Wiltrud Brächter: Einführung in die Teilearbeit mit Kindern und Jugendlichen
Rezensiert von Prof. Dr. Lilo Schmitz, 09.07.2025
Wiltrud Brächter: Einführung in die Teilearbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Carl-Auer Verlag GmbH
(Heidelberg) 2025.
128 Seiten.
ISBN 978-3-8497-0585-5.
D: 18,95 EUR,
A: 19,50 EUR.
Reihe: Carl-Auer Compact.
Thema
Wiltrud Brächters neues praxisbezogenes Buch stellt die vielfältigen Möglichkeiten vor, die eine durch nichtsprachliche Methoden und Perspektiven unterstützte Teilearbeit in der therapeutischen und pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bietet.
Autorin
Wiltrud Brächter hat als Psychotherapeutin die Fachwelt durch vielfältige Anregungen und Weiterentwicklungen pädagogischer und therapeutischer Ansätze bereichert. Wohl am bekanntesten wurde sie durch die narrative Weiterentwicklung des klassischen Sandspiels.
Aufbau
Das Buch präsentiert seine Methoden in 8 Kapiteln. Im ersten Kapitel beschreibt Wiltrud Brächter die Möglichkeiten der Teilearbeit beim Einstieg in die Therapie, beim Joining und Kontaktaufbau und in der Auftragsklärung.
Im zweiten Kapitel widmet sie sich den methodischen Ansätzen im Therapieverlauf, wo die einzelnen inneren Anteile der Kinder und Jugendlichen eine differenziertere Sicht auf das Selbst und seine Konflikte und Ressourcen möglich machen und damit neue Räume eröffnen.
Im dritten Kapitel wendet sich Wiltrud Brächter den Möglichkeiten der Teilearbeit bei speziellen Symptomen zu: Teilearbeit bei Ängsten, bei Zwängen, bei Depressionen und bei Suizidalität.
Im großen vierten Kapitel geht sie auf die Möglichkeiten der Teilearbeit in der Spieltherapie ein, was sowohl Sandspieltherapie als auch Handpuppeneinsatz oder Rollenspiel umfasst.
Das fünfte Kapitel umfasst Teilearbeit und Trauma.
Im sechsten und siebten Kapitel stehen im Mittelpunkt dann die Teilearbeit. Bei destruktiv agierenden Ich-Zuständen und bei auf Kampf fixierten Ich-Zuständen.
Im achten und letzten Kapitel gibt Wiltrud Brächter dann der Teilearbeit im Familiensystem Raum, indem sie die Möglichkeiten für Elternarbeit und Familientherapie darstellt.
Inhalt
Es gibt viele pädagogische und therapeutische Ansätze der Teilearbeit. In Ihrer Einleitung beschreibt Wiltrud Brächter, welche Schulen der Teilearbeit ihr besonders als Inspiration gedient haben: Die Externalisierungstechnik der narrative Therapie, die Ego-State-Therapie, hypnosystemische Teilekonzepte sowie Teilearbeit im Kinderpsychodrama. Hier bezieht Wiltrud Brächter ihre Anregungen und erweitert die Methoden und Konzepte durch ihren interaktionellen Ansatz, bei dem die Therapeutin durchaus aktiv ins Spielgeschehen eingreift und es so unterstützt und lenkt.
Im ersten Kapitel, das sich der Teilearbeit beim Einstieg in die Therapie widmet, betont Wiltrud Brächter, dass es bei der Teilearbeit nicht darum geht, Symptome zu reduzieren. Als systemische Therapeutin versteht sie vielmehr Symptome als bestmögliche Versuche der Lösung. Die Teilearbeit soll helfen „(…) Perspektiven zu erweitern und Lösungen zu finden, die die Symptomatik überflüssig machen.“ Sie soll helfen Problemtrancen im Sinne der Hypnotherapie in Handlungsfähigkeit zu überführen. Im Sinne der Ego-State-Therapie hilft Teilearbeit dabei biografisch entstandene Ich-Anteile zu identifizieren und zu integrieren. Die narrative Therapie schließlich hilft dabei negative Ich – Zuschreibungen aufzulösen und Problemen durch Externalisierung einen neuen Platz zuzuweisen, der sie handhabbarer macht.
