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Peter Henningsen: Die neue Psychosomatik der Körperbeschwerden

Rezensiert von M. Ed. Mirja Lisa Nicolas, Dr. phil. Fabian Fritz, 22.12.2025

Cover Peter Henningsen: Die neue Psychosomatik der Körperbeschwerden ISBN 978-3-608-98861-1

Peter Henningsen: Die neue Psychosomatik der Körperbeschwerden. Schmerzen, Schwindel, Erschöpfung & Co. besser verstehen und behandeln. Klett-Cotta Verlag (Stuttgart) 2025. 145 Seiten. ISBN 978-3-608-98861-1. D: 25,00 EUR, A: 25,70 EUR.

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Thema und Entstehungshintergrund

Die Zielsetzung und Konzeption des Buches steht in engem Zusammenhang mit aktuellen Entwicklungen in der Psychosomatik, insbesondere mit dem Wandel der Klassifikation funktioneller Körperbeschwerden, der Arbeit an der abgelaufenen AWMF-Leitlinie „Funktionelle Körperbeschwerden“ (S3, 2018–2023) und der Etablierung eines biopsychosozialen Krankheitsmodells für die medizinische Praxis. Das Werk adressiert mit der hohen Prävalenz von Patient*innen mit anhaltenden, medizinisch bislang unzureichend erklärten Symptomen, für die oft keine zufriedenstellenden Versorgungspfade bestehen, ein tatsächliches Versorgungsproblem. Diese Situation führt zu einer Debatte um Faktoren bei Krankheitsentstehung und -aufrechterhaltung, denen sich das Buch aus einer biopsychosozialen Perspektive annimmt. Kritik an diesem Ansatz kommt vor allem aus den Bezugswissenschaften um bisher unzureichend erforschte Krankheiten wie bspw. Long COVID bzw. dem Post-COVID-Syndrom sowie Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue-Syndrom (ME/CFS). Auch Betroffene selbst üben Kritik und beanstanden v.a. die Psychologisierung körperlicher Krankheit (vgl. Rücker 2023b; Hunt 2024, S. 7). Das Buch sieht sich hierzu als psychosomatische Positionierung.

Als Rezensierende freuen wir uns, dass socialnet mit der Bitte um eine Rezension des Werkes an uns herangetreten ist. Anders als bei den üblichen Solo-Beiträgen haben wir uns entschieden, die Rezension gemeinsam zu verfassen. Dies liegt weniger an der besonderen Qualität des Buches, als vielmehr daran, dass es u.a. ein Thema bedient, dem sich die Sozialarbeitswissenschaft und die Soziale Arbeit bisher wenig zugewandt haben, es unserer Meinung nach aber dringend sollten. Das Buch verfolgt auch das Ziel, eine bestimmte „Deutungshoheit […] nicht kampflos zu überlassen“ (S. 133): gemeint ist insbesondere die Bewertung von Long COVID und ME/CFS – dazu in der Diskussion mehr. Um eine Ausgewogenheit zu gewährleisten, haben wir die Rezension interdisziplinär aus den Perspektiven der Psychologie und der Sozialen Arbeit verfasst. Da das Werk einen sehr absoluten Standpunkt vertritt, zeigen wir in der Diskussion wissenschaftliche Beiträge auf, die ergänzende oder konträre Perspektiven einnehmen und es den Lesenden so ermöglichen, die Debatte, in der das Buch die Deutungshoheit der Psychosomatik festigen soll, angemessen nachzuvollziehen.

Autor

Prof. Dr. Peter Henningsen (Facharzt für Psychosomatische Medizin, Psychotherapie, Neurologie und Psychotherapie) ist Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München und gilt als Experte für funktionelle Körperbeschwerden. Er vertritt ein biopsychosoziales Modell von Krankheit, demzufolge körperliche Symptome durch ein Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren entstehen und aufrechterhalten werden können. Henningsen wird als einflussreicher, aber auch umstrittener Vertreter der Psychosomatischen Medizin wahrgenommen (vgl. Rücker 2023a).

