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Andreas Ziemann: Über Belohnung

Rezensiert von Dr. Jörg Raeder, 09.04.2026

Cover Andreas Ziemann: Über Belohnung ISBN 978-3-7799-7479-6

Andreas Ziemann: Über Belohnung. Eine soziologische Betrachtung. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2025. 195 Seiten. ISBN 978-3-7799-7479-6. D: 23,00 EUR, A: 23,70 EUR.

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Thema

Belohnung ist insbesondere in der Pädagogik ein kontrovers diskutiertes Thema. Einerseits gilt sie als positiv bewertete Erziehungsoperation im Kontext der Sozialisation und Enkulturation junger Menschen (Paris 2015: 73). Andererseits kann sie als manipulative Technik verstanden werden, die einen Eingriff in die Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen bedeutet (Ryan/Deci 2000). In einem weiteren, nämlich soziologischen Rahmen jenseits der Pädagogik, beschäftigt sich Andreas Ziemann mit diesem strittigen Thema. Er „begibt sich […] auf die ideengeschichtliche Suche nach gesellschaftlichen Entstehungsherden und Funktionskontexten der Belohnung und analysiert ihre unterschiedlichen Formen und Modi im kritischen Vergleich“ (Ziemann 2025: o.S.).

Autor

Der Autor des Bandes, Andreas Ziemann, ist Professor für Kultur‑ und Mediensoziologie am Lehrstuhl für Mediensoziologie an der Bauhaus-Universität Weimar. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der soziologischen Gesellschaftstheorie, der Mediengeschichte, der Medienkultur und Medientheorie sowie in der medialen Anthropologie und der Kultur-, Medien‑ und Wissenssoziologie.

Entstehungshintergrund

Ausgangspunkt des Buches ist eine von Ziemann konstatierte große Vielfalt an Formen von Belohnungen und an gesellschaftlichen Situationen, in denen sie eingesetzt werden können, sowie die sich daraus ergebende insgesamt hohe handlungs‑ und gesellschaftstheoretische Relevanz des Phänomens. Belohnung besitze „ein enormes, nicht zu unterschätzendes Gewicht bei der Frage nach sozialer Ordnung und normativer wie kognitiver Orientierung ebenso wie in Bezug auf die Frage und Analyse der Produktivität des gesellschaftlichen Lebens“ (8). Gleichwohl weist der Autor darauf hin, dass ein fortschreitender Erosionsprozess klassischer Sanktions‑ und Belohnungssysteme zu beobachten sei. Darin erkennt Ziemann einen weiteren Anlass seines Forschungsinteresses.

Aufbau und Inhalt

Das Buch ist in 7 Kapitel untergliedert. Nach einem einleitenden Kapitel behandelt Andreas Ziemann das Belohnungsphänomen in fünf weiteren Kapiteln, die jeweils unterschiedliche gesellschaftliche Bezugssysteme von Belohnungen analysieren. Das abschließende Kapitel ist dem Versuch gewidmet, einen Idealtypus zu konzeptualisieren und daran anschließend typische Muster der Ablehnung von Belohnungen zu skizzieren.

Im einleitenden Kapitel 1 führt der Autor das Thema über die Gegenüberstellung von Bestrafung und Belohnung als Sanktions‑ bzw. Gratifikationsmaßnahmen ein. Angesichts ihrer gesellschaftlichen Allgegenwärtigkeit sei, so der Autor, eine differenzierte wissenschaftliche Analyse erforderlich. Ziel der soziologischen Studie ist es, das Belohnungsphänomen nach gesellschaftlichen Bezugssystemen zu ordnen sowie seine Funktionen und Erscheinungsformen zu bestimmen. Auf Grundlage einer Begriffsdefinition, die soziale, politische und temporale Sinndimensionen berücksichtigt und Belohnung als „eine seltene oder hoch unwahrscheinliche Anerkennung für eine (extrinsisch veranlasste) exzellente Leistung oder außergewöhnliche Leistungssteigerung“ (10) fasst, entwickelt der Autor in den folgenden Kapiteln eine mehrperspektivische Analyse.

