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Heiko Kleve, Britta Haye u.a.: Systemisches Case-Management

Rezensiert von Prof. Dr. phil. Christian Philipp Nixdorf, 02.02.2022

Cover Heiko Kleve, Britta Haye u.a.: Systemisches Case-Management ISBN 978-3-89670-617-1

Heiko Kleve, Britta Haye, Andreas Hampe-Grosser, Matthias Müller: Systemisches Case-Management. Falleinschätzung und Hilfeplanung in der Sozialen Arbeit. Carl Auer Verlag GmbH (Heidelberg) 2021. 6., überarbeitete Auflage. 192 Seiten. ISBN 978-3-89670-617-1. 24,95 EUR.
Reihe: Systemische soziale Arbeit
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Autor:innen

Prof. Dr. Heiko Kleve, Sozialpädagoge, Soziologe, Systemischer Berater (DGSF), Lehrender Supervisor (SG), Case-Manager (DGCC), Autor zahlreicher Fachbeiträge zu konstruktivistischen,

systemtheoretischen und postmodernen Theorie, ist Inhaber des Stiftungslehrstuhls für Organisation und Entwicklung von Unternehmerfamilien am WIFU.

Prof. Britta Haye, Sozialarbeiterin, Diplom-Pädagogin, Familientherapeutin, systemische Beraterin (SG) und lehrende Supervisorin (SG), war bis zur Pensionierung 2007 Hochschullehrerin an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin.

Andreas Hampe, Diplom-Sozialarbeiter/​Sozialpädagoge, Familientherapeut/​systemischer Berater, Supervisor, Case Management-Ausbilder. Lehrbeauftragter an der Alice-Solomon-Hochschule Berlin und Regionalleiter im Jugendamt Neukölln von Berlin.

Prof. Dr. Matthias Müller, Diplom-Sozialarbeiter/​Sozialpädagoge, Soziologe, Case-Management-Ausbilder (DGCC), Dialogischer Qualitätsentwickler, lehrt Pädagogik, Sozialpädagogik und Hilfen zur Erziehung an der Hochschule Neubrandenburg.

Thema

Im Buch wird die sozialarbeiterische Methode des Case Managements aus einer systemischen Perspektive vorgestellt und reflektiert. Es wird aufgezeigt, wie Sozialarbeiter:innen und andere professionelle Fachkräfte im Sozialsektor durch (Systemisches) Case Management den Forderungen nach Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit nachkommen können, die sich in den letzten gut 25 Jahren im Rahmen der Ökonomisierung verschärft haben, ohne dabei die Standards der Profession der Sozialen Arbeit zu vernachlässigen. Im Werk wird dargelegt, dass Wirtschaftlichkeit und professionelle Soziale Arbeit sich durch Case Management effektiv und effizient verknüpfen lassen, dass es also möglich ist, im Sozialwesen ökonomisch zu agieren und dennoch den Bedürfnissen der Klient:innen (wie auch den Bedürfnissen der eingebundenen Fachkräfte) gerecht zu werden.

Aufbau und Inhalt

Das Buch hat 192 Seiten, wovon die letzten 12 Seiten aus einem Anhang und dem Literaturverzeichnis bestehen. Das Buch beinhaltet sieben Aufsätze, in denen der Themenkomplex des Systemischen Case Managements aus unterschiedlichen theoretischen und praktischen Perspektiven heraus betrachtet wird. Im Vorworten des Buches legen die Autor:innen dar, dass die Tatsache, dass das Werk, das bereits in der 6. Auflage vorliegt und erstmals 2003 erschienen ist, weiterhin rege nachgefragt wird, zeige, „dass Case Management nach wie vor als Verfahren gilt, das in der Praxis sehr gefragt ist, das klassische sozialarbeiterische Konzepte der Einzelfallhilfe und der Organisation von Hilfeprozessen in einer kompakten und sehr gut anwendbaren Form integriert“ (S. 7).

Die Gesellschaft sei, so postuliert Heiko Kleve im einleitenden Text mit dem Titel Soziale Arbeit in der Postmoderne, „spätestens jetzt zu Beginn des 21. Jahrhunderts in eine postmoderne Phase eingetreten (S. 9 f.).“ Während Sozialarbeiter:inner in der „alten“ Modere, im letzten Jahrhundert, noch gewusst hätten, anhand welcher Normen ihr Klientel „in die Gesellschaft reintegriert bzw. für die Gesellschaft normalisiert werden sollten, geht einer postmodernen Sozialarbeit dieses Wissen mehr und mehr verloren“, ist Kleve überzeugt. Ergo stelle sich die Frage, durch welche Methoden und anhand welches Orientierungsrahmens das postmodere Nicht-Wissen, die kontingente Unsicherheit, kompensiert werden kann. Der Autor meint, dass dies „vielleicht durch ein Case Management [geschehen kann], das sich vor allem hinsichtlich der Falleinschätzung und Hilfeplanung systemisch-konstruktivistisch orientiert“ (S. 10). Diesbezüglich entwirft Kleve postmoderne Prämisse, die seinen Darlegungen zugrunde liegen:

