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Christian Bleck, Anne van Rießen (Hrsg.): Soziale Arbeit mit alten Menschen

Rezensiert von Mandy Kretzschmar, 26.04.2023

Cover Christian Bleck, Anne van Rießen (Hrsg.): Soziale Arbeit mit alten Menschen ISBN 978-3-658-37572-0

Christian Bleck, Anne van Rießen (Hrsg.): Soziale Arbeit mit alten Menschen. Ein Studienbuch zu Hintergründen, Theorien, Prinzipien und Methoden. Springer (Berlin) 2022. 546 Seiten. ISBN 978-3-658-37572-0. D: 37,37 EUR, A: 41,11 EUR, CH: 44,50 sFr.

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Thema

Die Bedarfe alter Menschen ist ein an Relevanz gewinnendes Thema der Sozialen Arbeit. Gerontologische Fragen stellen sich auch jenseits der klassischen Altenhilfe in vielfältigen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit querschnittsartig. Die Herausgeber:innen dieses Buches zeigen auf, wie die Fachlichkeit der Sozialen Arbeit dazu beitragen kann, dass alte Menschen – präventiv, begleitend oder intervenierend – in ihrem Alltag in ihrer Lebensbewältigung und -führung ganzheitlich beraten, gefördert oder unterstützt werden kann.

Mit dem Blick auf die demografische Entwicklung und Alterung der Bevölkerung zeigen sich Chancen und Herausforderungen innerhalb der Gesellschaft. Die Intention der Herausgeber:innen in diesem Buch versucht, verschiedene Zugänge der im Sozial-, Gesundheits- und Pflegewesen tätigen Professionen, die jeweils eigene Grundlagen und Kompetenzen in Bezug auf die Menschen im Alter mit- und einzubringen und eine Verständigung im Sinne der Förderung, Unterstützung und Versorgung partizipativ anzuregen.

Herausgeber:in

Christian Bleck, Dr. phil., Dipl. Sozialarbeiter, ist Professor für Wissenschaft Soziale Arbeit am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften an der Hochschule Düsseldorf. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Grundlagen Sozialer Arbeit mit alten Menschen; Konzepte der Sozialraumorientierung und Teilhabeförderung in der Altenhilfe; Sozialräumliche Handlungsforschung, Evaluations- und Wirkungsforschung in der Sozialen Arbeit.

Anne van Rießen, Dr. phil., Dipl. Sozialarbeiterin, ist Professorin für Methoden Sozialer Arbeit an der Hochschule Düsseldorf und Leiterin der Forschungsstelle für sozialraumorientierte Praxisforschung und -entwicklung. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Partizipation und Demokratisierung Sozialer Arbeit, sozialpädagogische Nutzer:innenforschung, Sozialraumbezogene Soziale Arbeit und interdisziplinäre Stadtentwicklung.

Entstehungshintergrund

Anhand einer fehlenden Orientierung in Formalisierung und Zuständigkeiten von Sozialer Arbeit in der (offenen) Altenarbeit sowie (ambulanten, teilstationären und stationären) Altenhilfe kann im Vergleich mit weiteren tätigen Professionen keine eigene fachliche Expertise und professionelle Identität hinreichend aufgebaut werden. Angesichts dessen möchte das vorliegende Buch spezifische Wissensgrundlagen der Profession Sozialer Arbeit (mit alten Menschen) vermitteln, die dazu beitragen kann, eine professionelle Identität Sozialer Arbeit zu stärken oder eine interdisziplinäre Verständigung anzuregen.

Aufbau

Das Buch ist nach dem Herausgeber:innen- und Autor:innenverzeichnis in sechs Abschnitte gegliedert:

  1. Einführung
  2. Aktuelle Hintergründe und Entwicklungen
  3. Theorien der Sozialen Arbeit
  4. Prinzipien der Sozialen Arbeit
  5. Methoden der Sozialen Arbeit
  6. Schlussbetrachtung

