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Eva Rass: Psychodynamische Therapie mit Kindern und Jugendlichen

Cover Eva Rass: Psychodynamische Therapie mit Kindern und Jugendlichen in der Praxis. Affekte regulieren und Bindungen stärken. Klett-Cotta Verlag (Stuttgart) 2021. 248 Seiten. ISBN 978-3-608-98441-5. D: 34,00 EUR, A: 35,00 EUR.
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Thema

Die psychodynamische Psychotherapie hat in den letzten 20 Jahren große Fortschritte machen können, wesentlich bedingt durch die intensive Auseinandersetzung mit der Bindungstheorie, der Neurobiologie (häufig in Zusammenhang mit Traumaforschung) und der Direktbeobachtung von Säuglingen und Kleinkindern in der Interaktion (Stichwort: Der kompetente Säugling). Die Autorin ist eine der publizistisch sichtbarsten ProtagonistInnen dieser Entwicklung. In der Tradition Kohuts stehend, die das duale Triebkonzept Freuds seit langen ablehnt, hat sich die Selbstpsychologie in den letzten Jahren immer mehr der relationalen Psychoanalyse angenähert. Selbstpsychologische Autoren gehen von einem mehrdimensionalen Motivationssystem (vgl. Lichtenberg et al. 1991) aus und stehen triebpsychologischen Annahmen skeptisch gegenüber. Die moderne Säuglingspsychologie erhielt durch die Selbstpsychologie wesentliche Anstöße (vgl. Lichtenberg 1991).

Autorin

Eva Rass ist eine der prominentesten selbstpsychologischen Kinder- und Jugendlichen-PsychotherapeutInnen in Deutschland; sie lehrt als Honorarprofessorin an der Hochschule Mannheim, daneben als Dozentin und Supervisorin an mehreren Psychoanalytischen Instituten und an der Ärztlichen Akademie für Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen in München. Nach ihrem Studium an der PH Heidelberg arbeitete sie zunächst acht Jahre als Lehrerin in Berlin und absolvierte die Ausbildung zur Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin. In eigener Praxis niedergelassen war sie zunächst in Berlin, dann in Buchen im Odenwald. Seit 1991 ist Rass Dozentin am Institut für Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie in Heidelberg. Ihre Promotion schloss sie 2001 an der PH Heidelberg ab. Seitdem verknüpft sie ihre klinische Tätigkeit mit Lehrtätigkeiten an Hochschulen und psychotherapeutischen Weiterbildungsinstituten. Niederschlag ihrer wissenschaftlichen Arbeit sind zahlreiche Publikationen und mehrere Bücher, unter anderem gemeinsam mit Anna Ornstein.

Aufbau und Entstehungshintergrund

Der hier vorliegende Text entspricht der Buchveröffentlichung von sieben Aufsätzen der Autorin, die in den letzten Jahren teilweise in der Zeitschrift Selbstpsychologie, im Jahrbuch der Kinder und Jugendlichen-Psychoanalyse, teilweise in anderen Sammelbänden publiziert wurden. Überarbeitet, um ein weiteres Kapitel ergänzt und in der Buchpublikation aufeinander bezogen, geben sie einen differenzierten Einblick in das Denken der Autorin.

Die 8 Kapitel markieren Themen, mit denen sich die Autorin zum Teil bereits in eigenen Monografien auseinandergesetzt hat. Insofern kann dieses Buch vermutlich als ein Fazit ihres Lebenswerks gelesen werden

  1. Der psychologische Blick auf die Entwicklung,
  2. Der Einfluss der mütterlichen Depression auf die kindliche Entwicklung,
  3. Die Rolle des Vaters bei psychischer Erkrankung der Mutter,
  4. Die Bedeutung der Geschwistererfahrung…,
  5. Affektregulatorische und bindungsgeleitete Elternarbeit,
  6. Jungen im Abseits – Mädchen im Erfolg?,
  7. Die Warnehmungswelt des Kindes: Unerkannte Schwächen …,
  8. Bindung, Bindungstrauma und Dissoziation im familiären Kontext,
  9. (Schluss) Der (Kinder-)Psychoanalyse schlägt ein rauer Wind entgegen.

