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Uwe Michalak: Navigationsinstrumente für gelingende Beratung

Rezensiert von Johannes Schmuck, 30.05.2024

Cover Uwe Michalak: Navigationsinstrumente für gelingende Beratung ISBN 978-3-525-40032-6

Uwe Michalak: Navigationsinstrumente für gelingende Beratung. Sieben Impulse für die Praxis. Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) 2024. 153 Seiten. ISBN 978-3-525-40032-6. 25,00 EUR.

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Thema

Uwe Michalak gibt in seinem systemtheoretisch und lösungsorientiert fundierten Buch für die psychosoziale Beratung vor dem Hintergrund aktueller Debatten zur Bedeutung der „Differenzverträglichkeit“ sieben Praxisimpulse. Diese fokussieren einerseits Fragen der professionellen Haltung Beratender, andererseits unterschiedliche methodische Aspekte. Die Methoden berücksichtigen sowohl die Arbeit mit Gruppen bzw. Familien wie auch mit einzelnen Personen.

Autor

Uwe Michalak ist Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor, Coach und Paarberater in eigener Praxis, Geschäftsführer der ask GmbH und langjähriger Dozent wie auch Lehrtherapeut und Lehrsupervisor des WIST e.V. Münster. Er ist Mitautor von „Werkstattbuch systemische Supervision“ und „Supervision reflektieren“ aus dem Carl Auer Verlag.

Entstehungshintergrund

Vor dem Hintergrund der Lektüre einer aktuellen Veröffentlichung (Zeitschrift Supervision, 2021) zum Thema „Differenzverträglichkeit“ und einer längeren eigenen Beschäftigung mit dem Thema Spannungsbögen entstand die Idee, das Thema Differenzen vertiefter auszuloten und Navigationshilfen für die Beratung zur Verfügung zu stellen.

Diese Navigationshilfen „für die kurze Sicht“ (S. 7) sollen vor dem Hintergrund sich möglicherweise wandelnder Beratungsanliegen während des Beratungsprozesses die „Kooperation im Beratungsprozess“ (S. 7) fördern, der als eine „Drift“ (S. 7) beschrieben wird.

Aufbau

Vorangestellt wird in der Arbeit vom Michael Michalak eine kurze Einführung „Über dieses Buch“. Darin werden Entstehungsgeschichte, Absicht, Adressat:innen, Lesehinweise und ein kurzer Durchblick durch die folgenden sieben Kapitel geboten (S. 7–10).

Der Anspruch an jedes Kapitel ist, „dass es für sich gelesen werden kann“ (S. 8). Adressat:innen des Buches sind „Praktiker:innen“ und „Berufsanfänger:innen, deren gemeinsamer Nenner darin besteht, dass sie sich gern mit ihrem Beratungshandeln aktiv auseinandersetzen“ (S. 9).

Die folgenden sieben Kapitel stellen „sieben Navigationsinstrumente“ vor, die auf jeweils „einem eigenen Spannungsbogen basieren“ (S. 8). Die Inhalte der Kapitel werden durch Fallbeispiele aus unterschiedlichen psychosozialen Feldern veranschaulicht. Das Coverbild und jedes Kapitel ist je mit einem Bild von Patrick Schoden illustriert. Zum Schluss folgen die Danksagung und die Literaturhinweise.

Inhalt

Das erste Kapitel „Über den Nutzen von Differenzen und Spannungsbögen“ führt kurz in systemtheoretische Grundüberlegungen zur „System-Umwelt-Differenz“ (S. 13) und zu Unterschiedsbildungen als „Konstruktionsleistungen“ (S. 19) ein. Die Nutzbarmachung von Differenzen und Spannungsbögen für die Beratungstätigkeit wird beispielsweise am persönlichen Beratungsstil veranschaulicht, der sich von einer „konfessionellen (beratungsspezifischen) zu einer professionellen Haltung“ (S. 15) entwickeln soll. Die „Differenzverträglichkeit“ (S. 23) und die „postsouveräne Beweglichkeit“ (S. 24) werden in Anlehnung an Saner und Bebek/​Holkenbrink als orientierende Begriffe beziehungsweise Kompetenzen im Umgang mit Differenz eingeführt.

