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Marco von Münchhausen: Die Coaching-Profibox

Rezensiert von Ulrike Ziemer, 03.04.2024

Cover Marco von Münchhausen: Die Coaching-Profibox ISBN 978-3-7495-0349-0

Marco von Münchhausen: Die Coaching-Profibox. Grundlagen und Tools für Ausbildung und Praxis. Junfermann Verlag GmbH (Paderborn) 2023. 120 Seiten. ISBN 978-3-7495-0349-0. D: 39,00 EUR, A: 40,10 EUR.

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Thema

Die Coaching – Profibox präsentiert didaktisch aufbereitete Karteikarten mit Methoden und Werkzeugen zum Themenfeld Coaching.

Autor:innen

Dr. Marco von Münchhausen ist Fachmann für praxisorientierte und strukturierte Vermittlung von Wissen. Er arbeitet als Redner, Coach und Seminarleiter und hat bereits mehrere Karteiprogramme veröffentlicht.

Ingo P. Püschel ist Autor, Coach und Autor. Er hat über 20 Jahre Erfahrung darin, komplexes Wissen didaktisch so aufzubereiten, dass es strukturiert und verständlich auf Karteikarten präsentiert werden kann.

Aufbau und Inhalt

Die Coaching – Profibox bietet einen Werkzeug- und Methodenkoffer für den Bereich Coaching in Form von Karteikarten an. Die Box enthält über 230 Karteikarten. Die Karten sind in 10 Bereiche aufgeteilt und mit Buchstaben gekennzeichnet. Der Beginn eines Buchstabens wird durch eine Karteikarte eingeleitet. Die unterschiedlichen Abschnitte sind in der rechten Ecke der Karte farblich gekennzeichnet. Zusätzlich zur Karteikartenbox wird ein Code für den Download eines E-Books mit identischem Inhalt angeboten.

Ziel und Zweck der Karteisammlung ist es, didaktisch aufbereitetes Standardwissen zum Coaching in übersichtlicher Form anzubieten. Die Inhalte richten sich an Menschen, die bereits im Bereich Coaching arbeiten oder sich in der Coaching – Ausbildung befinden. Die Autor:innen weisen darauf hin, dass sie sich um eine gendergerechte Sprache bemüht haben, bitten aber um Verständnis, dass dies nicht immer umgesetzt werden konnte. Die didaktisch und grafisch aufbereiteten Karteikarten -Tabellen, Stichpunkte, farblich gekennzeichnete Abschnitte und Merksätze sowie Schaubilder.

Die Inhalte auf den einzelnen Karten umfassen folgende Themengebiete:

1. A: Allgemeines – Grundlagen – Begriffe – Abgrenzungen

Die Autor:innen geben eine Definition des Coaching-Begriffes. Es gibt unterschiedliche Schwerpunkte, Ausbildungen und Varianten von Coaching, sodass es keine allgemeingültige Definition gibt. „Coaching ist individuelle, kontextbezogene, freiwillige, vertrauliche und zeitlich begrenzte Lebensberatung“. Ziele, die vorher beschrieben werden, können sich im Verlauf verändern. Es wird angestrebt, dass die Klienten ihre Problemlösungen selbst entwickeln. Die Techniken, die hierbei angewandt werden, sind transparent. Wichtig ist, dass eine Abgrenzung zu anderen/ähnlichen Beratungsformen, wie Psychotherapie, Beratung, Training, Mediation, Supervision, Mentoring, stattfindet. Grundsätzlich gibt es beim Coaching zwei Beteiligte, Coach und Klient. Der Klient/die Klientin wird auch Coachee genannt und ist meist auch der Auftraggeber/die Auftraggeberin. Beim Businesscoaching gibt es meist eine Unterscheidung zwischen Klient und Auftraggeber. Dies kann zu Schwierigkeiten führen, da besonders der Bereich der Freiwilligkeit ungeklärt ist.

