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Michael Leinenbach, Wilfried Nodes u.a.: Soziale Arbeit in der Spaltung

Rezensiert von Steven Biere, 27.09.2022

Cover Michael Leinenbach, Wilfried Nodes u.a.: Soziale Arbeit in der Spaltung ISBN 978-3-7799-6688-3

Michael Leinenbach, Wilfried Nodes, Titus Simon: Soziale Arbeit in der Spaltung. Studium und Beruf der Sozialen Arbeit in der zweiten Dekade nach Bologna. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2022. 186 Seiten. ISBN 978-3-7799-6688-3. D: 16,95 EUR, A: 17,50 EUR.

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Thema

Das vorliegende Buch „Soziale Arbeit in der Spaltung“ befasst sich schwerpunktmäßig mit der Umstellung des Diplomstudiengangs Soziale Arbeit auf Bachelor- und Masterabschlüsse im Zuge des Bologna-Reformprozesses. Hierbei ziehen die Autoren vor allem eine kritische Bilanz und werfen ihren Blick sowohl auf die Studienbedingungen der Sozialen Arbeit als auch auf die berufliche Praxis. Dabei haben die Reformprozesse die Rahmenbedingungen beider Bereiche peu à peu verschlechtert. Eben jene Entwicklung und die damit verbundenen Spaltungsprozesse werden anhand verschiedener Befunde offen dargelegt und in den Bereichen der Ausbildung, der Lehre und der Lehrenden und zu guter Letzt im Tarifgeschehen des beruflichen Kontextes beschrieben. Abschließend leiten die Autoren Schlussfolgerungen heraus, um einer weiteren Deprofessionalisierung Sozialer Arbeit entgegenzuwirken.

Herausgeber

Michael Leinenbach ist Sozialplaner und ehrenamtlich u.a. im Bundesvorsitz des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit e.V. (DBSH) und mittlerweile für die Vereinigung der Profession Soziale Arbeit e.V. (VPSA) tätig.

Wilfried Nodes ist Diplomsozialpädagoge und hat weitreichende Erfahrungen in der Offenen Kinder- und Familienarbeit, Gemeinwesenarbeit, Migrationssozialarbeit u.v.m. Darüber hinaus ist er Chefredakteur der Zeitschrift „FORUMsozial“.

Titus Simon war insgesamt 17 Jahre Praktiker und 24 Jahre Hochschullehrer. Dabei lehrte er als Professor u.a. an der FH Wiesbaden und an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Er ist Mitherausgeber der Lehrbuchreihe „Studienmodule Soziale Arbeit“.

Entstehungshintergrund

Aufschluss über den Entstehungshintergrund gibt der Klappentext, denn dort wird klar formuliert: „Seit 2010 schweigen die Wissenschaft und die Lehrenden der Sozialen Arbeit nicht nur zu den Wirkungen der Bologna-Reform, sondern haben auch zugelassen, dass die Studienangebote der Sozialen Arbeit zu Vorreitern der Passung auf vermutete Marktbedürfnisse und der Privatisierung des Studiums wurden.“ Das vorliegende Buch versucht genau dieses Schweigen zu brechen.