Inhalt

Kapitel 1

Zum Einstieg in die Themenstellung des Buches werden Erläuterungen zu den titelgebenden Begriffskomplexen‚Soziale Arbeit‘, ‚alte Menschen‘ und ‚Soziale Arbeit mit alten Menschen‘ – aus Sicht der Herausgeber:innen eingeführt. Darauf aufbauend werden der Aufbau und die Ausrichtung des Buches begründet. Herauszuheben ist, dass sich das Buch mit der Frage beschäftigt, inwieweit das Alter in der Sozialen Arbeit überhaupt als spezifische Lebensphase zu adressieren ist. Wie rechtfertigt das kalendarische Alter eine sozialpädagogische Arbeit mit Menschen im höheren Erwachsenenalter? Eng mit diesen Überlegungen verbunden ist, dass Maßnahmen und Angebote der Sozialen Arbeit sich nicht an vorab definierten, normalisierenden und standardisierten Lebensentwürfen und Annahmen über das Alter orientieren. Dabei wird deutlich, dass sich die Soziale Altenarbeit, im Hinblick auf ihre empirischen Befunde, in ihren Aufgaben deutlicher an die veränderten und diversen Bedingungen und Bedarfe anpassen muss, die das Altern mit sich bringt. In diesem Kontext entstehen zudem veränderte professionelle Orientierungen und neue Aufgabenfelder, vornehmlich im Sozialraum und Quartier und in der Bildungsarbeit mit älteren und alten Menschen, die sich an dessen Prämissen orientieren.

Kapitel 2

Im zweiten Kapitel wird der Frage der Demografisierung und deren kritischer Auseinandersetzung im Zusammenhang mit der Sozialen Arbeit mit alten Menschen im politischen Diskurs nachgegangen. Zudem werden Aspekte gesellschaftlicher Entwicklungen, wie Lebenslagen und Soziale Ungleichheit, sozialpolitische Entwicklungen der Renten- und Pflegepolitik sowie Selbstbestimmungsrechte alter Menschen und dessen Herausforderungen für die Soziale Arbeit beleuchtet.

Hervorzuheben sind die Entwicklungen der Sozialen Arbeit mit alten Menschen im digitalen Wandel sowie die partizipative Begleitung und die Schaffung von informellen Orten für ein lebenslanges Lernen. Nicht außer Acht zu lassen ist die kritische Auseinandersetzung innerhalb des Digitalisierungsprozesses unter Wahrung eigener Leitprinzipien der Professionalität und Entwicklung interkultureller Kompetenzen. Der digitale Wandel in der Sozialen Arbeit ist dabei als Prozess zu sehen, der keinesfalls abgeschlossen ist und in Zukunft das Landschaftsbild weiter prägen wird. Es ist daher von Bedeutung, neue Handlungsfelder und -notwendigkeiten zu erkennen und mitzugestalten und den Wandel zur Praxisentwicklung und -erneuerung zu nutzen.

Kapitel 3

Kapitel 3 beinhaltet verschiedene Theoriediskurse der Sozialen Arbeit, die als Konzept in der Basis in der Arbeit mit alten Menschen angewendet werden kann. „Diese zielt auf die Klärung des Status der Sozialen Arbeit, ihres Gegenstands- und Aufgabenbereichs und ihrer gesellschaftlichen Funktion, ihrer geschichtlichen Selbstvergewisserung und ihrer Positionierung im Kontext anderer Disziplinen und der Anforderungen der Praxis“ (May, S. 229f).

Übersichtlich angeführt werden folgende Theoriediskurse der Sozialen Arbeit:

  • Lebensweltorientierung
  • Lebensbewältigung
  • Subjektentwicklung im Alter
  • Theorie Sozialer Dienstleister
  • Ökosoziale Prinzip
  • Lebensführung und Postmoderne Soziale Arbeit: Gemeinsam leben
  • und professionell handeln im Zeichen von Sinn und Ambivalenz
  • Konzept als Basis des Capabilities Approach
  • Menschenrechtsansatz
  • Diversitätsbewusste Soziale Arbeit
  • Machtanalytische Perspektiven
  • Reflexive Professionalität Sozialer Arbeit

Hervorzuheben ist, dass das Professionalitätsverständnisses der Sozialen Arbeit mit ihrer ganzheitlich verankerten Perspektive die Lebensphase Alter in ihrer Gesamtheit fokussiert und einer Verengung auf die Phase der Abhängigkeit entgegenwirkt.

