Hiermit stellt er sich vor allem in die Tradition systemisch-konstruktivistischer Denkansätze. Die Bewältigung von Ungewissheiten fasst er als zentrale Selbstkompetenz von Sozialarbeiter*innen, die in Studium und Praxis unterstützt werden sollte.

Autor

Prof. Dr. Herbert Effinger lehrte Sozialarbeitswissenschaften an der Evangelischen Hochschule Dresden. Auch bezugnehmend auf seine Tätigkeiten als Supervisor beschäftigte er sich schon in früheren Arbeiten mit Fragen des konstruktiven Umgangs mit Unsicherheiten in der Praxis Sozialer Arbeit.

Entstehungshintergrund

Das Buch ist als frühere Arbeiten zusammenführendes Werk zu verstehen, in dem der Autor seine Positionierung im Kontext der Theoriedebatten Sozialer Arbeit ausarbeitet. Er möchte „für Theoretiker und Praktiker verständlich machen, mit welcher Haltung Sozialarbeitende und mit welcher Ausrichtung Lehrende und Lernende an den Hochschule [sic] dem Problem der Bewältigung von Ungewissheit und Unsicherheit begegnen können“ (S. 45).

Aufbau

Das Buch ist in vier ungefähr gleich umfangreiche Teile gegliedert, die alle auch für sich gelesen werden können, weil sie jeweils das Thema Handeln in Ungewissheit aus unterschiedlichen Perspektiven bearbeiten.

Inhalt

Das erste Kapitel mit dem Titel „Zur Einführung“ liest sich als theoretische Standortbestimmung des Autors. Zunächst nähert er sich den Begriffen Ungewissheit und Unsicherheit. Diese beschreibt er als „Dimensionen und Grenzen der Fähigkeiten und Möglichkeiten von bewusster Wahrnehmung und Erkenntnis“ (S. 12). Er stellt gerade im Erleben von Ungewissheit die affektiven Anteile heraus und betont, dass gefühltes und analytisches Wissen kein Gegensatz seien, sondern im Erleben sowie in der Entscheidungsfindung zusammenspielen. Auf diese erkenntnistheoretische Grundsteinlegung aufbauend nennt Effinger einige Dimensionen emotionaler Verunsicherung bezogen bspw. auf Wissen, Zeit, Macht oder Handlungen. Im zweiten Teil dieser Hinführung zum Thema stellt er Ungewissheit und Unsicherheit als Grundlagen sozialarbeiterischen Handelns heraus. Effinger umreißt neun Herausforderungen sozialarbeiterischen Handelns, in die er verschiedene Theoriebestände einwebt. Zugleich positioniert er sich kritisch gegenüber Theoriediskursen die entsprechend seines Urteils Körper und Gefühle als Gefahren für Professionalität konstruieren. Unter dem Schlagwort „Identitätsdilemma“ (S. 34) fasst er die Herausforderung der Gegenstandsbestimmung, die die Theoriebildung Sozialer Arbeit begleitet. Zudem konstatiert er ein schwieriges Verhältnis Sozialer Arbeit zum politischen Mandat und zur ethischen Fundierung. Schließlich betont er die Bedeutung der „Selbstkompetenz zur Bewältigung von Ungewissheit und Unsicherheit“, d.h. die Reflexion bestehender Ambivalenzen und Konflikte, sowie die Integration der eigenen Gefühlswelt und Biografie in die Fallanalyse.