Das zweite Kapitel „Beratungsjazz“, ein „Kunstwort“ (S. 8) von Michalak, fokussiert die Bedeutung und das Potenzial der Improvisation in der Beratung. Leitend sind die Fragen: „„Wie können professionelle Gespräche vom Jazz profitieren?“ und „Wie erlernen Beratende das Improvisieren?““ (S. 32).

Nach den Erläuterungen, „Was macht Jazz aus?“ (S. 32) und „Was macht Gespräche aus?“ (S. 35) stellt Michalak sein Konzept der „Anliegenentwicklung“ (S. 37) vor. Abgeleitet aus dem Konzept der „Anliegen- und Auftragsklärung“ (S. 37) von Ludewig, betont es, dass alle an der Beratung Beteiligten Anliegen haben und das sich diese Anliegen im Laufe der Beratung verändern können. Anliegen können vereinbart, abgelehnt, modifiziert oder weitervermittelt werden (S. 39).

Für die „Prozesskompetenz“ (S. 40) bzw. die „systemische Prozessgestaltung“ (S. 42) der Beratenden sind entscheidend

  • die Anliegenentwicklung (S. 42)
  • ihre „Haltung der gegenseitigen Expertise“ (S. 42) – stärkt sie die „Eigenverantwortung des Klienten“ und bescheidet sie sich, „wenn er verstärkt die Beobachtung macht, mehr Verantwortung für den Klienten übernehmen zu wollen“ (S. 41)
  • der sichere, wie souveräne Umgang mit Methoden (S. 41), wobei die Methode nicht den Prozess des Klienten dominieren soll (S. 42)

Das Unerwartete im Beratungsverlauf, bzw. der „Umgang mit dem Unerwarteten“ (S. 44) veranschaulichtin unterschiedlichen Analogien zum Jazz die Chancen des Improvisierens. Beispielsweise wird die „prompte Reaktion“ (S. 48) im Jazz übertragen auf eine Beobachtung im Beratungsprozess, wo der sich verändernde „Glanz der Augen“ des Klienten bei der Schilderung einer Situation thematisiert und zu einer Fokusveränderung (S. 49) genutzt wird.

Für den Beratenden relevante Grössen bei der Improvisation sind:

  • „mein Verständnis für den Stand der Anliegenentwicklung,
  • meine Präsenz für den Klienten und die Kommunikation,
  • meine Resonanz auf das Gehörte,
  • mein Blick auf die Bedürfnisse des Klienten,
  • meine Achtsamkeit für meine Impulse,
  • meine Bereitschaft zum Containing,
  • mein Methoden-Know-how,
  • meine Prozesskompetenz,
  • meine Flexibilität,
  • meine Fachlichkeit im Umgang mit Themen (zB Burn-out oder Stress) und
  • meine Reflexivität“ (S. 56)

Das dritte Kapitel „Hypothesen (des-)orientieren“ (S. 58) setzt sich mit der Rolle von Hypothesen in der Beratung auseinander. Eine Hypothese kann wie ein Geländer in der Beratung wirken, sie kann aber auch den Blick auf andere Hypothesen verstellen (S. 8).

Chancen einer „Beratung ohne Hypothesen“ (S. 62) sind der co-kreative Prozess (S. 65) mit der Klientin, in welcher die Beraterin offene Fragen stellt. Kreative Lösungen (S. 64) werden nicht behindert und die Lösungsideen der Beraterin (S. 64) stehen nicht im Zentrum.

Die „Beratung mit Hypothesen“ (S. 66) wird erläutert mit dem systemischen Begriff des Hypothetisierens (S. 66), „der darauf hinweist, dass mehrere Hypothesen aufgestellt werden“ (S. 66). Hypothesen in diesem Sinne sind mehr „plausibel als richtig“ (S. 66).

