Ursula Hochuli Freund, Raphaela Sprenger (Hrsg.): Kooperative Prozessgestaltung in psychosozialen Handlungsfeldern
Rezensiert von Prof. Dr. Marcel Pietsch, Prof. Dr. Jan Tietmeyer, 18.03.2026
Ursula Hochuli Freund, Raphaela Sprenger (Hrsg.): Kooperative Prozessgestaltung in psychosozialen Handlungsfeldern. Grundlagen - Praxisbeispiele - Materialien. Kohlhammer Verlag (Stuttgart) 2026. 305 Seiten. ISBN 978-3-17-044104-0. 36,00 EUR.
Thema und Entstehungshintergrund
Das von Ursula Hochuli Freund und Walter Stotz erstmals 2011 in Lehrbuchform veröffentlichte Konzept der Kooperativen Prozessgestaltung (KPG) fokussiert das methodische Handeln von Professionist:innen der Sozialen Arbeit entlang verschiedener Prinzipien, Phasen und Schwerpunkte. Entwickelt wurde der generalistische Ansatz an der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz als Lehrgrundlage zu professionellem Handeln, sodass insbesondere Studierende und Praktiker:innen die Zielgruppe bilden (Hochuli Freund & Sprenger 2026: 5). Besonders kennzeichnend ist die systematische Anordnung sozialprofessioneller Handlungsoptionen in einem Prozessmodell. Dieses setzt sich aus sieben aufeinander aufbauenden Schritten zur konsistenten Fallbearbeitung in Sozialer Arbeit mit Individuen, Gruppen und im Gemeinwesen zusammen. Dabei wird standardmäßig in folgende prozessgestaltende Schritte unterteilt: 1) Situationserfassung, 2) Analyse, 3) Diagnose, 4) Zielsetzung, 5) Interventionsplanung, 6) Interventionsdurchführung und 7) Evaluation. Das zentrale Merkmal der Kooperation soll dabei auf den gemeinsam gedachten Ebenen der inter‑ und intraprofessionellen Zusammenarbeit sowie der stetigen Beteiligung von Klient:innen und Bezugssystemen zur Geltung kommen (Hochuli Freund & Stotz 2021: 142 ff.; Hochuli Freund, Gebert & Sprenger 2026: 94 ff.).
Das Konzept der KPG hat laut den Herausgeberinnen seit Erscheinen zunehmend an Bekanntheit und Bedeutung in Praxis und Lehre menschenhelfender Berufe gewinnen können (Hochuli Freund, Gebert & Sprenger 2026: 92; Schreiber, Weniger & Hochuli Freund 2026: 79). Die begleitete „›Übersetzung‹ und Nutzbarmachung“ der KPG in sozialen Organisationen und Handlungsfeldern wird dabei als lernintensive, diskussionsreiche Erfahrung für die Beteiligten beschrieben (Hochuli Freund & Sprenger 2026: 5). Im Kern soll das hier behandelte Buch zentrale Erkenntnisse jenes langjährigen Theorie-Praxis-Transfers insbesondere aus der Praktiker:innenperspektive zur Verfügung stellen. Daneben werden theoretische Grundlagen und weitere Materialien zur KPG vertieft.
Herausgeberinnen und Autor:innen
Herausgegeben wird das in erster Auflage erschienene Werk von Ursula Hochuli Freund und Raphaela Sprenger. Die 2025 verstorbene Ursula Hochuli Freund, Prof. em. Dr., arbeitete und lehrte an der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz, am Institut Professionsforschung und ‑entwicklung, mit dem Arbeitsschwerpunkt Soziale Diagnostik und Prozessgestaltung. Raphaela Sprenger, Prof., arbeitet und lehrt dort zu denselben Themen. Neben den Herausgeberinnen sind an den Beiträgen 35 weitere Autor:innen aus Praxis und Wissenschaft Sozialer Arbeit beteiligt. Diese sind größtenteils in der deutschsprachigen Schweiz tätig.