  1. Die Tatsache, dass sich Kommunikation nur dann realisieren lässt, wenn Dialoge, Diskurse und Aushandlungsprozesse von Menschen stattfinden, die ihre soziale Wirklichkeit konstruieren.
  2. Die Akzeptanz der Verschiedenheit der Lebenswelten und Wirklichkeitskonstruktionen der Menschen. Das Zur-Kenntnis-Nehmen, dass das, was „ist“, ganz unterschiedlich gewertet und erlebt werden kann.
  3. Die Reflexion der Grenzen, also des Nicht-Leisten-Könnens, sozialarbeiterischen Handelns wie auch die Anerkennung der Unmöglichkeit instruktiver Interaktionen und vorherrschender Kontingenz.
  4. Die Reflexivität, die voraussetzt, dass Sozialarbeiter:innen via Evaluation und/oder Supervision ihr (Nicht-)Handeln ggf. durch Neueinschätzung hinterfragen und professionalisieren.

Das Soziale müsse von den Sozialarbeitenden in der Interaktion mit ihrem Klientel stets neu hergestellt und vermessen werden. Es wandele sich und kaum etwas sei noch selbstverständlich. Ein zentraler Aspekt, der trotz des Wandels und unabhängig von der gesellschaftlichen Kontingenz dessen, was ist, aber auch anders sein könnte, in der Sozialen Arbeit Bestand habe, sei aber der Bezug auf die Klient:innen, der unbedingt erhalten bleiben müsse (S. 11). Der für Sozialarbeit typische Klient:innenbezug bildet Kleve zufolge die Basis für die These, welche die sieben Ausätze im Buch als quasi roter Faden durchzieht. Diese These lautet, „dass es in konkreten Hilfeprozessen die Klienten Sozialer Arbeit selbst (und nicht die Helfer) sind, die am ehesten wissen, was gut für sie ist“ (S. 11). Der Autor ist überzeugt, dass Lebensweltorientierung und Ökonomisierung zentrale Bezugspunkte professioneller Sozialer Arbeit sind, die beide dialogisch orientiert seien. Unter Bezugnahme auf beides könnten Sozialarbeitende gemeinsam mit ihrem Klientel „versuchen, in kommunikativen Aushandlungsprozessen Lösungen zu initiieren. Die Klienten werden dabei – ganz im Sinne unserer oben genannten These – als Experten für die Realisierung der Problemlösungen gesehen“, erklärt Kleve (S. 11). Der Fokus auf die Ökonomisierung sei nötig, um sich bewusst zu machen, dass Lebensweltorientierung immer „Einschränkungen bezüglich der Grenzen des sozialarbeiterischen Handelns“ unterliege (S. 12).

Soziale Arbeit sei, so schreibt der Autor, auf Effektivität (und, so lässt sich aus Sicht des Rezensenten anmerken, bedingt durch die oft zu konstatierende Mittelknappheit im Sozialwesen auch auf Effizienz) ausgerichtet, „weil sie die Ergebnisse der Hilfe anhand der Ziele messen, die zuvor, d.h. während des Hilfeprozesses, zumeist immer wieder erneut ausgehandelt wurden“ (ebd.). Das grundlegende Ziel eines jeden Case Managements sei die Hilfe zur Selbsthilfe, erklärt Kleve. Beim Verfolgen dieses Ziel seien Sozialarbeitende aber mit einem Hilfeparadoxon dergestalt konfrontiert, „dass Hilfe immer auch zur Nicht-Hilfe im negativen Sinne führen kann, das heißt zur Abhängigkeit der Klienten von den Helfern“ (S. 12). Im Systemischen Case Management werde daher angestrebt, diese Abhängigkeit zu verhindern, indem die Wahrscheinlichkeit, dass sie entstehen kann, durch Einbezug des Faktors Zeit verringert werde. „Hilfen sollen so lange wie nötig, aber so kurz wie möglich dauern“, schildert Kleve (S. 12). Wie diese Hilfe aussehen kann, wird in den sieben Aufsätzen im Buch grundsätzlich wie auch fallspezifisch anhand von Beispielen dargelegt.

