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Ayline Heller, Elmar Brähler u.a. (Hrsg.): Prekärer Zusammenhalt

Rezensiert von Prof. Dr. Wolfgang Frindte, 21.02.2022

Cover Ayline Heller, Elmar Brähler u.a. (Hrsg.): Prekärer Zusammenhalt ISBN 978-3-8379-3050-4

Ayline Heller, Elmar Brähler, Oliver Decker (Hrsg.): Prekärer Zusammenhalt. Die Bedrohung des demokratischen Miteinanders in Deutschland. Psychosozial-Verlag GmbH & Co. KG (Gießen) 2020. 362 Seiten. ISBN 978-3-8379-3050-4. D: 34,90 EUR, A: 35,90 EUR.
Reihe: Forum Psychosozial
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Thema und Hintergrund

Das Buch erschien am 7. Oktober 2020, just an dem Tag, an dem die Deutsche Demokratische Republik (vulgo: DDR) ihren 71. Geburtstag gefeiert hätte, wenn sie es denn bis dahin geschafft hätte. Hat sie bekanntlich nicht. Stattdessen konnten am 3. Oktober 2020 die Deutschen in Ost und West auf 30 Jahre mehr oder weniger erfolgreiche Wiedervereinigungsjahre zurückblicken. Das dürfte auch der Grund sein, warum sich die Herausgeber*innen entschlossen haben, dieses Buch zu veröffentlichen. Es enthält – zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung – aktuelle, aber auch einige bereits zu früherer Zeit erschienene Beiträge. Dass der Rezensent dieses Buch erst eineinhalb Jahre nach dem Erscheinen bespricht, hat weniger mit seiner (des Rezensenten) altersbedingten Langsamkeit zu tun als mit dem nach wie vor aktuellen Titel. Obwohl schon vor der zweiten Welle der Covid-19-Pandemie erschienen, bieten die meisten (nicht alle) Beiträge eine ganze Reihe guter Ansätze, um den prekären gesellschaftlichen Zusammenhalt in der gegenwärtigen vierten oder fünften Welle besser verstehen zu können. Prekär ist dieser Zusammenhalt u.a. wegen der wachsenden Zukunftssorgen, die sich viele Menschen machen, wegen der gesellschaftlicher Spaltungstendenzen, die sich zum Beispiel in den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen zeigen, und in den vielen Angriffen auf die demokratische Verfasstheit der deutschen Gesellschaft. Im Übrigen ist es immer anregend, die Publikationen aus dem, falls der Rezensent es so schreiben darf, Hause Decker & Brähler lesen zu können.

Herausgeber und Autor*innen

Herausgegeben haben das Buch:

  • Ayline Heller ist Vorstandsmitglied der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie e.V. und promoviert derzeit im BMBF-Verbundsprojekt DDR-Vergangenheit und psychische Gesundheit: Risiko- und Schutzfaktoren zum Thema „Politische Einstellungen und Politisierung in Ostdeutschland: Konzepte und Determinanten von Rechtsextremismus und Autoritarismus im Spannungsfeld der DDR-Vergangenheit“.
  • Prof. Dr. Oliver Decker ist Professor für Sozialpsychologie und interkulturelle Praxis an der Sigmund-Freud-Universität Berlin und Direktor des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung (KRD) sowie des Else-Frenkel-Brunswik- Instituts an der Universität Leipzig.
  • Prof. Dr. Elmar Brähler war bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2013 Leiter der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie an der Universität Leipzig und ist gegenwärtig Gastwissenschaftler an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Mainz. Dort leitet er das BMBF-Projekt „DDR-Vergangenheit und psychische Gesundheit…“.

Im Buch finden sich neben einem Vorwort 14 Beiträge, einschließlich eines Anhangs, die von den Herausgeber*innen sowie weiteren 24 Autor*innen verfasst wurden; in der Reihenfolge ihres Auftritts sind das:

