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Elisabeth Bubolz-Lutz, Stefanie Engler: Geragogik

Rezensiert von Dr. phil. Gernot Hahn, 09.03.2023

Cover Elisabeth Bubolz-Lutz, Stefanie Engler: Geragogik ISBN 978-3-17-040692-6

Elisabeth Bubolz-Lutz, Stefanie Engler: Geragogik. Bildung und Lernen im Prozess des Alterns ; das Lehrbuch. Verlag W. Kohlhammer (Stuttgart) 2022. 2., erweiterte und überarbeitete Auflage. 313 Seiten. ISBN 978-3-17-040692-6. 49,00 EUR.

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Thema

Geragogik als interdisziplinäre Wissenschaftsdisziplin entwickelt auf Grundlage empirischer Forschung didaktische Konzeptionen für Bildungs- und Lernprozesse im hohen und höheren Alter. Bildungsprozesse nehmen dabei eine Schlüsselstelle in der gesellschaftlichen und individuellen Bewältigung von Altersprozessen ein. Das Lehrbuch vermittelt Grundlagen der Geragogik in Forschung, Praxis und Lehre, formuliert Prinzipien und Methoden der Bildungsarbeit mit Älteren und gibt Impulse zur Qualitätsentwicklung in unterschiedlichen geragogischen Handlungsfeldern.

Autorinnen und Entstehungshintergrund

Die vier Autorinnen des Lehrbuchs engagieren sich seit längerem in verschiedenen geragogischen Fachgremien und lehren an der Universität Duisburg-Essen (Prof. Dr. Elisabeth Bubolz-Lutz), der Katholischen Hochschule Freiburg (Prof. Dr. Stefanie Engler, Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff) und an der Hochschule Gesundheit in Bochum (Prof. Dr. Renate Schramek). Bei der aktuellen Ausgabe handelt es sich um die 2., erweiterte und überarbeitete Auflage des Lehrbuchs.

Aufbau und Inhalt

Das Lehrbuch ist in elf Kapitel gegliedert, welche die begrifflichen Grundlagen und die historische Entwicklung darstellen, eine Verortung der Geragogik innerhalb der Wissenschaften vornimmt, Grundlagen und theoretische Aspekte erfasst, aktuelle Forschungsbefunde und die verschiedenen Forschungsfelder vermittelt, aktuelle didaktische Prinzipien und Beispiele für deren methodische Umsetzung aufzeigt, geragogische Bildungsthemen beschreibt, einen Überblick zu verschiedenen geragogischen Handlungsfeldern gibt, Hinweise zur Qualitätsentwicklung vermittelt und einen Ausblick zur Geragogik „als Bildung für eine Gesellschaft des langen Lebens“ wirft.