Aufbau und Stil

Das Buch umfasst 154 Seiten, die sich auf ein persönliches Vorwort und sechs inhaltliche Kapitel mit mehreren Abschnitten verteilen. Es folgen eine Literaturliste und Hinweise zum Autor. Das Buch ist in Form eines Paperbacks sowie als E-Book (PDF und epub) erschienen. Den Rezensierenden wurde die E-Book-Ausgabe zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um populärwissenschaftliche Literatur, die über Fachpersonen hinaus eine breite Zielgruppe ansprechen will (vgl. S. 7). Das Buch verwendet einen Fließtext, wobei Zwischenüberschriften die Abschnitte voneinander trennen. Fallbeispiele sowie Auflistungen werden eingerückt, Zwischenfazite sind durch Fettdruck hervorgehoben. Der Fließtext wird durch Fußnoten inhaltlich ergänzt. In der vorliegenden E-Book-Ausgabe werden nicht alle Quellen im Literaturverzeichnis aufgeführt. Dies erweist sich v.a. dort als problematisch, wo schwerwiegende Behauptungen gegenüber Patient*innen der eigenständigen Recherche der Quellen durch die Lesenden obliegen.

Inhalt

Henningsen hebt in einem Vorwort die Aktualität von „anhaltend belastenden Körperbeschwerden“, „für die keine unmittelbar erklärende organische Erkrankung nachweisbar ist“ (S. 7), und eine zunehmende gesellschaftliche Relevanz im Zusammenhang mit Long COVID hervor. Im ersten Kapitel „Eine kurze Einführung“ beschreibt der Autor das Selbstverständnis der Medizin als konzentriert auf organische Krankheitsmodelle mit vorherrschender Einteilung in „Organisches“ und „Psychisches“ (S. 11). Er führt aus, dass diese Perspektive für viele Patient*innen nicht ausreiche. Die genannte Patient*innengruppe wird neben den körperlichen Beschwerden mit unterschiedlichen Arten von Leid assoziiert: unklare Ursachen, fehlende Anerkennung, medizinische Hilflosigkeit, ein verändertes Selbstbild sowie individuelle und gesellschaftliche Kosten.

In Abschnitt 2.1 des zweiten Kapitels „Körperbeschwerden“ führt Henningsen aus, dass alltäglich auftretende Körperbeschwerden nur dann medizinisch relevant werden, wenn sie anhaltend und belastend seien. Solche Körperbeschwerden ohne klare organische Ursache(n) seien weitverbreitet, sie befänden sich häufig im Spannungsfeld eines dominierenden Verständnisses zu „Krankheit classic“ (S. 16), also der Erwartung, Beschwerden durch diagnostische Verfahren auf eine eindeutig körperliche Ursache zurückzuführen, um eine Behandlung einleiten zu können. Henningsen präsentiert in Abschnitt 2.2 drei Fallbeispiele, die das Zusammenspiel von diagnostischer Unsicherheit und dem Gefühl der Betroffenen, nicht verstanden zu werden, illustrieren sollen: chronischer Schwindel und chronische Erschöpfung nach einer Entzündung des Gleichgewichtsnervs, chronische Schmerzen in Verbindung mit chronischer Erschöpfung sowie Anfälle mit Unterleibsschmerzen. In Abschnitt 2.3 wird Long COVID als Beispiel für „einen Kampf um die Legitimität von Beschwerden“ (S. 24) thematisiert, bei dem laut Henningsen v.a. Betroffene auf biologische Ursachen und Therapien bestünden, während psychische und psychosoziale Erklärungen und Therapien abgelehnt würden. Er verweist auf ME/CFS als „Vorläufer in jenem vehementen Kampf um Legitimität“ (S. 25), bei der es zu einer „Ausweitung der Kampfzone“ (S. 26) komme. In Abschnitt 2.4 wird resümiert, dass jene Körperbeschwerden sowohl bei Betroffenen als auch Behandelnden zu Enttäuschung und Hilflosigkeit führten, was Fragen im Umgang mit diesem Thema zur Folge habe.