  • Prof. Dr. Ana Nanette Tibubus arbeitet als Professorin für Diagnostik in der Gesundheitsversorgung & E-Health an der Universität Trier.
  • Prof. Dr. Manfred Beutel ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Gutenberg-UniversitätMainz.
  • Prof. Dr. Wolf Wagner war bis 2009 Professor für Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Erfurt und zwischen 2001 und 2002 auch deren Rektor.
  • Prof. Dr. Hendrik Berth ist Psychologe und Leiter der Forschungsgruppe Angewandte Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie an der Technischen Universität Dresden.
  • Dr. Johanna Brückner ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe.
  • Prof. Dr. Silke Schmidt ist Psychologin und arbeitet als Professorin für Gesundheit und Prävention an der Universität Greifswald.
  • Prof. Dr. Markus Zenger ist Professor für Differentielle und Persönlichkeitspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal.
  • Prof. Dr. Yve Stöbel-Richter leitet als Professorin für Gesundheitswissenschaft den Studiengang Management im Gesundheitswesen an der Hochschule Zittau/Görlitz.
  • Prof. Dr. Sören Kliem ist Psychologe und Professor an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.
  • Dr. Laura Beckmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Bildungsforschung am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Duisburg-Essen.
  • Prof. Dr. Dominic Kudlacek leitet als Professor den Masterstudiengang Integrated Safety and Security Management an der Hochschule Bremerhaven.
  • Yvonne Krieg, M.A., arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen Hannover.
  • Prof. Dr. Peter Schmidt ist Professor im Ruhestand am Institut für Politikwissenschaft der Universität Gießen und Senior Fellow am Zentrum für Psychosomatik der Universität Mainz.
  • Dr. Stefan Weick ist Senior Researcher am Leibnitz-Institut für Sozialwissenschaften in Mannheim.
  • Daniel Gloris, M.A., arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie und Politikwissenschaft der TU Dortmund.
  • Carolin-Theresa Ziemer ist Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
  • Julia Schuler, M.Sc., arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie als Vorstandsmitglied des Kompetenzzentrums Rechtsextremismus und Demokratieforschung der Universität Leipzig.
  • Dr. Johannes Kiess ist Soziologe und Politikwissenschaftler an der Universität Siegen und stellvertretender Direktor des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts für Demokratieforschung an der Universität Leipzig.
  • Prof. Dr. Hans-Jürgen Wirth ist Psychotherapeut mit eigener Praxis, außerplanmäßiger Professor am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Gründer und Verleger des Psychosozial-Verlages in Gießen.
  • Prof. Dr. Lars Rensmann ist Politikwissenschaftler, war zwischen 2012 und 2015 Professor für politische Wissenschaft an der John Cabot University in Rom, von 2016 bis Anfang 2022 Professor für Europäische Politik und Geschichte an der Rijk-Universität in Groningen und seit März 2022 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Passau.
  • Dr. Alexander Yendell ist Soziologe und Vorstandsmitglied des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt an der Universität leipzig.
  • Dr. Andreas Witt ist Kinder- und Jugendpsychotherapeut und leitet das Ausbildungszentrum für Verhaltenstherapie am Universitätsklinikum Ulm.
  • Prof. Dr. Jörg M. Fegert leitet die Klinik für Kinder-​ und Jugendpsychiatrie/​Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm.
  • Dr. Marc Allroggen ist Privatdozent und leitender Oberarzt an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/​Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm.

Inhalt

Die Beiträge sind nach einem Vorwort der Herausgeber*innen in drei Teile gegliedert:

  1. Perspektiven aus Ost- und Westdeutschland
  2. Rechtsextremismus, Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus
  3. Parteipräferenzen und demokratischer Zusammenhalt

Ein Anhang (Die Parteien und das Wählerherz 2018) schließt den Band ab.

Im Vorwort formulieren die Herausgeber*innen das Hauptanliegen des vorliegenden Bandes, nämlich „[…] eine Analyse anti-demokratischer Tendenzen in Deutschland vor dem Hintergrund des deutsch-deutschen Annäherungsprozesses“ anzustreben (S. 10). Es ist schon kurios, vielleicht auch ein wenig ernüchternd, wenn man (genauer: der Rezensent) nach mehr als 30 Jahren feststellen muss, es gehe immer noch um Annäherung und nicht um Gemeinsamkeiten. Das Parkett, auf dem man gemeinsam die Verhältnisse zum Tanzen bringen könnte, ist eben nach wie vor mit etlichen Stolpersteinen gepflastert (siehe auch: Kowalczuk, Ebert & Kulic 2021).

