Suche nach Titel, Autor:in, Rezensent:in, Verlag, ISBN/EAN, Schlagwort
socialnet Logo

Monika Feichtinger, Miriam Wunder: Selbstwirksamkeit stärken

Rezensiert von Farina Eggert, 24.12.2025

Cover Monika Feichtinger, Miriam Wunder: Selbstwirksamkeit stärken ISBN 978-3-7495-0593-7

Monika Feichtinger, Miriam Wunder: Selbstwirksamkeit stärken. Wie Coaches ihre Klient:innen befähigen und beflügeln. Junfermann Verlag GmbH (Paderborn) 2024. 224 Seiten. ISBN 978-3-7495-0593-7. D: 30,00 EUR, A: 30,90 EUR.

Weitere Informationen bei DNB KVK GVK.
Inhaltsverzeichnis bei der DNB.

Kaufen beim socialnet Buchversand

Thema

Selbstwirksamkeit ist ein zentrales Konzept für persönliches Wachstum, psychische Stabilität und Veränderungsprozesse – gerade im Coaching. Das vorliegende Buch widmet sich umfassend der Frage, wie Coaches Klient:innen darin unterstützen können, (wieder) handlungsfähig zu werden und aktiv Einfluss auf das eigene Leben zu nehmen. Der Titel bietet eine fundierte theoretische Basis und eine Fülle praktischer Tools zur gezielten Förderung der Selbstwirksamkeit – ein Thema, das angesichts gesellschaftlicher Umbrüche und individueller Verunsicherung aktueller kaum sein könnte.

Autor:innen

Monika Feichtinger und Miriam Wunder sind Trainerinnen, Coaches und Fachautorinnen mit langjähriger Berufserfahrung in der Persönlichkeitsentwicklung. Ihre Arbeit ist stark praxisorientiert; ihre Expertise speist sich sowohl aus systemischen als auch psychologischen Zugängen.

Entstehungshintergrund

Das Buch basiert auf jahrzehntelanger Coachingpraxis, eigenen Fortbildungen und der intensiven Auseinandersetzung mit dem Konzept der Selbstwirksamkeit. Eingeflossen sind zahlreiche Fallbeispiele, bewährte Methoden und wissenschaftliche Bezüge (u.a. zu Albert Bandura, Kolb, Viktor Frankl, Jon Kabat-Zinn, Martin Seligman). Ziel ist es, Praktiker:innen in ihrer Coachingpraxis zu stärken und ihnen strukturierte Werkzeuge für die Arbeit mit Klient:innen an die Hand zu geben.

Aufbau

Das Werk ist als systematisch aufgebautes Fachbuch konzipiert und umfasst neben einem einführenden Kapitel zur Selbstwirksamkeit, sieben Hauptkapitel, die jeweils einen Aspekt der Selbstwirksamkeit fokussieren:

  • Selbstreflexion,
  • Selbstwert,
  • Selbstbild,
  • Selbstvertrauen,
  • Selbstmitgefühl und
  • Selbstfürsorge.

Alle Kapitel beinhalten ähnliche Strukturmerkmale, um einen gelingenden Theorie-Praxis-Transfer zu gewährleisten:

  • Einführung ins Thema,
  • Theorieteil,
  • konkrete Coaching-Methoden,
  • zahlreiche Praxisbeispiele und
  • Reflexionsfragen.

Ergänzt wird der Band durch eine umfangreiche Einleitung, ein Fazit sowie eine Mediathek mit Vorlagen und Audiodateien.

Inhalt

Das Buch „Selbstwirksamkeit stärken“ stellt nicht nur das (psychologische) Konzept der Selbstwirksamkeit in den Mittelpunkt, sondern entfaltet es als praxisorientiertes Coachingmodell zur Persönlichkeitsentwicklung. Die Autorinnen verbinden theoretische Grundlagen mit direkt einsetzbaren Interventionen, Reflexionsfragen und Fallbeispielen. Der inhaltliche Mehrwert liegt in der Verknüpfung von Selbstwirksamkeit mit den sechs Schlüsselfaktoren: Selbstreflexion, Selbstwert, Selbstbild, Selbstvertrauen, Selbstmitgefühl und Selbstfürsorge. Diese bilden die Grundstruktur des Buches.

