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Arianna Squilloni, Karina (Künstler) Letelier: Das beste Tier der Welt

Rezensiert von Marina Lenk, 09.01.2026

Cover Arianna Squilloni, Karina (Künstler) Letelier: Das beste Tier der Welt ISBN 978-3-96843-053-9

Arianna Squilloni, Karina (Künstler) Letelier: Das beste Tier der Welt. Carl-Auer Verlag GmbH (Heidelberg) 2025. 44 Seiten. ISBN 978-3-96843-053-9. D: 19,95 EUR, A: 20,60 EUR.

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Thema

Die Autorin des Buches Arianna Squilloni sowie die Illustratorin Karina Letelier erzählen gemeinsam in ihrem Bilderbuch über „Das beste Tier der Welt“. Zwei Freund*innen werden während eines Spaziergangs durch die Stadt und während eines Gespräches über das beste Tier der Welt begleitet. Empfohlenes Lesealter: ab 4 Jahren

Autor:innen

Die Autorin des Buches ist Arianna Squilloni und die Illustratorin Karina Letelier. Arianna Squilloni: Ist die Autorin des Buches. Sie studierte Linguistik sowie alte und moderne Sprachen. Sie lebt in Mailand und ist Verlegerin sowie Autorin verschiedener Geschichten und Gedichte. Karina Letelier: Ist die Illustratorin des Buches. Sie studierte visuelles Kommunikationsdesign und arbeitet seit 2004 als freie Illustratorin. Übersetzerin: Das Buch wurde aus dem Spanischen übersetzt von Jenny Schröder.

Aufbau

Das gebundene Bilderbuch im quadratischen Format umfasst insgesamt 44 Seiten. Das Buch beinhaltet viele Illustrationen, welche sich teilweise über zwei Seiten erstrecken. Insgesamt ist das Buch mehr aus einfach und sehr bunt gestalteten Illustrationen aufgebaut und beinhaltet dabei sehr wenig Text.

Inhalt

Das Bilderbuch begleitet mit verschiedenen, sehr ansprechend und bunt gestalteten Grafiken durch die Geschichte des Buches. Es ist mit sehr wenig Text gefüllt, und erst auf den letzten Seiten begegnet den Leser:innen, als eine Art Tagebuch-Eintrag, der Hintergrund der Erzählung. Kinder und Erwachsene werden durch das Betrachten der Bilder zum Nachdenken und Erzählen angeregt. Wenig Texte, eingestreut als wörtliche Reden, welche dem Gespräch der beiden Hauptpersonen entnommen sind, fließen in die Illustrationen mit ein. „Das beste Tier der Welt“ regt auch zum Nachdenken an, über die kleinen, eigentlich unbedeutenden Dinge der Welt, welche Kinder als besonders bzw. „wertvoll“ betrachten, allerdings in der Erwachsenenwelt meist nicht mehr als „wertvoll“ oder „der Rede wert“ erachtet werden, wie es sinnbildlich auch die Schnecke und das Gespräch im Buch darstellen.

Diskussion

Die Autorin sowie die Illustratorin verbinden in ihrem Buch gut die wenigen Textpassagen mit selbsterklärenden und aussagekräftigen Illustrationen. Auch ohne viel Text können die Leser:innen bzw. Betrachter:innen des Buches den Sinn und den Inhalt der erzählten Geschichte sehr schnell erfassen. Mit kindlicher Neugier wird das „Beste Tier der Welt“ ausgewählt, beschrieben und auch verteidigt gegen vermeintlich „bessere Tiere“, welche die Begleitung im Gespräch während des gemeinsamen Spaziergangs immer wieder mit einfließen lässt.

Fazit

Das kompakte gebundene Bilderbuch in einem quadratischen Format besticht durch seine verschiedenen bunt gestalteten, aber einfach gehaltenen Grafiken. Das Buch lädt ein zum Gespräch zwischen Kindern und Erwachsenen über die kleinen, vermeintlich unwichtigen Dinge im Leben – welche Kindern noch besonders auffallen und auch als bedeutend und wichtig erachten in ihrem Leben. Für das empfohlene Lesealter ab 4 Jahren geeignet zum selbstständigen Betrachten der Bilder und zum gemeinsamen Vorlesen bzw. Betrachten des Buches.

Rezension von
Marina Lenk
Gesundheits- und Pflegemanagerin (B.A.), Pflegeberaterin §7a SGB XI, Fachkrankenschwester für Anästhesie- und Intensivpflege, Palliative-Care-Fachkraft, Betriebliche Gesundheitsmanagerin, freiberufliche Fachautorin und Dozentin
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Es gibt 13 Rezensionen von Marina Lenk.

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ISSN 2190-9245