Hypothesen können sich im Beratungsprozess dann auf verschiedene Gesichtspunkte beziehen:

  • „Anerkennung von Lebenslagen“ (S. 67)
  • „Ressourcenorientierung“ (S. 68)
  • „Musterunterbrechung“ (S. 68)
  • „Selbstbeobachtung der Beraterin“ (S. 69)
  • Erfinden „alternativer Erklärungen“ (S. 69)

Grundsätzlich geben „die Reaktionen und Antworten der Klientin … einen verlässlichen Hinweis über den Nutzen der eingebrachten Hypothesen“ (S. 72).

Das vierte Kapitel „Welche Bedeutung haben Interventionen“ (S. 74) setzt sich mit der Frage auseinander, „wer für die Veränderungen im Zuge einer Beratung verantwortlich ist. Die Beratende, der oder die Klient:in oder die Kooperation zwischen den Beteiligten einer Beratung“ (S. 8).

Als typische beraterische Interventionen in der „psychosozialen Beratung“ werden „Fragen, Deuten, Zusammenfassen, Darstellen, Kommentieren und Empfehlen“ (S. 75) genannt.

Kritisch werden Vorstellungen von „Interventionsstrategien“ und „Interventionsdesign“ bewertet, die zu einer „Knechtschaft“ (S. 77) des Klienten führen können, wenn Erkenntnisse, Erfahrungen oder Resultate bewusst hergestellt werden sollen. Einer „Beratung mit beraterzentrierter Intervention“ (S. 79) wird die „beratungssystemzentrierte Position“ (S. 80) gegenübergestellt, in der „die Quelle für die Veränderung in der Kooperation zwischen Klient und Berater“ (S. 80) gesehen wird.

Beratungssystemzentrierte Interventionen zielen dann eher darauf ab, „anregende Unterschiede zu erzeugen“ (S. 83), die „Intervention (als Strukturangebot) folgt dem Prozess des Klienten“ (S. 88).

Das fünfte Kapitel „Das Hier und Jetzt zwischen dem Gestern und Morgen“ (S. 90) beleuchtet die Zeitdimensionen und ihre Möglichkeiten in der Beratung (S. 8).

Das Vergangene kann im „Kontext einer Beratung in unterschiedlicher Weise in den Blick genommen werden:

  • Sie liefert Erklärungen und Sinnzusammenhänge für unser Selbst, unser Geworden-sein, unsere Ausstattung als Person, unsere Verletzlichkeit, unsere Bedürfnisse und unsere Fertigkeiten.
  • Sie stellt eine Sammlung dar, die zahlreiche Geschichten bereithält, Geschichten des Triumphs, Geschichten des Scheiterns, Geschichten des Leids und Geschichten des Alltags, der Zugehörigkeit zu Gruppen und des Ausgeschlossenseins aus ihnen.
  • Je nachdem, welches Suchkriterium wir bei der Beschäftigung mit unserer Biografie wählen, entpuppt sie sich als ein Fundus, in dem Ressourcen, Träume und Lebensziele schlummern.“ (S. 97/98).
  • „Die Zukunft als Zeitdimension offeriert verschiedene Einsatzmöglichkeiten:
  • Der Blick in eine problemfreie Zukunft erlaubt eine Zäsur weg vom Problem hin zu Zielvorstellungen. Die Zukunftsorientierung bringt einen Zielfindungsprozess in Gang.
  • Die Ziel- und Zukunftsorientierung beeinflusst positiv die Stimmung, die Motivation und die Zuversicht.
  • Mithilfe des Futur II wird die Vorstellung einer weisen Variante des eigenen Ichs etabliert, das bereits zahlreiche Erfahrungen reflektiert sowie mehrere Krisen überwunden hat (…)
  • In der Vergangenheit erlebte Ressourcen, die auf ein Gelingen hindeuten, können die Zuversicht und Selbstwirksamkeit des Klienten in die Zukunft hinein befördern.“ (S. 103).
  • Gegenwart:
  • „Die Gegenwart funktioniert als Schaltstelle, in der das aktuelle Erleben, Erinnerungen und Zukunftsvisionen thematisiert und reflektiert werden. Je nach Anliegen des Klienten dient sie als Basislager, von dem aus Touren in die Vergangenheit oder Zukunft unternommen werden.
  • Gegenwartsbezogene Momente sind flüchtige Ereignisse, die geschehen, aber nicht planbar sind. Die Haltung der Gegenwärtigkeit des Beraters bietet die Voraussetzung dafür, dass diese Momente auftauchen können.
  • In Bezug auf das Anliegen bietet die Gegenwart den einzig möglichen Raum, das Selbst der Vergangenheit mit dem Selbst der Zukunft einvernehmlich zu verbinden.“ (S. 111).