Im von Heiko Kleve verfasste Text Methodische Grundlagen Sozialer Arbeit – Eine fragmentarische Skizze beleuchtet der Autor die methodischen Grundlagen der Sozialen Arbeit (konkret die Soziale klassischen Methoden bzw. Tätigkeitsfelder wie Arbeit mit Einzelnen und Familien, Soziale Gruppenarbeit sowie Gemeinwesenarbeit), die für das Case Management relevant sind. Er geht dabei auch auf die Methodenkritik ein, die ca. ab Ende der 1960er-Jahre einsetzte. Kleve fragt und erläutert, was Methoden sind und was Methodik (in) der Sozialen Arbeit auszeichnet. Ihm zufolge ergeben sich sechs Perspektiven (S. 19), die bei der Reflexion von Methoden zu beachten seien, nämlich…

  1. Sachorientierung: Welche Probleme sollen bearbeitet werden und wird man ihnen mit der Methode gerecht?
  2. Zielorientierung: Welche Ziele sollen erreicht werden und lassen diese sich mit der gewählten Methode einlösen?
  3. Personen- und Interaktionsorientierung: Wird die Methode den Personen/​Interaktion gerecht?
  4. Arbeitsfeld- und Institutionsorientierung: Ist die Methode unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen anwendbar?
  5. Planungsorientierung: Erlaubt die Methode die gezielte Planung von Hilfeleistungen?
  6. Überprüfbarkeit: Lässt sich feststellen, ob und wie die Methode gewirkt hat?

Darüber hinaus zeigt Kleve in seinem Text die historische Entwicklung sozialarbeiterischer Methodenentwicklung in der Profession Soziale Arbeit auf und kontextualisiert diese vor dem Hintergrund veränderter Bedarfe und Herausforderungen, welche sich aus der gesellschaftlichen Entwicklung heraus ergeben haben. „In der modernen Gesellschaft lassen sich vor allem vier unterschiedliche Hilfeformen beobachten, die nebeneinander existieren“, schreibt und erläutert er anhand der einer 4-Felder-Matrix (S. 20), der personengebundene und personenübergreifende Hilfen situationsgebundenen und situationsübergreifenden gegenübergestellt werden. Die Professionalisierung der sozialen Hilfe hin zu einer bezahlten, akademisch qualifizierten Sozialen Arbeit gehe „einher mit der Etablierung der modernen Gesellschaft“, ist der Autor überzeugt (ebd.). Mittlerweile sei Soziale Arbeit „zu einem normalen Teil der modernen (Dienstleistungs-)Gesellschaft geworden“. Wie sich „die Soziale Arbeit in der Postmoderne des 21. Jahrhunderts weiterentwickeln wird, ob es etwa zu einer Re-Familialisierung der sozialen Hilfe kommen wird“ bleibe allerdings abzuwarten, postuliert Kleve (S. 22). Zu guter Letzt setzt sich der Autor im Text mit drei psychologischen bzw. psychotherapeutischen Verfahren auseinander, die „auch noch heute Grundlage vieler sozialarbeiterischer Erklärungen und Handlungen in der Arbeit mit Einzelnen und Familien sind“ (S. 25). Das seien die Psychoanalyse/​Tiefenpsychologie, die Klientenzentrierte Gesprächsführung/​-psychotherapie sowie die Systemische Familientherapie. Der Autor erläutert umfassend, was unter den genannten Verfahren zu verstehen sei und inwiefern sie sich auf Soziale Arbeit auswirken bzw. in teils abgewandelter Form dort zum Einsatz kommen.

In dem sich an diese Darlegungen anschließenden dritten Aufsatz mit dem Titel Case Management – Eine methodische Perspektive zwischen Lebensweltorientierung und Ökonomisierung Sozialer Arbeit befasst Heiko Kleve sich dannmit den Problemen – aber auch mit den Chancen und Möglichkeiten –, die sich durch die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit ergeben haben, die etwa in den 1990er-Jahren einsetze und es seither bisweilen herausfordernd macht, eine lebensweltorientierte Soziale Arbeit zu leisten (Anmerkung des Rezensenten: Zur Ökonomisierung der Sozialen Arbeit siehe auch Mechthild Seithes Schwarzbuch Soziale Arbeit aus dem Jahr 2010). Durch die Ökonomisierung würden „betriebswirtschaftliche Konzepte in die Praxis hineingetragen“, erklärt Kleve (S. 42). In Anbetracht der seit Jahrzehnten „immer knapper werdenden öffentlichen Haushalte wird auch die Soziale Arbeit mit ökonomischen Forderungen konfrontiert, die sich beispielsweise durch Leitgrößen wie Effektivität und Effizienz beschreiben lassen“ (ebd.). Kleve postuliert, dass Case Management zur Vermittlung der scheinbaren Gegensätze von Lebensweltorientierung und Ökonomisierung beitragen könne. Beidem sei kein radikaler Gegensatz zu eigen, sondern ein ambivalenter, der Konvergenzpotenzial habe, ist der Autor überzeugt. Er meint, „dass die Methode des Case Management diese beiden widersprüchlichen, aber […] gleichermaßen wichtigen Perspektiven Sozialer Arbeit zu vereinen erlaubt; aus dem Entweder-oder hinsichtlich Lebensweltorientierung und Ökonomisierung macht diese Methode ein Sowohl-als-auch“ (S. 45). Wie und warum das so ist, stellt der Autor in seinen weiteren Darlegungen im Text heraus, in denen er die Spezifika uns Phasen des Case Managements beschreibt.

