Maika Böhm, Christiane Bomert et al.: Beratung bei ungewollter Schwangerschaft
Rezensiert von Prof. Dr. Simon W. Kolbe, 02.02.2026
Maika Böhm, Christiane Bomert, Katja Krolzik-Matthei: Beratung bei ungewollter Schwangerschaft. Beiträge aus Forschung und Praxis.
Psychosozial-Verlag GmbH & Co. KG
(Gießen) 2024.
541 Seiten.
ISBN 978-3-8379-3313-0.
D: 69,90 EUR,
A: 61,60 EUR.
Reihe: Angewandte Sexualwissenschaft.
Thema
Dimensionen der Beratung bei ungewollter Schwangerschaft.
Das umfangreiche Herausgeberwerk fokussiert aus unterschiedlichen Perspektiven die Bedingungen, Notwendigkeiten und Problematiken rund um die Beratung bei ungewollter Schwangerschaft und Schwangerschaftskonflikten bzw. -abbrüchen. Da die Beratung im Spannungsfeld von Gesellschaft, Rechtswesen und Ethik stattfindet, wird dieses Buch mit seinen Beiträgen genau dort positioniert. Laut den Herausgeber:innen besteht jedoch ein Defizit an vorhandener und profunder Fachliteratur und Forschungserkenntnissen zu diesem Thema. Der Autor dieser Rezension teilt diese Erkenntnis.
Der vorliegende Band versucht, diese Lücken auszufüllen und widmet sich der Darstellung rechtlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen von Schwangerschaftsabbrüchen sowie aktuelleren empirischen Erkenntnissen zur psychosozialen Versorgung. Zusätzlich liefern die Autor:innen unterschiedliche Hinweise und Informationen für methodische Ansatzpunkte in der Praxis der Beratung und erläutern Perspektiven auf zukünftige Entwicklungen in Beratung und Versorgung ungewollt Schwangerer.
Autor:innen
Insgesamt können die Herausgebenden als ausgewiesene Expert:innen in Forschung und Praxis erkannt werden. Der Umfang sowie die Ausrichtung der Forschungsarbeiten und Publikationen zum Thema variieren, sie sind aber mehr als ausreichend aussagekräftig und lassen den Schluss einer wissenschaftlich hochwertigen Herangehensweise an die Thematik zu.
Maika Böhm ist Professorin für Sexualwissenschaft und Familienplanung an der Hochschule Merseburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Sozialwissenschaftlichen Sexualforschung zur Sexualität Jugendlicher/​Jungerwachsener, in der psychosozialen Beratung und Versorgung im Kontext von Schwangerschaftsabbrüchen, im Bereich der sexuellen Grenzverletzungen mittels digitaler Medien und in der Digitalisierung der Sexuellen Bildung. Weiter beschäftigt sie sich mit Online-Informationen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit, Prävention sexualisierter Gewalt und Sozialer Arbeit und Geschlecht.
Christiane Bomert ist Akademische Rätin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen, Abteilung Sozialpädagogik. Auf ihrer universitären Profilseite beschreibt sie die Forschungsschwerpunkte Geschlechterforschung, Macht- und Ungleichheitsverhältnisse, transnationale Care-Arbeit und Soziale Arbeit. Einen besonderen Fokus legt sie dabei auf intersektionale Perspektiven zu Gender, Migration und Alter/​Jugend sowie auf Sexualität, Reproduktion und Beratung. Ergänzend untersucht sie Formen politischer Artikulation von Adressat:innen sowie diskurstheoretische und diskursanalytische Zugänge.
Der Psychosozial Verlag gibt an, dass Katja Krolzik-Matthei auf eine mehrjährige Tätigkeit in der Sozialen Arbeit zurückblickt und sie zwischen 2014 und 2023 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Merseburg war. Ihre Forschungsschwerpunkte lagen dort in Projekten zu sexualisierter Gewalt in pädagogischen Kontexten sowie zur Praxis und institutionellen Verankerung von Schwangerschaftsberatungsstellen in Deutschland. Ein Schwerpunkt der Arbeit von Katja Krolzik-Matthei liegt auf sexualisierter Gewalt in pädagogischen und sozialen Kontexten, wobei sie die Erfahrungen Betroffener ebenso in den Blick nimmt wie institutionelle Dynamiken. Darüber hinaus untersucht sie Schwangerschaft und Schwangerschaftskonfliktberatung als Felder psychosozialer Unterstützung, in denen Soziale Arbeit zwischen Schutzauftrag, Autonomie und gesellschaftlichen Erwartungen agiert.