Begriff der Geragogik

Der Begriff der Geragogik hat sich neben konkurrierenden Fachtermini wie Altenbildung, Lebenslanges Lernen oder Weiterbildung im Alter fest etabliert und zeigt hat mit seiner sprachlichen Nähe zu Pädagogik und Gerontologie eine deutliche Aussagekraft worum es in Disziplin und Profession geht: das Thema Bildung im Alter. Das erste Kapitel des Lehrbuchs greift neben der Begriffsklärung einige Prinzipien (Interdisziplinarität, Praxisbezug, Partizipation, biografische Orientierung) auf und verweist auf den Zusammenhang von Praxis, Theorie und Lehre des Fachs, ein Bedingungsgefüge das aus anderen pädagogischen Wissenschaftsfeldern bekannt und vertraut ist. Der geragogische Lernbegriff orientiert sich an der Integration vorhandener Erfahrungen der Individuen, sozialen Parametern des Lernens (Gemeinschaft, Lebenswelt) und vor allem an der Berücksichtigung von altersbedingten Aspekten der Bildung. Lernen hat im höheren Lebensalter eher den Anlass und das Ziel einer reflexiven Transformation, also einer steten Selbstvergewisserung, oft weniger die Aufgabe von Qualifikationsprozessen, womit der Subjektbezug von Lernprozessen stärker im Vordergrund steht – dies auch in Abgrenzung zum Lernen bei Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. Der Aspekt der Aneignung (von Wissen, von Fähigkeiten) wird dabei beeinflusst von Lernprozessen der konkreten Aneignung und Erweiterung von Fähigkeiten, Fertigkeiten auf der einen, Bildungsvorgängen der reflexiven Auseinandersetzung des Individuums mit sich selbst und mit der Umwelt auf der anderen Seite. Diese Aneignungsprozesse werden von Alterungserscheinungen und unterschiedlichen Alterskategorien (welche ausführlich vorgestellt und diskutiert werden) begleitet, etwa Phasen des 3. Alters (fit/aktiv, sozial integriert), des 4. Alters (Rückzug, Bedeutung persönlicher Grenzen) oder des 5. Alters (Autonomieverlust, Bedürftigkeit), wodurch je eigene Lern- und Bildungsanlässe und -themen initiiert werden (können). Altern als Phänomen und Gegenstand der Geragogik wird dabei ganzheitlich mit einem bio-psycho-sozialen Ansatz (S. 34/35) erfasst und in seiner Bedeutung für Bildung und Lernen beschrieben.

Historische Entwicklung

Die historischen Entwicklungslinien der Geragogik von frühen Bildungsansätzen für Lebensältere (etwa bei Comenius) bis hin zum heutigen state of the art werden im folgenden Kapitel im Überblick dargestellt. Deutlich wird dabei der Fokuswechsel einer kompensatorischen und problemorientierten (auf die Defizite abzielenden) Pädagogik der 1970 und 80er Jahre hin zu einer modernen kompetenzorientierten Bildungsarbeit mit älteren Personen, welche lernend ihr eigenes Leben und das Alter gestalten und lebenslange Lernprozesse entwickeln. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Entwicklung in Deutschland und im Ausland (Schwerpunkt sind hier u.a. die USA) werden vertiefend aufgegriffen und kontrastierend erfasst.

Wissenschaftliche Verortung

Geragogik als relativ neue wissenschaftliche Disziplin sieht sich vor den Herausforderungen der Profilierung und der Zu- und Einordnung in den Kanon der etablierten Wissenschaften. Diese Prozesse erfolgen auf den Ebenen des professionspolitischen Diskurses, des Diskurses zur Verortung innerhalb der Wissenschaften, dem wissenschaftstheoretischen Diskurs und dem Theorie-Praxis-Diskurs. Die Positionierung der Geragogik erfolgt an der Schnittstelle zwischen Gerontologie, Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaften und der Sozialen Arbeit. Damit werden grundsätzliche Fragestellungen (etwa: unter welchen Bedingungen erfolgen Lernprozesse, wie können diese Bildungsprozesse gestaltet werden, welche sozialen Faktoren begünstigen oder behindern Bildungsbeteiligung?) thematisiert und im Folgenden ausformuliert, wobei weitere Bezugspunkte wie Theologie, Medizin, Psychotherapie, Philosophie oder Sozialpolitik und Sozialwissenschaften benannt werden.

Grundlagen

Werteorientierung, Selbst- und Mitbestimmung, Subjektivität und Intersubjektivität bilden die Grundlage geragogischen Denkens und Handelns. Die menschliche Existenz und dessen Bildungsprozesse werden ganzheitlich, d.h. auf allen biologischen, psychischen und sozialen Ebenen erfasst und auf dieser Grundlage Bildungsarbeit konzipiert und durchgeführt. Diese Grundlagen werden in einem „sozialgerontologischen“ (89), „kompetenzorientierten“ (90), „biografischen“ (94) und gesellschaftspolitischen (95) Ansatz zusammengefasst und damit die Bedeutung lebenslangen Lernens für das Individuum und die Gesellschaft erschlossen.