Kleve resümiert, dass „Soziale Arbeit ein äußerst komplexes, ambivalentes und nur sehr begrenzt planbares bzw. rationalisierbares Geschehen im zwischenmenschlichen Bereich“ sei (S. 56) und dass die Methode des Case Managements „ein rationalisiertes Vorgehen“ erlaube, bei dem „die KlientInnen im Sinne der Lebensweltorientierung als ExpertInnen für ihre Probleme und Ressourcen sowie als NutzerInnen lebensweltlicher Netzwerke“ gestärkt werden können (ebd.). Case Management zeichne aus, dass „SozialarbeiterInnen als Case Manager nicht so sehr in eine professionell intensive Beziehung mit den KlientInnen ein[steigen], sie beschränken zeitlich ihre Klientenkontakte und koordinieren, moderieren und managen vielmehr die formellen und informellen Netzwerke“ (S. 56). Das sei u.a. deshalb sinnvoll, so Kleve, weil sich durch die im Vergleich zur klassischen Einzelfallhilfe eher distanzierte Arbeit mit den Klient:innen die Gefahr verringere, „dass die KlientInnen von den Helfern bzw. von der professionellen Hilfe abhängig werden“ (S. 57). Stärker als in der Sozialen Arbeit stünden im Case Management oftmals „die Ressourcen- und Netzwerkanalyse im Mittelpunkt“, weshalb die Fachkräfte sich hier effektiv und effizient für die Problemlösung der Klient:innen einsetzten und „die lebensweltlichen Netzwerke der Klienten nach Unterstützungsmöglichkeiten“ absuchten, um diese zu aktivieren (ebd.). Summa summarum resümiert Kleve, dass an Case Manager:innen hohe organisatorische und methodische Anforderungen gestellt würden und dass es eine ihrer zentralen Aufgaben sei, „die sozialen Dienstleistungsangebote in einem Gemeinwesen sehr gut kennen zu lernen, Kontakte zu Professionellen und Laien herzustellen und langfristig tragende Netzwerke mit Klienten zu initiieren und zu pflegen“ (S. 57).

Im vierten Aufsatz des Buches setzt sich Matthias Müller mit Verfahren (Techniken) und Struktur im Case-Management-Prozess. Theorie – Praxis – Handreichungen auseinander. Seine Ausführungen verfolgten das Ziel, „Verfahrensvorschläge (Techniken) für das Case Management darzustellen“, erklärt der Autor (S. 58). (Angehenden) Case Manager:innen solle „eine Handreichung für den von ihnen durchgeführten Case-Management-Prozess angeboten werden“ (ebd.). Bevor er das tut, nimmt Müller einen historischen Abriss der Geschichte des Case Managements vor (S. 59 ff.), wobei er insbesondere auf die Entwicklungen in den USA eingeht, wo diverse Innovationen im Case Management entwickelt wurden. Neben den fünf Stufen des Case Management (Assessment, Planning, Intervention, Monitoring, Evaluation) benennt Müller zudem sieben allgemeine Kriterien des Case Managements, die den Kern des methodischen Vergehens bilden. Das seien…

  • …Over time-Process
  • …Across-services-Verständnis
  • …Ganzheitliche Sichtweise
  • …Dynamische Prozessorientierung.
  • …Integriertes Hilfesystem
  • …Zielorientierung
  • …Qualitätsentwicklung und -sicherung

Was unter diesen Ausdrücken verstanden wird und warum sie relevant sind, wir im Text dargelegt. Im weiteren Verlauf des Textes befasst sich Müller dann mit Verfahren der Netzwerkforschung, mit denen Case Manager:innen ermöglicht werde, die sozialen Beziehungen der Klient:innen systematisch zu erfassen und deren organisatorische Einbindung wie auch die Einbindung relevanter Professioneller systematisch sicherzustellen. Darüber hinaus stellt Müller in seinem Aufsatz diverse Arbeitsbögen bereit (S. 80 ff.) und erläutert, wie diese in welcher Phase zum Einsatz kommen können.

