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Sabine Varetza-Pekarz: Pattern Language zur Führung von Organisationen ´beyond Planbarkeit´

Rezensiert von Prof. Dr. Alfred Janes, 12.05.2026

Cover Sabine Varetza-Pekarz: Pattern Language zur Führung von Organisationen ´beyond Planbarkeit´ ISBN 978-3-8497-9084-4

Sabine Varetza-Pekarz: Pattern Language zur Führung von Organisationen ´beyond Planbarkeit´. Eine Dissertation in fünf Akten. Carl-Auer Verlag GmbH (Heidelberg) 2025. 360 Seiten. ISBN 978-3-8497-9084-4. D: 34,95 EUR, A: 36,00 EUR.
Reihe: Verlag für systemische Forschung.

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Thematik

Das Buch beschreibt die Durchführung und Auswertung einer qualitativen Befragung von insgesamt 16 Führungskräften und Unternehmer:innen zu deren Erfahrungen mit der Führung eines Unternehmens. Die Befragung wurde in zwei Etappen durchgeführt; als Vor‑ und Haupterhebung. Die Haupterhebung kam zeitlich so zu liegen, dass die interviewten Personen auch zu ihren Führungserfahrungen während der Covid-19-Zeit befragt werden konnten; zu der Zeitspanne, in der das gesellschaftliche und wirtschaftliche Umfeld ihrer Unternehmen massiv durch Covid 19 geprägt war. Die Erfahrungen, die dazu erhoben werden konnten, lieferten der Autorin eine Parabel für Führung von Organisationen in einem volatilen Umfeld; für „Führung beyond Planbarkeit“.

Autorin

Sabine Varetzka-Pekarz bezeichnet sich als Expertin für Organisationsentwicklung, partizipative Transformationsprozesse und Kulturarbeit. Als Betriebswirtin und Organisationspsychologin beschreibt sie ihren beruflichen Kontext als enge Verzahnung von Struktur und Kultur. Die vorliegende Publikation beruht auf ihrer gleichnamigen Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades Dr. phil. an der Fakultät für Bildungswissenschaften, Fach Psychologie, an der Universität Duisburg-Essen. Erschienen ist der Band 2025 im Verlag für Systemische Forschung im Carl-Auer Verlag.

Entstehungshintergrund

In einer kurzen Werkseinführung weist die Autorin darauf hin, dass die Rahmung ihrer Dissertation als Theater in fünf Akten bewusst gewählt und inszeniert wurde. Sie wolle im Lauf der Arbeit darlegen, dass es notwendig sei, einen Paradigmenwechsel zu vollziehen, um eine Organisation tatsächlich „beyond Planbarkeit“ führen zu können. Das Phänomen sei auf rational-expliziter Ebene nicht hinlänglich fassbar. Ein rationaler Zugang sei nur „eine Seite der Medaille“. Die andere Seite – auf die das „Theater in fünf Akten“ abzielt (A.J.) – sei (die Autorin verweist hier auf Niklas Luhmann) „ein Kontext, ein leerer Raum, ein unbeschriebenes Blatt, ein Zustand, den man ausfüllen soll und den man nicht zu fassen bekommt, der aber Spielraum gebe für die eine oder andere Form der Welt“. „Beyond Planbarkeit“ sei ein Hintergrundbegriff, zu dem sie empirisch erhobene Erfolgsmuster für das Führen von Organisationen darbieten werde.

Aufbau

Die inhaltliche Grundlage der Dissertation bezieht sich zum einen auf die seit Jahren den Arbeitsmarkt prägende Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität (VUCA) und die damit verbundenen Herausforderungen. Zum anderen auf eine damit in Zusammenhang stehende zunehmende „Erschütterung“ der Annahme, Unternehmen durch Planung steuern zu können. Oder umgekehrt, die Erkenntnis, dass Pläne als entscheidende Komponenten der erfolgreichen Ausführung effektiver Handlungen überschätzt werden. Auf diese Kontexte Bezug nehmend formuliert die Autorin die zentrale Forschungsfrage, der in der vorliegenden Arbeit nachgegangen wird, als: „Wie kann angesichts der skizzierten Ausgangssituation Führung ‚beyond Planbarkeit‘ in der Praxis gelingen und der Theorie-Praxis-Gap überwunden werden“. Um als Antwort auf diese Frage ein praxistaugliches Modell zur Führung von Organisationen „beyond Planbarkeit“ zur Verfügung zu stellen, entwickelt sich die Dissertation entlang der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung eines qualitativen, interviewgestützten Forschungsvorhabens.