Forschungsfelder und -methoden

Bildungsprozesse Älterer sind für eine Reihe von Wissenschaftsdisziplinen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels von Bedeutung (geworden). Das fünfte Kapitel gibt einen Überblick geragogischer Forschungsfelder und -projekte der vergangenen 20 Jahre, z.B. Projekte zur wissenschaftlichen Weiterbildung Älterer („Seniorenstudium“), zur Aneignung gesellschaftlichen und technologischen Wandels („Digitalisierung“) oder zur Bewältigung biografischer Entwicklungsaufgaben. Die geragogische Forschung wird neben der Darstellung unterschiedlicher Forschungsfelder auch auf den Ebenen der Forschungsmethoden (z.B. empirische Bildungsforschung, Lehr-Lern-Forschung u.a.) erfasst und diskutiert.

Forschungsergebnisse

Die Darstellung relevanter -oder auch zentraler- Forschungsergebnisse zu Bildungs- und Lernprozessen in der zweiten Lebenshälfte erfolgt in Kapitel sechs. Erfasst wird die Befundlage zu den Voraussetzungen und Bedingungen des Lernens im Alter (u.a. mit Ergebnissen der Intelligenz- und Gedächtnisforschung, der neurowissenschaftlichen Forschung), der Aspekt der Veränderungskapazität im Alter und Befunden zu Lernmotivation und Lernwiderständen bei Lebensälteren aus psychologischer Perspektive. Daneben finden sich empirische Ergebnisse aus den Bereichen der Bildungsbeteiligung und der beruflichen und allgemeinen Weiterbildung, welche mit Bezug auf gesellschaftliche und sozial-politische Erkenntnisse vertieft werden. Ein differenzierter Blick erfolgt abschließend auf eine Gruppe, die als Bildungsverlierer (im Buch heißt es „Von Exklusion bedroht“) umschrieben werden kann: ältere Menschen mit Migrationserfahrung, Hochbetagte, gesundheitlich Beeinträchtigte, Demenzerkrankte und ältere pflegende Angehörige. Für diese Gruppe werden Bildungskonzepte und -projekte vorgestellt.

Didaktik und Methodik

Der state of the art hinsichtlich didaktischer Prinzipien in der Bildungsarbeit mit Älteren und deren methodische Umsetzung werden in Kapitel sieben erfasst. Zentraler Ansatzpunkt ist der Begriff der „differentiellen Bildung“, ein Ausgangspunkt der die höchst inhomogene Gruppe „der Alten“ aufgreift und -mit Bezug auf Diversitykonzepte- die je unterschiedlichen Voraussetzungen, Bedürfnisse und Fähigkeiten berücksichtigt und konzeptionell-methodisch berücksichtigt. Zentrale didaktische Prinzipien (z.B. Wertesensibilität, soziale Integration/​Teilhabe, Lebensweltbezug, Netzwerkorientierung und -bildung etc.) die auf diesem Ansatz aufbauen werden im weiteren Verlauf im Überblick vorgestellt und im weiteren Text ausformuliert. Mehr als Vorschlag denn als gängige Praxis wird -auf den Vorüberlegungen aufbauend- ein „Konzept zur Ermöglichungsdidaktik“ (174) formuliert, wobei geragogische Angebote als Rahmensetzung für Selbstaneignungsprozesse definiert werden, Lernende nicht einfach einen Lerngegenstand oder -inhalt aufnehmen, sondern selbstgesteuert über Lernimpuls und -engagement entscheiden bzw. reagieren. Lernen nimmt in diesem Konzept weniger die Funktion einer Wissensreproduktion (i. S. von Vermittlung) ein, im Vordergrund stehen eher Reflexionsfunktionen, also die Aneignung und In-Bezug-Setzung neuer Informationen zu bestehenden Wissensbeständen. Entsprechende Konsequenzen einer solchen Geragogik für die Ausbildung und die Kompetenzvermittlung an Geragog*innen schließen das Kapitel ab.