Das dritte Kapitel „Die klinischen Fakten zu funktionellen Körperbeschwerden“ überblickt medizinische Erkenntnisse. Henningsen beschreibt, wie sich funktionelle Beschwerden manifestieren, deren Häufigkeit sowie ihre Auswirkungen (3.1–3.3): Sie umfassen unterschiedliche Arten von Schmerzen, Funktionsstörungen der Organe und Erschöpfungserscheinungen, häufig auch kombiniert und in Verbindung mit psychischen Beschwerden. Fehldiagnosen gelten als selten. Dennoch brauche es u.a. ärztlichen Mut (S. 30), eine psychosomatische Diagnose zu stellen. Funktionelle Beschwerden sind nach seiner Einschätzung sehr häufig und machen in der ambulanten Versorgung einen hohen Anteil aus. Betroffen seien vor allem Frauen, die Gründe dafür bisher nicht geklärt. Obwohl funktionelle Körperbeschwerden keine eindeutigen geographischen oder sozioökonomischen Muster nachzeichnen würden, seien die Raten bei Migrant*innen und Geflüchteten höher. Die Schweregrade variieren nach seiner Einschätzung, im Durchschnitt sei die gesundheitsbezogene Lebensqualität niedriger als bei eindeutig organischen Erkrankungen, was sich nicht mit psychischen Begleiterscheinungen erklären lasse. Die Prognose sei schlecht. Funktionelle Körperbeschwerden führten aufgrund der vielfältigen Inanspruchnahme von Diagnostik zu hohen Kosten im Gesundheitssystem sowie zu häufiger Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung.

Unter 3.4 diskutiert der Autor unterschiedliche Diagnosebezeichnungen. Bezeichnungen wie „Fibromyalgiesyndrom“ oder „Tinnitus“ seien sozial akzeptiert, da sie somatisch klingen und Patient*innen zugrundeliegende psychische Belastungen oft ablehnen würden. Die Attribuierung „medizinisch unerklärt“ wird in Frage gestellt, sie drücke eine Art nicht akzeptabler Hilflosigkeit der Medizin aus. Henningsen selbst befürwortet den Terminus „funktionelle Körperbeschwerden“. Er führt aus, dass verschiedene Klassifikationssysteme und diagnostische Zuordnungen die Trennung von „körperlich“ und „psychisch“ fortschrieben und somit an der Realität funktioneller Körperbeschwerden vorbeigingen. Im Rahmen dessen bringt Henningsen wiederholt ein, dass sich viele Patient*innen gegen die Zuordnung als psychische Störung wehren würden.

In Abschnitt 3.5 wird die Notwendigkeit eines biopsychosozialen Erklärungsmodells bzw. „Erklärungsnetzwerk[s]“ (S. 43) für die Entstehung funktioneller Körperbeschwerden ausgearbeitet. Biologische, psychische und soziale Faktoren wirkten wechselseitig auf die „Vulnerabilität“ (ebd.), Auslösung sowie Aufrechterhaltung ein, die ebenfalls als Faktoren bei funktionellen Körperbeschwerden identifiziert werden. Der Autor argumentiert, dass kulturelle Differenzen entscheidend dafür sind, ob ähnliche Beschwerdekonstellationen wie Schmerzen zusammen mit Erschöpfung etwa als „chronischer Rückenschmerz“ oder „Chronisches Erschöpfungssyndrom“ [veraltete Bezeichnung von ME/CFS, Anm. d. Verf.] gedeutet würden und ein entsprechendes „diagnostisches Etikett“ (S. 45) bekämen. Er erklärt, dass funktionelle Beschwerden durch ungünstige Erwartungen und soziale Verstärkungen aufrechterhalten würden, die zu einer Art „selbst erfüllende[r] Prophezeiung“ (S. 46) beitrügen. Außerdem werde laut Henningsen Aufrechterhaltung durch emotionale und finanzielle Zuwendung – Henningsen spricht hier von einem „Lernen[ ] an Belohnung“ (ebd.) – sowie durch eine ausschließlich organorientierte medizinische Diagnostik und Therapie verstärkt. Dies zwinge die Betroffenen in eine passive Rolle und sie würden in einer Untätigkeitsüberzeugung bestärkt.

Abschnitt 3.6 zeigt auf, dass Erklärungsansätze funktioneller Beschwerden meist in zwei Kategorien eingeteilt werden: ein älterer, psychoanalytisch orientierter „Top-down“-Ansatz, der Körperbeschwerden als Zeichen seelischer Belastungen und Konflikte interpretiert, die sich durch psychoanalytische oder allgemein psychotherapeutische Anwendungen bearbeiten ließen, sowie ein aktuellerer, biologisch orientierter „Bottom-up“-Ansatz, der von verstärkten Körpersignalen ausgehe, die es zu „entkatastrophisieren“ (S. 49) gelte. Beide Ansätze seien nachvollziehbar, sie könnten aber empirisch nur begrenzt bestätigt werden. Zudem hält Henningsen sie für unzureichend, da auch sie Körper und Psyche trennten und viele Fragen unbeantwortet ließen.