Inhalt

Das Covid-19-Umfeld in Deutschland, Österreich und Schweiz als wirtschaftlicher, gesellschaftlicher Kontext für die Führung von Organisationen beyond Planbarkeit.

Theoretische Konzeptualisierung von Planbarkeit versus „Unplanbarkeit“

In der Arbeit reflektierte Theorie-Bausteine zu Unplanbarkeit: „Certain Uncertainty“ (Knight 1921); Komplexe Systeme (Tewes 2014); Triviale versus nicht-triviale Maschine (von Foerster & Poerksen 2013); Systemabhängige Führungsstrategien (Kruse 2020); Systemische Organisationstheorie (Simon 2020); Organisation und Beratung: Systemtheoretische Perspektiven für die Praxis (Wimmer 2012); Führung als Idealform versus Situationspotenzial erkennen und Umstände integrieren (Jullien 2006); Gegenüberstellung von Managementkonzepten und Theaterformen (Zenk u.a. 2023); Das Ungedachte, der blinde Fleck in der Führungsarbeit (Scharmer 2015).

Reflektierte Theorie-Bausteine zu „Undenkbares denkbar machen“: „Position“ Kuhn (Kuhn 2014), „Position“ Popper (Popper 1974), „Position“ Feyerabend (Feyerabend 1974), Paradigmenwechsel (Kuhn 1978).

Führung beyond Planbarkeit:

Reflektierte Theoriebausteine dazu: Theorie U – Von der Zukunft her führen: presencing als soziale Technik (Scharmer 2015), Deutero-Lernen (Argyris & Schön 2016), Lernbarrieren (Schein 2010).

Theoretische Konzeptualisierung des im vorliegenden Band berichteten Forschungsvorhabens

Zur Methodologie der „Reflexiven Grounded Theorie (RGTM)“: Quellennahe (Strauss & Corbin 2010, Charmaz 2011) zitatreiche Skizze zur GTM, als einem „Prozess, an dessen Beginn“ …eine „offene und weite Fragestellung zum Untersuchungsgegenstand“ steht. „Der. Prozess folgt einem abduktiven Verlauf, entspringt der Erfahrung, führt zu logischen, aber kreativen Schlussfolgerungen und nutzt die Überprüfungen dieser Schlussfolgerungen anhand von Hypothesen, um zu einer plausiblen theoretischen Erklärung…zu gelangen“ (Charmaz, s.o.). Die Grundannahme, dass Erkenntnisgewinn stets subjektiv geprägt wird, greift die RGTM methodisch auf und stellt Verfahren und Praktiken der (Selbst)-Reflexion für den bewussten Umgang mit eigenen Präkonzepten bereit, die integrierter Teil des Forschungsprozesses sind. Varetzka-Pekarz integriert Reflexion in und zum Forschungsprozess zweifach: einerseits, als reflexive Settings mit den beforschten Personen, zum anderen als reflexiver Kommunikationsprozess mit „eigenen, ihr (der Autorin) innewohnenden Stimmen“. Die Dokumentation zur Interaktion zwischen rational erarbeiteten Forschungsergebnissen und deren Reflexion durchzieht den gesamten, im Beitrag verschrifteten Bericht. Vor diesem Hintergrund wird der üblicherweise zur Strukturierung eines Textes verwendete ordnungsgebende Begriff „Kapitel“ durch den Begriff „Akt“ ersetzt.