Eva Maria Lohner ist Professorin für Psychosoziale Beratung in der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Sie forscht und publiziert zu Beratung als professioneller Praxis in Kontexten sozialer Ungleichheit und Vulnerabilität. Ihre Arbeiten verbinden empirische Studien zu Machtverhältnissen und Care mit Adressat:innenperspektiven. Dabei untersucht sie insbesondere, wie Geschlecht, Gewalt und Reproduktion Beratung und professionelles Handeln beeinflussen.
Inhalt
Das Buch gliedert sich in vier Hauptteile mit drei vorgelagerten einführenden Kapiteln.
Die Einführung beleuchtet ein autobiographischer Erfahrungsbericht von Maria Machnick, die damit eine einleitende Fallstudie anbietet und das Thema in seiner Komplexität und Intensität aus individueller Perspektive beschreibt.
Im Anschluss positioniert Dinah Riese das Werk in seiner gesellschaftlichen Relevanz und fordert eine Normalisierung in der Forschung und im praktischen Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen.
Im Editorial ordnen die Herausgeber:innen das Werk im Blick auf Gesellschaft und Politik ein.
Im Anschluss daran folgen die weiteren Teile: Die Beiträge in Teil I beschäftigen sich mit den diversen rechtlichen und moralisch-ethischen sowie historischen Grundlagen und Diskursen.
Teil II untersucht mit seinen Ausführungen heutige Entwicklungen in diversen Segmenten der Struktur, Inhalte und Rahmenbedingungen in der psychosozialen und medizinischen Unterstützung bei Schwangerschaftsabbruch und in der Schwangerschaftskonfliktberatung.
Der dritte Teil (III) des Herausgeberwerkes bietet hilfreiche Aufsätze zu methodischen Ansätzen in der Praxis sowie Einblicken in diese aus verschiedenen Perspektiven und unter Anbetracht unterschiedlicher Bedingungen.
Im abschließenden Teil IV finden sich Beiträge, die zukünftige Fragestellungen und Themengebiete sowie Ausblicke um das Thema Schwangerschaftsabbruch bzw. ungewollte Schwangerschaft aufgreifen.
Aufbau
Erfahrungsbericht - Maria Machnick, S. 11
Es ist an der Zeit Ein Plädoyer für die dringend notwendige Normalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in Forschung und Praxis – Ein Grußwort von
Beratung ungewollt Schwangerer im Spannungsfeld gesellschafts- und fachpolitischer Rahmungen sowie professioneller Anforderunge
Teil I — Grundlagen und theoretische Rahmungen
Historische und aktuelle rechtliche Perspektiven auf den Schwangerschaftsabbruch – Valentina Chiofalo & Paulien Schmid, S. 41
Der Schwangerschaftsabbruch aus international-rechtlicher Perspektive – Bettina Weißer, S. 61
»Religiöse« und »säkulare« Urteilsbildungen über ungewollt Schwangere Überlegungen zu Entmoralisierung und Ethik – Regina Ammicht Quinn, S. 81
Häufigkeit und Hintergründe ungewollter Schwangerschaften in Deutschland – Tilmann Knittel & Laura Olejniczak, S. 101
Schwangerschaftsberatung in Deutschland Historische und aktuelle Perspektiven – Ulrike Busch, S. 117
Teil II — Aktuelle Entwicklungen innerhalb der psychosozialen und medizinischen Versorgung und Praxis der Schwangerschaftskonfliktberatung
Der Schwangerschaftsabbruch Gesellschaftliche Diskurse, Normen der Familie und die Folgen für die Forschung – Daphne Hahn, S. 147
Wie werden ungewollt Schwangere in Deutschland psychosozial begleitet? Strukturdaten und empirische Befunde zur bundesweiten Versorgung durch Schwangerschaftsberatungsstellen – Sabine Wienholz, Katja Krolzik-Matthei & Maika Böhm, S. 169
Macht in der Beratung Empirische Befunde zu Machtverhältnissen in der Schwangerschaftskonfliktberatung – Christiane Bomert, Eva Maria Lohner & Frederika Schulte, S. 191
»Abtreibung – was muss ich wissen?« Die Bedeutung von Schwangerschaftsberatungsstellen für die Bereitstellung von Informationen im Kontext ungewollter Schwangerschaft – Eva Kubitza, Christiane Bomert & Maika Böhm, S. 213
Konflikte in der Beratung oder Beratung als Konflikt Abtreibung und die § 219-Pflichtberatung in Film und Fernsehen – Franzis Kabisch, S. 235
Digitalisierungsherausforderungen in der Praxis von Schwangerschaftskonfliktberatungen Quantitative und qualitative Befunde einer Befragung von Beratungsfachkräften – Romy Nitzsche, Sabine Wienholz & Maika Böhm, S. 257
Ungewollte Schwangerschaften im Kontext von Partnergewalt Ergebnisse aus der ELSA-Studie zur Partnerschaftssituation und Bedarfe an Schwangerschaftsberatung – Petra J. Brzank, Martin Nowak, Dennis Jepsen, Kristina Winter, Marie Engelhardt, Nele Schneider, Mara Pfeifer, Jelena Seeberg & Hanna-Sophie Ulrich, S. 279
Herausforderungen und Potenziale der gegenwärtigen wie künftigen medizinischen Versorgung ungewollt Schwangerer in Deutschland – Amelie Kolandt, S. 303