Beim Joining und Kontaktaufbau sowie bei der Auftragsklärung erweist sich der Teileansatz als ausgesprochen hilfreich. Nicht das ganze Kind, sondern ein vorsichtiger Teil des Kindes möchte nichts zu Therapie kommen, während andere Teile vielleicht neugierig sind oder Hoffnung mit einer Veränderung verbinden. In Eingangsgesprächen mit Eltern hat sich die Frage bewährt, wie es dem Symptom gelungen ist, sich zwischen das Kind und die Eltern zu drängen. Spielerische und szenische Elemente ermöglichen eine Kontaktaufnahme, ohne dass ausdrücklich über irgendwelche Probleme gesprochen wird. Kinder, die fürchten ausgefragt zu werden, freuen sich über das Angebot im Sand Freiszenen aufzubauen. Im Freien Spiel werden oft die unausgesprochenen Themen und Anliegen der Kinder deutlich. Frei malend oder in der Gestaltung von Collagen nehmen Kinder gerne die Gelegenheit wahr, sich selbst einmal mit dem problematischen Therapieanlass zu porträtieren und dann mit dem eigentlichen Selbst oder gar dem erhofften Zukunfts-Selbst. Wird die ganze Familie beraten, kann jedes Familienmitglied einen Problemzustand und einen erwünschten Zukunftszustand malen und es ist interessant, wie unterschiedlich die Personen sowohl das Problem als auch die erwünschte Zukunft sehen.
Eine weitere Methode zur Externalisierung ist, das Kind eine Handpuppe auswählen zu lassen, mit der die Therapeutin in einen fiktiven Dialog geht, der beispielsweise auch das Kind behandeln kann. In der Zielklärung mit Familien kann das Kind verschiedene Tiere auswählen, zum Beispiel eines für seine Problemseite und eines für seine Ressourcenseite, ein Tier für sich selbst als Person und Tiere für die Eltern sowie die Therapeutin. Diese Tiere können zunächst einmal spielen, wie sie miteinander umgehen, wenn das Problemtier noch nicht aufgetaucht ist. Taucht das Problemtier schließlich auf, können sowohl Kind als auch Eltern benennen, was sie vom Tier der Therapeutin als Intervention erwarten.
Im zweiten Kapitel „Methodische Ansätzen für die Teilearbeit im Therapieverlauf“ nennt Wiltrud Brächter gleich mehrere Methoden, die den Kindern die Arbeit mit Persönlichkeits- Anteilen auch szenisch begreiflich macht. Da wären zunächst einmal der Würfel, der ja sechs verschiedene Seiten hat, aber auch Gesteinsdrusen, die äußerlich ganz unscheinbar sind und im Inneren wunderbare Eigenschaften zeigen. So gelingt es, die Kinder und Jugendlichen behutsam zur Idee der eigenen inneren Anteile zu führen und ihnen damit eine differenziertere Sicht auf sich selbst, auf die eigenen Konflikten, wie die Ressourcen möglich zu machen und damit neue Räume zu eröffnen. Im Interview lenkt Wiltrud Brächter den Blick auf positive Beziehungserfahrungen in der Vergangenheit sowie Idole und Vorbilder, die Jugendliche beispielsweise in Filmen oder auf der Bühne finden. Jüngere Kinder können Krafttiere malen oder formen. Die Idee eines unsichtbaren Wesens, das hilft, ist vielen Kindern sofort vertraut und willkommen. Ressourcenorientierte Interviews – szenisch dargestellt zum Beispiel durch eine Timeline – reflektieren gemeinsam, welche Stärken und Ressourcen in der Vergangenheit geholfen haben und wie diese Ressourcen auch in der erwünschten Zukunft hilfreich sein werden. Bilder des derzeitigen, des problematischen und des erwünschten Zustandes werden ergänzt durch Bilder des Möglichkeitsraums, der dazwischen liegt.
