Felix Brandner, Till Seidemann (Hrsg.): Zwischenwelten der Kritischen Theorie
Rezensiert von Sabine Hollewedde, 08.07.2025
Felix Brandner, Till Seidemann (Hrsg.):Zwischenwelten der Kritischen Theorie. Beiträge zu Systematik und Geschichte. Verlag Karl Alber (Baden-Baden) 2024. 220 Seiten. ISBN 978-3-495-99586-0. 49,00 EUR.
Reihe: Studien zur Kritischen Theorie - 6.
Thema
Die Theoriegeschichte der Kritischen Theorie wird i. d. R. um die großen Namen Kant, Hegel, Marx und Freud zentriert. Anliegen des vorliegenden Bandes ist es, einen anderen Blick auf die Ideengeschichte und den Entstehungskontext der Kritischen Theorie zu eröffnen, sie nicht in einem „kartesischen Koordinatensystem“ (S. 7) gleichsam zu vermessen, sondern „Zwischenwelten“ zu erschließen. „Sich diesen Zwischenwelten zu widmen, bedeutet, in der Erforschung der Genese der kritischen Theorie von der gewohnten Methode, Philosopheme im Koordinatensystem der Klassiker zu verorten, Abstand zu nehmen und bei verdrängten geistesgeschichtlichen Gehalten anzusetzen, die auf der kartesisch orientierten ideengeschichtlichen Landkarte der Kritischen Theorie keinen Platz gefunden haben“ (S. 9).
Diesem Anspruch gemäß eröffnen die Beiträge ungewohnte Perspektiven auf die Ideengeschichte der Kritischen Theorie und auf Einflüsse und Diskussionszusammenhänge der kritischen Theoretiker. So geht es etwa um Benjamins frühe Versuche, den Begriff der Erfahrung zu erweitern, Simmels Einfluss auf Benjamin, um Kracauer, Marcuses Heidegger-Rezeption, die Bedeutung von Schönberg für Adorno, seine Aufnahme der Gedanken seines Lehrers Cornelius, die Bedeutung von Rickert und schließlich Husserl für Adornos Erkenntniskritik.
Entstehungshintergrund
Der Band geht auf eine Tagung zurück, die am 14. und 15. Oktober 2022 an der Freien Universität Berlin stattfand.
Aufbau und Inhalt
Neben der Einleitung der Herausgeber beinhaltet dieser Band zehn Beiträge, die „Zwischenwelten“ der kritischen Theorie beleuchten.
Leonhard Riep behandelt in seinem Aufsatz Auf der Suche nach der erkenntnistheoretischen Sphäre totaler Neutralität Walter Benjamins Auseinandersetzungen mit dem Erfahrungsbegriff. Die Figur einer ‚Sphäre totaler Neutralität‘ soll dabei im Zusammenhang mit dem Erfahrungsbegriff betrachtet werden, den Benjamin dahingehend kritisiert, dass er Erfahrung auf bloß naturwissenschaftliche reduziere (S. 16). Die ‚Sphäre totaler Neutralität‘ bezieht sich dabei erkenntnistheoretisch auf das Subjekt-Objekt-Verhältnis. Zu diesem Zweck und um das Problem zu konturieren geht der Autor auch auf Hermann Cohen und Edmund Husserl ein. Schließlich wird dargelegt, wie Benjamin Erfahrung und Sprache verknüpft, womit Sprache die Funktion des transzendentalen Bewusstseins übernehme. „Indem Benjamin die Erkenntnis als das Ergebnis aus audiovisuell-geistiger Empfängnis sowie transformierender Übersetzung des göttlichen Wortes begreift und die Identität von Sprache sowie Erkenntnis in Gott fixiert, hofft er in der Lage zu sein, die ‚Sphäre der Erkenntnis […] jenseits der Subjekt-Objekt-Terminologie autonom zu begründen‘ – und zwar innerhalb der reinen Sprache selbst“ (S. 28).