Zum Teil 1: Perspektiven aus Ost- und Westdeutschland

Im ersten Beitrag (Die Mauer in den Köpfen) dieses Teils fragen Ayline Heller, Ana Tibubus, Manfred Beutel und Elmar Brähler nach den Einheitsmentalitäten in Ost und West. Im Zentrum dieses Beitrages steht die Auswertung von Daten der „Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften“ (ALLBUS) aus den Jahren 1991, 2000, 2010 und 2018. Zusammengenommen wurden zu diesen vier Erhebungszeiträumen insgesamt 11.561 Personen (jährlich zwischen mehr als 2.000 und 3.000 Menschen) befragt. Die Ergebnisse verweisen u.a. darauf: „Je größer der zeitliche Abstand zur Wiedervereinigung und je jünger die Befragten, desto ähnlicher beurteilt die ost- und westdeutsche Bevölkerung die Vorteile für die Bewohner_innen der neuen Bundesländer“ (S. 39). Das ist zwar kein so überraschendes Ergebnis; es ist aber auch nicht trivial, sondern lässt hoffen. Dass diese Urteile von der Geschlechterzuordnung, der Größe des Wohnorts und vom Bildungsstand der Befragten abhängen, ist ebenfalls nicht überraschend. Männer, Personen aus urbanen Regionen und Menschen mit höherer Bildung sehen in der Wiedervereinigung eher Vor- als Nachteile (S. 46 f.). Die Autor*innen suchten in ihren Daten überdies nach Belegen, um dem Mythos vom „Jammer-Ossi“ auf den Grund zu gehen und kommen zu einem interessanten Befund: Zumindest bis 2018 fanden sich – folgt man den Interpretationen der Autor*innen – die „Jammerer“ eher auf der Seite der westdeutschen Bevölkerung. Das heißt, die Westdeutschen waren lange nicht bereit, auch die eigenen Vorteile der Wiedervereinigung anzuerkennen.

Wolf Wagner, Ayline Heller, Hendrik Berth und Elmar Brähler wagen im zweiten Beitrag (30 Jahre Wiedervereinigung) mittels der schon erwähnten Umfragen aus dem ALLBUS einen neuen Blick auf Ost und West. Um Rollenbilder, Einstellungen zur Selbstbestimmung der Frauen, zu Gleichheit und Gerechtigkeit sowie demokratiefeindliche Positionen, Autoritarismus und Fremdenfeindlichkeit in Ost- und Westdeutschland zu analysieren, vergleichen die Autor*innen vier Gruppen: a) Menschen aus dem Osten, die auch nach der friedlichen Revolution im Osten geblieben sind, b) Menschen, die in Ostdeutschland aufgewachsen und später in den Westen gezogen sind, c) Menschen aus Westdeutschland, die später nach Ostdeutschland zogen und d) in Westdeutschland Aufgewachsene und dort Gebliebene. Ein Befund oder zumindest dessen Interpretation durch die Autor*innen scheint besonders brisant zu sein: „Die Gruppe West in Ost (die Gruppe d; der Rezensent) ist gebildeter, kosmopolitischer, toleranter, weltoffener, politischer, reicher, privilegierter und grüner als die Gruppe Ost in Ost (Gruppe a). Hier treffen die Nach-68er aus dem Westen auf die stärker traditionsverbundenen Menschen aus dem Osten“ (S. 73, Hervorh. im Original). Zwar heben die Autor*innen hervor, dass die Gruppe derer, die im Westen aufgewachsen sind und dann in den Osten gegangen ist, in der ALLBUS-Befragung dünn besetzt ist und belastbare Aussagen nicht möglich seien, aber das o.g. Zitat steht nun einmal so in diesem Beitrag. Dass sich der Rezensent über dieses Zitat ärgert, ist nebensächlich. Problematischer scheint ihm der fatale Attributionsfehler zu sein, dem die Autor*innen unterliegen, ein Attributionsfehler, auf dem schon der Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock hingewiesen hat (Klopstock 1758), der Fehler nämlich, von sich auf andere zu schließen. Der Rezensent gesteht den westdeutsch sozialisierten Autoren des vorliegenden Beitrags (dem geschätzten Wolf Wagner und dem ebenso geachteten Elmar Brähler) zu, wenn sie sich der Gruppe der Nach-68er zugehörig fühlen, sich als kosmopolitisch etc. beschreiben. Ob dies auf alle jene Personen zutrifft, die im Zuge des Transfers von Institutionen, Eliten, Finanzen und rechtlichen Strukturen aus dem Westen nach Ostdeutschland kamen, bezweifelt der Rezensent hingegen vehement (vgl. auch: Kowalczuk 2021, S. 42 ff.).

Die von den Autor*innen präsentierten Befunde legen überdies nahe, dass die befragten Menschen, die im Osten sozialisiert wurden und nach 1989 auch dort geblieben sind (also die Gruppe a), eher autoritäre Positionen vertreten als die Personen aus den anderen Gruppen.