Der fünfte Aufsatz trägt den Titel Systemische Kontextklärung Fragestellungen für die Kontextualisierung während der Falleinschätzung. In ihm geht Heiko Kleve der Frage nach, „warum Kontexte nicht nur in beraterischen oder therapeutischen Prozessen so wichtig sind, sondern bereits bei jeder Wahrnehmung und Kommunikation“ von entscheidender Bedeutung seien (S. 92). Bezugnehmend auf Darlegungen von Gregory Bateson erklärt Kleve, dass sich der Kontext „als ein »Muster in der Zeit« (Bateson 1982, S. 24) verstehen“ lasse. Immer wiederkehrende „Handlungsmuster werden in spezifischen Situationen oder zu konkreten Zeitpunkten bzw. -abschnitten mit bestimmten Bedeutungen verbunden“ (S. 93). Diese ständig neu vorzunehmende Kontextualisierung von Sachverhalten und Kommunikation sei notwendig, um „Verhalten Sinn zu verleihen, damit es in der Kommunikation Personen als bewusste Handlung zugerechnet werden kann“, meint der Autor (ebd.). Der „Kontext ist der »Bezugsrahmen bzw. Zusammenhang, worin Verhaltensweisen und verbale wie nonverbale Mitteilungen ihre Bedeutung erlangen« (Simon u. Stierlin 1984, S. 198)“, schreibt Kleve (S. 94). Da soziale Kontrolle in der Sozialen Arbeit oftmals nicht eindeutig von Hilfe unterschieden werden könne und es mitunter zu Kontextvermischungen komme, plädiert der Autor dafür bei Beginn jeder Fallarbeit zunächst acht kontextualisierende Fragen gemeinsam mit den Klient:innen zu beantworten. Das sind die Frage nach dem…

  • Institutionellen Kontext: Welche Funktion und Aufgabe hat die Institution, wo die Case Manager:innen mit den Klient:innen arbeiten?
  • Überweisungs-Kontext: Wer hat die Klient*innen aus welchem Grund zu der Institution geschickt oder dorthin überwiesen?
  • Hilfesystem-Kontext: Welche Kontakte zu anderen helfenden Personen oder Organisationen existieren in Ergänzung zu der Hilfebeziehung im Case Management?
  • Historischer Kontext: Welche (positiven oder negativen) Erfahrungen haben die Klient:innen mit dem Handeln professioneller Helfer:innen?
  • Zeitlicher Kontext: Was hat die Klient*innen dazu veranlasst, die Beratung gerade jetzt aufzusuchen?
  • Anspruchs-Kontext: Was verknüpfen die Klient:innen mit dem Case Management?
  • Ziel-Kontext: Welche Ziele sollen erreicht werden?
  • Sozialarbeiter:innen:-Kontext: Welche Bedeutung haben die persönlichen Merkmale, das Auftreten und Agieren der Case Manager:innen, im Hilfeprozess?

Kleve schildert t ausführlich, warum es relevant ist, diese Fragen durchzuarbeiten, wie (z.B. über offene, zirkuläre Fragen) Klient:innen dabei eingebunden werden können, um die für den Hilfeprozess nötigen Informationen von ihnen zu erhalten und was mit diesen Informationen geschehen kann. Die Kontextklärung dergestalt sei essenziell, resümiert der Autor, denn es gehe bei ihr um nicht weniger als „die Aushandlung gemeinsamer Spielregeln für die Arbeit, damit sowohl den KlientInnen als auch den SozialarbeiterInnen die Folgen ihres Handelns, sprich ihrer Kommunikation, in der Beratungssituation nicht allzu überraschend bzw. unerwartet erscheinen“ (S. 103).

Im sechsten, mit Systemische Schritte helfender Kommunikation – Sechs-Phasen-Modell für die Falleinschätzung und die Hilfeplanung betitelten Text nehmen Britta Haye & Heiko Kleve eine Erweiterung des „klassischen“ methodische Dreischritt in Therapie und Beratung vor, der aus Anamnese, Diagnose und Behandlung besteht. Die Autor:innen differenzieren sechs Schritte, „die sich allerdings durchaus auf die Kategorien von Anamnese (phänomenale Frage), Diagnose (kausale Frage) und Behandlung (aktionale Frage) sowie auf die Case-Management-Phasen der Falleinschätzung und Hilfeplanung beziehen lassen“ (S. 105). Das sind ihnen zufolge…

  1. …Schritt: Kontextualisierung
  2. …Schritt: Beschreibung der Probleme und Analyse der Ressourcen
  3. …Schritt: Bildung von Hypothesen
  4. …Schritt: Zielfindung und Auftragsklärung
  5. …Schritt: Handlung/​Interventionen
  6. …Schritt: Evaluation

Unter Zuhilfenahme von Schaubildern, offenen Fragen und weiteren möglichen Tools wird seitens der Autor:innen im weiteren Verlauf des Textes dargelegt, was es mit diesen Schritten auf sich hat, was sie auszeichnet, wie sie gegangen werden können, warum sie zu gehen sind, welche Herausforderungen sich für die Professionellen dabei potenziell ergeben und welchen Nutzen es hat, die Schritte sorgsam zu gehen. Haye & Kleve betonen, dass es sich um eine iterative Schirittfolge handele, stellen also den Prozesscharakter und die Verknüpfung der Schritte in einen Gesamtkontext. Summa summarum sei zu konstatieren, dass der sozialarbeiterische Problemlösungsprozess komplex sei, weil mit nicht trivialen Personen agiert werde, deren Handeln von außen nicht gesteuert werden kann. Der Hilfeprozess laufe nie linear ab und könne „niemals im Sinne einer industriellen oder technischen Dienstleistung verstanden werden“ (S. 126), schildern die Autor:innen. Er müsse zirkulär verstanden werden.