Aufbau und Struktur
Der 305 Seiten lange Sammelband gliedert sich in drei unterschiedlich umfangreiche Hauptteile mit insgesamt 18 Beiträgen. Im ersten Teil werden mehrere theoretische Grundlagen mit sechs Beiträgen behandelt. Den Anfang macht ein „schriftliches Gespräch“ zu den Zusammenhängen zwischen (Arbeits-)Beziehung und methodischem Handeln in der Sozialen Diagnostik, das Ursula Hochuli Freund, Silke B. Gahleitner, Dieter Röh, Peter Buttner, Anna Lena Rademaker und Rita Hansjürgens in Stellungnahmen und aufeinander bezogenen Repliken führen. In den Folgebeiträgen werden Diskurslinien zur Kooperation mit Klient:innen in Sozialer Arbeit, die Übertragung der KPG in die Traumapädagogik sowie die Integration des Diagnostikinstruments SEED in KPG mit Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen behandelt. Zudem wird sich den Herausforderungen und Herangehensweisen in der akademischen Lehre von KPG gewidmet. Teil 1 des Buchs endet mit einem Beitrag zur Konkretisierung und praktischen Implementierung von KPG in sozialen Organisationen.
Der zweite Teil besteht aus neun Beiträgen, mit denen Erfahrungsperspektiven bei der Anwendung von KPG in verschiedenen psychosozialen Handlungsfeldern nachgezeichnet werden. Dabei bewegen sich die Darstellungen von stationärer Jugendhilfe, Kinder‑ und Jugendpsychiatrie und Kindertagesstätten über Schulsozialarbeit, Sozialberatung und „Behindertenhilfe“ hin zur Arbeit mit Gruppen, Quartierarbeit sowie Supervision und Organisationsentwicklung.
Der finale dritte Teil des Buchs setzt sich aus drei Beiträgen mit dem Übertitel „Weitere Materialien“ zusammen. Zunächst wird auf die Möglichkeiten von KPG trotz (kommunikativer) Barrieren eingegangen, bevor einige kreative Arbeitsmittel sowie eine mögliche Fallführungssoftware für die KPG vorgestellt werden.
Inhalt
Über die drei Hauptteile hinweg werden sowohl bekannte Inhalte als auch neue Erkenntnisse und Querverbindungen zur Arbeit und Auseinandersetzung mit dem Konzept der KPG behandelt. Vorliegend werden mehrere Beiträge des Sammelbands hervorgehoben.
Im initialen schriftlichen Gespräch (Hochuli Freund et al. 2026: 19–41) wird der Zusammenhang von (Arbeits-)Beziehung, Sozialer Diagnostik und methodischem Handeln diskutiert. Hochuli Freund betont in ihrer hier resümierten Replik die zentrale Rolle des Verstehens als menschliches Grundbedürfnis: Menschen wollen sich selbst und die Welt verstehen sowie sich von anderen verstanden fühlen. Vertrauensvolle Beziehungen ermöglichen demnach insbesondere in methodisch strukturierten Unterstützungsprozessen ein gemeinsames Verstehen von Situationen und Verhalten. Voraussetzung sind eine diagnostische Haltung, Fachwissen und methodische Kompetenzen zu Sozialer Diagnostik und Gesprächsführung. Wichtig ist zudem das Weitertragen gemeinsamer Erkenntnisse in interprofessionelle Settings, was zu transprofessionellem Fallverständnis beiträgt. Zugleich betont Hochuli Freund den Professionalitätscharakter der Arbeitsbeziehung: Sie ist zeitlich begrenzt, zweckgebunden und institutionell eingebunden. Fachkräfte handeln als Vertreter:innen ihrer Organisation, während Klient:innen oft in Abhängigkeit zum Hilfesystem stehen. Daraus können Widersprüche zu den Prinzipien aus Beziehungsgeschehen, Vertrauen und Verstehen entstehen. Aus diesem Grund bleiben Transparenz, Selbstreflexion und das Bewusstsein fachlicher Verantwortung zentrale Gestaltungsprinzipien.