Im dritten Beitrag suchen Johanna Brückner, Silke Schmidt, Elmar Brähler und Oliver Decker nach möglichen Ursachen für derartige autoritäre Positionen (Bedingungen außerfamiliärer Kleinkindbetreuung in der DDR). Dieser Beitrag wurde von den Autor*innen erstmals 2010 in der Zeitschrift „Psychoanalyse“ publiziert. Es geht um die wichtige persönlichkeitspsychologische und sozialisationstheoretische Frage nach den Ursachen generalisierter Überzeugungen und politischer Einstellungen. Die implizite Annahme, die die Autor*innen zu prüfen versuchen, bezieht sich auf den Zusammenhang zwischen autoritärer Erziehung in der DDR, in Sonderheit in DDR-Krippen bzw. Kindergärten, und den genannten politischen Einstellungen. Insofern reiht sich dieser Beitrag in einen Diskurs ein, der seit mindestens 30 Jahren kursiert (Hopf 1993, Kahane 1999, Lederer 2000, Maaz 1990, Pfeiffer 1999). Einige dieser Quellen werden im vorliegenden Beitrag ebenfalls aufgerufen. Um ihre Annahme zu festigen, gehen die Autor*innen zwei Schritte. Im ersten analysieren sie die Erziehungsziele, die in den DDR-Krippen verwirklicht werden sollten (niedergelegt vor allem in Leitfäden und Programmen für die Erziehungsarbeit in Kinderkrippen, z.B. Schmidt-Kolmer 1961); im zweiten Schritt präsentieren sie eine kleine Vergleichsstudie (N = 162) zwischen Ost- und Weststudierenden mit Krippen- bzw. Kindergartenerfahrung vor 1989. Im Ergebnis des ersten Schritts konstatieren die Autor*innen u.a., dass es in der Krippen- und Kindererziehung der DDR durchgängig darum ging (so wie in der BRD bis in die 1970er Jahre auch), die Kinder zu Ordnung und Reinlichkeit zu erziehen, „[…] die emotionale Entwicklung und Zuwendung administrativ (hingegen, WF) eine geringe Rolle spielten“ (S. 88). Das wäre dann auch ein starkes Argument, um die vorschulische und außerfamiliäre Erziehung in der DDR als autoritär zu charakterisieren, die kaum Raum für kindliche Bedürfnisse zuließ. Ganz so holzschnittartig lassen sich die offiziellen Erziehungsziele in den DDR-Krippen und -Kindergärten indes doch nicht beschreiben. Auch wenn über all diesen Erziehungszielen das Ideal der „allseitig sozialistischen Persönlichkeit“ schwebt, so autoritär und ideologisch (S. 90) waren die Erziehungspraxen in den DDR-Krippen eben nicht. Auch in den offiziellen Leitfäden und Programmen für die Erziehungsarbeit in Kinderkrippen kann man nachlesen, dass es in der Krippenpädagogik in besonderer Weise auch um sensorische und motorische Erziehung, um Spracherziehung, um das Kennenlernen der Natur und der Umwelt, um musikalische sowie bildnerische Erziehung und die Entwicklung von Empfindungs- und Erlebnisfähigkeit ging (vgl. Schmidt-Kolmer 1970, S. 148 f.). Mithin wäre etwas mehr Differenziertheit im Blick auf die Bildungs- und Erziehungsinstitutionen gar nicht so schlecht. Den zweite Schritt, den die Autor*innen tun, um Zusammenhänge zwischen autoritärer Erziehung in DDR-Krippen bzw. Kindergärten und den politischen Einstellungen aufzudecken, sieht der Rezensent noch problematischer. Man mag den Rezensenten DDR-Nostalgie vorwerfen, aber sein methodisches Bewusstsein rebellierte, als er las, dass 162 Studierende (94 Medizinstudierende aus Leipzig, die ihre Kindheit in der DDR verbrachten und 62 Medizinstudierende aus Hamburg) mit und ohne Krippen- bzw. Kindergartenerfahrung befragt wurden, um Unterschiede in den politischen Einstellungen (wie Befürwortung rechtsautoritärer Diktaturen, Chauvinismus, Ausländerfeindlichkeit, Sozialdarwinismus und Verharmlosung des Nationalsozialismus) eruieren zu können. Die Autor*innen betonen zwar, die Befunde sollten mit sehr großer Vorsicht zu interpretiert werden (S. 96), konstatieren aber auch, dass ostdeutsche Studierende mit Krippenerfahrung signifikant höhere Werte u.a. bei der Beantwortung der Skalen zur „Befürwortung rechtsorientierter Diktaturen“ und zum „Sozialdarwinismus“ aufweisen. Ist das nun ein kausaler Zusammenhang? Könnte es nicht auch sein, dass die Hamburger Psychologiestudierenden aus den schon erwähnten Nach-68er Familien stammen und die Medizinstudierenden in Leipzig aus einem traditionell-konservativen DDR-Milieu (das es bekanntlich auch gab)? Oder sind vielleicht noch andere Erklärungen möglich? Kurz: Die Studie ist schlechtgemacht und wird durch Exhaustion (also durch die Einführung von Zusatzannahmen, Bortz & Schuster 2010, S. 11 f.) auch nicht besser.