Aufbau

Das Buch ist mit acht Kapiteln übersichtlich gegliedert. Die Einleitung führt die Leser*innen zum Thema hin und vermittelt einen ersten Eindruck über die Inhalte des Buches. Das zweite Kapitel gibt einen schlaglichtartigen Überblick über die kurze Geschichte der Ausbildung von Professionellen innerhalb der Sozialen Arbeit. Das dritte Kapitel unterteilt sich in insgesamt zehn Unterkapitel, behandelt die statistisch zu erfassenden Daten und setzt diese in Beziehung zu einander. Hierbei werden die Befunde geliefert, die die Spaltung innerhalb der Sozialen Arbeit deutlich machen. Die Entwicklungstendenzen und die konkreten Auswirkungen der Ausbildung der Sozialen Arbeit werden im vierten Kapitel mit Hilfe von neun Unterkapiteln genauer untersucht, wobei die Abwärtsspiralen in den einzelnen Leistungsbereichen beleuchtet und die Gefahr einer weiteren Reglementierung des Berufes herausgestellt werden. Die Struktur und die Qualität der Ausbildung werden im fünften Kapitel mit fünf Unterkapiteln näher vorgestellt. Das sechste Kapitel, ebenfalls unterteilt in sechs Abschnitten, widmet sich konkret den Lehrenden. Die dort getroffenen Aussagen werden mit fünf Jahresstudien und ihren entsprechenden Ergebnissen argumentativ belegt. Im siebten Kapitel wird das Tarifgeschehen des Bologna-Prozesses in sechs Unterkapiteln kontextualisiert, bevor das achte Kapitel das Buch mit abschließenden Bemerkungen und Schlussfolgerungen beendet.

Inhalt

Während das erste Kapitel einen ersten inhaltlichen Überblick über das zu Erwartende im Buch gibt, steigt das zweite Kapitel „Über die kurze Geschichte der Ausbildung von Professionellen in der Sozialen Arbeit und den Vorläuferprofessionen“ mit einem historischen Überblick ein. Hierbei werden zuerst vier Zweige vorgestellt, auf die die Ausbildung von Hauptamtlichen in der Wohlfahrts-, Familien-, und Jugendpflege sowie der allgemeinen Fürsorge zurückzuführen seien. An dieser Frühphase der Ausbildung anknüpfend stellen die Autoren für die 1920er und frühen 1930er Jahre eine kurze Reformepoche heraus, da sowohl personelle als auch ideologische Bezüge zu den emanzipatorischen sozialen und politischen Bewegungen deutlich wurden. Nachdem ab 1933 eine Gleichschaltung in der nationalsozialistischen Volkswohlfahrt stattgefunden hat, war die Nachkriegsphase der Wohlfahrtspflege vom Bemühen geprägt, die vorherrschende Not zu lindern und die Vorkriegsstrukturen der Wohlfahrtspflege wieder herzustellen. Während zu Beginn der 1960er Jahre die gesellschaftlichen Bewegungen innerhalb der Fürsorge und in deren Ausbildungsstätten kaum spürbar waren, kam es mit der sog. „Bildungsexplosion“ (S. 20) zu Neugründungen von Fachbereichen Sozialer Arbeit. Erst mit dem Abflauen der Studentenbewegung erhielt eine gewisse Experimentierfreudigkeit und Politisierung Einzug in die Ausbildung der Sozialen Arbeit. Dabei wurden neue Modelle für einen Theorie-Praxis-Transfer diskutiert und entwickelt, wodurch u.a. 1971 die Graduierung (später durch das Diplom ersetzt) der FH-Absolventen beschlossen wurde. Somit wurde nun das achtsemestrige Studium mit zwei Praxissemester festgelegt. Trotz kleiner Modifikationen blieb die Grundstruktur der Ausbildung Sozialer Arbeit zwischen 1971 und 2010 gleich.

Grundlegende Veränderungen traten mit dem 1999 eingeleitete Bologna-Prozess ein, mit dem sich 30 europäische Staaten bis 2010 das Ziel setzten, einen einheitlichen europäischen Hochschulraum zu etablieren. Ein Prozess, der laut den Autoren für die Soziale Arbeit wenig Gutes innehatte, da die Umsetzung des Bologna-Prozesses „nicht zu der gewünschten Mobilität der Studierenden im Sozialraum Europa geführt“ (S. 25) hat. Das Kapitel befasst sich abschließend mit den Promotionsbedingungen und deren Auswirkungen auf die Lehre.