Der Beitrag von Schreiber, Weniger und Hochuli Freund (2026: 79–91) behandelt das akademische Lehren der KPG auf Basis von Erfahrungen an Höheren Fachschulen und Hochschulen in der Schweiz. Kompetenz in der KPG setzt zentrale Wissensgrundlagen der Sozialen Arbeit voraus, etwa ein bio-psycho-soziales Menschenverständnis, Lebenswelt‑ und Ressourcenorientierung, Empowerment sowie Wissen aus Bezugsdisziplinen. In der Zielsetzung wird u.a. der Stellenwert Sozialer Diagnostik und Fallverstehen betont, insbesondere die Relationierung von Fall und Theorie als Grundstein gelingender Interventionsgestaltung. Auch die Fähigkeit zur kritischen Reflexion organisationaler Rahmenbedingungen gehört dazu; Theorie-Praxis-Diskrepanzen gelten dabei als potenziell innovationsfördernd. Die Kompetenzvermittlung zur KPG wird in drei Kernpunkte gefasst: Studierende sollen zwischen Erfassen, Bewerten und Erklären unterscheiden, analytisch-diagnostisches Vorgehen mit daraus abgeleiteten Handlungsschritten verbinden und Arbeitsprozesse kooperativ gestalten. Als Herausforderungen werden u.a. Lernbiografien beschrieben, in denen Wissen als statisch verstanden und nach festen Handlungsrezepten gesucht wird, während KPG eigenständiges, flexibles Problemlösen in komplexen, volatilen Fallkonstellationen voraussetzt. Weitere Schwierigkeiten entstehen z.B. durch unterschiedliche Terminologien sozialarbeiterischer Methodik sowie Irritationen bei der Übertragung des Konzepts in die Praxis. Als didaktisch hilfreich gelten stabile Lernräume mit vertrauensvoller Atmosphäre, videogestützte Theorieinputs, gemeinsames Einüben methodischer Schritte sowie die reflektierte Gestaltung schriftlicher Fallarbeiten.
Im zweiten Teil des Sammelbands wird das Arbeiten nach dem Konzept der KPG in spezifischen Handlungsfeldern behandelt. Exemplarisch werden hier zwei Beiträge genauer dargestellt.
Der Beitrag zur KPG in der stationären Kinder‑ und Jugendhilfe ist von den Praktiker:innen Mehira, Rüegger und Zürcher (2026: 113–126) verfasst, die ihre konkreten Erfahrungen mit der Einführung und Nutzung der KPG in ihren Einrichtungen beschreiben. Dabei stellen sie zunächst die Rahmenbedingungen der Kinder‑ und Jugendhilfe dar und beziehen sich dabei auf Besonderheiten wie die unregelmäßige Anwesenheit der Fachkräfte (im stationären Bereich) oder das Auftreten von Loyalitätskonflikten und Ambivalenzen aufgrund der Angebote neuer Beziehungen. Daran anschließend stellen sie die Umsetzung der KPG anhand der Prozessschritte des Grundmodells vor. Die Schritte werden konkret durch die in den Einrichtungen eingesetzten Instrumente und Vorgehensweisen erläutert, jedoch nicht mit realen Fallbeispielen unterlegt. Der insgesamt eher auf der Ebene des Qualitätsmanagements anzusiedelnde Beitrag behandelt daraufhin abschließend „worauf es hier ankommt“ (ebd.: 124), wenn KPG in Einrichtungen der stationären Kinder‑ und Jugendhilfe eingesetzt wird. Beschrieben werden hier eine konzeptuelle Verankerung, Schulungen, die Zurverfügungstellung von Instrumenten und Hilfsmitteln sowie Austauschstrukturen. Weitere Hinweise bspw. zur konkreten Vorteilhaftigkeit der KPG in der Praxis der Kinder‑ und Jugendhilfe werden nicht gegeben.