Bildungsthemen

Deutlich praxisorientiert greif das folgende Kapitel eine Reihe von Bildungsthemen in einer beeindruckenden Breite auf: Biografie und Identität, Sinn und Spiritualität, Kreative Lebensgestaltung, Ökologie und Nachhaltigkeit, Gesundheit/​Krankheit/​Behinderung, Generationendialog, Digitale Medien/​Technologie, ehrenamtliches Bürgerengagement. Die Themenfelder werden jeweils kurz umrissen/​beschrieben und in Bezug zur aktuellen Literaturlage und aktuellen Praxiskonzepten gestellt, z.B. dem aus dem Bereich der Gesundheitsbildung stammenden Konzept der „Health Literacy“ (213), oder dem Konzept der Lebensrückschau (192) aus dem Bildungsbereich der Biografiearbeit.

Handlungsfelder

Ebenfalls praxisorientiert definiert Kapitel neun die unterschiedlichen geragogischen Handlungsfelder. Vorgestellt werden traditionelle Orte der Bildung im Alter (z.B. Volkshochschulen, kirchliche Angebote), informelle Lernorte (Bibliotheken, Internet), intermediäre Lernorte (z.B. Senior*innentreff), der Bereich der Altenhilfe und Pflege, die betriebliche Bildung (die mit angestiegenem Renteneintrittsalter ein wichtiger Ort für geragogische Konzepte geworden ist), das Gesundheitswesen, sowie der Sozialraum (Kommune und Quartier). Neben einer Definition dieser Handlungsfelder findet sich hier der Verweis auf die verfügbare Referenzliteratur und teilweise praktische Handlungskonzepte.

Qualitätsentwicklung

Geragogik als relativ neuer Wissenschaftsbereich hat längst theoretische Grundlagen, verbindliche Konzepte, Methoden und Standards entwickelt. Kapitel zehn greift die Sicherung dieser Inhalte mit Rückgriff auf die Wirkungsforschung auf und zeichnet die Linien der aktuellen Qualitätsdebatte in der Altersbildung nach. Wichtige Ebenen der Qualitätsmessung und -beurteilung sind die Zugangsqualität, die Durchführungs- und Transferqualität, welche im Überblick erschlossen werden.

Ausblick

Die Frage wohin sich die Geragogik entwickeln wird, welchen Beitrag sie zur gesellschaftlichen Entwicklung zu leisten vermag wird im abschließenden Kapitel elf aufgegriffen. Im Zentrum steht dabei ein Verständnis lebenslangen Lernens als Aneignungsprozess von Individuen, die auch unter Alterungsphänomenen Teilhabe, Integration und Entwicklung zunächst für die eigene Person realisieren. Weiter gedacht bieten Lernprozesse -und hier spielt die Geragogik als Ermöglichungsprofession eine wichtige Rolle- eine Entwicklungsmöglichkeit für die gesamte Gesellschaft, indem vorhandene Wissensbestände („der Alten“) in Verbindung mit neuen Lernanlässen und -themen gedacht und erschlossen werden. „Bildung wird … zur Schlüsselaufgabe unserer sich schnell wandelnden Gesellschaft und ermöglicht die gesellschaftlich hoch bedeutsame Entwicklung einer ‚Kultur des langen Lebens‘“ (277).

Zielgruppe des Buches

Fachkräfte aus den Bereichen der Gerontologie, der Erziehungswissenschaften und der Sozialen Arbeit die mit Fragen der Bildungsarbeit mit Lebensälteren beschäftigt sind. Daneben Verantwortliche in Politik und Verwaltung, welche die Bedingungen für eine solche Bildungsarbeit zu verantworten haben.