Im zweiten Beitrag Denken in Bildern untersucht Lea Fink den Einfluss von Georg Simmel auf Walter Benjamin und Siegfried Kracauer. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, Gesellschaftstheorie konkret zu formulieren, verwendeten Benjamin und Kracauer Bilder, um „Gesellschaftskritik anschaulich und damit konkret zu gestalten“ (S. 34). Kunst sei damit nicht auf den Bereich des Ästhetischen im engen Sinne beschränkt, sondern werde selbst zur Form der Gesellschaftstheorie. Die Autorin zeigt Einflüsse von Georg Simmel auf, der mit seinem Blick auf Gesellschaft beide Theoretiker geprägt habe, indem er „Bildhaftigkeit zur Methode“ erhoben habe (S. 41). Gemeinsam sei den dreien eine „Vorliebe für Oberfläche, Anschaulichkeit und Bildhaftigkeit“ (S. 40), „die Oberfläche, das Alltägliche, das Ephemere galten ihnen als das Wesentliche“ (S. 41). Durch diesen Blick, der „an der Lebensphilosophie geschult“ den Alltag in den Fokus rücke, sei der Versuch unternommen, „den Namenlosen zu ihrem Recht zu verhelfen“ (S. 52).
Ebenfalls um Siegfried Kracauer und sein Verhältnis zur Kritischen Theorie geht es im Beitrag von Ansgar Martins. In Verpasste Chancen legt der Autor allerdings das Augenmerk auf dessen Verhältnis zu Adorno. „Einerseits blieb außen vor, in welchem Ausmaß seine frühen Schriften die Ideen Adornos und Max Horkheimers vorwegnahmen, andererseits wurden seine späteren Korrekturen und Distanzierungen systematisch ausgeklammert“ (S. 54). Martins zeigt etwa, wie zentrale Motive der „Dialektik der Aufklärung“ bereits 1927 bei Kracauer zu lesen sind, macht aber auch theoretische Differenzen in der Analyse des Nationalsozialismus deutlich. „Das dialektische Verhältnis zwischen Kracauers Deutung des Nationalsozialismus als deutschem Sonderweg und Adornos Verweis auf die tieferliegende Dynamik einer Dialektik der Aufklärung kann auch heute noch gewinnbringend diskutiert werden“ (S. 66). Es handele sich um einen „Unterschied zwischen Adornos Universaldialektik und Kracauers Partikularismus, zwischen negativem Denken des Ganzen und mikrologischem Blick. Kracauer fokussierte das Einzelne, seine Stärke liegt in der Versenkung ins konkrete Material. Dem Hegelianer Adorno war das ein Rückfall in sinnliche Gewissheit“ (S. 67). Der Autor plädiert abschließend dafür, dass beide Seiten voneinander lernen sollten. Es „wäre eine Adorno-Aneignung an der Zeit, die so freihändig philosophiert wie Kracauer und eine Lesart Kracauers, die so rigoros verfährt wie Adorno“ (S. 67 f.).
In Zwischentöne – Obertöne – Untertöne geht Leonie Wellmann der Bedeutung der Sprach- und Feuilletonkritik für die Kritische Theorie nach. Die frühen sprachkritischen Interventionen Benjamins, Gershom Scholems und Kracauers werden angeführt und auch darauf hingewiesen, dass hier schon Motive entwickelt wurde, wie sie später in Adornos „Jargon der Eigentlichkeit“ wieder auftauchen. Laut Wellmann sei die „frühe Entwicklungsphase sprachphilosophischer Motive“ für das Verständnis der „späteren, stärker materialistischen Sprachkritik der kritischen Theorie“ bedeutsam (S. 73).