Grundlagen zum Konstruktivismus, zur lösungsorientierten Grundhaltung sowie Prinzipien und Spielregeln für den Coaching-Prozess werden erläutert. Ein Coach benötigt fachlich methodische Kompetenzen, Feldkompetenzen und persönliche Kompetenzen. Die Coachingarbeit beinhaltet 7 Grundsätze: „Grundsatz des Nichtwissens, Grundsatz der Akzeptanz, Grundsätze der Veränderungsarbeit durch Einsicht oder Verhalten, grundsätzlich keine Kategorisierungen, Feedback-Grundsatz, Grundsatz der Schaffung von Wahlmöglichkeiten und den Grundsatz der Ressourcenaktivierung“.

2. B: Coaching – Arten

Der Coach kann ein unternehmensexterner Coach oder unternehmensinterner Coach sein. Angeboten wird Einzelcoaching und Gruppencoaching. Hierbei wird noch einmal zwischen Teamcoaching und Projekt-Coaching unterschieden. Die Themen und Anlässe können verschiedenartig sei.

Zum Beispiel:

  • im Unternehmen: Optimierung von Prozessen, Unterstützung bei Kündigung und Um-/Neuorientierung.
  • nach Lebensbereichen: Beruf, Leistung, Karriere, Finanzen oder Selbstverwirklichung, Lebenssinn.
  • nach Fragestellungen: Standortbestimmung, Changemanagement/Veränderung.
  • aus aktuellem Anlass: Übernahme eines Projektteams, Rede anlässlich des Firmenjubiläums.
  • spezialformen: Konflikt-Coaching, Strategie-Coaching, Karrierecoaching.

Das systemische Coaching betrachtet Inhalte und ein oder mehrere soziale Systeme, in denen sich der Klient befindet.

3. C: Der Ablauf des Coachingprozesses

Der Ablauf verläuft in 5 Phasen:

1. Kontaktaufnahme und Erstgespräch

II. Klärung der Ausgangssituation

III. Klärung des Coachingauftrags und Erarbeitung der Lösungswege

IV. Interventionen und Umsetzung der erarbeiteten Ziele

2. Abschluss – Phase

Neben dem persönlichen Coaching gibt es auch die Möglichkeit des Online-Coaching. Vor- und Nachteile sowie die Besonderheiten bei dieser Form, werden dargestellt. So löst beim Online-Coaching die größere Unverbindlichkeit und Anonymität beim Klienten eine größere Bereitschaft zur Kontaktaufnahme aus. Der fehlende persönliche Kontakt hingegen erschwert es dem Coach einzuschätzen, inwieweit die gewählte Form sich eignet. Auch kann es zu Problemen im Bereich Vertraulichkeit und Datenschutz kommen. Demgegenüber steht der Vorteil der besseren Nachvollziehbarkeit durch die Digitalisierung.

4. D. Allgemeine (NLP-) Grundlagen

Coaching und das neurolinguistische Programmieren (NLP) stehen in Verbindung miteinander, da viele Grundelemente aus dem NLP auch im Coaching eingesetzt werden. Auf den Karteikarten unter dem Abschnitt D werden die NLP- Grundlagen, mithilfe von Schaubildern dargestellt. Als Ergänzung wird die NLP-Kartei, „Practitoner Set“ empfohlen.

5. E: Standard-Interventionen, Tools und Formate

Dieser Bereich ist sehr umfangreich und erläutert eine mögliche Intervention:

I. Aktives Zuhören

Die Autor:innen ordnen dem aktiven Zuhören 6 Aspekte zu. Eine wohlwollende und zuversichtliche Atmosphäre, Zuhören, Verstehen und klärendes Nachfragen und Zusammenfassen, Akzeptanz, Empathie und den Fokus auf die Ressourcen richten. Beim letzten Punkt wird darauf geachtet, dass die Stärken, Kräfte und Kompetenzen des Klienten wahrgenommen und gespiegelt werden.

II. Kleine verbale Interventionen für Vertrauen, Bindung und Vertiefung

Ziel dieser Intervention ist es, das Vertrauen zu fördern und einen tieferen Einstieg in das Thema zu ermöglichen.

III. 7 verbale Interventionen zur Klärung

Im Verlauf des Prozesses kann es zu Situationen kommen, in denen die Klient:innen die Situation negativ einschätzen. An diesem Punkt ist es wichtig, Hilfen zur Klärung anzubieten.