In Kapitel 2 analysiert Ziemann Belohnung im religiösen Feld. Ausgangspunkt ist die christliche „Zwei-Welten-Doktrin [des] fleischlich irdischen Dasein[s] [und des] geistig jenseitige[n] Sein[s]“ (20), in der Belohnung und Bestrafung als „Angst‑ und Heilsprämien“ (ebd.) verankert sind. Während Heil oder Verdammnis erst im Jenseits wirksam werden, wird ihre Aussicht im Diesseits durch kirchliche Institutionen vermittelt und im Alltag verhandelt. Durch gottgefällige Handlungen wie Almosen oder Fürbitten kann der Sünder die Zeit im Fegefeuer als „Warteort der Sühne, Strafe und Reinigung“ (31) verkürzen; die erlangte „Erlösung wird zur Auszeichnung“ (ebd.). Mit dem protestantischen Berufsethos erhält dieses Prinzip eine weltliche Wendung: „Der Arbeitserfolg bedeutet eine persönliche Auszeichnung im Diesseits und zugleich das objektive Zeugnis des künftigen Gnadenstandes und der Heilsgewissheit“ (41). Insbesondere im Calvinismus geht das christliche Belohnungsprinzip in die kapitalistische Wirtschaftslogik über. Religiöse Strukturmerkmale wie Aufschub und Optimierung wirken, so Ziemann, bis in moderne gesellschaftliche Teilsysteme fort.

Im Anschluss daran widmet sich Ziemann in Kapitel 3 dem Teilsystem Erziehung. Er zeigt, wie religiös motivierte Praktiken in frühe pädagogische Konzepte eingingen – zunächst im Rahmen der „Schwarzen Pädagogik“, in der körperliche Züchtigung als zentrales Disziplinierungsmittel fungierte. Belohnung als Gegenpol sei erst mit liberaleren Konzepten hinzugetreten. Seither bleibt sie jedoch umstritten und prägt eine ambivalente Praxis in Kita und Schule. Zwar verändere eine „Belohnungsofferte die Einstellung […] und das Verhalten“ (51), doch könne „eine kontinuierliche Prämierung bestimmter Anforderungen […] erstens teilweise kontraproduktiv und demotivierend sein […] und zweitens inflationären Status“ (50) annehmen. Im Rekurs auf Spitz und Sartre diskutiert Ziemann die Wirksamkeit von Belohnung bei kindlicher Verweigerung und resümiert, Belohnungsmacht könne als Alternative zur Strafmacht „erzieherische Konflikte lösen und eine zügige Einigung herstellen […], die jedem etwas bringt“ (56) – sofern sie „nicht als verdeckte Manipulation, sondern mit Respekt und offener Kooperationshaltung“ (57) eingesetzt werde. Trotz berechtigter Kritik ließen sich daher auch konstruktive Intentionen erkennen. Praktiken wie Tokensysteme oder Lob könnten, „maßvoll eingesetzt, […] zu […] effektiven Leistungssteigerungen“ (65) beitragen und soziale Wertschätzung vermitteln, ersetzten jedoch keine genuine Anerkennung. Neuere egalitätsorientierte Kritik verkenne zudem das strukturelle Ungleichheitsverhältnis von Erziehung und damit die mögliche Relevanz des Belohnens innerhalb sozialer Sozialisationsdynamiken.

Auch im politischen Feld erscheint Belohnung als dynamisches Steuerungsinstrument, das Ziemann in Kapitel 4 analysiert. Politische Belohnungsmacht fungiere als Mittel adulter Sozialisation und ziele darauf, Bürger:innen zur Mitwirkung an „gesellschaftlich wünschenswerte[n] Ziele[n]“ (78) zu bewegen. Am Beispiel klimaschutzpolitischer Maßnahmen zeigt er, dass extrinsische Motivation notwendig wird, wenn langfristige Zukunftsziele mit gegenwärtigen Interessen kollidieren. Gratifikationsversprechen sollen hier Motivation erzeugen. Eine spezifische Form stellt das Nudging dar, verstanden als „leichte, sanfte Anstöße zum Eigen‑ und Gemeinwohl“ und damit als Alternative zu sanktionsorientierter Intervention. Diese subtile Verhaltenslenkung ist zunehmend an „Datafizierung“ (93) gekoppelt, etwa in der bonifizierten Gesundheitsvorsorge. Das Zusammenspiel von Datenerfassung und Verhaltenssteuerung beschränkt sich jedoch nicht auf Politik, sondern prägt ebenso Wirtschaft und Industrie.