Das dritte Kapitel „Die Soziale Arbeit in der Spaltung – Befunde und Schlussfolgerungen“ befasst sich insgesamt mit der Situation der Beschäftigten (Anzahl in Deutschland, Verteilung nach Berufsqualifikationen, Prognosen, Beschäftigungsentwicklung in einzelnen Bereichen der Sozialen Arbeit, Fachkräftenachfrage und Entlohnung) und der Studienbedingungen, insbesondere der Studienkapazitäten und -qualitäten, der Studienwirklichkeit, den Studieninhalten und die damit einhergehenden Praxiserfordernisse. Ferner untersuchen die Autoren die Bedingungen des dualen Studiums als auch des Fernstudiums sowie die Auswirkungen der weitreichenden Privatisierung der Hochschullandschaft. Dieses Kapitel ist mit vielen statistischen Zahlen belegt und gibt einen weitreichenden Überblick über die konkreten Auswirkungen des Bologna-Prozesses. Absatzweise, bzw. nach jedem thematischen Abschnitt erhalten die Leser*innen Schlussfolgerungen, die dabei helfen die entsprechenden Daten richtig einzuordnen.

Im Vierten Kapitel „Entwicklungen und Tendenzen in der Ausbildung sowie deren Auswirkungen“ wird die Gefahr einer „Abwärtsspirale“ der Profession Sozialer Arbeit näher vorgestellt. Eingangs wird die Notwendigkeit einer Professionspolitik erörtert, wobei die Persönlichkeitsentwicklung zukünftig Beschäftigter ebenso erfolgen muss, wie die Wissensvermittlung wissenschaftlicher Grundsätze. Hierbei werden insbesondere die konkreten Ausbildungsbedingungen unter die Lupe genommen, wobei mittels eines direkten Blicks auf die wichtigsten Ereignisse zurückgeschaut wird, die wesentlich für die heutige Ausbildungssituation innerhalb der Sozialen Arbeit sind. Insbesondere wird hier die Situation zu den Bachelor- und Masterabschlüssen beschrieben, als auch ein Blick auf den „Lernort Praxis“ geworfen. Die Autoren halten in ihrem Zwischenresümee fest, dass „der Anspruch, den die international gültige Definition der Sozialen Arbeit erhebt, mit dem Bachelor Abschluss nicht mehr in vollen Umfang erfüllt werden kann“ (S. 93).

Das Kapitel „Zur Struktur und Qualität der Ausbildung Sozialer Arbeit – ein Überblick“ führt die Leser*innen in die Qualität der in Deutschland angebotenen Studiengänge Soziale Arbeit ein. Zunächst wird ein grober Überblick über die ca. 140 Ausbildungsstätten und deren Organisation in zwei Dachverbänden näher vorgestellt. Zentraler Bestandteil des Kapitels ist eine eigens durchgeführte Stichprobe. Dabei wurden 25 Bachelor-Studiengänge ausgewählt und entsprechend eines Qualifikationsrahmens untersucht. Hierbei wird nicht nur die Qualität und Struktur (Anzahl der Module, Prüfungsformen/​-leistungen, etc.) der Studiengänge ermittelt, sondern ebenso das bereitgestellte Lehrpersonal berücksichtigt, sowie das Verhältnis zwischen hauptamtlichen Lehrpersonal und Lehrbeauftragten. So zeigen die Autoren erhebliche Unterschiede im Aufbau des Bachelor-Studiengangs innerhalb der Hochschullandschaft auf. Nach einer Auswertung der Stichproben hinsichtlich des Master-Studienganges, werden gesonderte Bezüge zu privaten und weltanschaulich ausgerichteten Studiengängen hergestellt. Besonders interessant wirken in diesem Kapitel die Beispiele guter Praxis, in denen bspw. die Hochschule Magdeburg-Stendal und die FH Fulda für ihre Praxisanteile während des Studiums positiv benannt und das Freiburger Modell mit einer ausgeprägten Handlungsfeldorientierung hervorgehoben werden. Abgerundet wird das Kapitel mit einem Blick in die Vergangenheit und der Frage „War es früher besser?“ (S. 114), in dem aktuelle Debatten, bzw. Diskussionsstränge vorgeschlagen werden, wie auf eine weitere Dequalifizierung reagiert werden kann.