Das erste Kapitel beginnt mit der Hervorhebung der Relevanz von Selbstwirksamkeit. Gemäß einer klaren Studienlage bewältigen Menschen mit hoher Selbstwirksamkeitserwartung Alltagsprobleme und Krisen besser, seien psychisch stabiler und beruflich erfolgreicher (S. 13). Sie gelte als zentraler Auslöser für Verhalten und Veränderung – und sei damit ein Schlüsselfaktor für wirksames Coaching.

Um die Begrifflichkeit näher zu erläutern, wird das Konzept der Selbstwirksamkeit nach Albert Bandura (S. 13–18) vorgestellt. Vier Faktoren gelten als maßgeblich für die Stärkung der Selbstwirksamkeit:

  • Bewältigungserfahrungen/​Erfolgserlebnisse
  • Nachahmung erfolgreicher Modelle/​Vorbilder
  • Unterstützende Begleitung/​Ermutigung durch andere
  • Emotionale Aufladung (S. 13).

Alle vier werden erklärt und in konkrete Coachinginterventionen übersetzt. So etwa durch das „Rapport-Schema“, das Coaches dabei unterstützen soll, mit Klient:innen kleine, realistische Ziele zu entwickeln, um erste Erfolge erfahrbar zu machen (S. 15). Durch die Verknüpfung mit emotional aufgeladenen Zielbildern (S. 17) würde zudem die Motivationskraft erhöht werden.

Kapitel 1.2 („Unterschiede im Selbstwirksamkeitserleben der Klient:innen“, S. 19–22) thematisiert, dass das Selbstwirksamkeitserleben stark individuell geprägt sei und sich in verschiedenen Lebensbereichen (beruflich, sozial, emotional etc.) unterschiedlich stark ausprägen könne. Die Autorinnen betonen, dass es sich nicht um eine stabile Persönlichkeitseigenschaft handele, sondern um eine kontext- und themenbezogene Einschätzung der eigenen Handlungsfähigkeit (S. 19).

Wichtige Unterschiede ergeben sich zum Beispiel:

  • je nach Lebensphase oder aktueller Lebenssituation (z.B. Krankheit, Trennung, Jobverlust),
  • in Abhängigkeit von früheren Erfahrungen, insbesondere Misserfolgen oder Erfolgen,
  • und je nachdem, ob die Person über belastende Grundannahmen verfügt (z.B. „Ich kann das sowieso nicht“).

Außerdem wird erläutert, dass Selbstwirksamkeit nicht mit Selbstwert oder Selbstbewusstsein gleichzusetzen sei – auch wenn sie sich gegenseitig beeinflussen. So kann eine Person mit niedrigem Selbstwert dennoch punktuell hohe Selbstwirksamkeit erleben, z.B. in beruflichen Kontexten (S. 20).

Ein zentraler Coachingimpuls aus diesem Abschnitt lautet: Coaches sollten genau hinschauen, in welchen Bereichen ein hohes bzw. niedriges Selbstwirksamkeitserleben vorliegt, statt von einem einheitlichen „Selbstwirksamkeitslevel“ auszugehen (S. 22). Nur so würden sich gezielt Ressourcen aktivieren und Veränderungsprozesse unterstützen lassen.

In Kapitel 1.3 „Ist Selbstwirksamkeit Einstellungssache?“ (S. 29–30) verdeutlichen die Autorinnen, dass Selbstwirksamkeit nicht angeboren oder festgelegt sei, sondern eine veränderbare innere Haltung sei. Sie beschreiben, dass diese Haltung im Laufe des Lebens durch individuelle Erfahrungen geprägt werden würde – insbesondere durch Erfolgserlebnisse oder auch wiederholte Misserfolge.

Feichtinger und Wunder betonen, dass Gedanken wie „Ich kann das sowieso nicht“ oder „Ich bin nicht gut genug“ nicht die Realität widerspiegeln würden, sondern gelerntes Denken seien – und deshalb auch verlernt oder überschrieben werden könnten (S. 29). Coaching oder auch Beratung könne hier helfen, solche dysfunktionalen Überzeugungen zu identifizieren und durch neue, selbstwirksamere Narrative zu ersetzen.