IV. Verbale Interventionen – vom Problemdenken zum Lösungsdenken

In diesem Abschnitt werden Formulierungen vorgeschlagen, die helfen, den Blickwinkel zu klären. Ziel ist es, Hoffnung darauf zu machen, dass es eine Lösung gibt.

V. Frage: Interventionen

Die wichtigsten Arten von möglichen Fragen werden hier aufgelistet. Es handelt sich zum Beispiel um klärende, konkretisierende, vertiefende Fragen oder auch um Skalierungsfragen, die Wunderfrage oder auch um paradoxe Fragen. Jede Form der Frage hat ihre eigene Technik, so kann als Möglichkeit einer paradoxen Frage die Frage gestellt werden: „Was können Sie tun, damit das nächste Projekt ebenfalls scheitert?“ oder „Was müsste ich tun, damit mir sicher das Gleiche passiert wie Ihnen?“.

VI. Refraiming

Refraiming bedeutet, etwas umzudeuten. Die Methode ist eine Grundtechnik beim Coaching.

VII. Arbeit mit Visualisierung und Metaphern

Metaphern lassen sich in einfache und komplexe Metaphern unterscheiden. Bei den einfachen Metaphern handelt es sich um sprachliche Vergleiche und bei den komplexen Methapern um Geschichten (Gleichnisse, Allegorien, Parabeln, Märchen), die belehren wollen. Im Coachingprozess können Metaphern selbst formuliert werden (Formulierungsprozess nach David Gordon).

VIII. Ressourcen – Arbeit

Um ein Problem lösen zu können, benötigt der Coachee Ressourcen, die sich in ihm, in seinem Umfeld und in seiner Lebensgeschichte befinden können. Mithilfe der verschiedensten Techniken lässt sich das Potenzial entdecken und aktivieren.

IX. Glaubenssatz – Arbeit

Dieser Bereich stellt verschiedene Werkzeuge zur Veränderung vor. Wie zum Beispiel „Der kleine Zirkuselefant“, der Möglichkeiten bietet, Haltungen zu überprüfen.

X. Time – Line – Arbeit

Die Time – Line – Arbeit bewegt sich entlang der persönlichen Lebensgeschichte und blickt in die Zukunft. Sie kann zum Beispiel als begehbare Linie am Boden, die individuelle Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft symbolisieren.

XI. Arbeit mit Dissoziation

Um neue Wege und Lösungen zu entdecken, kann es helfen, Situationen mit Abstand zu betrachten. Bei dieser Methode wird dazu mit verschiedenen Techniken angeleitet.

XII. Walt – Disney – Strategie

Der Klient nimmt bei der Walt – Disney – Strategie nacheinander unterschiedliche Positionen ein. Die verschiedenen Perspektiven als Realist, Träumer und Kritiker unterstützen die Umsetzung von Projekten.

XIII. Wertearbeit

Die Karteikarten in diesem Bereich beschäftigen sich mit dem Motivationsraster von Sabine Asgodom. Es wird versucht, mithilfe einer Wertematrix eine Wertehierarchie zusammenzustellen.

XIV. Teile – Arbeit

Die Grundlagen der Arbeit mit Teilpersönlichkeiten basieren auf den Theorien von Robert Assaggioli, Virginia Satir und Friedemann Schulz von Thun.

Die Mitglieder des „inneren Teams“ werden in den drei Schritten Ermittlung, Akzeptanz und Untergruppierung der Mitglieder, in den Fokus der Betrachtungen genommen.

XV. Systemische Formate und Tools

Hier werden praxisorientierte Modelle, wie zum Beispiel das Darstellen des eigenen Systems mit Alltagsgegenständen, oder das „Tetralemma“ (Aufstellungs- und Visualisierungsmethode) vorgestellt.

XVI. Provokativer Ansatz

Die Provokative Therapie wurde Anfang der 1960 Jahre von Frank Farelly, einem Mitarbeiter von Carl Rogers entwickelt. Mithilfe einer Provokation wird versucht, den Widerspruchsgeist zu wecken. Das „Liebevolle Karikieren des Weltbildes“, kurz LKW genannt, möchte den Coachee in Bewegung bringen. Es werden verschiedene Werkzeuge vorgestellt, wie zum Beispiel Zukunftsszenarien, Bilder verwenden und ausschmücken oder Pingpong.