Jastrzebska und Käser (2026: 219–227) beschreiben die Anwendung der KPG in der Gemeinwesenarbeit am Beispiel der Quartierarbeit. Besonders betont wird die analytisch-diagnostische Phase, die eine professionelle und partizipative Bearbeitung wenig standardisierbarer Fälle ermöglicht, etwa durch hypothesenbasiertes Vorgehen und flexible methodische Spielräume. Zur Veranschaulichung dient ein Praxisbeispiel aus einem Quartierzentrum: Mütter mit Migrationshintergrund berichten von Schwierigkeiten beim Erlernen der Amtssprache und daraus resultierenden Einschränkungen im Alltag. Entlang der Schritte des Prozessmodells zur KPG werden zunächst Informationen zur Situation gesammelt und anschließend konstatierende Hypothesen sowie eine Fallthematik entwickelt. In der Diagnosephase erfolgt ein theoriegeleitetes Fallverstehen, u.a. mit Bezug auf das Lebensbewältigungskonzept von Böhnisch. Auf dieser Grundlage wird eine handlungsanleitende Arbeitshypothese formuliert: „Wenn den Müttern mit Migrationshintergrund kostenfreie, ergänzende, ihren Bedürfnissen (nach Kinderbetreuung) entsprechende Spielräume für die Übung der Amtssprache zur Verfügung gestellt werden, dann können sie die Inhalte aus den Sprachkursen effektiver aneignen, ihre Sprachkompetenz und somit ihre alltägliche Handlungsfähigkeit (Arbeit, Kommunikation) erweitern“ (ebd.: 224). Hieraus werden Grobziele für Adressat:innen und Fachkräfte abgeleitet. In den kurz gehaltenen Beschreibungen zur anschließenden Interventionsplanung und ‑durchführung werden u.a. Feinziele formuliert, um das „ergänzende Übung-Sprachangebot“ (ebd.: 225) zu realisieren. Im finalen Schritt wird der Prozess evaluiert. Betont wird dabei, dass Zwischenevaluationen eine wiederkehrende Aufgabe in der KPG darstellen.
Die Beiträge in Teil 3 werden unter der Überschrift „weitere Materialien“ gefasst. In den drei enthaltenen Beiträgen werden sonstige Themen zur KPG aufgegriffen, nämlich Barrieren der Kommunikation, kreative Hilfsmittel und Softwareunterstützung. Die drei Kapitel befassen sich dabei jeweils mit konkreten Instrumenten und Vorschlägen für die Umsetzung der KPG. Die Konkretisierung bezieht sich jedoch weniger auf Fallverläufe oder Anwendungsdarstellungen, sondern um Verweise auf bspw. Manuale oder Techniken, die im Rahmen des Arbeitens nach dem Konzept der KPG eingesetzt werden könnten.
Diskussion
Das Buch bietet einige neue Ansatzpunkte in der Weiterentwicklung und praktischen Nutzung der KPG an und ergänzt die bisherigen Werke insbesondere durch die im Zentrum stehenden Praxisverortungen in psychosozialen Handlungsfeldern. Vor allem Lesende, die bereits ein grundlegendes Vorverständnis zum methodischen Konzept der KPG mitbringen, werden entlang der theoretischen, praxisorientierten und materialbezogenen Beiträge vertiefende Lernimpulse vorfinden. Dabei werden die zentralen theoretischen Grundlagen zum Verstehen der KPG eher kurz im sechsten Beitrag (Hochuli Freund, Gebert & Sprenger 2026: 92–109) abgehandelt. Lernende, die sich neu mit dem Konzept auseinandersetzen, könnten in einer zukünftigen Auflage von einem theoretischen Wrap-Up des Konzepts und darin eingebetteten Prozessmodells zum Einstieg in das Buch profitieren, um auch ohne tiefergehende Lektüre des Hauptbuchs (Hochuli Freund & Stotz 2021) besser im Bilde zu sein.