Zu Theorie und Methodik der mit titelgebenden „Pattern Language“:

Die Autorin wählt mit der Pattern Language als Methodik zur inhaltlichen Auswertung der Ergebnisse der von ihr geführten qualitativen, halboffenen Interviews, einen im Kontext einer anwendungsorientierten, sozialwissenschaftlich fokussierten Organisations-Entwicklungs-Forschung – zumindest im deutschsprachigen Raum – nicht breit ausgeschilderten Weg. Zurückgehend auf „ihren Erfinder“, den amerikanischen Architekten und Architekturtheoretiker Christopher Alexander (Alexander, u.a. 1987) überträgt Varetzka-Pekarz die Alexander’sche Konzeption zur Gestaltung und Planung architektonischer und städtebaulicher Vorhaben in den Kontext ihres Vorhabens. Das Ergebnis ihrer Arbeit liefert damit eine in Semantik und Syntax ausformulierte „Sprache“ zu einer konzeptiven Beschreibung und Entwicklung von Führung von Organisationen in einem komplexen, unsicheren, volatilen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld. Das Vokabular stellt dabei Begriffe (Sprachmuster, Patterns) bereit, die in ihrer Funktion mit den Kuhn’schen Paradigmata durchaus vergleichbar sind.

Gestaltung und Prozess der Datenerhebung durch Interviews

Vorerhebung im Zeitraum Juli bis September 2019:

Interviewkonzept: semistrukturierte qualitative Interviews mit 7 Führungskräften

Leitende Fragestellung: Werden Organisationen in Zukunft anders funktionieren müssen und wenn ja, wie?

Erhebungssample: Die 7 Interviewpartner:innen (Unternehmer:innen, Führungskräfte) verteilten sich auf 5 österreichische Unternehmen unterschiedlicher Mitarbeiter:innenanzahl (zwischen 50–100 und über 3500 Mitarbeiter:innen) und unterschiedliche Branchen (Anlagenbau, F&E Medizin, Engineering Technologie, Verwaltung, 2x IT, Tourismus)

Zweitinterviews nach Ausbruch von Corona – nach Verkündung des Lockdowns – im Zeitraum 09.2020 bis 04.2021.

Interviewkonzept: Problem‑ bzw. themenzentrierte Interviews mit Fokus auf das Phänomen „beyond Planbarkeit“:

  • neben manifesten auch abgewehrte und latente Sinngehalte des Kommunizierten entschlüsseln
  • inwiefern ist es gelungen, mit der Covid-Situation beyond Planbarkeit zurechtzukommen

Erhebungssample: Die Interviewpartner:innen: 5 Personen aus der Vorerhebung, erweitert um 11 Personen aus einem weiteren Unternehmen (3) und aus dem AMS Kärnten (8).

Auswertung der in den 16 erstellten Interviewtranskripten zusammengefassten Ergebnisse

Die entwickelte Pattern Language

Zu Semantik, das formulierte Vokabular: Insgesamt wurden 80 Patterns (Muster) als ausformuliertes Vokabular zutage gebracht (Beispiele zu solchen Patterns: „Planen auf Sicht“, „Gemeinsam Anpacken“).

Zu Syntax, Grammatik: Diese 80 Patterns wurden in 9 inhaltliche Cluster aufgeteilt. Wobei jeder dieser 9 Cluster durch ein Metamuster (z.B. Selbsterneuerungsfähigkeit, Synchronisationsfähigkeit) sprachlich charakterisiert werden konnte. Erkennbare Beziehungen zwischen einzelnen Pattern und Metamustern wurden in einem Pattern-Organigramm grafisch dargestellt und mit Fokus auf wichtige Metamuster diskutiert.

Das der entwickelten Pattern Language inhärente Organisationsverständnis

In einem nächsten Schritt reflektiert und bewertet die Autorin das in Sprache/​Pattern Language gefasste Forschungsergebnis aus der Perspektive folgender theorie‑ und anwendungsrelevanter Theorie-Konzepte.