Im zweiten Kapitel entfaltet der Autor die erkenntnis- und entscheidungstheoretischen Grundlagen seiner Überlegungen. Im ersten Teil erörtert er Unsicherheit als erkenntnistheoretisches Problem menschlicher Wahrnehmung. Er stellt heraus, dass „situative Wahrnehmung von der Geschichte des wahrnehmenden Subjektes“ (S. 49) abhängig sei. Er geht auf die Bedeutung von Kategorisierungen ein, um Komplexität zu reduzieren und plädiert für eine Theorie integrierende und weniger differenzierende Perspektive, um mehr „voneinander (zu) profitieren“ (S. 56). Punktuell aber wenig systematisch verschränkt er seine Überlegungen mit Aussagen zur Verfasstheit Sozialer Arbeit. Aufbauend auf der Frage, inwiefern Wissenschaft zur Klärung von Komplexität und subjektiver Wahrnehmungsmuster beitragen kann, entfaltet er im zweiten Teil Wissenschaft als ordnende Instanz, die Überblick und Begrifflichkeiten zur Wahrnehmung liefern soll. Er nimmt insofern eine sozialkonstruktivistische Position ein, als dass er wissenschaftliche Verobjektivierungen durchaus als nützlich definiert, um über Phänomene reden zu können. Zugleich aber eindringlich daraufhinweist, dass ein solches Bemühen um Vereindeutigungen immer eine Illusion bleibe (S. 65). Im dritten Teil des zweiten Kapitels beschäftigt sich Effinger mit der Unterscheidung zwischen Grundlagenwissenschaft und Handlungswissenschaft. Er sieht die Trennlinie zunehmend brüchig und verfolgt daher eine „Strategie des Zusammenführens“ (S. 75). Zudem grenzt er sich von rein „emanzipatorischen[r] oder rein normativen[r] Wissenschaft“ (S. 79) ab. Soziale Arbeit komme nicht ohne normative Orientierung aus, sei nichtdestotrotz aber in den konkreten gesellschaftlichen Verhältnissen und Funktionen eingebettet. Im vierten Teil stellt er verschiedene persönlichkeits- und motivationstheoretische Positionen dar, wie Menschen in unsicheren Situationen Entscheidungen fällen. Hierzu rezipiert er Arbeiten, die Entscheidungstypen, Entscheidertypen sowie Entscheidungsphasen differenzieren. Mit diesen Erörterungen unterstreicht er, dass Entscheidungen nicht allein auf rationalen Begründungen basieren, sondern insbesondere auch persönliche Erfahrungen und subjektiven Umgang mit Routinen miteinbeziehen (S. 86).

Im dritten Kapitel beschäftigt sich der Autor mit Sozialer Arbeit als Teil der Sozialwirtschaft. Hierbei wendet er sich sowohl den Entstehensbedingungen der Sozialen Arbeit zu als auch deren Bezug zum Funktionssystem der Sozialwirtschaft mit den unterschiedlichen Anteilen Gemeinschaft, Staat und Markt. Die intermediäre Position Sozialer Arbeit führe zu widersprüchlichen Aufgaben und der Verarbeitung unterschiedlicher Logiken im Handlungsvollzug. Nach einer Bestimmung Sozialer Arbeit als Vermittlungsinstanz zwischen gesellschaftlichen Normalitätsanforderungen und individueller Gestaltungsinteressen (Teil 3.1) stellt er die Bedeutung der Sozialwirtschaft als „Funktionssystem der Gesellschaft […], in dem soziale Fragen bzw. soziale Problemlagen bearbeitet auch nach ökonomischen Gesichtspunkten behandelt und verhandelt werden“ (S. 131) heraus (Teil 3.2). Im dritten Teil dieses Kapitels entfaltet der Autor ausgehend von markrogesellschaftlichen Entwicklungen, die er unter dem Schlagwort „Risikogesellschaft“ subsumiert, wie Soziale Arbeit als „intermediärer Bereich“ (S. 145) von den traditionellen Bereichen Gemeinschaft, Markt und Staat beeinflusst wird (Teil 3.3). Die Brücke zu Arbeiten einer dienstleistungstheoretischen Beschreibung Sozialer Arbeit wird im vierten Teil des Kapitels geschlagen. Hier stellt der Autor den spezifischen Erbringungskontext personenbezogener sozialer Dienstleistungen heraus, der insbesondere durch die Beziehungskonstellation, die durch hierarchische sowie symmetrische Elementen sowie die Gleichzeitigkeit von Beziehungs- sowie Sachelementen bedingt sei (Teil 3.4). Darauf aufbauend zählt er diverse weitere Herausforderungen in Anlehnung an Maja Heiners Kräftefelder heraus, ohne diese jedoch figurationssoziologisch theoretisch herzuleiten. Er bezeichnet sie als „das Handlungsfeld wesentlich prägende Bezugspunkte“ (S. 157) (Teil 3.5). Effinger schließt dieses Kapitel mit einer Definition und Aufzählung „defensiver[n] Vermeidungsverhalten[s]“ (S. 169) ab, mit denen auf die zuvor dargelegten Herausforderungen unangemessen reagiert würde (Teil 3.6). Hervorzuheben ist, dass Effinger in diesem Kapitel zunehmend von „der Sozialwirtschaft“ sowie „Sorgearbeitenden“ (S. 149) spricht. Er differenziert einerseits zwischen Sozialer Arbeit als eine Organisationsform im Bereich der Sozialwirtschaft sowie andererseits zwischen beruflich qualifizierten Personen (Sozialarbeiter*innen) und jenen die aus anderen disziplinären Richtungen im Kontext der Sozialwirtschaft tätig sind.

