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Ursula Baatz: Achtsamkeit

Rezensiert von Dr. Ulrich Kobbé, 12.01.2023

Cover Ursula Baatz: Achtsamkeit ISBN 978-3-525-45920-1

Ursula Baatz: Achtsamkeit. Der Boom – Hintergründe, Perspektiven, Praktiken. Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) 2021. ISBN 978-3-525-45920-1. D: 25,00 EUR, A: 26,00 EUR.

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Thema

Boomende Achtsamkeit ist das zentrale Thema dieser Übersicht im Taschenformat. Das Intro des Verlags lautet: „Achtsamkeit – »mindfulness« – ist zum Schlagwort geworden. Was steckt wirklich dahinter? Aus einer weitgehend unbekannten buddhistischen Meditationspraxis wurde eine Methode, die das US-Militär genauso wie Krankenhäuser, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten anwenden. Ursula Baatz zeichnet die facettenreiche und faszinierende Geschichte dieser Transformation nach, gibt Auskunft über die neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnisse zu Achtsamkeit und fragt nach der Relevanz des buddhistischen Hintergrunds. Am Ende zeigt sich: Die Karriere von Achtsamkeit ist von der Zunahme von Stress und Burnout nicht zu trennen. Dazu beigetragen haben die Erkenntnisse der Neuroforschung ebenso wie die westliche Buddhismus-Rezeption.“

Autorin/​Herausgeberin

Dr. Ursula Baatz ist, so die Verlagsangaben, „Religionswissenschaftlerin und Philosophin, Achtsamkeits- und Zen-Lehrerin, Lehrbeauftragte für interkulturelle Philosophie und Ethik an der Universität Wien und Klagenfurt und langjährige Wissenschafts- und Religionsjournalistin beim ORF“. Sie selbst beschreibt sich als Somatic Experiencing (SE) Practitioner, als Achtsamkeitstrainerin (MBSR, IPM, MSC) [1], als Philosophin und gibt ihre Arbeitsschwerpunkte wie folgt an:

  • Stressreduktion für alle Lebenslagen
  • Somatisch orientierte Trauma-Arbeit
  • Konfliktbearbeitung
  • Coaching
  • Ressourcen der Lebensqualität
  • Philosophische und spirituelle Begleitung.

Entstehungshintergrund

Die Autorin attestiert „den Industriestaaten des Nordens“ einen „Achtsamkeitsboom“, der „als Heilmittel“, als „Prophylaxe gegen Stress und Burn-out“ propagiert werde und „nicht zu trennen [sei] von sozialen und ökonomischen Veränderungen und der Geschichte der Arbeitswelt. Den gloabalen Süden als Zulieferer für die ‚imperiale Lebensweise‘ […] des Nordens betreffen die Veränderungen in anderer Form und unter anderen Voraussetzungen. Interessentinnen und Interessenten für Achtsamkeitspraktiken finden sich hier am ehesten in der Mittelschicht“, so der „kurze Überblick“ der Autorin (S. 10–11). „Für zeitgenössische Formen der Achtsamkeitspraxis geht es vielfach um ein breites Spektrum von Selbsthilfe bei Stress und Burn-out sowie um Selbstoptimierung für bessere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, aber auch um »Loslassen« von Fixierungen unterschiedlichster Art und ein gelingendes Leben“ (S. 13).

Aufbau und Inhalt

Die Erzählung beginnt auf einer Fähre in Thailand mit einer Hippie-Backpacker-Szene, wandert über das Fließband einer Schokoladenfabrik und dessen Taktung zur Flexibilisierung von Arbeitszeiten und -pausen, lässt mobile Nachrichten aufploppen und beendet das erste Kapitel im Strudel von Selbstoptimierung, Stress, Burn-out. Antworten könnten Achtsamkeitspraktiken sein, bei/mit denen es „um Selbstkultivierung im erkenntnismäßigen und ethischen Sinn“ gehe (S. 13).