Die besondere Situation der Lehrenden und die damit verbundenen Anforderungsprofile werden im sechsten Kapitel „Welche Lehrende werden gesucht? – Fünf Jahresstudien und ihre Ergebnisse“ vorgestellt. Grundlegend wird hervorgehoben, dass soziale Berufe eng mit den gesellschaftlichen Entwicklungen, der daraus resultierenden Sozialpolitik und natürlich den verschiedenen Lebensformen verbunden sind. Daraus resultieren spezifische Anforderungsprofile an die Lehrenden, die hier mittels der fünf Jahresstudien vorgestellt werden. Ergänzend werden Tabellen genutzt, um bspw. die Anzahl der Stellenausschreibungen und die jeweiligen Stellenprofile darzustellen. Über einen Zeitraum von 20 Jahren ist zu beobachten, dass sich die Stellenprofile stark in ihrer Struktur verändert haben und somit gänzlich neue Anforderungen an zukünftig Lehrende stellen. Fast schon alarmierend wird es bei näherer Betrachtung der Darstellungen, dass klassische Themen wie Armut, Unterversorgung, Wohnungslosenhilfe und weitere in Denominationen nur noch, wenn überhaupt, randständig behandelt werden. Ferner haben in der weiteren Darstellung die Ost-West-Verteilung der Ausbildungsstätten und die Vergütung einen wichtigen Stellenwert. Das Fazit des Kapitels bleibt insofern nüchtern, dass lediglich festgestellt werden kann, dass die „Betrachtung der Denomination […] Anlass zur Sorge bieten und dringend […] zwischen Ausbildung, Wissenschaft und Praxis aufgegriffen werden müssten“ (S. 140).

Für die Autoren spielt das „Tarifgeschehen im Kontext des Bologna-Prozesses: steil gestartet – flach gelandet“ im siebten Kapitel eine zentrale Rolle. Ausgehend von den Eingruppierungen in den Jahren der Bologna-Debatte wird der Übergang vom Bundes-Angestelltentarifvertrag (BAT) in den Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) beschrieben und entsprechende Neuerungen ausführlich dargestellt. Neben der Darstellung der weiteren Entwicklung vom TVöD zum TVöD-SuE werden die Eingruppierungsmerkmale näher untersucht, um dann bspw. gleichzeitig festzuhalten, dass Master-Abschlüsse der Sozialen Arbeit in Tarifverträgen so gut wie keine Rolle spielen. Unter anderem deshalb geben die Autoren einen Ausblick auf (notwendige) tarifrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten, um somit auch eine Weiterentwicklung der Profession der Sozialen Arbeit zu ermöglichen.

Im letzten Kapitel „Abschließende Bemerkungen und Schlussfolgerungen“ ziehen die Autoren eine Bilanz: „Mehr als zwanzig Jahre nach dem Prager Treffen der BildungsministerInnen […] muss festgestellt werden, dass die meisten der damals anvisierten Ziele nicht oder nur unzulänglich erreicht worden sind“ (S. 167). Es ist festzustellen, dass sich die Akkreditierungsverfahren verkompliziert und sowohl der Bürokratismus als auch engführende Verregelungen stark zugenommen haben – ohne dass damit eine Qualitätsentwicklung stattgefunden hätte.