Kapitel 4

Beispiele für gängige Handlungsprinzipien, welche die Identität Sozialer Arbeit und wiederum das professionelle Handeln prägen, werden im Kapitel 4 dargelegt:

  • Empowerment: Stärkung von Eigenmacht und Autonomie in der Sozialen Arbeit mit alten Menschen
  • Partizipation: Teilhabe und Beteiligung älterer Menschen – ein demokratisches Handlungsprinzip
  • Subjektorientierung: Ein handlungsleitendes Prinzip auf zwei Ebenen
  • Ressourcenorientierung: Ein Ansatz zur professionellen Arbeit mit alten Menschen
  • Multiperspektivität: Ein Beitrag zur Vermeidung von Eindimensionalität in der Sozialen Arbeit
  • Prävention: Kritische Perspektiven auf ein allgegenwärtiges Prinzip

Sie sind als Aufforderung zum Handeln formuliert und können als Brücke zwischen Methoden und Theorien der Sozialen Arbeit betrachtet werden. Hervorzuheben ist die kritische Auseinandersetzung der Handlungsprinzipien unter dem Gesichtspunkt der Berufsethik und dem Einzug neoliberalem Denkens in die Soziale Arbeit.

Beispielhaft wird das Kapitel Prävention dargelegt. Im Prinzip und Verständnis ist die Prävention von einer langen Entstehungsgeschichte und einem Wandel geprägt. Ausgehend von einer langen Anstaltsgeschichte prägten Einflüsse der Psychiatrie im 19. Jahrhundert den Perspektivwechsel stark. In den 1980er-Jahren entwickelte sich die heute dominierende Differenzierung von primärer, sekundärer und tertiärer Prävention heraus, welche in Theorie und Praxis gegenwärtiger Sozialer Arbeit präsent ist. Bezogen auf die Lebensphase Alter werden Faktoren, wie demografischer Wandel, zunehmende Multimorbidität, Überalterung und damit einhergehende finanzielle Herausforderungen auf die Gesellschaft zum Anlass genommen, Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und zu legitimieren. Nach der Erörterung der Präventionsstrategien, die vorwiegend Verhinderung von Einsamkeit bzw. Isolation im Alter und Verzögerung von Pflegebedürftigkeit im Alter abzielt, setzen sich die Autor:innen kritisch-reflexiv mit der Prävention in der Sozialen Altenarbeit auseinander. Deutlich zeigt sich, dass Prävention in vielen Bereichen unumstritten ist, u.a. die Gewaltprävention im Pflegekontext. Ebenso implizieren legitimierte Maßnahmen der Prävention Faktoren der Selbstkontrolle und Eigenverantwortung. Innerhalb dieser Handlungslogik zeigen hochbetagte Menschen, die eine Bewältigung nicht ermöglichen können oder wollen, anhand ihrer fehlenden Eigen- und Sozialverantwortung deviantes Verhalten. Anhand dessen verschärfen sich Formen sozialer Kontrolle und „Normalisierungspraktiken“ (Vukoman/​Heming, S. 560), die von der Präventionslogik, statistischen Normwerten und einer Orientierung am gesunden und erfolgreichen Alter ausgehen. Soziale Arbeit läuft demnach Gefahr, gesellschaftliche Vorstellungen ganz selbstverständlich zu reproduzieren, ohne sie zu hinterfragen. Nicht zuletzt geht es „um einen kritisch-reflexiven Umgang mit der Frage, welche gesellschaftlichen Normalitätsvorstellungen mit der Problematisierung von ‚Alter(n)‘ generell und spezifisch mit altersassoziierten Problemlagen verbunden sind, sowie die Frage nach den Interessenlagen von präventionsorientierten Maßnahmen der Sozialen (Alten-)Arbeit“ (Vukoman/​Heming, S. 562).

Kapitel 5

Anhand der Methoden und des methodischen Handelns beschreibt und definiert der Fachdiskurs der Sozialen Arbeit das „How to” des fachlichen Handelns im Kapitel 5. Nach einem Überblick in die zentralen Diskurslinien der Methodendebatte werden zentrale Konzepte, Methoden, Verfahren und Techniken und damit ihre Interventionsformen, Handlungsabläufe und Phasenmodelle des professionellen Handelns nachfolgend benannt, beschrieben, systematisiert und festgelegt:

  • Soziale Diagnostik: Altern als Unterscheidungsmerkmal
  • Soziale Beratung: Überlegungen zur Beratungsarbeit mit alten Menschen
  • Biografiearbeit: Biografiearbeit mit älteren Menschen in der Sozialen Arbeit
  • Case Management: Sozialarbeiterisches Case Management in der Arbeit mit alten Menschen
  • Soziale Gruppenarbeit: Methodisches Handeln in der Arbeit mit älteren Menschen
  • Netzwerkarbeit: Netzwerke und Netzwerkarbeit für das Älterwerden
  • Sozialraumorientierung und Sozialraumarbeit: Zugänge zur Verbesserung der Lebensbedingungen im Alter
  • Hausbesuche: Eine fachliche Herausforderung auch in der Sozialen Arbeit mit alten Menschen
  • Sozialmanagement: Sozialmanagement mit Bezug auf den Bereich der Altenhilfe