Den Plural, die Pluralität von Achtsamkeit – die „Achtsamkeiten“ – arbeitet die Autorin im Streifzug an der „mother of mindfulness“ Ellen Langer, dann programmatischen Achtsamkeitspraktiken im Kontext von Retreats, spirituellen Ruhepausen also, und deren unterschiedlichen buddhistischen Hintergründen ab: Es gibt Zwischenstopps in Zehn-Tage-Retreats nach Goenka, Retreats in Plum Village nach Thich Nhat Hanh, in MBSR-curricularen Kursen nach Kabat-Zinn.

„Achtsamkeit erscheint bei näherer Betrachtung als Patchwork aus verschiedensten Praktiken und Motiven“, ist als „eine kulturelle Praxis“ (S. 24) zu verstehen, muss also kontextualisiert, kann über ein Name-and-Keyword-Dropping – Dalai-Lama, Thich Nhat Hanh, Jack Kornfield, Sharon Salzberg, Trungpa Rinpoche, Allen Ginsberg, John Cage, Michael Jordan… – sehr unterschiedlichen Personen, Konzepten, Praxen zugeordnet, hinsichtlich ihrer buddhistischen Wurzeln und unterschiedlichen „Authentizität“ diskutiert werden.

Kapitel 3 verortet das ‚westliche’ Interesse am Buddhismus im zeitgeschichtlichen Zusammenhang der „politischen und mentalitätsgeschichtlichen Veränderungen im Gefolge der Französischen Revolution, dem Aufstieg der Naturwissenschaften und der Industriellen Revolution“ (S. 31). Von einer Skizze der Entwicklung moderner Wahrnehmungsphysiologie und -psychologie mit Protagonisten wie Galvani, Dewey, Fechner, Wundt, Helmholtz … ausgehend, thematisiert Baatz Aufmerksamkeitsanforderungen und „Konstruktionen der modernen Arbeitswelt“, Leistungseffektivierungen und Verschleißeffekte der Weltkriege, Veränderungen von Lebens- und Konsumgewohnheiten, technologische Rationalisierungs- und Standardisierungstrends als Etappen hin zu einer „Psychologisierung der Gesellschaft“, zu einer industriellen Leistungsforderung und -überforderung durch „Innovationsdruck und „Flexibilisierung“ bis hin zur Diagnose einer „Burn-out-Epidemie“ (S. 48–49).

Zu den ‚Antworten’ der Wissenschaften gehören, so Baatz in Kapitel 4, ein „modernisierter Buddhismus“, eine Entdeckung und „Standardisierung“ der Achtsamkeit als „persuit of happiness“, aber zugleich eine Funktionalisierung dieses Verlangens/​Strebens nach Glück(seligkeit): „Achtsamkeit wird zu einem »spirituellen Idiom« in der Gattung der Selbsthilfeprogramme. […] Das MBSR-Projekt sollte Achtsamkeit aus dem Kontext der buddhistischen Übung überführen in das Bezugssystem der Naturwissenschaft, der Medizin samt Psychologie und Psychiatrie“ (S. 61).

Entsprechend rekurriert die Autorin in Kapitel 5 zu vor- bzw. nicht-buddhistischen Achtsamkeitstraditionen, referiert Pali-, Sanskrit- und Zen-Texte bzw. -Traditionen in deren nicht-dualistischer Übungspraxis. Dieser Sockel an Überlieferungen wie Praktiken dient ihr als Ausgangspunkt für die Beschreibung von Revivals der Vipassa-Meditationspraxis, dann der Erneuerung und Verbreitung von Meditationspraxen des burmesischen Theravada-Buddhismus durch Thich Nhat Hanh in Kapitel 6.