Barrieren für den legalen Schwangerschaftsabbruch Perspektiven deutscher Frauen und Gesundheitsexpert:innen zu grenzüberschreitenden Abtreibungsreisen – Laura Rahm, Silvia De Zordo & Joanna Mishtal, S. 321
Teil III — Methodisches Handeln und Praxiserfahrungen in der Beratung ungewollt Schwangerer
Systemische und personzentrierte Elemente in der § 219-Beratung Ein Gespräch mit Lena Golomb & Ursula Kersting-Otte, S. 349
Schwangerschaftskonfliktberatung auf Distanz Die Beratung am Telefon im Schwangerschaftskonflikt – Gabriele Moster & Kirsten Schmitz, S. 361
Beratung der Zukunft – Blended Counseling am Beispiel von schwer erreichbaren Zielgruppen Ergebnisse des Modellprojekts HeLB – Petra Schyma, Theresia Volhard & Sabrina Miebach, S. 379
Beratung ungewollt Schwangerer in Leichter Sprache Einblicke und Herausforderungen der Beratungspraxis – Christiane Fischer, Margit Kröner, Annette Rey-Holm & Christiane Struck, S. 399
Mehrfache Schwangerschaftsabbrüche – (k)ein Thema in der Beratung nach § 219 StGB? – Johanna Walsch, S. 421
Verhütung im Kontext von Schwangerschaftsabbrüchen als Thema von Forschung und Beratung – Katrin Göppert, S. 439
Männer und Paare in der § 219-Beratung Ein Gespräch mit Andreas Ritter & Ringo Stephan, S. 459
Schwangerschaftskonfliktberatung für Minderjährige – Silja Matthiesen & Annica Petri, S. 471
Beratung von trans Personen bei ungewollter Schwangerschaft* Ein Interview mit Robin Ivy Osterkamp, S. 491
Teil IV — Zukunftsperspektiven auf die Beratung und Versorgung ungewollt Schwangerer
Zwischen Autonomie und Institutionalisierung Beratung von ungewollt Schwangeren unter der Perspektive von Digitalisierung und Digitalität – Marc Weinhardt, S. 503
Angebote und Entwicklungslinien der Schwangerschafts(konflikt)beratung in Deutschland – Sarah Clasen & Nicola Völckel, S. 513
»Es braucht einen Mentalitätswechsel weg von dieser Angst vor dem Zwang.« Ein Gründungsmitglied von Doctors for Choice Germany e.V. über notwendige medizinische Veränderungen im Kontext von Schwangerschaftsabbrüchen Ein Gespräch mit Alicia Baier, S. 523
Zur besonderen Bedeutung demokratischer Diskussionsprozesse für die Rechtsprechung zu Schwangerschaftsabbrüchen Ein Gespräch mit Maria Wersig, S. 535
Diskussion
Das zu rezensierende Werk ist umfang- und perspektivenreich. Es greift sachlich und adäquat sowie auf sinnvolle Weise wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen auf und bietet im jeweiligen Abschnitt hilfreiche Analysen und Informationen an. Jedes Kapitel bietet auf hohem wissenschaftlichen, aber sprachlich gut verständlichem Niveau relevante Informationen, Erkenntnisse und Informationen. Diese bieten einerseits die Grundlage für eine bessere Analyse gesellschaftlicher Diskurse bzw. problematischer Positionierungen, wie etwa der Beitrag „Religiöse« und »säkulare« Urteilsbildungen über ungewollt Schwangere – Überlegungen zu Entmoralisierung und Ethik“ von Regina Ammicht Quinn, die einen sehr informativen Überblicksartikel über die herausfordernden ethisch-moralischen Diskurse und Positionierungen von Religion bzw. Kirche zum Thema Abtreibung und ungewollte Schwangerschaft. Andererseits werden spezifische Fallkonstellationen betrachtet, die in der Beratung vorkommen sollen, wie etwa die Beratung von Männern und Paaren (Andreas Ritter & Ringo Stephan, S. 459), bei Minderjährigen (Silja Matthiesen & Annica Petri, S. 471) oder bei trans Personen (Ein Interview mit Robin Ivy Osterkamp, S. 491). Besonders hervorzuheben ist das Kapitel von Christiane Fischer, Margit Kröner, Annette Rey-Holm & Christiane Struck (S. 399) „Beratung ungewollt Schwangerer in Leichter Sprache. Einblicke und Herausforderungen der Beratungspraxis“. Die Autor:innen ermöglichen unter Anbetracht von Exklusionsrisiken bzw. Herausforderungen der Umsetzung von Formaten einer inklusiven Beratung bei Personen mit Behinderung(en), Lernschwierigkeiten und anderen Herausforderungen, die eine sprachlich-methodische Anpassung der Praxis benötigen. In diesem Beitrag werden neben rechtlichen und konzeptionellen Einordnungen nicht nur explizite Anforderungen an den Beratungskontext in dieser Dimension beschrieben, sondern auch konkrete Formulierungshilfen für die Beratung in leichter Sprache angeboten. Diese Beispiele und verständlichen Hinweise sind nach Einschätzung des Autors dieser Rezension nicht nur im engeren Begriffsrahmen der Inklusion zu sehen, sondern auch den weiten. Diese Hinweise können die Beratung im Allgemeinen sicherlich ergänzend optimieren und ganz besonders bei sprachlich-kognitiven und den ohnehin situationsbedingt meist herausfordernden Beratungsansprüchen bei ungewollter Schwangerschaft die Umsetzung spürbar erleichtern.