Michalak veranschaulicht seine Gedankengänge mit Verweisen auf „Genogrammarbeit“ (S. 96), das „Lebensflussmodell“ (S. 101), das „Biografische Team“ (S. 102) „Containing“ (S. 105), „Presencing“ (S. 110), oder „Microtracking“ (S. 110).

Das sechste Kapitel „Körperreaktionen (über-)sehen“ (S. 114) thematisiert Fragen, wie:

Wie können Signale des Körpers „in der Beratung genutzt werden. Wann erscheint es sinnvoll, sie aktiv und prompt anzusprechen? Was spricht dafür, sie lediglich wahrzunehmen?“ (S. 9).

Als Beispiele für Beratungsansätze, die Körperreaktionen nutzen, nennt Michalak die „Aufstellungsarbeit“ (S. 118), die „Pesso-Therapie“ (S. 118), das „Psychodrama“ (S. 123), „Strukturaufstellung“ (S. 126) oder „Clean Space“ (S. 126).

Nach einigen grundlegenden Ausführungen zu Körperreaktionen (zB Idiodynamik, S. 117) werden ausführlicher Möglichkeiten beschrieben, Körpersignale entweder indirekt (S. 119 -122) oder direkt (S. 122 - 125) anzusprechen.

Das siebte Kapitel „Schlüsselwörter in der Beratung“ setzt sich mit Fragen auseinander, „wie mit Schlüsselwörtern in der Beratung umgegangen werden kann. Was bedeutet es, wenn Schlüsselwörter direkt zitiert werden? Und was geschieht, wenn sie sinngemäss, aber in den Worten der oder des Beratenden aufgegriffen werden?“ (S. 9).

Schlüsselwörter „liefern in der Beratung Hinweise auf Bedeutsames“ (S. 129). Ein Wort wird zu einem Schlüsselwort, „weil mit dem (inneren) Aussprechen des Wortes Emotionen ausflaggen, die sich auf der para- und nonverbalen Ebene zeigen.“ (S. 131).

Schlüsselwörter „wecken Erinnerungen“ (S. 132) und „sind einflussreich“ (S. 133).

Mit der „Idiolektik als Beratungsansatz“ (S. 136) wird die „Eigensprache des Menschen in den Mittelpunkt“ (S. 136) gerückt. Weitere Aspekte der Idiolektik wie die Unterteilung in „verfängliche und unverfängliche“ Schlüsselwörter werden von Michalak vertieft (S. 140–143). Auch die Nutzung von Schlüsselwörtern im „lösungsfokussierten Ansatz“ (S. 138) („Lieblingswörter gehören zu den Schlüsselwörtern“ (S. 138)) wird erläutert.

Bezüglich der Anwendung im Beratungsgeschehen geht es weniger darum, „das Schlüsselwort zu verstehen, sondern vielmehr darum, den Klienten anzuregen, sich selbst zu explorieren und mit Inhalten zu beschäftigen, die ihm leichtfallen oder die ihn auf die Spur seiner Ressourcen bringen.“ (S. 143).

Synonyme zu Schlüsselwörtern laden bei problemverbundenen Schlüsselwörtern dazu ein, „mehr Distanz zum Erleben herzustellen“ und „andere Perspektiven kennenzulernen“. (S. 145).