Dass sich Achtsamkeitskonzepte und -bilder durch Kultur- und Kontexttransfers, durch Instrumentalisierung, Psychologisierung und Konzeptualisierung wandeln, dennoch Übende weiterhin „vom Aktionsmodus in de Seinsmodus“ führen (S. 110), arbeitet Baatz in Kapitel 7 am Beispiel der MBSR-Kurspraxis heraus. Über derartige Ansätze einer „Selbstheilung“ hinaus reichen Bemühungen, Meditationspraktiken „zur Erweiterung des »Human Potential« effizient zu nutzen“ und in verschiedenen „Biotopen“ (‚Arbeit-und-Freizeit’, ‚Pädagogik-und-Pflege’, ‚Lifestyle’) und anderen Netzwerken (‚Achtsamkeit-in-der-Ökonomie’, ‚Achtsame Wirtschaft’) zu propagieren. Kapitel 8 enthält eine dementsprechend heterogene Liste an curricularen Angeboten:

  • Mindfulness Based Cognitive Therapy (MBCT),
  • Mindfulness-Based Childbirth an Pareting (MBCP),
  • Mindfulness in Law,
  • Mindfulness Based Eating Awareness Training (MB-EAT),
  • Radical Responsibility®,
  • Mindfulness Selfcompassion (MSC),
  • Cognitive Based Compassion Training (CBCT),
  • Mindfulness-Based Relationship Enhancement (MBRE),
  • Mindfulness-Based Pain Management (MBPM),
  • Interpersonal Mindfulness Project (IMP),
  • Mindful Eating, Conscious Living (ME-CL),
  • Mindfulness Based Relapse Prevention (MBRP),
  • Mindful Parenting,
  • Mindful Compassionate Parenting (MPC),
  • Mindful Leadership,
  • Mindful Based Compassionate Living (MBCL),
  • Mindful Based Mind Fitness (MMFT)®,
  • Mindfulness Based Attention Training (MBAT),
  • Mindfulness-Based Stratecic Awareness Training (MBSAT),
  • Mindfulness-Based Interventions, Teaching Assessment Criteria (MBITAC).

Hinzu kommen – je nach Nomenklatur und Autor unterschiedlich konnotierte – achtsamkeitsbasierte/​-informierte/​-zentrierte/​-assoziierte therapeutische Interventionen, zu denen (neben MBSR, MBCT, MBRP) insbesondere

  • Dialectical Behaviour Therapy (DBT),
  • Acceptace and Commitment Therapie (ACT)

zählen, zu denen insgesamt jedoch – wegen des Fehlens von Kontrollgruppen, Doppelblindstudien und Langzeitstudien – keine validen Forschungsergebnisse vorliegen

Abschließend diskutiert die Autorin entlang eines Forschungsansatzes von Cassaniti (2018) in Kapitel 9 Unterscheidungskriterien traditioneller Achtsamkeitspraxis von boomenden M(eth)oden des „Achtsamkeitsmarktes“: (1) Zeit/-vorstellungen, (2) Emotionen (Empfindungen/​Emotionen/​Begehren/​Anhaften), (3) Stärke (Ausdauer/​Beharrlichkeit/»Power«/Energie), (4) Ethik, (5) Selbst/​Nicht-Selbst. Im Fazit verweist sie darauf, Achtsamkeitspraktiken seien „ambivalent“, würden „als Teil des gesellschaftlichen Nützlichkeitskalküls durch wissenschaftliche Forschung legitimiert“ und blieben damit – „obwohl ihr Potenzial weit darüber hinaus reicht“ – letztlich „im System“ und darin nicht mehr als eine Art „Kosmos der Pflege“. Eben „Konturen dieses Konflikts“ wolle, so Baatz (S. 157), „dies Buch deutlich machen“.

Diskussion

Diskurskonzept: In der Tat bietet das fachdiskursive Bändchen eine Reihe von Umrissen an, doch bleibt es leider bei dem, was Diskurse[2] auch ausmachen kann: Dieser Gedanken- und Diskussionsgang geht sein Anliegen bzw. die Angelegenheiten nicht nur Punkt für Punkt durch, sondern läuft hin und her, zerstreut sich und schwenkt ab. Für einen fachlich vertieften Überblick ist das Format zu klein, für eine detailliertere Betrachtung der einerseits ideen- und zeitgeschichtliche, gesellschafts- und wissenschaftskritische, andererseits achtsamkeitsspezifische, buddhistisch versierte, erkenntnistheoretisch wie -praktisch begründete Anspruch sowohl zu heterogen als auch zu unscharf, per se konflikthaft eben. So bleibt es leider punktuell bei dem, was oben als Name-Dropping und Keyword-Droppingbezeichnet wurde.