Der von Andreas Hampe verfasste siebte und letzte Aufsatz im Buch ist betitelt mit Systemisches Case Management mit Multiproblemfamilien. Der Anspruch des Autors ist es, anhand konkreter Beispiel den Ansatz eines Systemischen Case Managements nachvollziehbar in der Umsetzung zu erläutern (S. 127). Er erläutert zunächst anhand der Interaktion von Klient:innen mit dem Allgemeinen Sozialdienst (ASD), dass die Annahme von Dienstleistungen wie Case Management längst nicht immer freiwillig erfolge. „Sicher, es schmeichelt uns »Profis«, um Hilfe gefragt und gebraucht zu werden. Aber Freiwilligkeit wird in diesem Kontext in Frage gestellt. Unfreiwilligkeit wird unterstellt und soll als Chance bewertet und mit folgendem Arbeitsansatz, mit folgender Fragestellung verknüpft werden: Leben ohne Betreuung durch den ASD ist normal. Wie kann ich (ASD) Ihnen (Bürger) helfen, mich (ASD) wieder loszuwerden? (vgl. Conen 1996b, S. 178)“ – so skizziert Hampe das Phänomen (S. 132). Später im Aufsatz (S. 148 ff.) nimmt sich der Autor dem Thema Zwangskontext noch ausführlicher an und schildert bezugnehmend auf Darlegungen von Marie L. Conen (2002, S. 110), wie ein Zwangskontext zu verschiedenen Zeitpunkten markiert und konstruktiv angegangen werden kann. Des Weiteren setzt sich Hampe mit der Differenz von Klient:innen und Kund:innen auseinander und erläutert, dass sich drei Typen der „KlientInnen-BeraterInnen-Beziehungen unterschieden“ ließen, nämlich der Kunden-Typ, der Typ des Klagenden und der Besucher-Typ. Was diese Typen jeweils ausmacht und wie mit ihnen interagiert werden kann, wird beschrieben (Anmerkung des Rezensenten: Siehe zum konstruktiven Umgang mit solchen Typen auch Virginia Satir, die in Selbstwert und Kommunikation aus dem Jahr 1975 vier Typen unterscheidet: Beschwichtigen, Ankläger, Rationalisierer und Ablenker). Darüber hinaus geht Hampe in seinem Text auf die Bedeutung der konstruktiven Gesprächsmoderation ein (S. 139 ff.). Er differenziert zwischen…

  1. …angemessen gewöhnlichen Gesprächen
  2. …angemessen ungewöhnlichen Gesprächen
  3. …unangemessen ungewöhnlichen Gesprächen.

Wie sich diese unterschiedlichen Gesprächssituationen konstituieren und was sie auszeichnet, wird vom Autor anhand von Fallbeispielen beschrieben. Auch schildert er seine Ideen für angemessen Gespräche in unterschiedlichen Situationen. Ferner geht Hampe unter Zuhilfenahme von Schaubildern darauf ein, wie konkret eine Hilfeplanung mit Klient:innen aus Multiproblemfamilien gut vollzogen und dokumentiert werden kann. Er beleuchtet dabei die Dreieckskonstellationen von Jugendamt, ambulanter Hilfe und Familie und macht deutlich, welche Gefahren der Triangulation sich ergeben und wie damit umgegangen werden kann. Auch Faktoren wie Kindeswohlschutz, Vulnerabilität und Resilienz werden von ihm aufgegriffen (S. 155 ff.). Hampe beendet seine Ausführungen mittels der Darstellung einer ausführlichen Falldokumentation, bei der ein ein beispielhafter Fall „im Rahmen des Systemischen Case Management aus der Perspektive eines Allgemeinen Sozialpädagogischen Dienstes erörtert“ wird (S. 161). Die sechs Phasen der Falleinschätzung und die Hilfeplanung werden umfassend durchlaufe, wodurch all das, was er in den vorherigen Ausführungen im Buch zumeist theoretisch darlegt wurde, hier einen unmittelbaren praktischen Bezug erhält.