Jan Rickermann befasst sich in Von der Geschichtlichkeit zur Vernunft und Revolution mit Herbert Marcuse und dessen „Weg von Heidegger zu Hegel“. Den Grund des Versuchs einer Vermittlung von Marx und Heidegger sieht Rickermann in einer Krise des Marxismus und einer Krise der Philosophie. Für Marx habe sich die bürgerliche Gesellschaft noch „‚vom Standpunkt der Erlösung aus‘“ darstellen können (S. 93), und dieser Standpunkt sei konstitutiv für die Theorie gewesen. Das „Ausbleiben der Revolution und die Integration des Proletariats“ habe aber den „Zusammenhang von Wahrheit und Revolution“ auseinanderfallen lassen (S. 94). Marcuse habe sich von der „Synthese von Marx und Heidegger […] die philosophische Korrektur des dogmatisch gewordenen Marxismus“ erhofft (S. 98). Der Autor führt Marcuses immanente Heidegger-Kritik an und weist auch darauf hin, dass Marcuse sich bereits in seinen frühen Texten „immer mehr von Heidegger ab[löste], auf dessen Stichworte er für seine philosophische Korrektur immer weniger angewiesen ist“ (S. 106). Marcuse wandte sich Hegel zu. „Damit übernimmt Hegel die Rolle, die Marcuse zuvor Heidegger zuwies. Statt um abstrakte Aktivierung geht es nun um die Verwirklichung der Vernunft“ (S. 114). Die „mit Hegel reformulierte Revolutionstheorie“ sei jedoch „von Anfang an veraltet“ gewesen, da „die Niederlage des Nationalsozialismus keineswegs die bürgerlich-liberale Gesellschaft wiederhergestellt habe“ (S. 115). Schließlich bleibe Marcuse in der Frage, ob die bürgerliche Gesellschaft alles verhindere, was über sie hinausgehe, oder ob es „Kräfte und Tendenzen gebe, die die sich gegen jene Änderungen verschließende Gesellschaft sprengen“, schwankend (S. 116).
Der Rolle Arnold Schönbergs in den musikalischen Schriften Adornos widmet sich der Beitrag von Aljoscha Bijlsma Im Rhythmus der Extreme. Adorno befasste sich bereits früh mit der Musik Schönbergs und reflektierte in seinen musikphilosophischen Schriften auf seine Kompositionstechniken. In der Strenge der Zwölftontechnik gehe es auch um ein „geradezu utopisches Bild der Versöhnung zwischen Mensch und Musik bzw. Natur“ (S. 125). Jedoch gebe es ein Umschlagen in der Rezeption Adornos und am Ende bleibt die Frage, „ob Musik als wahre und damit als sinnvolle Kunst oder zumindest als organisierte Sinnlosigkeit in einer vollends sinnlos gewordenen Welt möglich sei, offen“ (S. 136).
Felix Brandner unternimmt es in Zur Aktualität der Philosophie, „unter Rückgriff auf die Philosophiegeschichte und die Geschichte des Materialismus Adornos Kritik der idealistischen Philosophie zur Darstellung [zu] bringen“ (S. 140). Der Autor nimmt Hegel und dessen Wissenschaftsbegriff zum Ausgangspunkt, um von dort ausgehend den neukantianischen Versuch einer Erneuerung „des überlieferten Anspruches des systematischen Vorranges des philosophischen Gegenstandbereiches“ (S. 151) zu erklären. Das Verhältnis von Erfahrungswissenschaft und Philosophie sei hier im Vergleich zu Hegel geradezu umgekehrt worden, indem „die Philosophie den Grund der erfahrungswissenschaftlichen Forschung“ bilden sollte (ebd.). Die Frage nach der Wahrheit stellt sich als Schlüsselfrage heraus und wird im nächsten Schritt mit Sohn-Rethel auf die Form der gesellschaftlichen Reproduktion bezogen. Schließlich, so argumentiert der Autor, habe materialistische Kritik „Einheit von Gesellschafts- und Erkenntniskritik darzustellen“ (S. 166).