Bei der Besprechung von Problemanteilen wird Abstand durch Externalisierung geschaffen und im Interview wird überlegt, was der Problem-Anteil wohl braucht und möchte, um nicht weiter das Leben zu überschatten. In diesem Kapitel finden sich mehrere Möglichkeiten, methodisch in Kontakt mit problematischen Anteilen zu treten und sie zu verändern, aber gleichzeitig auch zu würdigen. Bei Jugendlichen, die im Kontakt in der Therapie oft zurückhaltender sind als Kinder, nennt Wiltrud Brächter mehrere Beispiele, wie der Kontakt gut gelingen kann: Anknüpfen an Liedtexte, die den Jugendlichen wichtig sind oder Externalisierung des „Null Bock“ sind Beispiele für diese sensible Arbeit.
Ist die Idee von unterschiedlichen inneren Teilen erst akzeptiert, gibt es mehrere Möglichkeiten, die inneren Teile in Verbindung miteinander zu bringen, ihre unterschiedlichen Schutzfunktionen herauszuarbeiten und das Kind und den Jugendlichen behutsam in eine Regieposition hinein zu begleiten. Als „inneres Team“ können die inneren Anteile neu gruppiert werden und je nach Situation eine tragende Rolle bekommen. Wiltrud Brächter nutzt auch die Empfindungen in verschiedenen Körperteilen, um sie mit bestimmten inneren Anteilen zu verbinden und über körperliche Empfindungen neue Formen der Integration zu finden.
Im dritten Kapitel wendet Wiltrud Brächter sich den Möglichkeiten der Teilearbeit bei speziellen Symptomen zu:
Teilearbeit bei Ängsten: Hier sind vor allem die Externalisierungen erleichternd für Kinder wie für Eltern. Hilfreich ist auch eine Elterngruppe, in der die Eltern stellvertretend für Ihre Haltung den Ängsten der Kinder gegenüber Tiere auswählen und für diese Tiere neue Verhaltensexperimente entwickeln. Eltern und Kinder können gemeinsam in mehreren Schritten auf eine „Monsterjagd“ gehen, die dokumentiert wird und mit einem Diplom endet. Als hilfreich erweist es sich auch, die Angst machenden Monster zu malen und in lächerliche Figuren zu verwandeln.
Bei Zwängen werden Kinder ermuntert, Landkarten zu malen und zu zeichnen, welchen Anteil der Zwang einnimmt, ebenso, welchen Anteil sich das Kind wünscht. Die gute Funktion des Zwangs wird ebenso diskutiert wie die Frage, welchen kleineren Anteil der Zwang denn noch behalten soll, eventuell in veränderter Gestalt. Neben dem Zwang als Anteil wird ein anderer Anteil gestärkt und besprochen, auch szenisch dargestellt, der innerlich Regie führt und beobachtet.
Bei Depression hat sich der Einsatz einer Stellvertreter Technik bewährt: welchem Wesen geht es wohl genauso schlecht und was könnte man diesem Wesen raten? Welchem Wesen geht es wohl ganz anders und viel besser? Was würde dieses Wesen dem Kind raten? Hilfreich ist es auch, die Depression als Landschaft darzustellen und gemeinsam mit dem Kind zu überlegen und auszuprobieren, was diese Landschaft braucht.
Ist ein Kind oder Jugendlicher suizidgefährdet, können innere Anteile, die nicht mehr leben wollen, differenziert werden von inneren Teilen, die weiterleben möchten. In kraftvollen Sandbildern kann den Teilen, die nicht mehr leben möchten, Schutz, Hilfe und Rettung angeboten werden.