  • Trianguläres Organisations-Design (Cooperation, Autonomy, Control) nach Keidel (Keidel 1990).
  • Erweiterung der Keidel’schen Konzeption (Göbel 1988) als „Raute der Ordnungsbildung“ (Kooperation/in Aktion, Autonomie/als Selbstbestimmung, Selbstorganisation/als autogener Prozess, Control/als Fremdbestimmung).
  • Kultur als Komplex sozialer Praktiken/​Soziale Praktik als „nexus of doings and sayings“ (Schatzki 1996).
  • Kultur + Verhalten = vorhersagbares Resultat eines „organisationalen Mindset“ (Murphy & Dweck 2010).
  • Theorien zu einer „Paradigmenverändernden Selbsterneuerungsfähigkeit“; werden durch Varetzka-Pekarz aufgegriffen und als Tabelle: „Veränderung und Organisation als Projekt versus Prozess“ dargestellt.
  • die von der Autorin mit Bezug auf Zenk (Zenk u.a. s.o.) eingeführte Metapher von Organisation als „Reisendes Improtheater“.

Zusammenfassender, die Dissertation abschließender Text:

Nach einer kurzen zusammenfassenden Textpassage endet die vorliegende Arbeit mit einer 2 Seiten überspannenden Abbildung zu: „Soziale Inversion des Verantwortungsarrangements ‚Responsability‘ und ‚Handlungsempfehlungen für die Transformation Beyond Planbarkeit‘ in die Praxis“.