Grundlegende erkenntnistheoretische Überlegungen Adornos thematisiert ebenfalls der Beitrag von Till Seidemann Zum Doppelcharakter der Erkenntnisformen, in welchem es um die Wirkung seines Lehrers Hans Cornelius auf Adornos negativ-dialektische Kritik der Erkenntnistheorie geht. Der Autor widerspricht der These Rolf Tiedemanns, dass „die Auseinandersetzung mit Cornelius in den Bereich der ‚Vorgeschichte der Adornoschen Philosophie‘ fällt“ (S. 167). Vielmehr sei die Kant-Kritik von Cornelius, die auf die Trennung der Erkenntnisstämme Sinnlichkeit und Verstand zielt, von großer Bedeutung für Adornos spätere Kritik. Cornelius spreche den Erkenntnisformen einen „Doppelcharakter“ zu, und dieser betreffe das Verhältnis von Genesis und Geltung dieser Formen. „Nicht nur ist Adornos Kant-Rezeption von einer ganz ähnlichen Intention geleitet; diese Rezeption bezeugt entgegen der Einschätzung Tiedemanns eine Verbindung zwischen den Frühschriften der zwanziger Jahre und dem reifen Denken Adornos“ (S. 174). Cornelius jedoch sei Immanenzphilosoph geblieben, und Seidemann zeigt, wie Adorno darüber hinausgeht. „Mit dem Nachweis, dass Erfahrung und apriorische Erkenntnis unauflöslich miteinander verschränkt sind, hatte Cornelius die Philosophie Kants bereits dynamisiert und auf dieses Motiv konnte sich Adorno berufen, um die Immanenzphilosophie dialektisch zu durchbrechen. […] Der Hegelschen Dialektik bedurfte er dafür nicht“ (S. 182).
Conrad Mattli stellt die Frage: Negative Dialektik als Heterologie? – Er geht in seinem Beitrag der Frage nach den Gemeinsamkeiten von Adornos Negativer Dialektik und der Heterologie des Neukantianers Heinrich Rickert nach. Wenngleich der Autor eingangs einräumt, dass es gute Gründe gebe, warum die Forschung hier bislang keine engere Verbindungslinie ausgemacht habe („Rickert affirmiert den Systemgedanken. Adorno aber negiert denselben bestimmt.“, S. 184), stellt er ausgehend von der Annahme, dass „Kritizismus und Kritische Theorie in mindestens einer Hinsicht – und das könnte die entscheidende sein – gemeinsame Sache machen müssen“ (S. 185). Diese gemeinsame Sache als „geteilte Problemstellung“ dar und erläutert dazu zunächst Rickerts Theorie der Heterothesis. Adornos Kritik an Rickert, formuliert in einer Rezension zu „Unmittelbarkeit und Sinndeutung“, wird knapp aufgegriffen und Adornos Schlusssatz zitiert: „‚Die Welt als Einheit denken – dies Zu viel denken involviert heute eine Zu wenig denken. Schon gehören Scharfsinn und Schwachsinn zusammen.‘“ (S. 198). Daran anknüpfend stellt Mattli das „heterologische Moment in der negativen Dialektik“ dar (ebd.) und urteilt: „Negative Dialektik aber ist eine heterologische Dialektik“ (S. 202). Theorie, die nicht tautologisch werden wolle, müsse heterologisch sein.
Der den Band beschließende Aufsatz von Thomas Friedrich setzt sich unter dem Titel Krisis und Kritik mit dem Verhältnis von Husserl und Adorno auseinander. Kritisiert Adorno Husserls Phänomenologie als positivistisch, so weist Friedrich darauf hin, dass Adorno Husserls Schrift „Die Krisis der europäischen Wissenschaften“ nicht zur Kenntnis nahm. Ansonsten, so die These, hätten sich Gemeinsamkeiten der beiden Autoren in ihrer Kritik feststellen lassen können und Husserls Philosophie sei vor dem Hintergrund selbst Kritik des Positivismus.