Im großen vierten Kapitel geht Wiltrud Brächter aufdie Möglichkeiten der Teilearbeit in der Spieltherapie ein, was sowohl Sandspieltherapie als auch Handpuppen Einsatz oder Rollenspiel umfasst. Eingeleitet wird dieses Kapitel durch das narrative Sandspiel, einer von Wiltrud Brächter entwickelten Methode zur Unterstützung von Entwicklungsprozessen. Zunächst wird frei eine Szene im Sand entwickelt, während die Therapeutin immer wieder Hypothesen entwickelt, wie die Sandszene mit der Lebenswirklichkeit des Kindes oder des Jugendlichen verbunden sein könnte. Aus diesen Hypothesen heraus entwickelt die Therapeutin nützliche Ideen für die Weiterentwicklung der Sandszene, die als einzelne Szene einer Geschichte betrachtet wird, die weitergehen wird. Hier werden sowohl die Ideen des Kindes als auch die Ideen der Therapeutin aufgegriffen und weiterspielend löst sich die Problemtrance auf, die vielleicht die Ursprungsszene beherrschte. So besteht bei Sandbildern, die das Innere eines Kindes zeigen, die Chance, alle Ich-Zustände ins Gleichgewicht zu bringen. Bei Sandbildern, die das soziale Netzwerk des Kindes darstellen, kann szenisch eine neue Dynamik in die Beziehung gebracht werden. Die Lösungs- Geschichten wirken in ihrer szenischen Eindringlichkeit oft stärker als es Worte vermögen. Vor allem ängstliche Kinder, die vor einem direkten Gespräch zurückschrecken, profitieren von dem Aufforderungscharakter der Figuren und des Sandes.
Die Arbeit mit Handpuppen erleichtert ebenfalls einen Abstand zu den eigenen Problemen und der eigenen Verletzlichkeit. Handpuppen können stellvertretend für das Kind und die Therapeutin sprechen, können schützen oder hilfsbedürftige Anteile versorgen. Ein Tier kann beispielsweise die hilfsbedürftigen Anteile eines Kindes übernehmen und dann vom Kind versorgt oder gerettet werden.
Im narrativen Rollenspiel beteiligen sich Therapeutinnen zunächst nach den Spielvorschlägen des Kindes. Sie sollten allerdings keine Täterfiguren als Rolle übernehmen, sondern diese von Spielfiguren repräsentieren lassen. Haben sie seine Spielidee erfasst, können sie mit ihren Figuren oder ganz neuen Figuren die Geschichte in Richtung einer förderlichen Entwicklung lenken. Durch Fragen auf der Meta – Ebene und Instrumente wie Spielstopp können Therapeutinnen Reinszenierungen traumatischer Erlebnisse abfedern. Sie können im Therapieraum sichere Ort schaffen und helfen, in der direkten Bewegung Entwicklungsphasen nachzuholen.
Das fünfte Kapitel umfasst Teilearbeit und Trauma. Wird eine traumatische Situation reinszeniert, kann die Therapeutin Wege zur Rettung einführen und verletzte Anteile durch eine Hilfsfigur an einen sicheren Ort bringen lassen. Erstarrte Kinder können auch selbst eine Hilfsfigur aussuchen und ins Spiel bringen lassen. An einem sicheren Ort wird die Stellvertreterfigur des Kindes mit allem versorgt, was sie braucht. Ist eine Traumageschichte gut geendet, kann sie neu auftauchenden Spielfiguren erzählt werden und das gute Ende dadurch auch im verbalen Bereich gefestigt werden. Wenn Kinder sich im traumatischen Erleben völlig hilflos ausgeliefert fühlten, kann in der narrativen Arbeit exploriert werden, ob nicht ein kleiner heimlicher Widerstand die Eigenständigkeit des Kindes deutlich gemacht hat. Ebenso können in der traumatischen Situation Elemente in drei verschiedene Behälter einsortiert werden: belastendes, neutrales und schönes Erleben. Diese Behälter können im Gedächtnis des Kindes imaginativ abgelegt werden. Handpuppen können ins Gespräch gebracht werden über belastende Zeiten „damals“ und entlastete Zeiten „heute“. Malend können die Kinder sich in frühere unbelastete Zeiten hineinversetzen, heutige unbelastete Zeiten malen und sich langsam den schwierigen Zeiten dazwischen annähern. Hier ist das Malen eines Lebensbaumes förderlich, der starke Wurzeln hat und eine starke Krone, während der Stand zeigt, welche schwierigen Zeiten es auch während der Entwicklung gegeben hat. Der Baum steht als Metapher dafür, wie man auch nach schwierigen Zeiten wachsen und eine Krone entwickeln kann.