Diskusssion

Zu Beginn der in Buchform vorliegenden Veröffentlichung ihrer Dissertation definiert Varetza-Pekarz das Ziel des Forschungsvorhabens als: „Praktiker:innen ein Modell zur Führung von Organisationen zur Verfügung zu stellen“. Initiiert durch diesen Einstieg erweist sich die Lektüre des Textes als Navigieren durch ein durchgängiges Spannungsfeld zwischen dem mit „Eintauchen“ in die Theoriearbeit zur theoretischen Konzeptualisierung von Kontext und Forschungsthematik und einem „wie und wo findet der Text wieder zurück zur eingangs definierten, anwendungsfokussierten Zielsetzung“. Aber nun eines nach dem anderen: Die vier Kapitel von Akt 1 ermöglichen den Leser:innen eine textlich anregend ausgebreitete, bewusste Reaktivierung wichtiger, auch systemtheoretisch grundlegender Theorie-Konzepte. Die Weiterführung zur Bereitstellung forschungsmethodischer Zugänge der Autorin ermöglichen einen ersten Anker auf der Ebene praktischen Arbeitens von Organisations-Entwickler:innen und ‑Berater:innen mit professionellem Zugang zum Konzipieren, Führen und Auswerten qualitativer Interviews. Insbesondere liefert das Bekanntmachen mit der aus der Architekturforschung entlehnten „Pattern Language“ und ihrer Anwendung im Kontext von Organisations-Beschreibung und ‑Entwicklung eine interessante, wertvolle methodische „Neuigkeit“. Das in unsere Gesellschaften hereingebrochene Covid-Virus und die sich dadurch ausbreitenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ausnahmesituationen bewirkten wohl – zusammengefasst formuliert – ein Katastrophen-Szenario. Für die Phase der interviewgestützten Erhebung von empirischem Material war das dadurch in unterschiedlichen Kontexten ausgelöste „Unplanbare“ – mit Blick auf die thematische Zielsetzung der vorliegenden Dissertation – ein „Glücksfall“. Die in Deutschland, Schweiz und Österreich eingeleiteten gesellschaftlich-wirtschaftlichen und gesundheitspolitischen Bewältigungsprozesse ermöglichten Varetza-Pekarz einen Zugang zur Erhebung und Integration praktischer Erfahrungen von Unternehmer:innen und Führungskräften mit der Führung von Mitarbeiter:innen und Steuerung von Organisationen beyond Planbarkeit“. Die Kapitel 5 – 9 liefern einen sorgfältig textierten, methodisch, theoretisch gerahmten Einblick in die praktische Gestaltung und Steuerung einer qualitativen, interviewgestützten Erhebung. Methodisch gestützt auf die Umsetzung einer „Pattern-basierten reflexiven Grounded-Theory“. Die folgenden drei Kapitel 10, 11, 12 bilden das methodische Herzstück dieses Buches: sie berichten – praktisch und theoretisch, methodisch reflektiert – die Umwandlung von Erhebungsergebnissen (vorliegend in Interview-Transkripten) in eine „pattern-basierte Sprache“. Neben „pattern-sprach-technischem“ Vorgehen liefert der Text die Beschreibung und Interaktion zwischen zwei Prozessebenen: Auf der einen Seite geht es um die logisch-rationale Umwandlung von Gelesenem (Interview-Transkripte) in Geschriebenes; in eine durch Semantik (Vokabular) und Syntax (Struktur und Grammatik) gestaltete Sprache (Pattern-Language). Auf der anderen Seite protokolliert der Text durchlaufend die unter dieser ersten Ebene zwischen den befragten „Akteur:innen“ und den Forscher:innen unbewusst, verdeckt mitlaufenden subjektiven und kollektiven Emotionen. Das hier zutage beförderte „Material“ nimmt Einfluss – darüber wird im Text berichtet – sowohl auf die Interpretation einzelner der generierten Pattern, als auch auf deren kontextuelle und situative Bedeutung in einem organisationsbezogenen Steuerungs‑ und Entwicklungsprozess. Im Kapitel 12 zeigt und reflektiert die Autorin das beschriebene Ergebnis der Interview-Auswertungen. Die so entwickelte Pattern Language zur Beschreibung und Entwicklung von „Führung von Organisationen beyond Planbarkeit“ wird als Vokabular und Struktur – mittels Listen und Abbildungen – vorgestellt und beschrieben. Das folgende Kapitel 13 stellt die entwickelte Pattern-Language in Beziehung zu einzelnen bestehenden Bausteinen einer organisationsorientierten Theoriebildung und versucht daraus ein in der entwickelten Pattern-Language zu Führung beyond Planbarkeit „steckendes“ neues Organisationsverständnis zu generieren. Im abschließenden Kapitel 14 wird dieses Organisationsverständnis textlich vermittelt und in einer komplexen Abbildung: „dynamisch selbsterneuerungsfähige Organisation“ vorgestellt. Darauf folgt eine aus allgemein formulierten Hinweisen bestehende Handlungsempfehlung für die Transformation „Beyond Planbarkeit“ in die Praxis. Damit eröffnet die Autorin einen Übergangsraum zum Wirkungsbereich der in der Zielsetzung der vorliegenden Dissertation angesprochenen Praktiker:innen. Die handwerkliche Übersetzung von beidem, sowohl dem vorgestellten „neuen Organisationsverständnis“, als auch den formulierten Handlungsempfehlungen in wirkungsvolle Arbeitsinstrumente für den Einsatz in den jeweiligen Arbeitsfeldern (Führungskräfte, Manager:innen, Organisationsentwickler:innen, Organisationsberater:innen……) wird von den dort tätigen Praktiker:innen kontextbezogen zu leisten sein.

Fazit

Der vorliegende Band beinhaltet in erster Linie „Wissenschaft für Wissenschaft“. Die Lektüre ermöglicht Wissenschafter:innen und wissenschaftsaffinen Praktiker:innen einen weit gefächerten, profunden, quellennah und zitatreich formulierten Zugang zu dem weiten Feld der Themenbereiche Komplexität, Nicht-Trivialität, Unsicherheit, Instabilität, Unplanbarkeit, Theorie und Praxis zu Pattern Language, sowie zu Aufgabenstellungen, die Organisationen zu bewältigen haben, die sich in einem Umfeld „beyond Planbarkeit“ positioniert haben.

Rezension von
Prof. Dr. Alfred Janes
Coaching von Mitgliedern universitärer Lehrkörper sowie von Organisationsberater:innen
Supervision von Organisationsberatungs-Projekten
Schreiben von Texten, Artikeln, Buchbeiträgen und Büchern zum Themenfeld Organisationsberatung
Vorträge und Referate zum Themenfeld Organisationsberatung
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Es gibt 3 Rezensionen von Alfred Janes.

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ISSN 2190-9245