6. F: Spezielle Formate und Tools, Differenzierung und Präzisierung

Es gibt viele spezielle Formate und Tools, die im Bereich Coaching angeboten werden. Die Karteisammlung stellt einige davon vor, rät jedoch, dass jeder sich seine eigene Sammlung zusammenstellen sollte und hierbei auf die persönliche Vertrautheit und die intuitive Anwendung achten sollte. Vorgestellt werden zum Beispiel: das S.TE.P- Format, die Coaching Goldwaage, das 360- Grad- Coaching, die Kristallkugel, die Saftpresse oder auch die Feenfrage.

7. G: Modelle

Als Modelle werden zum Beispiel die Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow bei der menschliche Bedürfnisse und Motivationen in ein Verhältnis zueinander gesetzt werden, und das Flow- Modell nach Mihaly Csikszentmihaly dargestellt. Beim Flow-Modell werden Fähigkeiten und Herausforderungen zueinander ins Verhältnis gesetzt. In einen „Flow“ kommt ein Mensch, wenn sich Fähigkeiten und Herausforderungen entsprechen. Die Transaktionsanalyse, bei der zwischen 5 Ich Zuständen unterschieden wird, findet ebenso Berücksichtigung wie das Balance- Modell nach Peseschkian und das Riemann-Modell, dessen strukturierte Fragen helfen, die 4 Grundbestrebungen des Menschen (Nähe, Distanz, Dauer und Wechsel) in das Riemann- Thomann- Kreuz (RT-Kreuz) einzuordnen. Reflexionsfragen zum Ergebnis können im Coaching- Prozess weiterführen. Das Modell der Denkhüte nach Edward de Bono bietet durch den Einsatz von 6 unterschiedlich farbigen Hüten und den entsprechend dazugehörigen Rollen kreative Möglichkeiten für das Einzel- und das Teamcoaching an.

8. H: Tests

Persönlichkeitstests gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, alle haben Vor- und Nachteile. Eine wissenschaftliche Validierung fehlt meist. Die Anwendung solcher Tests erfordert viel Feingefühl und Erfahrung. Die Karteikarten geben eine Einführung in viele mögliche Testverfahren.

9. J: Marketing

Bei abgeschlossener Ausbildung als Coach geht es auch darum, sich zu präsentieren und Klienten zu gewinnen. Entscheidend ist es, die möglichen Kunden und Kundinnen genau zu kennen und die Marketingstrategien an die Zielgruppen anzupassen. Durch die zunehmende Digitalisierung gibt es viele Marketingkanäle. Es gilt, die herauszufiltern, die die gewünschte Zielgruppe ansprechen. Häufig kommt es hierbei zu Kombinationen der unterschiedlichen Kanäle, wie zum Beispiel Facebook, Blog, Youtube und Instagram.

10. K: Literatur

Die Literaturaufstellung unterscheidet zwischen Karteikartensystemen, Handbüchern, Standardbüchern, Coaching, Büchern mit Coaching-Tools und sonstigen Büchern.

Diskussion

Die Karteikarten werden in einer stabilen Pappbox geliefert, die Platz für alle Karten bietet. Möchte man einzelne Karten herausnehmen, gestaltet sich, aufgrund des geringen Platzes, schwierig. Zum Bearbeiten der Karten bietet es sich an, alle herauszunehmen und die einzelnen Kapitel zu stapeln. Ich würde mir für so eine umfangreiche Sammlung ein Register wünschen, bzw. selbst anlegen. Hilfreich sind die farblichen Markierungen an den Kartenecken und das E-Book, das den gleichen Aufbau hat.