Als besonders markante Unterschiede innerhalb der verschiedenen Ausbildungsstätten werden insbesondere die Zahl der Semester, der Module und der Praxisanteile hervorgehoben. Gleichzeitig werden die sich stetig ändernden Anforderungsprofile kritisiert, da sie zwar innovative, inhaltliche Ausrichtungen produzieren, dadurch aber klassische Denominationen aus den Gebieten der Politik und Soziologie verdrängen und schon nach einigen Jahren wiederum an Bedeutung verlieren. Bei der Frage nach der Vergütung kann schon nicht mehr von einer Spaltung gesprochen werden, sondern viel mehr von einer „Unkultur des Tarifdumpings“. Ebenso verdeutlichen die Autoren die Wichtigkeit, dass ein Professionsverständnis eng mit der Ausbildung verknüpft ist, um so auch der Gefahr entgegenzuwirken, dass die „Grundaxiome der Sozialen Arbeit, wie soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Transparenz, soziale Verpflichtung des Gemeinwesens, (sozial-)politisches Handeln“ (S. 175) im Rahmen der Ausbildung keine Rolle mehr spielen. Abgerundet wird das Kapitel mit etlichen Vorschlägen zur konkreten Verbesserung der Studiensituation und mit weiteren Denk- und Diskussionsanstößen, aufgrundlage derer die Fachwelt der Sozialen Arbeit weitere Gestaltungsspielräume schaffen kann.

Diskussion

Eines kann an dieser Stelle vorweggenommen werden: Einer große Diskussion bedarf dieses Buch nicht. Die Autoren liefern mit ihrem Werk wichtiges empirisches Material, auf das sich sowohl die Profession der Sozialen Arbeit, (kritische) Studierende als auch die berufliche Praxis beziehen kann, sollte und zum Teil sogar muss. Die ausführlichen Darlegungen der vielfältigen Entwicklungen in den Bereichen der Lehre, Studium, Praxis und Vergütung/tarifliche Eingruppierung machen deutlich, dass sich die Soziale Arbeit in den genannten Bereichen immer mehr dem kapitalistischen Markt öffnet bis zur Gefahr hin, dass ein sozialarbeiterisches Professionsverständnis in der beruflichen Praxis immer mehr an Bedeutung verliert. Es gilt eben jene genannten Bereiche nicht als einzelne Teilaspekte marktwirtschaftlich zu betrachten, sondern vielmehr (wieder) zusammenzuführen, um so einen gelingenden Spagat zwischen Profession und Verberuflichung zu ermöglichen, der „nur im Schulterschluss aller Beteiligten eine Zukunftschance“ (S. 94) hat. Gerade für eine Soziale Arbeit, die sich als kritisch versteht und versucht dementsprechende Impulse zu setzen, stellt dieses Buch, mit all seinem empirischen Material, eine Bereicherung dar.

Fazit

Das Buch „Soziale Arbeit in der Spaltung“ erhält eine absolute Leseempfehlung. Gerade als Studierende(r) der Sozialen Arbeit scheinen mittlerweile viele Prozesse „hinter den Kulissen“ kaum noch greifbar zu sein. Doch dieses Buch bringt Licht ins Dunkel: Es spannt einen Bogen von den Anfängen der Ausbildung, über das Professions- und Berufsverständnis, über die Anforderungen an Lehrende bis hin zur tariflichen Eingruppierung und der damit verbundenen beruflichen Praxis. Es zeigt nicht nur Punkte auf, an denen konkreter Verbesserungsbedarf besteht. Die Leser*innen können sich eingeladen fühlen, gemeinsam nach Wegen zum Widerstand zu suchen, um das Schweigen über die Auswirkungen der Bologna-Reformen zu brechen und der (weiteren) Privatisierung des Studiums entgegenzuwirken.

Die vielen im Buch enthaltenden Fakten werden auf entsprechende Art und Weise aufbereitet, sodass sich die Leser*innen stets mitgenommen fühlen. Der Aufbereitung statistischer Elemente folgen jeweils Absätze zur konkreten Einordnung. Abgerundet werden die Fakten durch insgesamt 31 Folgerungen, die die Leser*innen stets zur Diskussion einladen.

Rezension von
Steven Biere
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Zitiervorschlag
Steven Biere. Rezension vom 27.09.2022 zu: Michael Leinenbach, Wilfried Nodes, Titus Simon: Soziale Arbeit in der Spaltung. Studium und Beruf der Sozialen Arbeit in der zweiten Dekade nach Bologna. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2022. ISBN 978-3-7799-6688-3. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/29106.php, Datum des Zugriffs 05.12.2022.


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