Der vierte Beitrag (Wer sind die BefürworterInnen von Pegida): Hendrik Berth, Markus Zenger, Yve Stöbel-Richter und Elmar Brähler berichten Befunde aus der Sächsischen Längsschnittstudie, einer einzigartigen Erhebungsreihe, die 1987 (damals vom Zentralinstitut für Jugendforschung in Leipzig) begonnen wurde und bis in die Gegenwart fortgesetzt wird. Pegida-Befürworter*innen sind nicht nur kritisch gegenüber dem politischen System der Bundesrepublik und der Flüchtlingspolitik; sie wählen auch häufiger die AfD, verorten sich eher rechts von der Mitte, fühlen sich eher als Ostdeutsche und beurteilen die Zukunftschancen der Kinder eher negativ. Das ist nicht neu, zeigt aber auf jene Spaltungstendenzen, die in der Corona-Pandemie noch deutlicher und gefährlicher für die Demokratie geworden sind.

Wie lässt sich der Verlauf der Wiedervereinigung und deren Folgen in Ost- und Westdeutschland erklären? Mit dieser Frage beschäftigt sich in engagierter Weise Wolf Wagner im fünften Beitrag (Vom Kulturschock zum Gesellschaftsmodell). Das von Wolf Wagner vor etlichen Jahren präferierte Modell vom Kulturschock (Wagner 1996), um diese Frage beantworten zu können, scheint nicht passfähig zu sein. Stattdessen präferiert er nun einen an Norbert Elias und Pierre Bourdieu angelehnten Ansatz, um auf Aufstiegsblockaden hinzuweisen, mit denen Ostdeutsche nach 1989 zu kämpfen hatten. Ostdeutsch-Sein sei nach 1989 zur Aufstiegsblockade geworden (S. 129). Illustriert wird diese These mit Rückgriff auf Befunde aus den ALLBUS-Umfragen von 1991 bis 2018 und an den Beispielen der Gegenkulturen der „Abgehängten“ (Mitglieder der rechtsextremen, gewalttätigen Gegenkultur und abgehängte Dörflern), der früheren DDR-Eliten (ehemalige SED-Elite und enttäuschte friedliche Revolutionäre) sowie der enttäuschten konservativen kulturellen DDR-Elite. Die DDR war sicher keine extrem homogene Gesellschaft, keine gemütliche Nischengesellschaft mit Proletkult, wie Wolf Wagner annimmt (S. 127). Sie war durchaus politisch, kulturell und wirtschaftlich differenziert. Gerade deshalb bietet Wolf Wagner einen diskussionswürdigen Ansatz, um zu verstehen, wie und warum die Liquidation von soziokulturellen Traditionsbeständen der DDR, die Abwicklung von wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Eliten sowie der Verlust von politischer Handlungsfähigkeit die Folgen haben, die auch 33 Jahre nach der friedlichen Revolution noch spürbar sind.

Teil 2: Rechtsextremismus, Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus

Der sechste Beitrag, geschrieben von Ayline Heller, Elmar Brähler und Oliver Decker (Rechtsextremismus – ein einheitliches Konstrukt?), ist ein methodischer und widmet sich der internen Struktur des „Fragebogens zur rechtsextremen Einstellung – Leipziger Form (FR-LF)“. Dieser Fragebogen beruht auf einer Konsensdefinition, die einige Forscher*innen vor Jahren vorgeschlagen haben, um rechtsextreme Einstellungsmuster empirisch erfassen zu können. Danach zeichne sich dieses Muster durch die „Befürwortung einer rechtsautoritären Diktatur“, durch „Antisemitismus“, „Sozialdarwinismus“, „Chauvinismus“, „Ausländerfeindlichkeit“ und durch eine „Verharmlosung des Nationalsozialismus“ aus. Mit dem darauf basierenden Fragebogen FR-LF erforschen die Wissenschaftler*innen um Elmar Brähler seit einigen Jahren die rechtsextremen Einstellungen in Deutschland (z.B. Decker & Brähler 2020). Auf der Basis einer repräsentativen Studie aus dem Jahre 2018 mit 2.373 befragten Erwachsenen können die Autor*innen nun noch einmal die Reliabilität und Eindimensionalität der eingesetzten Skala belegen.

Dass es im vorliegenden Buch nicht nur um Ostdeutschland geht, zeigen Sören Kliem, Laura Beckman, Dominic Kudlacek und Yvonne Krieg im siebten Beitrag (Vorurteile und vorurteilsgeleitete Straftaten). Sie berichten Ergebnisse aus der Regionalstudie Rechtsextremismus (REX-Studie), eine repräsentative Schüler*innen-Befragung (N = 2.824 im Alter von 12 bis 19 Jahren) in Schleswig-Holstein. Das Besondere an dieser Studie ist, dass nicht nur gruppenbezogene menschenfeindliche Einstellungen erhoben, sondern die Jugendlichen auch nach vorurteilsgeleiteten Verhaltensweisen und Straftaten gefragt wurden. Das heißt, es handelt sich um den (leider immer noch) seltenen Versuch, Zusammenhänge zwischen Einstellungen und (berichtetem) Verhalten zu untersuchen (siehe auch den theoretisch wie methodisch innovativen Ansatz von Neumann, 2001).