Die Coaching- Profibox wird von Dr. Marco von Münchhausen und Ingo P. Püschel als Zusammenstellung für Coaches und Menschen, die sich in der Ausbildung zum Coach befinden, angeboten. Beim Durchsehen der Karteikarten wurde deutlich, warum diese Auswahl so getroffen wurde. Der Umfang der Informationen ist überwältigend. Es handelt sich nicht um ein Lehrbuch, vielmehr werden die Inhalte vieler Bücher und Erfahrungswerte kompakt didaktisch aufbereitet präsentiert. Jede Karte hat einen breiten Hintergrund. Bei Themenfeldern, in denen ich mich auskenne, waren die Schaubilder und Tabellen sehr hilfreich. Mit einem Blick ist gebündeltes Wissen zu erkennen, das aufgrund von vorhergehenden Studien eingeordnet werden kann. Es ist hilfreich, wenn komplizierte Sachverhalte so dargestellt werden, dass eine Gesamtschau von einem komplexen Themenfeld entsteht. Viele Inhalte, die im Coaching zum Einsatz kommen, werden auch in anderen Bereichen eingesetzt. Die Ordnung der Karteikarten führt gut durch das gesamte Themengebiet. Auf den ersten Karten erfolgt eine Auseinandersetzung mit der Definition und den Coaching-Grundsätzen. Hier wird die Basis geschildert, auf die alles aufbaut. Der Prozess des Coachings verfolgt einen bestimmten Ablauf, der unabhängig von den eingesetzten Methoden eingehalten werden sollte. Entlang dieses roten Fadens können dann je nach Art und Auftrag die verschiedensten Techniken eingesetzt und miteinander kombiniert werden. Immer wieder gibt es auf den Karten praxisorientierte Beispiele, Anwendungsideen oder eine passende Geschichte, wie unter dem Punkt „Glaubenssätze“. Dort wird die Geschichte des kleinen Zirkuselefanten erzählt, um zu verdeutlichen, dass innere Muster unser Handeln beeinflussen. Anhand dieser Geschichte lassen sich Standpunkte und Haltungen erarbeiten und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung entdecken. Auch findet man immer wieder ansprechende, zusammenfassende Schaubilder und umfangreiche „Werkzeuge“, sodass je nach Situation zwischen sehr vielen Möglichkeiten ausgewählt werden kann.

Die didaktische und strukturierte Aufarbeitung des umfangreichen Wissens ist sehr gut gelungen. Die Karteikarten können sowohl beim Lernen helfen, als auch zur Erinnerung an die vielfältigen Methoden und Tools dienen, die im Bereich des Coachings zur Verfügung stehen.

Der Ausbildungsstoff im Coaching ist extrem umfangreich und nicht in einem einzigen Lehrbuch zusammenzufassen. Die Karteikartensammlung bündelt hier sehr umfangreiches Wissen, das jeweils durch begleitende Literatur vertieft werden sollte. Entsprechende Literaturverweise sind vorhanden. Die Karteikarten eignen sich zum Lernen, zum Sortieren von Wissen und zur Planung. Besonders aufgrund der umfangreichen Methoden und Tools entsteht ein Überblick über die Möglichkeiten. Neben den Methoden und Tools, gibt es auch eine Sammlung von Modellen, auf denen die Coachingmethoden basieren. Mögliche Testverfahren erweitern das breite Wissen. Die konkrete Arbeit als Coach erfordert, dass sich der jeweilige Anbieter auf dem Markt so präsentiert, dass mögliche Kunden und Kundinnen auf ihn und sein Angebot aufmerksam werden. Die Coaching- Profibox ist eine Bereicherung für Menschen, die sich in der Ausbildung zum Coach befinden, und für aktive Coaches.

Fazit

Die Coaching – Profibox ist ein Werkzeug- und Methodenkoffer für den Bereich Coaching in Form von Karteikarten. Es wird didaktisch aufbereitetes Wissen für den Bereich Coaching in übersichtlicher, strukturierter Form angeboten.

Rezension von
Ulrike Ziemer
Dipl. Heilpädagogin (FH)
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Es gibt 30 Rezensionen von Ulrike Ziemer.

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Zitiervorschlag
Ulrike Ziemer. Rezension vom 03.04.2024 zu: Marco von Münchhausen: Die Coaching-Profibox. Grundlagen und Tools für Ausbildung und Praxis. Junfermann Verlag GmbH (Paderborn) 2023. ISBN 978-3-7495-0349-0. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/30194.php, Datum des Zugriffs 16.04.2024.


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