Diskussion

Die Geragogik hat sich als junge Wissenschaft als interdisziplinär angelegte Disziplin, mit Elementen der Erziehungswissenschaften, der Sozialen Arbeit und der Gerontologie fest im Wissenschaftsbetrieb etabliert. Ihre Entwicklung ist Ausdruck des demografischen Wandels unserer Gesellschaft und der damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Die Verbindung von Alter und Bildung ist nicht als reine Idee oder Anspruch formuliert, sondern als Ausdruck der Gestaltung lebenslangen Lernens, einer „Kultur des langen Lebens“ (277). Lernprozesse verändern sich im biografischen Verlauf. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Intention und Zielsetzung und in Bezug auf individuelle und gesellschaftliche Ressourcen. Hier setzt „Das Lehrbuch“ (Untertitel) an und führt in die begrifflichen und theoretischen Grundlagen, vor allem aber in die Konzepte und Methoden von Bildungsprozessen und -angeboten für Lebensältere ein. Als Lehrbuch enthält das Werk einige didaktische Gestaltungsmerkmale (Zusammenfassungen, weiterführende Literaturhinweise, Übersichtsgrafiken), welche das lernende Arbeiten mit dem Buch erleichtern. Das Buch ist bewusst nicht als Herausgeberband (der dann unterschiedliche Positionen der Geragogik versammelt hätte), sondern als von den Autorinnen gemeinsam verantwortetes Lehrbuch konzipiert, das die interdisziplinäre Konzeptionierung des Fachs ausmacht aufgreift und darstellt. Dieser Anspruch wird vollständig erfüllt: der verbindliche wissenschaftliche Kanon der Geragogik, von den Grundlagen, über Forschung, Ausbildungsfragen, Praxismethoden und Konzepte bis hin zur Qualitätssicherung werden alle relevante Aspekte erfasst und der -in der Fachwelt weitgehend fest vereinbarte Gegenstand der Disziplin- umfassend und für Ausbildungszwecke gut aufgearbeitet präsentiert. Aus didaktischer Sicht ist anzumerken, dass dem Buch die Aufnahme einiger Praxisbeispiele gutgetan hätten. Vor allem im Forschungs-, Konzept- und Methodenteil wäre ein Blick in -gelungene- Praxis wertvoll gewesen, damit die anspruchsvollen Inhalte, die im Übrigen durchgehend sehr verständlich formuliert werden, mit konkreten Praxiserfahrungen abgeglichen werden könnten. Der Vergleich zur Erstauflage zeigt, dass die relevanten Studienergebnisse und neue konzeptionelle Ansätze der vergangenen zehn Jahre in das Werk aufgenommen wurden. Damit ergibt sich auch ein differenzierter Blick auf das Fach insgesamt, seine Entwicklungsprozesse und v.a. sein Entwicklungstempo. Entsprechend freuen sich Wissenschaft und Praxis auf eine sicher folgende dritte Auflage (nach weiteren zehn Jahren?), wenn dann neue Inhalte und Entwicklungen Eingang in „Das Lehrbuch“ finden.

Fazit

Das Lehrbuch erfasst in didaktisch ansprechender Form die Grundlagen des Fachs und gibt einen differenzierten Überblick in Konzepte und Methoden der Bildung im Prozess des Alterns. Spätestens mit der zweiten Auflage hat das Werk den Rang eines Standardwerks eingenommen und empfiehlt sich vorrangig für Ausbildungszwecke, erschließt aber auch für die Praxis zentrale Zusammenhänge und methodische Zugänge einer partizipativ angelegten Geragogik in den unterschiedlichen Handlungsfeldern der Bildungsarbeit mit Lebensälteren.

Rezension von
Dr. phil. Gernot Hahn
Diplom Sozialpädagoge (Univ.), Diplom Sozialtherapeut
Leiter der Forensischen Ambulanz der Klinik für Forensische Psychiatrie Erlangen
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Es gibt 173 Rezensionen von Gernot Hahn.

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Zitiervorschlag
Gernot Hahn. Rezension vom 09.03.2023 zu: Elisabeth Bubolz-Lutz, Stefanie Engler: Geragogik. Bildung und Lernen im Prozess des Alterns ; das Lehrbuch. Verlag W. Kohlhammer (Stuttgart) 2022. 2., erweiterte und überarbeitete Auflage. ISBN 978-3-17-040692-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/29847.php, Datum des Zugriffs 26.02.2024.


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