Die klassische Kontakthypothese von Gordon W. Allport aus dem Jahre 1954 gehört sicher zu den meist untersuchten Ansätzen in der sozialpsychologischen Vorurteilsforschung. Peter Schmidt und Stefan Weick prüfen im achten Beitrag („Kontakte und Bedrohungswahrnehmungen als Determinanten der Einstellung zu Migranten“; Erstveröffentlichung 2017) Zusammenhänge zwischen Autoritarismus, sozialer Dominanzorientierung und gruppenbezogener relativer Deprivation einerseits und allgemeinen Einstellungen zu Ausländern auf der anderen Seite. Positive und negative Kontakte zu Ausländern sowie die Wahrnehmung von Bedrohung durch Ausländer wurden als Mediatoren, als vermittelnde Variablen, in ein Strukturgleichungsmodell eingeführt. Dabei erwiesen sich die Kontakte und die Wahrnehmung von Bedrohung als besonders bedeutungsvoll für die Bewertung ausländischer Menschen (S. 202).

Auch der neunte Beitrag (Wann wirken Kontakte zwischen Migranten und Mehrheitsgesellschaft) von Peter Schmidt, Stefan Weick und Daniel Gloris widmet sich der Kontakthypothese (Erstveröffentlichung 2019). Das innovative Potenzial dieser Arbeit besteht im Folgenden: a) Es werden positive und negative Kontakte unterschieden (so, wie im achten Beitrag), b) Auch die umgekehrte Wirkung von Kontakten auf Vorurteile wird berücksichtigt und c) Auf der Basis wiederholter Befragungen im Rahmen von ALLBUS wurde nach Kontakten und Vorurteilen zu bzw. gegenüber Muslim*innen, Flüchtlingen, Ausländer*innen sowie Sinti und Roma gefragt. Die Ergebnisse bezogen auf diese vier Gruppen sind keineswegs konsistent, sollten aber geeignet sein, die allgemeine Kontakthypothese weiter zu spezifizieren.

Antisemitismus kann sich in offenen Ressentiments äußern, in Angriffen gegen jüdisch aussehende Menschen, hinter vorgehaltener Hand am Stammtisch in der Kneipe oder in Reden über ein „Denkmal der Schande“ in sächsischen Ballsälen. Antisemitismus findet sich dort, wo Juden und Jüdinnen verwehrt wird, Israel als ihre Heimstatt zu betrachten oder wenn das israelische Volk allein verantwortlich für die Konflikte und Kriege in Nahost gemacht wird. Der Antisemitismus richtet sich gegen die Vernunft, die Freiheit, die Toleranz und die Verschiedenheit der Menschen und sozialen Gemeinschaften. Antisemitische Einstellungen und Straftaten finden sich in Ost- und Westdeutschland. Das belegen Carolin-Theresa Ziemer, Oliver Decker und Elmar Brähler im zehnten Beitrag (Antisemitismus in Baden-Württemberg). Sie haben die seit 2002 im Rahmen der Leipziger Studien zu Autoritarismus und Rechtsextremismus erhobenen Daten einer bundeslandspezifischen Auswertung unterworfen und kommen u.a. zu dem Schluss: Auch in Baden-Württemberg zeigt sich über die letzten zwei Jahrzehnte ein deutlicher Rückgang antisemitischer Ressentiments. Die Zahlen antisemitisch motivierter Vorfälle und Straftaten – legt man einschlägige Kriminalstatistiken zugrunde – steigen indes stark an. Um die sozialwissenschaftlichen Analysen zu verfeinern, seien ein präzises Monitoring auf lokaler Ebene der einzelnen Bundesländer und Studien mit ausreichend großen Stichproben notwendig (S. 240).