Im vierten und letzten Kapitel stellt Effinger „Ungewissheitsbewältigung als Schlüsselkompetenz in der Sozialen Arbeit“ (S. 188) nochmals heraus. Hierzu wendet er sich zunächst psychologisch-persönlichkeitstheoretischen Erörterungen zu, um „Selbst als regulative Instanz“ (S. 195) zu konzeptionalisieren. Er führt hier einige Einflussfaktoren und Differenzierungen von „Persönlichkeitseigenschaften“ (S. 197) an und geht auch nochmals auf Einflussfaktoren auf Entscheidungen ein. Im zweiten Teil dieses Kapitels stellt der Autor dann sein Verständnis von Selbstkompetenz dar, unter der er „die Kompetenz, Haltung oder Wertewissen, Können oder Handlungswissen, Wissen oder Erklärungswissen und Zuständigkeit im Sinne von Wissen über die Gestaltungsräume institutioneller Settings und professioneller Arrangements unter Berücksichtigung ethischer, wissenschaftlicher, methodischer und rechtlicher Kriterien miteinander in Beziehung zu setzen und fallangemessen auszubalancieren“ (S. 212) versteht. Einzelne Elemente dieser Selbstkompetenz wie „Risikokompetenz“ (S. 218), „Machtkompetenz“ (S. 220) und „Reflexionskompetenz“ (S. 221) sowie die Begriffe Selbstkontrolle, Selbstbeobachtung und Selbstregulation (S. 223) werden im dritten Teil erörtert, um schließlich im Fazit herauszustellen, dass insbesondere die Bedürfnisse, Motive sowie auch das Erfahrungswissen von Studierenden im Studium zu wenig Beachtung finden (S. 226 ff.). Effinger stellt heraus, dass mit der Umstellung von Diplom auf Bachelor sowie der vielerorts verkürzten Praxisphasen das Studium an Qualität verloren hätte. Insbesondere die „Auseinandersetzung mit projektbezogenen, exemplarischem und ganzheitlichem Lernen“ (S. 232) sei zunehmend vernachlässigt worden.

Diskussion

Herbert Effinger legt eine umfassende Arbeit zur Bedeutung von Entscheidungen im Ungewissen in der Sozialen Arbeit vor. Ausgehend von erkenntnistheoretischen Grundlagen der Entscheidungsfindung, über Funktionsprinzipien der Sozialwirtschaft hin zu Fragen der persönlichen Kompetenzanforderungen an Sozialarbeiter*innen entfaltet er verschiedenste Aspekte der Anforderungen an Sozialarbeitende beim Entscheiden in Uneindeutigkeiten. Insbesondere die vielen Ausgangspunkte seiner Überlegungen sind hier hervorzuheben, womit er die Komplexität des Themas unterstreicht. So beinhaltet das Buch viele die sozialarbeiterische Debatte weiterführende Aspekte wie bspw. die Aufzählung von Vermeidungsstrategien im Umgang mit Ungewissheit (S. 169) oder die Begründung der Komplexität der sozialarbeiterischen Interaktion im Kontext der Regulationsbereiche Gemeinschaft, Markt und Staat (S. 154).

Zugleich erschweren diese vielen Denkrichtungen und einzelnen Überlegungen, Aufzählungen und theoretische Bezugspunkte mitunter das Lesen des Buches. Zum Beispiel wenn der Autor zwischen verschiedenen Ebenen springt. So nimmt er einerseits Funktionsbestimmungen der Sozialen Arbeit vor, um im nächsten Schritt andererseits eher das Individuum in seinem persönlichkeitsbezogenen Entscheidungsherausforderungen zu fokussieren.