Teil 2 beleuchtet die Anwendung der KPG aus vielfältigen lesenswerten Praxisperspektiven. Gerade die Übertragung in verschiedene Arbeitskontexte und Problemkonstellationen – auch außerhalb klassischer Einzelfallhilfe – stellt einen zentralen Gewinn dar. Dennoch fällt in manchen Beiträgen auf, dass Beschreibungen teilweise etwas allgemein und theoretisch bleiben. Hilfreich könnte sein, in allen behandelten Handlungsfeldern durchgängig konkrete, realistische Lernfälle durchzuspielen und methodische Entscheidungen noch detaillierter am originären Gestaltungsansatz zu erläutern. Beispielsweise geht das Kapitel zur KPG in der Arbeit mit Gruppen (Walser, Sprenger & Marti 2026: 207–218) kaum konkret auf die praktische Modellanwendung ein, sondern fasst eher fachliterarisches Hintergrundwissen zu Sozialer Arbeit mit Gruppen zusammen. Kreative Hilfsmittel wie Erklärungspuzzle, Stimmungskurve, Drei-Häuser-Methode, mutiges Tier, Bergerklimmung und Hüpfspiel werden samt leser:innenfreundlicher Abbildungen als Zusatzmaterial in Teil 3 wiederum sehr konkret, lebendig und anwendungsorientiert präsentiert (Sprenger, Gebert, Hochuli Freund & Grumbinaite 2026: 260–277).
Die Gliederung kann an manchen Stellen überraschend ausfallen. So wird die Anwendung von KPG in der Traumapädagogik (Weber, Martin & Kahmen 2026: 55–67) als „theoretische Grundlage“ in Teil 1 statt in Teil 2 zur KPG in psychosozialen Handlungsfeldern behandelt. Der Beitrag zu sozialer Diagnostik bei Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen mit Fokus auf dem Instrument „Seed“ (Büschi & Calabrese 2026: 68–78) wird ebenfalls als „theoretische Grundlage“ geführt, während der Beitrag zur KPG trotz (kommunikativer) Barrieren (u.a. mit Menschen mit Behinderung) (Parpan-Blaser & Stingelin 2026: 245–259) unter den „weiteren Materialien“ in Teil 3 einsortiert ist.
Generell wäre es für eine zukünftige Auflage zudem spannend, neben Stärken und positiven Erfahrungen auch auf mögliche Schwächen und blinde Flecken der KPG einzugehen. Dabei könnten Aspekte aus subjektiver Verzerrung und Fehlinterpretation im Rahmen der analytisch-diagnostischen Phase thematisiert werden, die beispielsweise im Rahmen eines überselektiven theoriegeleiteten Fallverstehens vermeintlich „wissenschaftlich abgesichert“ werden und folgenreiche Fehlentscheidungen in der Handlungsphase mit sich bringen könnten (z.B. Hein 2022). Auch das theoretische Verständnis zum viel genutzten, konzeptimmanenten Begriff der Kooperation könnte in einem zukünftigen Werk gewinnbringend diskutiert werden – so bedeutet mitwirken bekanntermaßen nicht automatisch ein vollwertiges Partizipieren oder Empowerment der Klientel (Wright 2021).
Fazit
Ein lesenswertes Buch, das vielseitig auf den Praxistransfer der Kooperativen Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit ausgerichtet ist. Zugunsten der Erlernbarkeit des Konzepts könnten z.B. manche Praxiserfahrungen noch enger an konkreten Fallbeispielen geschildert werden. Insgesamt handelt es sich um einen wichtigen Aufschlag für die Weiterentwicklung und ‑erforschung des für die Soziale Arbeit relevanten methodischen Konzepts.
Literatur
Hein, R. (2022). Kindeswohlgefährdung feststellen. Pädagogik, 14(9), 40–43.
Hochuli Freund, U. & Sprenger, R. (Hrsg.). (2026). Kooperative Prozessgestaltung in psychosozialen Handlungsfeldern: Grundlagen – Praxisbeispiele – Materialien. Kohlhammer.
Hochuli Freund, U. & Stotz, W. (2021). Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit: Ein methodenintegratives Lehrbuch (5. Aufl.). Kohlhammer.
Wright, M. T. (2021). Partizipative Gesundheitsforschung: Ursprünge und heutiger Stand. Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, 64(2), 140–145. https://doi.org/10.1007/s00103-020-03264-y
Rezension von
Prof. Dr. Marcel Pietsch
Professor für Soziale Arbeit an der FOM Hochschule Stuttgart
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Prof. Dr. Jan Tietmeyer
Professor für Innovationen in der Sozialen Arbeit Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
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ORCID: https://orcid.org/0009-0002-1238-4390
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