Teil 3: Parteipräferenzen und demokratischer Zusammenhalt

Im elften Beitrag belegen Julia Schuler, Johannes Kies, Oliver Decker und Elmar Brähler (Verbreitung antidemokratischer Einstellungen und Parteipräferenzen) anhand der Daten der Leipziger Autoritarismus-Studie aus dem Jahre 2018 sehr eindrucksvoll, wie stark sich potentielle Wähler*innen der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien in ihren rechtsextremen Einstellungen, ihrer Muslimfeindschaft, der Abwertung von Asylsuchenden, im Antisemitismus, in der Verschwörungsmentalität sowie der Gewaltbereitschaft unterscheiden. Dass die potentiellen Wähler*innen der AfD dabei am schlechtesten abschneiden, ist nicht sehr überraschend. Allerdings finden sich unter den potentiellen Wähler*innen der demokratischen Parteien ebenfalls nicht geringe Zustimmungswerte zu den Items, mit denen z.B. asylfeindliche Einstellungen oder Verschwörungsmentalitäten erfasst wurden. So stimmen beispielsweise über 80 Prozent der AfD-Affinen der Aussage zu „Durch die vielen Muslime hier fühle ich mich manchmal wie ein Fremder im eigenen Land“; unter den SPD-Anhänger*innen sind es 55,7 Prozent, unter den CDU-Anhänger*innen 54,7 Prozent, unter den FDP-Anhänger*innen 42,9 Prozent, unter den Grünen 41 Prozent und unter den Linken immerhin noch 38,9 Prozent.

Hans-Jürgen Wirth wagt sich im zwölften Beitrag (AfD und Grüne: Konträre Welt- und Menschenbilder) an einen sozialpsychologischen Vergleich der Wählerschaften aus den besagten Parteimilieus. Gestützt auf eine repräsentative Befragung der deutschen Wohnbevölkerung zum körperlichen und geistigen Wohlbefinden, in der 2017 und 2018 2.531 Personen befragt wurden (siehe auch Anhang), findet Hans-Jürgen Wirth u.a. ein interessantes Differenzmerkmal bei den Anhänger*innen von AfD und Grünen. Die Wählerschaft der AfD weist neben denen der Linken, den Nichtwähler*innen und den Grünen die höchsten Narzissmus-Werte auf. Hans- Jürgen Wirth interpretiert das folgendermaßen: Die Wählerschaft der AfD und der Linken entspreche dem Typus der narzisstisch Gekränkten (S. 298), während die hohen Narzissmus-Werte bei den Grünen eher auf einen Typus der narzisstischen Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung verweisen würden (S. 304). Man kann sich über diese Interpretation streiten, ganz so abwegig ist sie indes nicht. Ein lesenswerter Beitrag also, dessen Lektüre allerdings durch die nicht immer zutreffenden Einsprengsel über ostdeutsche Besonderheiten etwas getrübt wird. Zwei Beispiele: Es ist ein Mythos anzunehmen, die DDR habe solange wie möglich versucht, die technischen und ökonomischen Prozesse der Digitalisierung zu ignorieren (S. 278; vgl. dagegen z.B. Naumann & Schade 2006). Ebenso unzutreffend ist die Aussage, die Frauen im Osten hätten von der Bildungsexpansion etwa ab 1990, die im Westen bereits ab 1970 profitiert (S. 280). Die Gleichberechtigung der Frauen in der DDR gegenüber den Männern ist zwar auch ein Mythos. Unter den Professoren bzw. Professorinnen lag der Anteil der Frauen in der DDR gerade mal bei fünf Prozent. Der durchschnittliche Frauenanteil an den Studierenden lag allerdings bereits in den 1960er Jahren deutlich höher als in der Bundesrepublik (siehe z.B. Hagemann 2016).

Lars Rensmann analysiert im dreizehnten Beitrag (Die Mobilisierung des Ressentiments) den Antisemitismus in der AfD. Zwar ist die AfD nicht mehr stärksten Oppositionspartei im Deutschen Bundestag und der Antisemitismus lässt sich mitnichten auf die AfD begrenzen. Aber, und das zeigt Lars Rensmann in seiner hervorragenden Analyse: „Antisemitisches Gedankengut ist […] in programmatischen Äußerungen, politischen Kampagnen sowie in offiziellen sozialen Medienkanälen der Partei bei AfD-Bundestagsabgeordneten und Führungspersonal bis zur Kreisebene auf allen Ebenen der AfD präsent und evident“ (S. 333).

Im Anhang des vorliegenden Bandes findet sich der von Alexander Yendell, Elmar Brähler, Andreas Witt, Jörg M. Fegert, Marc Allroggen und Oliver Decker verfasste vierzehnte Beitrag (Die Parteien und das Wählerherz 2018). Empirische Grundlage ist die schon erwähnte repräsentative Befragung der deutschen Wohnbevölkerung zum körperlichen und geistigen Wohlbefinden. Die Autor*innen analysieren – weitgehend deskriptiv – die Parteipräferenzen im Hinblick auf das Einkommen, die Arbeitslosigkeit, das Geschlecht, die Bildung, die Konfession, den Autoritarismus und den Narzissmus der Befragten.