Zugleich ist dasErgebnis dieses Ansatzes aber auch ein Fundus an thematischen Orientierungspunkten, Verknüpfungsoptionen, Suchhinweisen, Lektürethemen für jene LeserInnen, die sich einen Ein- und Überblick verschaffen, einen als Achtsamkeits-Hype verstandenen psychosozialen Mainstream befragen wollen.

Subjektkonzept: Mit einiger Ambivalenz und letztlich Irritation hat der Rezensent typisierende Berichte aus „den USA“, über ein „Mindful America“ verfolgt. Bei diesen Zuschreibungen blieb unklar, ob es sich um ironisierende, kritische Distanzierungen von einer „Globalisierung der Achtsamkeit“ handelt, um lediglich markante, plakativ-illustrative Zitate. Was implizit aufschien, war eine Schematisierung, deren Ost-West- bzw. Nord-Süd-Schablonen nicht nur „reinste Karikatur“ (Jousset, 2007, S. 61), sondern zudem einen fatalen ›Salto mortale‹ achtsamen Denkens darstellen. Man mag diese Aneignungspraxis der Mindfulness trivial, naiv, dreist, ausbeuterisch, ignorant usw. finden, doch geht es eben nicht um einen boomenden radical chic banalisierter Achtsamkeitspraxis, sondern um das Schicksal des betroffenen Subjekts selbst. Dafür allerdings bedürfte es

  1. vorab eines konkreten Subjekts dieser Achtsamkeitspraxis,
  2. einer Verortung, einer Beurteilung, einer Stellungnahme der Autorin selbst.

Doch auch der mit ‚Selbst‘ überschriebene Thementext (S. 154) konzipiert kein achtsamkeitsfähiges Subjekt(paradigma).

Spiritualtätskonzept: Vermutlich durch die persönliche Zen-Praxis und die Art der eigenen Psychotherapiepraxis des Rezensenten (mit DBT und ACT, punktuell MBSR und MBCT) frappierten die geringen Bezüge zu Zen-Grundlagen und zur Zen-Praxis.

  • Dies einerseits, weil aus spiritueller Perspektive vermittels der genannten Behandlungsverfahren nur „eine sehr verdünnte Form von Achtsamkeit“ vermittelt wird. Anders und radikaler formuliert: „Wer ist es also, der achtsam ist? Das ist der Punkt, an dem die Psychotherapie den Stab ans Zen […] weiterreichen muss, um ans Ziel zu kommen. Ab hier versagen alle mentalen Konzepte, Vorstellungen, aber auch willentlich gesteuerte Aktionen, gut gemeinte Ratschläge oder gefühlsbetonte Zustände“ (Poraj, 2009, S. 140).
  • Dies andererseits, weil die DBT ein in praxiwesentliches psychotherapeutisches Fundament und Mittel der Wahl in der Behandlung traumatisierter Menschen und PatientInnen mit sog. Borderline-Zuständen oder -Störungen darstellt, zudem ihre Begründerin Marsha Linehan selbst Zen-Meisterin ist und programmatisch formuliert, die DBT „wurzele im Zen“ und verfüge „über das einzige [Behandlungs-]Manual, das von Zen-Meistern autorisiert“ sei (Kobbé, 2010; 2019).

In jedem Fall aber erweisen sich alle o. g. achtsamkeitsbasierten Verfahren – so oder so – in ihrer gesundheits(markt)politischen Pragmatik selbst als vermeintlich ‚spirituelle‘ Techniken (sic!) als nur noch instrumentalisiert, ihrer Ethik entkleidet und „neu­tralisiert“ (Ži­žek, 2003, S. 35), insofern in keiner Weise mehr als buddhistisch- oder zen-basiert.