Diskussion

Was lässt sich zum Buch Systemisches Case Management nun festhalten? Für wen ist es geschrieben, wie ist es im Fachdiskurs zu verorten und inwieweit kann das Werk empfohlen werden? Dazu kann der Rezensent folgendes festhalten:

Formalia, Verständlichkeit & Zielgruppe: Wie alle Publikationen des Carl-Auer Verlags, die der Rezensent bisher gelesen hat, ist das Buch gut strukturiert, verständlich gelayoutet und auf hochwertigem Papier gedruckt. Die Abbildungen und Hilfeplan-Vorlagen sind alle gut zu erkennen und bereichern das Buch, indem sie durch die Visualisierung zum Verständnis des Textinhaltes beitragen. Das Schriftbild ist angenehm klar, die Schrift und der Zeilenabstand sind hinreichend groß, so dass sich das Werk an zwei Tagen gut lesen lässt. Dass das Buch ein gelungenes Lektorat erfahren hat, zeigt sich darin, dass alle Autor:innen weitestgehend auf lange Schachtelsätze verzichten und schnell zum Punkt kommen. Der Sprachstil der Autor:innen unterscheidet sich naturgemäß ebenso wie die Schwerpunkte, die teils mehr theoretisch und teils eher praktischer Natur sind. Das ist aber nicht negativ, da alle Autor:innen in ihren Ausführungen verständlich bleiben. In Anbetracht dessen, dass systemische Theorien auf den ersten Blick nicht immer leicht zugänglich sind, ist das begrüßenswert. Besonders relevante Aussagen und Fragen sind in den Texten kursiv gedruckt, um deren Bedeutung optisch herauszustellen. Das erleichtert ebenfalls das Verständnis. Hervorzuheben ist auch, dass, obgleich das Werk deduktiv aufgebaut ist (vom Allgemeinen zum Speziellen), die Texte grundsätzlich auch alleinstehend gut verständlich sind. Das gilt jedenfalls dann, wenn Leser:innen eine grundlegende Vorerfahrung z.B. durch ein Studium der Sozialen Arbeit oder eine Weiterbildung in Case Management oder Systemischer Arbeit mitbringen. Man muss also nicht zwingend das gesamte Buch lesen, um einen Erkenntnisgewinn daraus zu ziehen. Was die Zielgruppe der Autor:innen angeht, dürfte diese sich primär aus Sozialarbeitenden, Case Manager:innen, Leitungskräfte in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sowie Studierenden der Sozialen Arbeit oder des Pflege-, Integrations- und Sozialmanagements zusammensetzen.

Verortung im Fachdiskurs: In den letzten 20 Jahren sind diverse Bücher über Case Management erschienen. Als einige unter vielen Beispielen zu nennen sind Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement (2019) von Rainer Göckler & Matthias Rübner, Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen (2018) von Rainer Wendt, Stärkenorientiertes Case Management (2017) von Corinna Ehlers et al. und Case Management: Soziale Arbeit mit Einzelnen und Familien (2013) von Manfred Neuffer. Auch die Case Management Leitlinien, in denen Rahmenempfehlungen, Standards und ethische Grundlagen der Deutschen Gesellschaft für Care- und Case Management (DGCC) kodifiziert sind, wurde 2020 neu herausgegeben. Kurzum ist Case Management eine nachgefragte, angewandte, beforscht und vor allem in ihrer beschäftigungsfördernden Ausrichtung teils auch kritisiert Methode der Sozialen Arbeit. Sie kommt mittlerweile in weiteren Teilen des Verwaltungs-, Sozial- und Gesundheitswesen zur Anwendung. Weil dem so ist, verwundert es den Rezensenten, dass es auf der Homepage des Carl-Auer Verlages heißt, dass Systemisches Case Management das einzige Buch zum Thema systemische Sozialarbeit und Case Management sei. Die Werke Einführung in die Systemische Soziale Arbeit (2021) von Wilfried Hosemann & Wolfgang Geiling und Systemische Modelle für die Soziale Arbeit (2019) von Wolf Ritscher et al. sind nur einige von mehreren, die zeigen, dass dem nicht länger so ist. Selbst einer der Autoren des hier rezensierten Werkes, Heiko Kleve, geht in Konstruktivismus und Soziale Arbeit (2010, S. 99 ff.) auf Systemisches Case Management ein (bezieht sich darin wohlgemerkt aber auf das hier vorgestellte Buch).