Fazit

Der Osten Deutschlands eignet sich noch immer, um – aus meist westdeutscher Perspektive – die Ausprägungen und Folgen des illiberalen Denkens, des Nationalismus, Populismus und Rassismus im gegenwärtigen Deutschland zu erforschen. Das ist gut und wichtig so, auch wenn man nicht mit allen Interpretationen einverstanden sein muss. Ilko-Sascha Kowalczuk plädierte kürzlich dafür, die Forschungen zur Entwicklung Ostdeutschlands „aus dem engen Korsett der DDR-, Ostdeutschland- und Transformationsgeschichte“ (Kowalczuk 2021, S. 56) zu befreien und auch die Transformationsprozesse im Westen sowie im globalen Kontext in den Blick zu nehmen. Einige Ansätze dazu finden sich auch im vorliegenden Buch. Deshalb ist es lesenswert.

Literatur

Bortz J. & Schuster C. (2010). Statistik für Human- und Sozialwissenschaftler. Berlin, Heidelberg: Springer.

Decker, O. & Brähler, E. (Hrsg.) (2020). Autoritäre Dynamiken. Alte Ressentiments – neue Radikalität. Gießen: Psychosozial-Verlag.

Hagemann, K. (2016). Gleichberechtigt? Frauen in der bundesdeutschen Geschichtswissenschaft. Zeithistorische Forschungen, 13, Heft 1.

Hopf, C. (1993). Rechtsextremismus und Beziehungserfahrungen. Zeitschrift für Soziologie, 22, 6, 449-463.

Kahane, Annette (1999). Kippende Kommunen – Was kann Praxis leisten? In Rechtsextremistische Jugendliche – Was tun? (S. 17-47). Weinheim und Basel: Beltz Verlag.

Klopstock, F. G. (1962; Original: 1758). Von dem Fehler andere nach sich zu beurteilen. http://www.zeno.org/Literatur/M/Klopstock,+Friedrich+Gottlieb/Aufs%C3 %A4tze+und+Abhandlungen/Von+dem+Fehler,+andere+nach+sich+zu+beurteilen. Zugegriffen: 10. Februar 2022.

Kowalczuk, I.-S. (2021). Woanders ist auch Scheiße! Die Auswirkungen der Transformation nach 1990 auf die Gesellschaft in Ostdeutschland. Ein Überblick. In Kowalczuk, I.-S., Ebert, F. & Kulic, H. (Hrsg.), Ost)Deutschlands Weg - 80 Studien zur Lage des Landes, Teil I. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Kowalczuk, I.-S. (2015). Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR. München: C.H. Beck.

Kowalczuk, I.-S., Ebert, F. & Kulic, H. (Hrsg.) (2021). Ost)Deutschlands Weg - 80 Studien zur Lage des Landes, Teil I. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Lederer, G. (2000). Autoritarismus und Fremdenfeindlichkeit im deutsch-deutschen Vergleich: Ein Land mit zwei Sozialisationskulturen. In Rippl, Susanne; Seipel, Christian & Kindervater, Angela (Hrsg.), Autoritarismus. Kontroversen und Ansätze der aktuellen Autoritarismusforschung. (S. 199-214). Opladen: Leske+Budrich.

Maaz, H.-J. (1990). Der Gefühlsstau. Ein Psychogramm der DDR. Berlin: Argon.

Naumann, F. & Schade, G. (Hrsg.) (2006). Informatik in der DDR – eine Bilanz. Gesellschaft für Informatik. Bonn: Köllen Verlag.

Neumann, J. (2001). Aggressives Verhalten rechtsextremer Jugendlicher. Münster: Waxmann Verlag.

Pfeiffer, C. (1999). Interview mit „Der Spiegel“, 12/1999.

Schmidt-Kolmer, E. (1970). Pädagogische Aufgaben und Arbeitsweisen der Krippen. Berlin: Verlag Volk und Gesundheit.

Schmidt-Kolmer, E. (1961). Leitfaden für die Erziehung in Krippen und Heimen. Berlin: Verlag Volk und Gesundheit.

Wagner, W. (1996). Kulturschock Deutschland. Hamburg: Rotbuch Verlag.

Rezension von
Prof. Dr. Wolfgang Frindte
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Kommunikationswissenschaft - Abteilung Kommunikationspsychologie
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Es gibt 72 Rezensionen von Wolfgang Frindte.

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Zitiervorschlag
Wolfgang Frindte. Rezension vom 21.02.2022 zu: Ayline Heller, Elmar Brähler, Oliver Decker (Hrsg.): Prekärer Zusammenhalt. Die Bedrohung des demokratischen Miteinanders in Deutschland. Psychosozial-Verlag GmbH & Co. KG (Gießen) 2020. ISBN 978-3-8379-3050-4. Reihe: Forum Psychosozial. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/29076.php, Datum des Zugriffs 14.08.2022.


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