Inhalt

„Regulierende und beruhigende affektive Interaktionen mit einer vertrauten, vorhersagbaren und primären Bezugsperson schaffen nicht nur das Gefühl von Sicherheit, sondern auch positiv aufgeladene Neugier, die es der entstehenden Persönlichkeitsfiguration ermöglicht, ihre sozioemotionale physikalische Umwelt zu erforschen“ (Rass 2021, S. 16)

Das kann wohl als Motto dieses Buchs gelten.

Der Inhalt dieses Buches folgt den wichtigsten professionellen Auseinandersetzungs-, vielleicht Lebensthemen der Autorin und beschreibt zugleich die Entwicklungslinien der Selbstpsychologie in Deutschland. Daniel Stern, einer der für das umrissene Feld produktivsten Entwicklungs- und einer der wichtigsten Psychotherapieprozessforscher des 20. Jahrhunderts spielt in Rass' Texten kaum eine Rolle. Sie zitiert nur ältere Arbeiten von ihm, an einigen Stellen kursorisch; in einer Aufzählung bedeutender psychodynamischer Entwicklungskonzepte (S. 102) wird er gar nicht erwähnt. Das ist verwunderlich, steht doch Stern in vielen Punkte ganz auf Rass' Linie. Er gehört aber doch nicht in den engeren Kreis der Selbstpsychologen und hier wird etwas sichtbar, das mir problematisch erscheint, nämlich die selektive Rezeption von empirischen Befunden nach Schulenzugehörigkeit.

So beschreibt Rass im ersten Teil 'Der psychologische Blick auf die Entwicklung' vor allem neurowissenschaftliche Erkenntnisse, neue empirisch basierte instrumentelle Möglichkeiten (Videosequenzanalysen, Messungen von Herzschlag, Hautwiderstand, Speichelüberprüfung zur Erfassung des Stresspegels) und weiter, wie bindungsbezogene Befunde mit Stressregulation, kardiovaskulärem System, Immunsystem sowie hormonellen System miteinander interagieren. Was das mit dem psychologischen Blick zu tun hat, wird mir nicht recht klar, zumindest ist es keine subjektwissenschaftliche Psychologie, von der da die Rede ist.

Im 2. Kapitel geht es um eine klinische Fragestellung von großer praktischer Bedeutung; die Autorin zeigt, wie gefährlich mütterliche Depressionen für Neugeborene und Kleinkinder sind. Hier stellt sie auch ihre klinische Theorie dar.

In diesem Zusammenhang scheint wichtig, die kohutsche Differenzierung von defensiven und kompensatorischen Strukturen einzufügen (vgl. Kohut 1979): Eine Struktur ist defensiv, wenn ihre hauptsächliche Funktion darin besteht, den primären Defekt in Selbst, d.h. Leere, Unlebendigkeit und Wertlosigkeit, zu überdecken, Eine Struktur ist dagegen kompensatorisch, wenn sie den Defekt kompensiert, statt ihn nur zu verdecken. In diesem zweiten Weg durchläuft das Selbst eine eigene Entwicklung und es entsteht eine funktionelle Rehabilitierung des Selbst (Rass 2021, S. 26).

Zwei eindrucksvolle Falldarstellungen illustrieren die Mikrokommunikation zwischen 'toter Mutter' (vgl. Green dt. 2004) und ihrem Kind. Der psychoanalytische Praxisalltag zeigt, dass Therapien von Kindern und Jugendlichen bis etwa 15 besser verlaufen, wenn die Mutter Zugang zu ihren depressiven Anteilen hat (S. 37).

Dass die Rolle des Vaters als triangulierendes Objekt große Bedeutung für die emotionale Entwicklung von Kindern hat, ist auch der konventionellen Psychoanalyse bewusst, Rass zeigt nun im 3. Kapitel, dass dem Vater bei anhaltend depressiven Müttern eine geradezu lebensrettende Funktion zukommt. Die emotionale Ansteckung durch die unwillkürliche Reproduktion des mütterlichen Gesichtsausdrucks und die damit einhergehende körperliche Verankerung erkläre die Bedeutung des Affekts bei der unmittelbaren Bezugsperson (meist die Mutter); entsprechend dringlich sei die Situation der Kinder, deren Mütter in sogenannten Baby-Blues steckten (Rass vermutet 20–40 %). Fonagy & Target 2002 wird zitiert, die nachgewiesen hätten, das das Kind zunächst separate Bindungserfahrungen mit Vater und Mutter mache, die sich nicht gegenseitig beeinflussen, bis das Kind irgendwann einem Modell den Vorzug gebe.