Die zentrale Aussage des Kapitels ist: Selbstwirksamkeit lässt sich trainieren und stärken, indem Klient:innen ihre bisherigen Erfahrungen reflektieren, Ressourcen bewusstmachen und neue Interpretationsmuster aufbauen (S. 30). Dabei gehe es nicht um positives Denken im Sinne von Wunschdenken, sondern um realistische Zuversicht, die auf konkret erlebter Selbststeuerung basiere.

Ein zentrales Strukturmerkmal ist im darauffolgenden Kapitel das eigens entwickelte Selbstwirksamkeitsmodell der Autorinnen (S. 34–35), das deutlich macht: Selbstwirksamkeit sei kein singuläres Gefühl, sondern ergäbe sich aus der Zusammenschau verschiedener innerpsychischer Dimensionen. Diese sechs Felder, die oben bereits benannt wurden, werden in den Kapiteln 2 bis 7 einzeln und ausführlich behandelt und nachfolgend zusammenfassend vorgestellt.

Im Kapitel Selbstreflexion (S. 37–56) wird deutlich: Reflexion sei nicht Selbstzweck, sondern ein Werkzeug zur Steuerung des eigenen Denkens, Fühlens und Handelns. Mit bekannten Modellen wie dem Johari-Fenster, Kolbs Lernzyklus oder dem Terry-Borton-Modell erhalten Leser:innen systematische Zugänge, um Klient:innen bei der Aufarbeitung von Erfahrungen und dem Erkennen von Handlungsspielräumen zu begleiten.

  • Das Johari-Fenster (S. 38–39) verdeutlicht, wie unterschiedlich Selbst- und Fremdwahrnehmung sein können – ein häufiges Thema in Coachings. Ziel ist es, den „blinden Fleck“ zu verkleinern, also unbewusste Verhaltensweisen und deren Wirkung sichtbar zu machen.
  • Der Erfahrungslernzyklus nach David Kolb (S. 40–41) strukturiert Reflexion als zyklischen Prozess: Konkrete Erfahrung → Beobachtung & Reflexion → Ableitung von Erkenntnissen → aktives Experimentieren. Coaches können diesen Zyklus nutzen, um vergangene Erfahrungen systematisch aufzuarbeiten und daraus neue Handlungsoptionen zu entwickeln.
  • Das Terry-Borton-Modell („Was? – Warum? – Was nun?“) (S. 42) wird als einfaches, aber wirkungsvolles Reflexionsschema eingeführt, das insbesondere in akuten Entscheidungssituationen hilft, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Meta-Ebene einzunehmen.

In einem darauffolgenden Kapitel zur Achtsamkeit (S. 46-47) wird die Rolle von Achtsamkeit als Voraussetzung für wirksame Selbstreflexion betont. Die Autorinnen beziehen sich u.a. auf Jon Kabat-Zinn und zeigen, wie achtsames Wahrnehmen ohne Bewertung neue Sichtweisen eröffnen kann. Es folgen konkrete Fragen zur Selbstbeobachtung, die in der Coaching- oder Beratungspraxis eingesetzt werden können.

Im Kapitel „Automatismen: Wenn es einfach immer wieder passiert“ (S. 50-52) beschreiben die Autorinnen, wie unbewusste, automatisierte Reaktionen entstehen können – z.B. durch spezifische Auslöser wie Worte, Gesten oder bestimmte Personen – und wie sie im Coaching/Beratung identifiziert und bearbeitet werden können. Automatismen würden zwar Energie sparen und für den Alltag notwendig sein, könnten aber problematisch werden, wenn sie in belastenden Situationen zu wiederkehrenden, nicht zielführenden Mustern führen (z.B. Rückzug, Wutausbrüche, Erstarren).

Ein zentrales Konzept sei dabei der Moment zwischen Reiz und Reaktion. Wenn dieser wahrgenommen und bewusst genutzt werden würde, könne ein alternatives Verhalten eingeübt werden. Das Ziel im Coaching/der Beratung sei es, diesen Moment des Innehaltens zu fördern, um den „Autopilotenmodus“ zu unterbrechen und eine bewusste Selbststeuerung zu ermöglichen.

Ein Praxisbeispiel zeigt, wie ein Klient durch Achtsamkeit und Kommunikationstraining einen Konflikt mit seiner Mutter konstruktiv gestalten konnte – statt wie gewohnt in Eskalation zu geraten. Diese Arbeit an Automatismen diene der Stärkung der emotionalen Selbstregulation und der Handlungskompetenz.