Im sechsten und siebten Kapitel stehen im Mittelpunkt dann die Teilearbeit bei destruktiv agierenden Ich-Zuständen und bei auf Kampf fixierten Ich – Zuständen. Destruktiv wirkende Anteile werden in ihrer ursprünglich guten Absicht erforscht und erhalten eine neue Rolle. So können sich Täter oft in einer Retter-Rolle neu erleben. Kämpfende Figuren erhalten durch die unterstützende Therapeutin Entlastung, sichere Rückzugsorte, an denen sie entspannen dürfen. Täter-identifizierte Anteile werden im Spiel entmachtet und in ihre Schranken gewiesen, inneren kritischen Stimmen wird widersprochen und sie werden „geschrumpft“.
Im achten und letzten Kapitel gibt Wiltrud Brächter dann der Teilearbeit im Familiensystem Raum, in dem sie die Elternarbeit und die Familientherapie in den Mittelpunkt stellt. Hier ist besonders die Sensibilität der Therapeutin gefragt, damit die Eltern sich nicht entwertet oder kritisiert fühlen. Neben „Problemszenen“ werden Eltern und Kinder ausdrücklich aufgefordert, schöne Zeiten in Szenen darzustellen. Sowohl Eltern als auch Kinder erhalten zusätzliche Beobachter, Figuren, die ihr eigentliches Selbst darstellen und die die Szene betrachten und kommentieren können. Für die Arbeit mit belastenden Zügen der Eltern (zum Beispiel bei psychisch kranken Elternteilen) hält Wiltrud Brächter etliche Anregungen bereit, ebenso für die Arbeit mit Kindern, die viel zu früh Erwachsenenrollen übernommen haben. Belastende Vergangenheit kann zum Beispiel dargestellt und durch eine Nachversorgung auf der Spielebene bereichert werden. Problemexternalisierungen entlasten das Familiengeschehen. Auch bei Trennung und Scheidung kann eine Teilearbeit mit Tierfiguren hilfreich sein.
Am Ende des Buches gibt es einen zweiseitigen Anhang, der als Kopiervorlage der Leserin eine erste Orientierung in den Spielen des Kindes ermöglicht.
Wiltrud Brächter hat stets sehr penibel die Einfälle gekennzeichnet, die sie von Kollegen und Kolleginnen übernommen hat. Will die Leserin weiterlesen, so findet sie eine aussagekräftige entsprechende Literaturliste mit 75 Quellen am Ende des Buches.
Diskussion
Auf wenig mehr als 100 Seiten den über Jahrzehnte gewachsenen Erfahrungsschatz einer Therapeutin und ihre zahlreichen neuen Entwicklungen komprimiert darzustellen ist eine anspruchsvolle und schwierige Aufgabe, die Wiltrud Brächter mit diesem Band gelungen ist. Dies bedeutet aber auch, dass die Lektüre dieses Buches weniger zur Einführung ins Thema, sondern vielmehr als Schatzkiste von erfahrenen Pädagoginnen und Therapeutinnen genutzt werden kann.
Fazit
Teilearbeit als Arbeit mit verschiedenen Persönlichkeitsanteilen und ihre szenische Umsetzung unterstützt die Würdigung und Neuanordnung belastender Anteile und Erlebnisse bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen und Familien. Damit schafft sie Raum für neue unbeschwerte und kreative Entwicklungen. In diesem Band finden Therapeutinnen und Pädagoginnen einen umfassenden Fundus methodischer Hinweise, wie diese Arbeit in der Praxis auch in schwierigen Entwicklungssituationen gelingen kann. Dieses Buch sollte unbedingt einen Platz in jeder therapeutischen Bibliothek erhalten.
Rezension von
Prof. Dr. Lilo Schmitz
Hochschule Düsseldorf (Ruhestand) und ILBB - Institut für Beratung Brühl
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