Abschnitt 3.7 gibt einen Überblick über Therapieoptionen. Henningsen vertritt die Meinung, dass viele Betroffene aufgrund somatischer Deutungen oder der starken Abhängigkeit von Fachgebieten in unzulängliche Behandlungen gerieten. Während die Uneinheitlichkeit wissenschaftlicher Therapiestudien bei funktionellen Körperbeschwerden angesprochen wird, würden vor allem aktivierende Therapien (z.B. Psychotherapie und Krankengymnastik in Kliniken für Psychosomatische Medizin) eine Verbesserung der Lebensqualität i.S.v. Zufriedenheit zeigen, während passive, medikamentöse oder operative Therapien weniger Nutzen hätten. Alles in allem blieben die Beschwerden jedoch oft bestehen.

In Abschnitt 3.8 bringt der Autor diagnostische und therapeutische Probleme im Umgang mit funktionellen Körperbeschwerden zum Ausdruck. Sie würden oft spät erkannt, was zu langwierigen, somatisch ausgerichteten Fehlbehandlungen führe. Zudem komme es zu Konflikten zwischen Betroffenen und Behandelnden über die Anerkennung des Leidens; Patient*innen lehnten einen psychosomatischen Hintergrund ab und Behandler*innen erlebten sie wiederum als „schwierig“ (S. 53). Die Trennung von körperlichen und psychischen Krankheiten fragmentiere laut Henningsen zudem diagnostische und therapeutische Ansätze, während strukturelle Bedingungen die Versorgung zusätzlich komplizierten. Hieraus wird die Notwendigkeit einer strukturellen Verbesserung unter Einbezug einer Auseinandersetzung des Umgangs mit Gesundheit und Krankheit insgesamt abgeleitet.

Abschnitt 3.9 nimmt Rückbezug auf die in 2.2 dargestellten Fallbeispiele. Durch eine fortlaufende ärztliche oder psychotherapeutische Betreuung hätten therapeutische Fortschritte aufgezeigt werden können. Henningsen weist darauf hin, dass solche Prozesse nur bei einer Minderheit der Betroffenen zustande kämen. Voraussetzungen dafür seien das Erkennen funktioneller Körperbeschwerden durch Behandelnde sowie „kein[ ] ausgeprägte[r] Widerstand gegen alles, was auch nur im Entferntesten nach »Psyche« klingt“ (S. 58) auf Seiten der Patient*innen.

Im vierten Kapitel „Einige Wurzeln, erste Schritte“ handelt Henningsen historische und theoretische Grundlagen ab. Er schildert in Abschnitt 4.1, ausgehend von ungetrennten (Krankheits-)Modellen seit der Antike, die Entwicklung der Trennung von Körper und Psyche in der modernen westlichen Medizin.

In Abschnitt 4.2 argumentiert Henningsen, dass subjektives Kranksein im Vergleich zu objektiver Krankheit Abwertung erfahre und psychische Ursachen häufig moralisch belastet und stigmatisierend wirkten. Daher zögen viele Personen mit funktionellen Körperbeschwerden organische Erklärungen vor. Er betont, dass dieses Verständnis wesentliche Zusammenhänge übersehen würde. Wakefields Konzept der „schädlichen Dysfunktion“ ermögliche hingegen, funktionelle Körperbeschwerden und psychische Krankheiten als Krankheiten anzuerkennen, wenn eine natürliche Funktion beeinträchtigt und dies für die Betroffenen schädlich ist. Abschnitt 4.3 legt dar, dass das biomedizinische Modell durch seine Fixierung auf objektiv Körperliches subjektive und psychische Faktoren abwerte und daher für funktionelle Körperbeschwerden unzureichend sei. Das biopsychosoziale Modell sei zwar ein Gegenentwurf, es wurde nach Hennings Einschätzung jedoch lange Zeit unscharf und beliebig verwendet, sodass es biologische, psychische und soziale Faktoren benenne, aber nicht integriere.