Im Kapitel „Alles eine Frage des Mindsets?“ (S. 53-55) geht es um die grundlegende Frage: Wie bewerten Menschen ihre Realität – und was macht das mit ihrer Selbstwirksamkeit? Die Autorinnen greifen die Philosophie Viktor Frankls auf, der betont, dass der Mensch in jeder Situation eine Wahl hat: Wie er denkt, fühlt und handelt.

Das Kapitel Selbstwert (S. 57–89) analysiert, wie hinderliche Grundannahmen, äußere Abhängigkeiten und nicht reflektierte Vergleiche das Selbstwertgefühl beeinflussen würden. Besonders erkenntnisreich sei die Differenzierung zwischen Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen, sozialer Kompetenz und sozialem Netz (S. 71). Die Autorinnen greifen hier unterschiedliche Erklärungsmodelle auf – von der Attributionstheorie (S. 64–67) bis zu Nathaniel Brandens sechs Säulen des Selbstwerts (S. 68–70) – und übersetzen sie konsequent in praktische Anleitungen. Eine Besonderheit sei die systemische Erweiterung durch das Faktoren-Schichten-Modell von Frauke Niehues (S. 79–81), das die Wechselwirkung zwischen Selbstwert und sozialem Umfeld sichtbar macht. Dadurch würden systemische Blockaden verstehbar und veränderbar werden.

Im Kapitel zum Selbstbild (S. 93–120) arbeiten die Autorinnen heraus, wie sich Selbstbild, Fremdbild und Wunschbild gegenseitig beeinflussen und in welcher Weise Inkongruenzen innere Spannungen erzeugen können (S. 94–96). Ein realistisches und kohärentes Selbstbild wird als Grundlage für psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit beschrieben. Besonders eindrücklich wird dies anhand eines Fallbeispiels auf S. 96 illustriert.

Zentrale Einflussfaktoren auf das Selbstbild seien frühkindliche Rückmeldungen, schulische Erfahrungen und prägende soziale Beziehungen. Diese würden häufig über Glaubenssätze fortwirken (S. 108 f.). 

Das Kapitel über Selbstvertrauen (S. 121–152) beleuchtet, wie eng Selbstvertrauen mit Selbstbewusstsein, Energie, Körpersprache und Mut verwoben sei. Der Einstieg (S. 122–124) grenze die Begriffe differenziert ab: Selbstvertrauen bedeutee, den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen – nicht nur, sie zu kennen. Der Aufbau basiere auf konkreten Erfahrungen, in denen eigene Kompetenzen als wirksam erlebt wurden.

Auf S. 147 werden gezielt Fragen zur Ressourcenaktivierung vorgestellt („Worauf bist du stolz?“, „Wann hast du dich schon einmal positiv überrascht?“), die helfen könnten, vergangene Erfolgserfahrungen wieder ins Bewusstsein zu rufen.

Selbstmitgefühl wird im gleichnamigen Kapitel (S. 154–157) basierend auf der Definition von Kristin Neff als liebevoller Umgang mit sich selbst in herausfordernden Situationen beschrieben. Es umfasst drei Kernaspekte: Selbstfreundlichkeit, gemeinsames Menschsein und Achtsamkeit.

Die Autorinnen zeigen, dass Selbstmitgefühl keine Schwäche sei, sondern ein wichtiger Schutzfaktor für psychische Gesundheit (S. 156). Studienergebnisse (Neff & Vonk, 2008; Gilbert & Procter, 2006) würden zudem eine signifikante Verringerung von Scham, Angst und Depression durch Mitgefühlstrainings belegen (S. 156–157). Es werde auch deutlich, dass ein mitfühlender Umgang mit sich selbst überzogene Leistungsansprüche und Perfektionismus reduziere.

Im letzten der sechs zentralen Kapitel „Selbstfürsorge“ (S. 179–196) steht die Frage im Mittelpunkt, wie Klient:innen aktiv und bewusst für ihr eigenes Wohlbefinden sorgen können. Selbstfürsorge umfasse körperliche, emotionale und soziale Aspekte und werde nicht als egoistisch, sondern als essenziell für langfristige Leistungsfähigkeit dargestellt.