Voraussetzung für eine solche Möglichkeit ist natürlich die ausreichende emotionale Erreichbarkeit des Vaters. Bereits mit vier Monaten sei die Fähigkeit des Kindes, ein Drei-Personen-Beziehung einzugehen und eigenständig mitzugestalten beobachtbar.

Rass konstatiert: „Immer wieder ist im Alltag […] zu beobachten, wie groß die Angst der Väter vor dem Eingreifen in eine verstrickte Mutter-Kind-Beziehung ist, in der die depressive Mutter das Kind verwöhnt und damit bindet“ (S. 62). Hier wird nun auch Stern kritisch zitiert, der die Bedeutung des Vaters der jungen Mutter hervorhebe. Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass Daniel Stern später gerade die Bedeutung der Freundinnen der Mutter betonte und forderte, dass Mütter im Wochenbett geradezu von ihren Müttern, Schwiegermüttern und Freundinnen begleitet sein sollten [1].

Die Bedeutung der Geschwister (4) ist, wie Rass sehr zutreffend konstatiert, ein unterbelichtetes Kapitel. Sie leitet mythologisch ein mit Kain und Abel und anderen alttestamentarischen und altgriechischen Akteuren. Die Differenzierung der Geschwister wird beschrieben: mit dem gleichzeitigen Vorhandensein von Zu- und Abneigung, Verbundenheit und Hass; das Thema Geschwisterrivalität findet Raum, alles wird eher zusammenfassend beschrieben, bis die Autorin in zwei weiteren Fallgeschichten tragische Aspekte der Geschwisterrivalität erörtert. Am Ende widmet sie sich der Entwicklung des Affekts der Scham in der Geschwisterbeziehung.

Das folgende Kapitel (5.) beschreibt einen besonderen Ansatz in der selbstpsychologischen Elternarbeit. Dieses Kapitel ist eines der Hauptteile des Buchs, denn Rass entfaltet hier die Selbstpsychologische Entwicklungstheorie. Warum sie dabei die mentalisierungsbasierte Elternarbeit, wie sie Fonagy und Target entwickelt haben (ausführlich bei Hurry 2003), bleibt ein Geheimnis der Autorin; mir scheint ein schulen-referenzielles Bias vorzuliegen. Trotz diesen Einwands ist das Kapitel gut zu lesen und vermittelt wesentliche Einsichten zur kindzentrierten Elternarbeit, sie bezieht sich vor allem auf Novick und Novick (2009).

Warum Jungen in unserem Bildungssystem schlechter abschneiden als Mädchen beansprucht zunehmend auch wissenschaftliche Aufmerksamkeit (6). Für die Autorin zeigt sich an dieser Stelle auch eine Krise der Väterlichkeit. Rass bringt den Vater als wichtige Bindungsperson ins Spiel, der, ähnlich wie in der Situation mit einer depressiven Mutter, Verhaltensalternativen markieren kann. Hinzu kommt hier die Bedeutung des Vaters als Modell für Jungen. Es folgt die Besprechung eines Aufsatzes von Allan Schore mit dem Titel ‚Es geht um unsere Söhne: Eine entwicklungsleitende Neurobiologie und Neuroendokrinologie der gefährdeten Jungen‘.

Im 7. Kapitel kehrt Rass noch einmal an die Ursprünge ihres wissenschaftlichen Arbeitens zurück. Sie referiert das Thema ihrer Doktorarbeit von vor 20 Jahren im Lichte neuer Erkenntnisse.

Die Folgen gescheiterter Bindung im familiären Kontext werden anhand zweier ausführlicher veranschaulicht.

Schließlich wendet sich Rass mit einer Art Appell an die Leserschaft der psychoanalytischen Kindertherapie Raum zu lassen. Der erhöhte Aufwand der psychoanalytischen Ausbildung sei nötig um die Dynamik der transgenerationalen Reinszenierungen angemessen verstehen und bearbeiten zu können.

Diskussion

Die Themen Bindung und frühe Entwicklung sowie die Bewältigung der in dieser Zeit erworbenen Störungen stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit dieses zusammenfassenden Werkes von Eva Rass.