Es folgen neue, integrierte biopsychosoziale Hypothesen: Die Abschnitte 4.4 und 4.5 erläutern das Konzept des „vorhersagenden Gehirns“, demzufolge Wahrnehmungen und Symptome von Erwartungen beeinflusst würden: Dysfunktionale Vorhersagen könnten funktionelle Körperbeschwerden hervorrufen und ihren Verlauf bestimmen, so auch bei Fatigue und Multipler Sklerose. Funktionelle Körperbeschwerden könnten als umfassende „Störung des verkörperten Selbst“ (4.6 und 4.7) verstanden werden, die körperliche, psychische und soziale Veränderungen beinhalteten. Inkongruenz, Inflexibilität und ausgeprägtes Leiden verliehen diesen Veränderungen krankheitswertigen Charakter. Am Ende des Kapitels fasst Henningsen in Abschnitt 4.8 zusammen, wie sich daraus für ihn ein integriertes medizinisches Verständnis ableiten lässt, welches das Fehlen eines körperlichen Defekts positiv besetzt.

Das fünfte Kapitel „Ein veränderter Umgang mit funktionellen Körperbeschwerden“ behandelt praktische Auswirkungen auf den medizinischen Alltag. Der Autor stellt Sichtweisen der Behandelnden (5.1, 5.1.1. und 5.1.2) und der Betroffenen (5.2) gegenüber. Er schildert, wie sich der diagnostische und therapeutische Umgang wandeln und welche Bedeutung dabei Kommunikation sowie ein gegenseitiges Verständnis und eine Kooperation von Ärzt*in und Patient*in haben könnte. Der zweite Teil des Kapitels behandelt die Chancen, die sich aus einem veränderten Selbstverständnis der Betroffenen und deren aktiver Mitwirkung an der Bewältigung der Krankheit ergeben sollen. Einen besonderen Stellenwert in diesem Kapitel nimmt die Selbsthilfe bei Long COVID und ME/CFS ein, welche sich laut Henningsen aufgrund biologischer Engstellungen und negativistischer Sichtweisen hin zu entwickelten „Gruppenideologien“ (S. 132) nachteilig auf die Betroffenen auswirkten.

Im letzten, sechsten Kapitel „Konsequenzen für die Medizin insgesamt“ fasst Henningsen auf Theorie, Praxis, Ausbildung und Forschung abzielende Implikationen für das Medizinsystem zusammen. Er postuliert die Notwendigkeit einer erweiterten Medizin, die die Trennung von biologischen und psychischen Krankheiten überwindet und biologische, psychische sowie soziale Faktoren integriert, um die Geringschätzung des Psychosozialen abzulegen.

Diskussion

Wie Henningsen treffend betont, wird die Beschäftigung mit psychosomatischen Deutungen angesichts der medizinischen und gesellschaftlichen Diskussionen über Long COVID und ME/CFS zunehmend wichtiger, weshalb auch wir unseren Schwerpunkt in dieser Diskussion auf den Umgang mit diesen Krankheiten legen. Außerdem wird Medical Gaslighting verstärkt zum Thema. Insbesondere Frauen äußern in den Medien, dass ihre Symptome im klinischen Alltag bagatellisiert und psychologisiert werden (z.B. Petersen 2024), was durch einen wachsenden Korpus an wissenschaftlichen Beiträgen bestätigt wird (z.B. Khan et al. 2023; Habermann-Horstmeier & Horstmeier 2023, S. 10 f.; Sloan et al. 2025). In einer aktuellen Studie zu Long COVID gaben 82 % der Befragten an, mindestens gelegentlich Psychologisierung erlebt zu haben (Büchner et al. 2025, S. 6). Eine weitere Studie identifizierte die (Fehl-)Deutung von ME/CFS als psychosomatisch sogar als Hauptursache für Suizidgedanken bei den Studienteilnehmenden (König et al. 2024, S. 8). Eine aktuelle Publikation skizziert die Historie von postakuten Infektionssyndromen und beschreibt eine lange Tradition von Psychologisierung und Stigmatisierung, in die sich Long COVID einreiht (Miller et al. 2025). Betroffene dieser Erkrankungen berichten seit vielen Jahren von medizinischer Invalidierung. Ihre Symptome werden entsprechend psychosomatischer Hypothesen als Ausdruck von sog. sekundärem Krankheitsgewinn oder dysfunktionalen Gedanken (bzw. „Aufrechterhaltung“ der Krankheit) gedeutet, und sie erfahren aktivierende Fehlbehandlungen (vgl. Thoma et al. 2023, S. 3 f.; Hammer et al. 2024; Hammer et al. 2025) sowie Abwertungen ihrer Selbsthilfestrukturen (Blease & Geraghty 2018).