Richtig ist sicher, dass das Werk sich dadurch auszeichnet, dass primär das Case Management – und keine sonstigen Methoden der Sozialen Arbeit vorgestellt werden. Diese werden zwar durchaus benannt, aber nicht näher beschrieben. Diese Auseinandersetzung mit Case Management erfolgt im Buch unter Zugrundelegung eines systemisch-konstruktivistischen Blicks. Ob das wirklich ein Alleinstellungsmerkmal ist, kann aber doch bezweifelt werden. Der Wahrnehmung des Rezensenten nach, der diverse Bücher zum Case Management gelesen hat, reiht sich das hier rezensierte Werk ein in einen umfassenden Reigen von Werken, in denen das Vorgehen im Case Management und die potenziellen Hürden ebenfalls – teils aber mit anderem Schwerpunkt, mitunter eher mit pflegewissenschaftlichem oder stärker ökonomisch geprägtem Blick – eruiert werden. Das ändert aber nichts daran, dass es sich bei Systemisches Case Management um ein gut geschriebenes, informatives und lesenswertes Werk handelt, das den Fachdiskurs bereichert. Die Tatsache, dass das Buch mittlerweile in der 6. Auflage (2021) vorliegt, macht deutlich, dass es weiterhin nachgefragt wird und dass eine rege Nachfrage nach den vom Autor behandelten Themenkomplexen besteht. Rein methodisch betrachtet erfahren Leser:innen, die bereits andere Fachbücher zu Case Management gelesen haben, in Systemisches Case Management nicht unbedingt Neues. Das Verdienst des Buches ist aber, dass sie für die hohe Bedeutung des systemischen Moments sensibilisiert werde. Von daher kann die Lektüre auch erfahrenen Case Manager:innen empfohlen werden – und sei es nur zwecks Reflexion des eigenen Handelns und der eigenen Haltung.

Kritikpunkte: Die Autor:innen legen die Möglichkeiten und Hürden des Systemischen Case Managements überzeugend und verständlich dar. Inhaltlich kann der Rezensent dabei keinen Punkt benennen, der besonders (negativ) kritikwürdig wäre. Manche Darlegungen erscheinen zwar ein wenig redundant, d.h. das Geschriebene wurde bereits an anderen Stellen im Buch in ähnlicher Form erklärt, Redundanz ist, wenn sie im Rahmen bleibt (was hier der Fall ist) aber ja nichts Schlechtes. Sie ist dem Lerngewinn sogar zuträglich. Ein wenig Verwunderung löste beim Rezensenten lediglich der Titel des Buches aus. Dieser ist insofern tautologisch, also Case Management sich per se immer dadurch auszeichnet (oder auszeichnen sollte), dass die Case Manager:innen mit systemischem Blick an die Fallarbeit gehen, dass sie also (1) die Subjektivität und Kontingenz von Wirklichkeitskonstruktionen anerkennen, (2) sich irritierbar halten, (3) um die eigenen Grenzen wissen und (4) das Umfeld der Klient:innen mit einbeziehen, also schauen, wo sich Ressourcen finden und Aktivieren lassen. Ohne ein solches, mithin systemisches Vorgehen ist Case Management zum Scheitern verurteilt. Das systemische Moment im Titel gesondert hervorzuheben, erscheint daher inhaltlich unnötig, ist aber unter Gesichtspunkten des Marketings durchaus nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass der Carl-Auer Verlag auf systemische und systemtheoretische Fachliteratur spezialisiert ist. Außerdem hätte es das Werk sein linguistisches Alleinstellungsmerkmal gekostet, wenn es nur mit Case Management statt betitelt worden wäre. Ein nicht inhaltlicher, sondern rein vertriebsbezogener Kritikpunkt ist lediglich, dass der Preis von 24,95 € für ein Buch von 192 Seiten nicht ganz billig ist. Studierende werden es sich bei Interesse daher wahrscheinlich eher aus der Hochschulbibliothek ausleihen statt kaufen. Die inhaltliche Qualität des Werkes bleibt davon aber natürlich unberührt.

Fazit

Kleve, Haye, Hampe & Müller legen mit Systemisches Case Management ein gut geschriebenes, verständliches Werk vor, das aufgrund der bestehenden Sachzwänge und Widersprüche, mit denen sich Case Manager:innen im Sozial- und Gesundheitswesen konfrontiert sehen, höchst aktuell ist. Das Buch gibt Case Manager:innen wie auch Studierenden der Sozialen Arbeit eine gelungene Hilfestellung an die Hand. Es sollte in keiner Hochschulbibliothek fehlen.

Rezension von
Prof. Dr. phil. Christian Philipp Nixdorf
Sozialwissenschaftler, Diplom-Sozialarbeiter/-pädagoge (FH), Sozial- und Organisationspädagoge M. A., Systemischer Berater (DGSF), Case Manager im Sozialwesen (DGCC), zertifizierter Mediator, lehrt Soziale Arbeit und Integrationsmanagement an der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim.
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Zitiervorschlag
Christian Philipp Nixdorf. Rezension vom 02.02.2022 zu: Heiko Kleve, Britta Haye, Andreas Hampe-Grosser, Matthias Müller: Systemisches Case-Management. Falleinschätzung und Hilfeplanung in der Sozialen Arbeit. Carl Auer Verlag GmbH (Heidelberg) 2021. 6., überarbeitete Auflage. ISBN 978-3-89670-617-1. Reihe: Systemische soziale Arbeit. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/29079.php, Datum des Zugriffs 30.06.2022.


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