Verlagskonzept: Das standardisierte Layout der Buchreihe wurde verlagsseitig auf dem Umschlag mit einem Gemälde von Paul Klee komplettiert/​bebildert, dessen Thema (‚Sonnenuntergang’) wenig Gespür für achtsamkeitsinhärente Dynamiken und Erfahrungen, dürftiges Interesse an thematisch stimmigem Design, mithin geringe Achtsamkeit erkennen lässt. Da hätte der Rezensent dem Buch (und der Autorin) fürsorglichere Betreuung gewünscht.

Fazit

Das gut recherchierte, interdisziplinär breit aufgestellte Fachbuch vermittelt einen informativen (ideen- und zeitgeschichtlichen, gesellschafts- und wissenschaftskritischen, erkenntnistheoretisch wie -praktisch begründeten, buddhistisch versierten) und kritischen Überblick über programmatische Achtsamkeitspraktiken, über die Anker spiritueller und curricularer Mindfulness-Kurse bzw. ‚Retreats‘. Die Vermittlung der z.T. komplexen Inhalte gelingt kompetent und lesefreundlich, verbleibt angesichts des Taschenbuchformats und Einführungskonzepts mitunter bei einer – als Anknüpfungsmoment nützlichen – Benennung von Referenzen oder Persönlichkeiten. Der Schwerpunkt der erörterten spirituellen Grundlagen liegt auf buddhistischen und vorbuddhistischen, weniger auf zen-basierten Achtsamkeitspraxen. Einziges Manko: Was sich der Text – selbst im Subtext – spart, ist paradoxerweise ein Subjektkonzept, eine Konkretisierung jenes homo psychologicus, der – Kaminski (1970, S. 5) paraphrasierend – nicht nur lebens- und gesellschaftsfähig, sondern auch Achtsamkeit hervorzubringen und anzuwenden imstande sein müsste.

Quellenangaben

Jousset, P. 2007. Wie man dem Subjekt aus dem Weg geht oder sich von ihm befreit. Baecker, D.; Jullien, F.; Jousset, P.; Kubin, W. & Pörtner, P. (Hrsg.). 2008. Kontroverse über China. Sino-Philosophie (49-63). Berlin: Merve.

Kaminski, G. 1970. Verhaltenstheorie und Verhaltensmodifikation. Stuttgart: Klett.

Kobbé, U. 2010. Vom Zen der DBT. Zu den spirituellen Grundlagen achtsamkeitsbasierter Therapien. Saimeh, N. (Hrsg.). 2010. Kriminalität als biografisches Scheitern – Forensik als Lebenshilfe? (134-153). Bonn: Psychiatrie-Verlag. Online-Publ.: https://www.researchgate.net/publication/363135592.

Kobbé, U. 2019. Zen-basierte Behandlungsalgorithmen? Autodafé der spirituellen Grundlagen achtsamkeitsbasierter Therapien. Psychologie & Gesellschaftskritik, 41 (2), 53–82. Online-Publ.: https://www.researchgate.net/publication/366867686.

Poraj, A. 2009. Zen und das alltägliche Leben. Jäger, W.; Zölls, D. & Poraj, A. (Hrsg.). 2009. Zen im 21. Jahrhundert (124-165). Bielefeld: Kamphausen.

Žižek, S. 2003. Die Puppe und der Zwerg. Das Christentum zwischen Perversion und Subversion. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.


[1] MBSR = Mindfulness Based Stress Reduction (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion); IPM = Interpersonal Mindfulness (Zwischenmenschliche Achtsamkeit); MSC = Mindfulness Selfcompassion (Achtsames Selbstmitgefühl)

[2] discurrere (lat.) = sich ausbreiten, auseinanderlaufen, hin und her laufen, sich zerstreuen, abschwenken

Rezension von
Dr. Ulrich Kobbé
Klinischer und Rechtspsychologe, forensischer Psychotherapeut, Supervisor und Gutachter
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Es gibt 18 Rezensionen von Ulrich Kobbé.

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Zitiervorschlag
Ulrich Kobbé. Rezension vom 12.01.2023 zu: Ursula Baatz: Achtsamkeit. Der Boom – Hintergründe, Perspektiven, Praktiken. Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) 2021. ISBN 978-3-525-45920-1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/27922.php, Datum des Zugriffs 27.01.2023.


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