In Kapitel 5 untersucht Ziemann den Einsatz von Belohnungen im Bereich von Wirtschaft und Arbeit. Nach einer ethnologischen und historischen Rekonstruktion des Zusammenhangs von Arbeit und Entlohnung – Arbeit als akkumulative Praxis habe die Notwendigkeit ihrer Vergütung hervorgebracht – differenziert er zwischen Entlohnung als rechtlich verbriefter Pflicht und Belohnung als Auszeichnung für Spitzenleistungen. „Nur jene, die einer außergewöhnlichen Leistungsnorm folgen, würden privilegiert, die anderen würden latent egalisiert und seien keiner gesonderten Anerkennung wert.“ (108). Belohnung erfüllt dabei eine Doppelfunktion: Sie zeichnet Exzellenz aus und motiviert zugleich zu künftiger Leistungssteigerung – Ausdruck eines gesellschaftlichen Leistungsimperativs, der in der Wirtschaft sein zentrales Wirkungsfeld findet. Dieser vermeintlich naturalisierte Zusammenhang wird jedoch im Zuge generationaler Modernisierungstendenzen (etwa mit Blick auf das Arbeitsethos der Generation Z) zunehmend hinterfragt. Auch ökonomietheoretisch gilt Lob als problematisch, da Belohnungen als „hierarchische und durchweg asymmetrische Kategorien“ (116) den Menschen implizit als defizitär markieren. Abschließend analysiert Ziemann Bestechung als pervertierte Form der Belohnung, die unternehmerische wie gesellschaftliche Ziele gefährde und daher strafrechtlich wie moralisch strikt sanktioniert werde.

Eine Frage der Moral stellt auch die Selbstbelohnung dar, mit der sich Ziemann in Kapitel 6 beschäftigt. Zunächst zeigt der Autor verschiedene Funktionen der Selbstbelohnung – etwa Stärkung des Selbstwertes, Motivation, Spannungsabbau oder Selbstfürsorge – auf, um anschließend ihre neuronale Wirkungsweise nachzuzeichnen. Gleichzeitig weist Ziemann auf Probleme wie Inflation und Gewöhnung hin. Zudem zeigt er, dass Selbstbelohnungen, wie alle in den vorangegangenen Kapiteln beschriebenen Formen der Belohnung, sozial eingebettet sind: „Man internalisiert soziale Modelle und normierte Vorgaben zu eigenen Zwecken, zur Formung eines künftigen Wunsch-Selbst“ (138). Darin lasse sich auch der Kern der Kritik am Modus (und der Mode) der Selbstoptimierung erkennen. Zudem fehle „die Pluralität der Mit-Welt“ (141), also das Feedback anderer Menschen, das Leistungen vergleichbar macht. Insgesamt resümiert Ziemann, die Tendenz zur Selbstbelohnung sei in modernen Gesellschaften Ausdruck der „Wachstums‑ und Perfektionslogik“ (148) spätkapitalistischer Ökonomie.

Kapitel 7 widmet Ziemann der Diskussion eines Idealtypus sowie der Idiosynkrasien der Belohnung. Zunächst grenzt er Belohnung von Bestrafung ab. Während Bestrafungen auf das Unterlassen von Verhalten zugunsten gesellschaftlicher Normerwartungen zielen, befördern Belohnungen die Zustimmung zu solchen Erwartungen. Belohnungsmacht sei daher, anders als Sanktionsmacht, mit dem „affektuellen Luststreben der Akteure verbunden, wenn nicht sogar kongruent“ und könne „Lustgewinn erzeugen respektive garantieren“ (154). Belohnungen sichern damit normkonformes Verhalten und sollen zugleich dazu führen, dass Akteure dieses Verhalten als berechtigt anerkennen und schließlich auch ohne weitere Verstärkung verfolgen. Idealtypisch können Belohnungen zudem nicht erzwungen werden, da entsprechende Steuerungsformen in den Bereich der Sanktionen fallen. Als weitere Merkmale nennt Ziemann außergewöhnliche Leistungen oder Eigenschaften als Anlass der Belohnung sowie Kriterien wie Wertigkeit, Angemessenheit, Variabilität, Vergleichbarkeit, Popularität und Stimulanz. Hinzu treten eine legitimierte Sprecher‑ und Vergabeposition, ausreichende Ressourcen zur Einlösung, das Interesse des Zielsubjekts sowie ein hinreichender Organisationsgrad. Abschließend diskutiert Ziemann die Wirksamkeit des Belohnens im Kontext individueller Autonomie und Wahlfreiheit. Innere Überzeugungen könnten nur unter Bedingungen solcher Freiheit entstehen; Belohnungen ermöglichten diese Wahlfreiheit und damit Autonomie. Heuchelei erscheine dagegen als durch gesellschaftliche Zwänge pervertierte Form sozialer Anerkennung. Auch die Ablehnung von Belohnungen interpretiert Ziemann als Ausdruck von Freiheit und damit als Hinweis auf die potenziell emanzipatorische Wirkung des Phänomens.