Vor diesem Hintergrund wirkt Henningsens Einstellung gegenüber Patient*innen selbst anschlussfähig für die beschriebenen Abwertungen. Aussagen wie jene, dass Patient*innen nicht „widerständig“ (vgl. S. 58) gegenüber psychosomatischen Deutungen sein dürften oder dass sich „Gruppenideologien“ (S. 132) negativ auf den Krankheitsverlauf auswirkten, verlagern die Verantwortung für ungelöste medizinische Probleme auf die Betroffenen und führen zu einem Zirkelschluss aus nicht widerlegbaren Zuschreibungen. Dass im Buch ME/CFS und Long COVID vom Autor wiederholt so prominent herausgegriffen, und mit Kriegs-, Kampf- sowie Ideologierhetorik versehen werden, vermittelt den Lesenden den Eindruck, dass die fachliche Distanz nicht gewahrt wird. Henningsen verzichtet zudem im Zuge seiner Kritik an Patient*innenverhalten darauf zu erwähnen, dass Vorwürfe gegen ME/CFS-Erkrankte, Belästigung anzuwenden, gerichtlich als stark übertrieben bewertet wurden (ME Action 2016) und derartige Narrative als Ausdruck epistemischer Ungerechtigkeit diskutiert (Blease & Geraghty 2018) sowie für die Stigmatisierung Betroffener verantwortlich gemacht werden (Monbiot 2024).

Der Autor sieht die Notwendigkeit, medizinische Modelle über enge organische Krankheitsverständnisse hinaus zu erweitern. Aus Sicht der kritischen Psychologie und der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession ist dabei problematisch, dass Henningsen Fragen nach Definitionsmacht, epistemischer Ungerechtigkeit und historisch gewachsenen Psychologisierungstendenzen auslässt. ME/CFS ist beispielhaft für Krankheiten, die überwiegend Frauen betreffen und deren biomedizinische Erforschung vernachlässigt wurde. ME/CFS verdeutlicht den bekannten Aphorismus „The absence of evidence is not the evidence of absence“. Nur weil Pathomechanismen nicht vollständig geklärt sind, bedeutet das nicht, dass psychosomatische Deutungen zulässig sind. Dennoch zeigt der Diskurs auch sehr aktuell auf, dass strukturelle Psychologisierungstendenzen die klinische Praxis weiterhin beeinflussen (vgl. Hughes 2025, S. 149). Trotz der zunehmenden Aufmerksamkeit für Risiken wie Medical Gaslighting setzt Henningsen diese Dynamiken nicht ins Verhältnis und warnt im Gegensatz dazu sogar repetitiv vor der Überbetonung somatischer Faktoren.

Internationale Forschungen zu immunologischen, metabolischen, vaskulären und neurologischen Dysfunktionen bei Long COVID und ME/CFS (z.B. National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine 2024, S. 187–192) geben seit Jahren Grund zur Annahme, dass es der Psychosomatischen Medizin gar nicht um fehlende Nachweise organischer Befunde zu gehen scheint, sondern eher schon darum, Deutungshoheit zu sichern. Henningsen erwähnt zwar biomedizinische Faktoren, lenkt sie jedoch auf psychosoziale Dynamiken um. Aber was, wenn die „Holy Seven“ – die historischen psychosomatischen Fehlinterpretationen – auch heute noch Vorlage für nicht vollständig verstandene Pathomechanismen sind? Kritische Ansätze würden verlangen, dass das Krankheitserleben sowie das Wissen der Betroffenen anerkannt werden und dass die Definitionsmacht nicht exklusiv verteilt ist.

Ein weiterer Punkt, der kritisch betrachtet werden sollte, ist die vermeintliche Weiterentwicklung des biopsychosozialen Modells. Die Argumentation zeigt eine Art „Euphemismus-Tretmühle“. Obwohl neue Begriffe und integrierte Modelle eingeführt werden, bleiben alte problematische Praktiken bestehen. Der Autor kritisiert zwar fehlerhafte Anwendungen des Modells, er erklärt aber Beschwerden hauptsächlich durch Muster, die die Verantwortung den Betroffenen auferlegen. Dies führt dazu, dass die vermeintliche Integration einer Neuauflage der altbekannten Psychologisierung gleichkommt. Henningsen berücksichtigt weder die Kritik, dass dieses Modell ursprünglich im Kontext sozialpolitischer Regulierungen etabliert wurde (dazu u.a. Shakespeare et al. 2016), noch die Berichte von Long-COVID- und ME/CFS-Betroffenen über Verschlechterungen des Gesundheitszustandes infolge von mit dem biopsychosozialen Modell begründeten Therapien (vgl. Angelsen & Schei 2024, S. 96 f.). Dadurch werden Machtasymmetrien im Gesundheitssystem gefestigt: Behandelnde haben die Kontrolle über das Krankheitserleben, während Betroffene ihre Mündigkeit nur zurückerlangen können, indem sie sich psychosomatischen Deutungen anpassen, besser gesagt sich ihnen beugen. Kritische Psychologie und kritische Soziale Arbeit betrachten einen solchen Umgang als unzureichend.