„Schlüsselwörter sind multipel einsetzbare Werkzeuge. Sie eignen sich

  • als Instrument, Ressourcen des Klienten zu erkennen und zu fördern,
  • als Instrument, Selbstorganisationsprozesse des Klienten zu unterstützen,
  • als Instrument, die Beratungsbeziehung zu gestalten,
  • als Instrument für eine Arbeit mit biografischen Episoden,
  • als Ausgangspunkt für eine Neubedeutung bzw. Umdeutung von Begriffen und
  • als in der Beratung entwickelter Zugriff auf die Ressourcen des Klienten.“ (S. 146).

Diskussion

Den Anspruch, praxisnahe Impulse für die gelingende psychosoziale Beratung zu liefern, löst Michalak überzeugend ein. Sowohl seine grundlegenden Überlegungen wie auch die Hinweise auf einzelne Methoden machen Berater:innen auf neue Ansätze aufmerksam, und regen zum Nachdenken über die eigene Haltung an. Seine eigene Haltung zu ausgeklügeltem „Interventionsdesign“ ist pointiert, was eine eigene Auseinandersetzung damit erleichtert. Hilfreich sind die Fallskizzen sowohl aus Einzel- wie auch aus Gruppenkontexten.

Die Adressat:innen des Buches, Berufsanfänger:innen und Praktiker:innen überzeugen nur bedingt. Für Berufsanfänger:innen können die unterschiedlichen Ansätze zwar vordergründig inspirierend wirken, sind aber in der Kürze, wie diese skizziert werden, zu unspezifisch.

Die Literaturhinweise ermöglichen es entsprechende Fragen zu vertiefen. Die Lesbarkeit der einzelnen Kapitel gestattet es Praktiker:innen zB in Intervisionsgruppen, sich mit einzelnen Fragen fokussiert gemeinsam auseinanderzusetzen.

Der Breite der Themen und der Kürze des Buches ist es auch geschuldet, dass für die Lesenden an einigen Stellen mehr Vertiefung und Hintergründe wünschenswert gewesen wären. Ein Beispiel ist die Thematik der „Postsouveränität“. Oder wie Michalak psychosoziale Beratung von Therapie abgrenzt. Bzgl. seines Konzeptes der „Anliegenentwicklung“ hätte man gerne mehr darüber erfahren, welche Überlegungen er sich einerseits zu eher eng geführten institutionellen Aufträgen macht, in deren Kontext psychosoziale Beratung oft stattfindet. Und was er genauer von der methodischen Seite her zur Problematik einer „uferlosen Anliegeninflation“ denkt.

Begrüssenswert wäre es gewesen, wenn in einem Buch über psychosoziale Beratung auch Hinweise zu zB sozialpolitischen Hintergründen und Perspektiven psychosozialer Themen erwähnt oder vertieft worden wären. An dieser Stelle erscheint es etwas „leer“ und „unterkomplex“. Das spiegelt sich auch in den verschiedenen Illustrationen, die zwei Menschen in unterschiedlichen Positionen auf einem Boot zeigen, die sich scheinbar in einem Nirgendwo bewegen.

Fazit

Michalak löst mit seinem Buch „Navigationsinstrumente für gelingende Beratung“ den eigenen Anspruch ein, praxisnahe Impulse für die psychosoziale Beratung zu geben. Praktiker:innen werden eine prozessorientierte Haltung und vielfältige Methoden vorgestellt, die inspirierend für das eigene professionelle Handeln sein können. Der Fokus liegt dabei auf dem Interaktionsgeschehen zwischen Beratenden und Klient:innen und nicht z.B. auf sozialpolitischen Hintergründen psychosozialer Themen.

Rezension von
Johannes Schmuck
Dipl. Soz. päd.(FH); Mag. Phil (Philosophie, Psychologie und kath. Theologie); Ausbilder (FA);
Geschäftsführung Beratung Bildung Management
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Es gibt 2 Rezensionen von Johannes Schmuck.

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Zitiervorschlag
Johannes Schmuck. Rezension vom 30.05.2024 zu: Uwe Michalak: Navigationsinstrumente für gelingende Beratung. Sieben Impulse für die Praxis. Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) 2024. ISBN 978-3-525-40032-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/32221.php, Datum des Zugriffs 15.06.2024.


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