In der Sozialen Altenarbeit ist hervorzuheben, dass die Begegnung zwischen Fachkräften und Adressat*innen durch Vertrauen, Verständnis und wechselseitige Zuschreibung von Expertise gekennzeichnet sein soll. Die Autoren versuchen anhand Modellprojekten mit Case-Management-Ansätzen, Gesprächsgestützte Soziale Gruppenarbeit mit Themenzentrierter Interaktion (TZI), Perspektiven der Netzwerkarbeit und Gemeinwesenarbeit, Synergieeffekte darzulegen, die die Lebensbedingungen und Partizipation der Menschen im jeweiligen Sozialraum verbessern können.

Kapitel 6

In Kapitel 6 ziehen die Autor:innen in den Schlussbetrachtungen ein Resümee und geben einen Ausblick, wie Soziale Arbeit mit alten Menschen spezifische Perspektiven, Grundlagen und Motivationen für die Entwicklung einer eigenen professionellen Identität erhalten kann.

Diskussion

Die Herausgeber:innen formulieren den Anspruch, an den verschiedenen Zugänge der im Sozial-, Gesundheits und Pflegewesen tätigen Professionen, die jeweils eigene Grundlagen und Kompetenzen orientiertes Studienbuch zur Förderung, Unterstützung und Versorgung von Menschen im Alter zu publizieren und lösen dieses Vorhaben in Gänze ein. Im Handbuch werden etablierte Methoden ebenso wie innovative methodische und methodologische Überlegungen praxisnah diskutiert und erläutert und mit den grundlegenden und vielfältigen Anliegen der hochbetagten Menschen verbunden. Die Gliederung der Kapitel entlang der verschiedenen Zugänge zur Generierung von Erkenntnissen bezieht sich potenziell auf alte Menschen als Adressat:innen und Nutzer:innen der Sozialen Arbeit in verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit und nicht nur in der Altenarbeit und -hilfe.

Eindrucksvoll am vorliegenden Studienbuch ist nicht nur die quantitative Vielzahl an Beiträgen, sondern auch die qualitative Pluralität der theoretischen und methodischen Zugänge, die Zusammenarbeit des Autor:innenteams, welche sich in den Handlungsprinzipien ebenso ausdrückt wie in den jeweils angewandten Methoden.

Die didaktische Aufarbeitung des Studienbuches ist hervorragend und einwandfrei nachvollziehbar, trotz ihrer unterschiedlichen Zugänglichkeit der Beiträge, die als vergleichsweise voraussetzungsreich gekennzeichnet werden können, als auch jene, die einen barriereärmeren Zugang ermöglichen. Die anwendungsbezogenen und anschaulich dargestellten Beiträge werden durch Tabellen und Abbildungen unterstützt.

Fazit

„Die Möglichkeit zur Frage nach einem gelingenden Leben sollte im Zuge einer adressat*innenorientierten Arbeit auch dann nicht aufhören, wenn der Horizont dieses Lebens nur noch wenig Zeit umfasst und vieles abgeschlossen scheint“ (Weinhardt, S. 609).

Das Handbuch gibt einen fundierten und tiefgehenden Einblick in den aktuellen Hintergrund und Methodendiskurs der Sozialen Arbeit mit alten Menschen. Die Autor:innen schaffen eine Ausgewogenheit von methodologisch-theoretischer Tiefe und Praxisnähe, welche für eine breite Leser:innenschaft konzipiert und für alle Personen mit Interesse an der Sozialen Altenarbeit empfehlenswert ist.

Rezension von
Mandy Kretzschmar
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Es gibt 16 Rezensionen von Mandy Kretzschmar.

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Zitiervorschlag
Mandy Kretzschmar. Rezension vom 26.04.2023 zu: Christian Bleck, Anne van Rießen (Hrsg.): Soziale Arbeit mit alten Menschen. Ein Studienbuch zu Hintergründen, Theorien, Prinzipien und Methoden. Springer (Berlin) 2022. ISBN 978-3-658-37572-0. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/29583.php, Datum des Zugriffs 21.04.2024.


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