Es ist dem Autor zuzustimmen, dass es ein integrierteres Modell von Krankheit braucht. Dieses sollte insbesondere in den Psych-Disziplinen auf Prinzipien der Selbstbestimmung und partizipativen Wissensproduktion beruhen und fehlende biomedizinische Forschung einfordern, anstatt sie aus Interesse für das eigene Fach zu relativieren. Des Weiteren sollte es vermieden werden, psychologisierende Kurzschlüsse zu ziehen und stattdessen offen damit umgegangen werden, dass auch moderne Medizin es mit Wissens- bzw. Forschungslücken zu tun hat. Die Herausforderung ist, ein Modell zu gestalten, das subjektives Krankheitserleben als gültig erklärt, aber keine psychosozialen Zuschreibungen aufzwingt. Anstatt Betroffene als „vehement ablehnend“ (vgl. S. 132) gegenüber psychosomatischen Deutungen zu charakterisieren, sollten die Fragen lauten: Welche sozialen Bedingungen, welche institutionellen Strukturen und welche historischen Vorannahmen führen dazu, dass bestimmte Gruppen – vor allem Frauen, Migrant*innen und Menschen mit postakuten Infektionssyndromen – besonders in das Raster funktioneller Körperbeschwerden fallen? Und welche Auswirkungen hat es, wenn gesellschaftliche Verhältnisse und wissenschaftliche Unsicherheiten nicht reflektiert werden? Um für das eigene Modell eine ernsthafte Integration biopsychosozialer Perspektiven zu erreichen, wäre ein Einbezug struktureller Bedingungen empfehlenswert.

Zusammenfassend bietet Henningsens Werk wichtige Anregungen für ein integriertes Verständnis von Krankheit. Entschließt man sich dem biopsychosozialen Modell zu folgen, erscheint es nur dann tragfähig, wenn es strukturelle Machtasymmetrien und Psychologisierungstendenzen sowie aktuelle biomedizinische Erkenntnisse berücksichtigt und die eigenen Grenzen reflektiert. Das gilt insbesondere, wenn man sich Krankheit aus der Sozialen Arbeit heraus zuwendet. Vor dem Hintergrund der Gefahren, die mit psychosomatischen Fehldeutungen verbunden sind, empfehlen wir für das Buch „Die neue Psychosomatik der Körperbeschwerden“ daher eine kritische Lektüre unter Berücksichtigung ausgesparter Betroffenenperspektiven, die in der Psychosomatischen Medizin bereits lange Zeit an den Rand gedrängt werden. Es ist besonders hervorzuheben, dass ein zeitgemäßes, integratives Modell partizipative Gesundheitsversorgung und -forschung erfordert, anstatt alte Muster unter neuem Namen fortzusetzen.

Fazit

Unsere Ergänzungen aktueller Forschungsergebnisse in der Diskussion haben wesentliche Auslassungen in Henningsens Argumentation aufgezeigt. Daraus wird deutlich, dass sich kritische Psychologie und Soziale Arbeit machtkritisch mit psychosomatischen Deutungen auseinandersetzen sollten.

Quellenangaben

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Rezension von
M. Ed. Mirja Lisa Nicolas
Lehramt für sonderpädagogische Förderung und Gastwissenschaftlerin an der Universität Leipzig, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
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Dr. phil. Fabian Fritz
MA Erziehungs- und Bildungswissenschaft; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Siegen.

Es gibt 2 Rezensionen von Mirja Lisa Nicolas.
Es gibt 4 Rezensionen von Fabian Fritz.

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Kommentare

Die Rezensent:innen bedanken sich bei Ronja Büchner, wissenschaftliche Mitarbeiterin der AG „Psychiatrie und Gesellschaft“ der Universität Leipzig, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, für die Diskussion des Buches und gemeinsame Arbeit an der Rezension.

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ISSN 2190-9245