Herbert Effinger formuliert immer wieder klare, streitbare Positionierungen, bspw. wenn er sich gegen stark normativ konzipierte Professionsverständnisse wendet oder für den Einbezug von Erfahrungswissen und Gefühlen in die Konzeptionalisierung von Professionalität plädiert. Diese Positionierungen sind sympathisch und verdeutlichen pointiert die Intention des Autors. Sein impliziter wie expliziter Vorwurf an Leerstellen in sozialarbeiterischen Debatten trifft allerdings nur bedingt zu, denkt man etwa an Arbeiten (bspw. von Fritz Schütze oder Hans Thiersch), die schon seit den 1980er und 1990er Jahren für ein Verständnis Sozialer Arbeit in Widersprüchen und paradoxen Herausforderungen werben. Auch neuere feministische sowie postkoloniale Positionen, die insbesondere Rationalitäten kritisieren, werden kaum erwähnt. Bezüge zu empirischen Forschungsergebnissen zum professionellen Handeln im Ungewissen oder als emotionale Arbeit haben in jüngerer Zeit die Frage fokussiert, wie Fachkräfte mit den Herausforderungen umgehen (bspw. u.a. Ackermann 2017, Schröder 2017, Unterkofler 2014, Urban-Stahl 2004). Recht verkürzt erscheint es, wenn der Autor punktuell Aussagen über „Kollegen und Kolleginnen“ tätigt, die bestimmte Herangehensweise ablehnen würden (S. 68) oder Typisierungen von Sozialarbeiter*innen vornimmt (S. 88), ohne dazu hinreichend empirische Studien zu benennen. Diese Leerstellen sind insofern ärgerlich, als dass der Autor doch recht umfassend aktuelle wissenschaftliche Debatten als mangelhaft kritisiert.

Fazit

Insgesamt legt Herbert Effinger ein Plädoyer für die Anerkennung von Ungewissheit im professionellen Handeln und dessen produktive Nutzung durch Selbstreflexion vor. Er entfaltet seine Argumentation bezogen auf erkenntnistheoretische Überlegungen und Arbeiten zum Vollzug von Entscheidungen. Zugleich stellt er Soziale Arbeit als Profession ‚zwischen den Stühlen‘ heraus, deren systemische Positionierung Ungewissheiten und Ambiguitäten befördert. Schließlich hebt er Reflexion als notwendige Selbstkompetenz von Sozialarbeiter*innen hervor. Das Buch strebt eine Positionierung im Theoriediskurs an und wendet sich somit an Wissenschaftler*innen im Kontext Sozialer Arbeit. Insbesondere die vielen Querbezüge und die eher wenig systematische und stark selektive Darstellung einzelner Positionierungen und des Forschungsstandes führen dazu, dass das Lesen recht voraussetzungsvoll ist.

Literatur

Ackermann, Timo (2017): Entscheidungsprozesse in Jugendämtern bei Kindeswohlgefährdungen. Eine ethnographische Studie. Bielefeld: transcript.

Schröder, Carsten (2017): Emotionen und professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit. Eine Ethnographie der Emotionsarbeit im Handlungsfeld der Heimerziehung. Wiesbaden: VS Verlag.

Unterkofler, Ursula (2014): Gewalt als Risiko in der offenen Jugendarbeit. Eine professionstheoretische Analyse. Opladen, Berlin, Toronto.

Urban, Ulrike (2004): Professionelles Handeln zwischen Hilfe und Kontrolle. Sozialpädagogische Entscheidungsfindung in der Hilfeplanung. Weinheim.


Rezension von
Prof. Dr. Rebekka Streck
Professur für Sozialpädagogik, Evangelische Hochschule Berlin, https://www.eh-berlin.de/hochschule/organisation/mitarbeiterinnen-in-lehre-und-verwaltung/detail/rebekka-streck
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Zitiervorschlag
Rebekka Streck. Rezension vom 13.07.2021 zu: Herbert Effinger: Soziale Arbeit im Ungewissen. Mit Selbstkompetenz aus Eindeutigkeitsfallen. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2021. ISBN 978-3-7799-6434-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/27895.php, Datum des Zugriffs 24.07.2021.


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