Das vorliegende Buch ist für Studierende, Praktiker:innen der Sozialen Arbeit und anderer Berufe, die mit Schwangerschaft in Verbindung stehen, mehr als empfehlenswert. Inhaltlich sowie thematisch werden Herausforderungen in der alltäglichen Praxis der Beratung bei ungewollter Schwangerschaft bzw. Schwangerschaftskonflikten konkret benannt, Rahmenbedingungen erläutert und viele sinnvolle Hilfestellungen angeboten. Dieses Buch ist als Grundlagenwerk für die adäquate Ausbildung zu diesem Thema im Studium der Sozialen Arbeit zu bewerten. Zudem sollte das Herausgeberwerk eine hervorgehobene Position in der Fort- und Weiterbildung für Personen in der staatlich anerkannten sowie nicht-staatlichen Schwangerenberatung erhalten, denn es vermag interdisziplinär aufzuklären und zu sensibilisieren. Insbesondere die wissenschaftliche und somit bestmöglich neutrale oder aber zu befürwortende Einordnung der Beiträge ist als positives Element hervorzuheben. Dringend empfehlenswert wäre eine stärker verdichtete Darstellung zentraler Erkenntnisse des rezensierten Herausgeberwerkes, da die Inhalte für Betroffene eine wertvolle und informierte Entscheidungsunterstützung bieten könnten. Dies ist besonders relevant angesichts bestehender Ratgeberliteratur, die aus religiös-normativen Perspektiven argumentiert, empirische Befunde selektiv nutzt und nicht religionsneutral arbeitet. Insbesondere dann, wenn diese sogar kostenlos zur Verfügung stehen, mit negativer Meinung und Verurteilung zu Schwangerschaftsabbrüchen sowie mitunter den Mutterleib als gefährlichsten Ort der Welt in Deutschland sehen. Eine derartige Haltung und Herangehensweise entspricht weder der des Autors dieser Rezension noch zählt sie zu professioneller Beratung bei ungewollter Schwangerschaft. Vielmehr sollten, wie das vorliegende Herausgeberwerk „Beratung bei ungewollter Schwangerschaft. Beiträge aus Forschung und Praxis.“ trefflich zeigt, Expert:innen aus der Forschung und Praxis sowie Betroffene als Expert:innen in eigener Sache Erkenntnisse und Hinweise liefern, die die Situation, Entscheidung und Beratung Betroffener adäquat unterstützen.
Fazit
Es erscheint abschließend angezeigt, dass Personen, die weder körperlich noch psychosozial oder aufgrund ihres Geschlechts von Schwangerschaft betroffen sind, bei der Bewertung von Schwangerschaftsabbrüchen besondere Zurückhaltung wahren sollten. Die Beurteilung einer existenziellen Entscheidung, deren Folgen ausschließlich von den Schwangeren getragen werden, erfordert Respekt vor deren Autonomie und Lebenswirklichkeit. Daraus folgt, dass die letztverantwortliche Entscheidung den Schwangeren selbst zusteht und ihnen in jedem Fall eine angemessene psycho-soziale Beratung zur Verfügung muss. Genau dabei kann dieses Herausgeberwerk (angehende) Beratende und eventuell auch Betroffene unterstützen.
Rezension von
Prof. Dr. Simon W. Kolbe
Professur für Soziale Arbeit SRH Wilhelm Löhe Hochschule
Studiengangsleitung Soziale Arbeit
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