Diskussion
Der Tagungsband bietet neue, teils ‚verschüttete‘ Perspektiven auf die Ideen- und Theoriegeschichte der Kritischen Theorie, wobei Kritische Theorie vor allem mit Adorno, Horkheimer und Marcuse verbunden wird, aber auch Walter Benjamin wird ins Zentrum gerückt und das Verhältnis Kritischer Theorie zu Kracauer beleuchtet.
Wie sicherlich angesichts der Themenstellung intendiert, fallen die Beiträge in ihrer Herangehensweise recht unterschiedlich aus. In einigen Aufsätzen verbleiben die Autor*innen auf einer ideengeschichtlichen Ebene, sodass nicht immer deutlich wird, warum der je herausgearbeitete Aspekt von Bedeutung ist. Im Beitrag von Lea Fink etwa zu Georg Simmels Einfluss auf Benjamin und Kracauer werden zwar interessante Parallelen dargestellt, aber es bleibt zunächst offen, welcher Erkenntnisgewinn bezüglich des Verständnisses der Kritik der Kritischen Theorie daraus zu ziehen ist. – Im Unterschied dazu arbeitet etwa Till Seidemann heraus, warum es für das Verständnis der Kant-Rezeption Adornos von Bedeutung ist, seine Auseinandersetzung mit seinem Lehrer Cornelius zur Kenntnis zu nehmen.
Der (einzige) Beitrag zu Marcuse in diesem Band hinterlässt einige Fragezeichen. Nur wenige möchte ich nennen. Die von Matthias Spekker übernommene These, dass ein „‚Zusammenhang zwischen Marx’ Perspektive auf eine kommunistische, revolutionäre Umwälzung […] und seiner wissenschaftlichen Kritik der kapitalistischen Gesellschaftsform‘“ (S. 94) durch das Ausbleiben der Revolution zerrissen worden sei (S. 94), ist erklärungsbedürftig. Laut Rickermann sei so der Zusammenhang von Wahrheit und Revolution auseinandergefallen, was die Frage aufwirft, ob die vernünftig-moralisch begründete Forderung, die kapitalistische Herrschaft abzuschaffen, mit dem Scheitern eines Versuchs ‚unwahr‘ werden kann. Schließlich argumentiert Rickermann, dass die von Marcuse mit Hegel „reformulierte“ (S. 115) Revolutionstheorie schon „von Anfang an veraltet“ gewesen sei. Die Begründung des Autors dafür, dass diese Revolutionstheorie Marcuses schon von Beginn an veraltet gewesen sei, ist, dass die bürgerlich-liberale Gesellschaft sich nicht wiederhergestellt habe. Das jedoch ist nicht Marcuses Position, der sieht, dass die bürgerlich Gesellschaft den Faschismus aus sich heraus erzeugt hat. So scheint es auch unzutreffend, Marcuses spätere Argumentation als ein bloßes ‚Schwanken‘ „zwischen [...] sich wiedersprechenden [sic] Annahmen“ zu beschreiben (S. 116).
Insgesamt zeigt der Band, dass sich Kritische Theorie auch vermittelt auf die großen vier Namen (Kant, Hegel, Marx und Freud), die ausgeklammert werden sollten, bezieht. Die Auseinandersetzung mit dem Neukantianismus etwa ist eine Auseinandersetzung mit Kant und mit Hegel. Der Blick auf teils vergessene Einflüsse auf die frühe Kritische Theorie kann erhellend sein. Nicht in allen Beiträgen allerdings wird die systematische Bedeutung des behandelten Gegenstandes deutlich.
Fazit
Der Band bietet Einblicke in die Entstehungsgeschichte Kritischer Theorie. So kann der Leser nachvollziehen, warum und vor welchem Hintergrund sich der frühen Kritischen Theorie philosophische, gesellschaftstheoretische, ästhetische sowie Probleme der Darstellung ihres Gegenstandes stellten. Daher können die Beiträge über den Horizont der Ideengeschichte hinaus für die Theoriegeschichte und für heutiges Weiterdenken der Kritischen Theorie Einsichten und Anregungen liefern.
Rezension von
Sabine Hollewedde
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