Für Rass beginnt die psychodynamischen Entwicklungstheorie im Wesentlichen mit Winnicott, gefolgt von Bowlby, Kohut, Ornstein und Schore. Es ist wenn man so will, eine Theorie der frühesten Zeit, in der Konflikte noch nicht symbolisch, etwa in psychoneurotischen Symptomen dargestellt werden können, sondern zu Regulationsstörungen und anderen gravierenden Entwicklungsproblemen führen. Entsprechend fehlen Klein, Bion, Kernberg und selbst Freud (Vater und Tochter) werden nur sparsam rezipiert. Das hat Folgen.

Entwicklungstheorie ist bei Rass eine Theorie des Versuchs, Mangel oder Trauma zu bewältigen, keine eigentliche Konfliktpsychologie wie die psychoanalytische.

Ein dynamisches Unbewusstes ist für diese Theorie entbehrlich oder zumindest weniger wichtig, da Probleme archaisch, vorzugsweise mit Dissoziationen abgewehrt oder einfach reinszeniert werden. Diese Theorie leugnet nicht die Existenz des Unbewussten, hier hat es aber eine andere Funktion als das dynamische Unbewusste bei Freud und seinen Nachfolgern. Es zeigt sich etwa in der Körpererinnerung, sowohl im Embodiment (als verkörperte, leibliche Erinnerung) wie im prozeduralen Unbewussten (als Teil des eigentlichen Gedächtnisses) neurotische Kompromissbildungen scheint es entweder nicht mehr zu geben, oder sie spielen zumindest keine bedeutende Rolle mehr. Rass Buch ist das Dritte, in der Reihe meiner Besprechungen der neuen Bücher, prominenter psychodynamischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen (Seiffge-Kränke, 2020; Streeck-Fischer 2021, Rass, 2021) die in den letzten Monaten erschienen sind. Während Seiffge-Kränke aus der akademischen Psychologie kommt und Streeck-Fischer, Kinder und Jugendpsychiaterin ist, hat Rass einen pädagogischen Hintergrund. Die beiden ersten Bücher sind betont integrativ angelegt und InteressentInnen aller 0rientierungen, beide vertreten den neuesten Forschungsstand und beziehen auch Ergebnisse der benachbarter Forschungsdisziplinen in ihre Betrachtungen ein. Für Eva Rass ist das nur begrenzt zu konstatieren, sie zeigt eine selektive Herangehensweise, die selbstpsychologische Befunde auch dort präferiert, wo das nur wenig plausibel ist. Erstaunlich ist, dass sie als Pädagogin fast völlig auf sozialisationstheoretische Befunde verzichtet (z.B. Affektsozialisation vs. Neurobiologie). Der Ausschluss der Pädagogik aus den Zugangsberufen, die zukünftig für die neue psychotherapeu-tische Weiterbildung qualifizieren, scheint mir mit der publizistisch sichtbaren Irrelevanz der Sozialarbeit und -pädagogik, für das klinische Feld zusammenzuhängen. Dieser Vorwurf lasst sich nur PädagogInnen machen, die ich für die eigentlichen Protagonisten der Sozialisationstheorien halte. Die forschungslogische Argumentation mit neurobiologischen Einsichten führt für die klinische Sozialisationsforschung in die Irre.

Fazit

Das vorliegende Buch ist eine wesentliche und gehaltvolle Zusammenfassung der aktuellen Konzepte der Selbstpsychologie im Hinblick auf die Frühe Entwicklung in der Kindheit sowie Bewältigungsformen früher Erfahrungen im späteren Leben. Die Konzepte der psychoanalytischen Konflikt- und Ich-Psychologie sowie der Objektbeziehungstheorie sind jedoch weitgehend getilgt, womit in meinem Erleben wesentliche Aspekte der psychoanalytischen Entwicklungstheorie ausgeblendet bleiben. Selbst die Rezeption der Ergebnisse der momentan fruchtbarsten analytischen Wissenschaftsgemeinschaft in London bleibt selektiv. Es besteht eine deutliche Zitierbias, wie sie sich sonst allenfalls in manchen Texten Kleinianischer Provenienz zu findet.

Wer sich über den Stand der Bindungsforschung vor allem in Hinblick auf klinische Implikationen informieren möchte ist dagegen sehr gut bedient.