Praxisnah ist der „Masterplan“ zur Verhaltensänderung (S. 178–179) mit Etappen von Zieldefinition über Vorbereitung und Handlung bis zur Stabilisierung. In Abschnitt 7.1.1 (S. 183–184) wird das Thema Zeitmangel als häufiger Selbstsabotagefaktor thematisiert. Eine Visualisierungsübung mit der „Tagesuhr“ (siehe Praxistipp S. 183 ff.) hilft Klient:innen, ihre tatsächlichen Zeitressourcen zu analysieren und für Selbstfürsorge neu zu priorisieren.

Diskussion

Das Buch überzeugt durch seinen systematischen Aufbau, den hohen Praxisbezug und die klare direkte (An-)Sprache. Besonders hervorzuheben ist die m.E. gelungene Verbindung aus theoretischer Fundierung und konkreten Coachingimpulsen, die eine unmittelbare Anwendung ermöglichen. Dennoch zeigen sich auch einige Begrenzungen, die in der kritischen Auseinandersetzung berücksichtigt werden sollten.

So setzt das Werk beispielsweise an vielen Stellen ein gewisses Vorwissen voraus – etwa im Umgang mit psychologischen Modellen oder achtsamkeitsbasierten Methoden. Für Coaches oder auch Berater:innen in Ausbildung oder Quereinsteiger:innen könnten einige Passagen daher erklärungsbedürftig erscheinen. Auch bleibt unklar, an welche Zielgruppe sich das Buch genau richtet: Während erfahrene Fachpersonen wertvolle Anregungen finden, wären Einsteiger:innen mit klareren Hinweisen zur Anwendung oder Auswahl der Methoden gut beraten gewesen.

Inhaltlich beeindruckt die Bandbreite an (theoreitschen) namenhaften Konzepten, gleichzeitig werden einzelne Modelle eher kurz angerissen. Eine vertiefende Auseinandersetzung – insbesondere mit möglichen Grenzen der Anwendung und Umsetzbarkeit – findet nur eingeschränkt statt. Aspekte wie psychische Stabilität, Abgrenzung zwischen Coaching/Beratung und Therapie oder der Umgang mit Klient:innen in akuten Krisenlagen hätten stärker berücksichtigt werden können.

Insgesamt bleibt jedoch der positive Eindruck: Feichtinger und Wunder legen ein fundiertes und anregendes Fachbuch vor, das zur Selbstreflexion anregt, methodische Vielfalt bietet und das Thema Selbstwirksamkeit in seiner Tiefe und Komplexität praxisnah erfahrbar macht.

Fazit

Feichtinger und Wunder legen mit „Selbstwirksamkeit stärken“ ein fundiertes und praxisnahes Fachbuch vor, das Coaches dabei unterstützt, Klient:innen gezielt in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken – mit vielen Modellen, Methoden und Beispielen für den direkten Einsatz.

Rezension von
Farina Eggert
Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (B.A; M.A), Systemische Beraterin (DGSF)
Website
Mailformular

Es gibt 18 Rezensionen von Farina Eggert.

Zitiervorschlag anzeigen Besprochenes Werk kaufen

Urheberrecht
Diese Rezension ist, wie alle anderen Inhalte bei socialnet, urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Interesse an einer Nutzung haben, treffen Sie bitte vorher eine Vereinbarung mit uns. Gerne steht Ihnen die Redaktion der Rezensionen für weitere Fragen und Absprachen zur Verfügung.


socialnet Rezensionen durch Spenden unterstützen
Sie finden diese und andere Rezensionen für Ihre Arbeit hilfreich? Dann helfen Sie uns bitte mit einer Spende, die socialnet Rezensionen weiter auszubauen: Spenden Sie steuerlich absetzbar an unseren Partner NPO Forum e.V. mit dem Stichwort Rezensionen!

Zur Rezensionsübersicht

Sponsoren

Wir danken unseren Sponsoren. Sie ermöglichen dieses umfassende Angebot.

Über die socialnet Rezensionen
Hinweise für Rezensent:innen | Verlage | Autor:innen | Leser:innen sowie zur Verlinkung

Bitte lesen Sie die Hinweise, bevor Sie Kontakt zur Redaktion aufnehmen.
rezensionen@socialnet.de

ISSN 2190-9245