Literatur

Green, André (2004): Die tote Mutter. Psychoanalytische Studien zu Lebensnarzissmus und Todesnarzissmus, Gießen: Psychosozial

Fonagy, Peter und Mary Target: Ein interpersonelles Verständnis des Säglings, in: Hurry, Anne (Hrsg., 2002): Psychoanlyse und Entwicklungsförderung von Kindern, Frankfurt: Brandes & Absel

Lichtenberg, JD; Lachmann, FM; JL. Fosshage(1991): Psychoanalysis and Motivational Systems: A New Look (Psychoanalytic Inquiry, Band 33), London, New York: Routledge

Lichtenberg, J.D. (1991): Psychoanalyse und Säuglingsforschung, Berlin, Heidelberg: Springer

Ornstein; Anne, Eva Rass (2014): Kindzentrierte psychodynamische Familientherapie. Eine Einführung, Gießen: Psychosozial

Rass, Eva-Maria (2002): Annäherung an die Wahrnehmungswelt des Kindes – Möglichkeiten psychoanalytischer Psychotherapie bei sublimen und unerkannten Schwächen in der sensorischen Integration. Erstgutachter: Prof. Dr. G.-B. von Carlsburg, Dissertation PH Heidelberg

Rass, Eva (2002): Kindliches Erleben bei Wahrnehmungsproblemen: Möglichkeiten einer selbstpsychologisch ausgerichteten Pädagogik und Psychotherapie bei sublimen und unerkannten Schwächen in der sensomotorischen Integration (Erziehungskonzeptionen und Praxis), Frankfurt am Main: Peter Lang

Rass, Eva (2008): Kontaktaufnahme mit der Wahrnehmungswelt des Kindes: (Unerkannte) Störungen in der Wahrnehmungsorganisation und deren Auswirkungen an die Psychische Entwicklung, Theorie und Praxis für pädagogische und therapeutische Verstehens- und Interventionsmöglichkeiten, Frankfurt am Main: Peter Lang

Rass, Eva (Hg. 2012): Allan Schore: Schaltstellen der Entwicklung. Eine Einführung in die Theorie der Affektregulation mit seinen zentralen Texten, Stuttgart: Klett Cotta

Rass, Eva (Hg. 2014) Comenius: Seiner Zeit weit voraus…!: Die Entdeckung der Kindheit als grundlegende Entwicklungsphase – Bindung Identität Liebe, Frankfurt am Main: Peter Lang (Erziehungskonzeptionen und Praxis 79)

Rass, Eva (2017): Bindung und Sicherheit im Lebenslauf,. Psychodynamische Entwicklungspsychologie, Stuttgart: Klett-Cotta

Rass, Eva (2021): Psychodynamische Therapie mit Kindern und Jugendlichen in der Praxis. Affekte regulieren und Bindungen stärken, Stuttgart: Klett-Cotta

Stern, Daniel N. (2003): Neue Forschungsergebnisse zur Mutterschaftskonstellation, Vortrag beim Symposium aus Anlass des 50. Jahrestags des Bestehens der Abteilung für klinische Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen, am 14.02.2003 in Tiefenbrunn


[1] Stern beim Symposium aus Anlass des 50. Jahrestags des Bestehens der Abteilung für klinische Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen, am 14.02.2003 in Tiefenbrunn


Rezension von
Dr. phil. Ulrich Kießling
Dipl. Sozialarbeiter/Sozialtherapeut, Analytischer Psychotherapeut für Kinder und Jugendliche, Familientherapeut und Gruppenanalytiker. Langjährige psychotherapeutische Arbeit an der Schnittstelle von Psychiatrie, Psychotherapie und Jugendhilfe, Supervision im klinischen und im Jugendhilfebereich. Niedergelassener Psychotherapeut in Treuenbrietzen und Berlin, Dozent, Supervisor und Selbsterfahrungsleiter in der Ausbildung psychodynamisch orientierter Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen (SIMKI,BAP), Psychotherapiegutachter der KV.
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Zitiervorschlag
Ulrich Kießling. Rezension vom 12.03.2021 zu: Eva Rass: Psychodynamische Therapie mit Kindern und Jugendlichen in der Praxis. Affekte regulieren und Bindungen stärken. Klett-Cotta Verlag (Stuttgart) 2021. ISBN 978-3-608-98441-5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/28061.php, Datum des Zugriffs 12.04.2021.


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