Diskussion

Die Studie überzeugt durch ihren logischen Aufbau und eine insgesamt nachvollziehbare Argumentation. Historische Bezüge werden in den einzelnen Kapiteln ausgearbeitet oder wiederholt aufgegriffen, sodass sich ein konsistentes Gesamtbild des Belohnungsphänomens ergibt. Insgesamt handelt es sich um einen interessanten Beitrag, der über pädagogische Fragen hinausweist und die Relevanz des Prinzips für gesellschaftliche Prozesse deutlich macht. Hervorzuheben ist die detaillierte Analyse von Belohnung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Teilsystemen, die so bislang kaum vorliegt. Dabei zeigt sich, dass Belohnungen in einigen dieser Systeme funktional begründbar sind. Gleichzeitig wird deutlich, dass Belohnung als Steuerungsprinzip insbesondere dort an Grenzen stößt, wo es um unmittelbare menschliche Beziehungen geht. Gerade im pädagogischen Teil eröffnen sich dadurch mehrdimensionale Perspektiven, die die Bedeutung des Konzepts differenziert diskutieren. Positiv zu erwähnen ist auch die Vielzahl an herangezogenen Primärquellen. Zudem ist die im Rahmen der soziologischen Analyse entwickelte Definition von Belohnung nachvollziehbar begründet.

Trotz des positiven Eindrucks werfen einzelne Passagen des Buches Fragen auf. Dies betrifft zunächst die Lesbarkeit des Textes. Gerade in der Einleitung wirkt dieser für Leser:innen mit geringen Vorkenntnissen stellenweise schwer zugänglich. Einige der als positiv hervorgehobenen Primärquellen werden dabei häufig ohne Übersetzung verwendet. Speziell bei lateinischen oder frühneuhochdeutschen Zitaten wäre eine solche – etwa in Form von Fußnoten – wünschenswert gewesen. Gleichwohl ist zu berücksichtigen, dass Ziemann seine Studie primär an ein Fachpublikum adressiert und weniger an ein Laienpublikum.

Inhaltlich diskussionswürdig erscheint das zugrunde gelegte Menschenbild. Während Ziemanns Rede in der Einleitung von selbstbezogenen Individuen ein stark rationalitätsorientiertes Verständnis des Menschen vorschlägt, impliziert sein Verständnis von Belohnung als Operation ein steuerbares, durch äußere Reize formbares Subjekt. Perspektiven, die Menschen als kompetente soziale Wesen begreifen, finden nur begrenzt Berücksichtigung.

Dies wirkt sich dann auch auf seinen Argumentationsweg aus. Das Votum für Belohnung als pädagogische Strategie im Kontext gesellschaftsbildender Erziehungsprozesse bleibt in dieser Hinsicht wenig kritisch reflektiert. Auch, dass Belohnung Einsichts‑ und Konstruktionsprozesse bspw. hinsichtlich der Bildung der Urteilsfähigkeit verhindern kann (Stavropoulou et al. 2025: 13), hätte stärker berücksichtigt werden können.

Im letzten Kapitel formuliert Ziemann zwar klare Kriterien für einen idealtypischen Begriff der Belohnung, doch entwickeln sich die Ausführungen teilweise zu einer deutlichen Affirmation des Belohnungsprinzips. Zwar sind seine Versuche analytisch sauber, doch werden Erkenntnisse aus anderen Disziplinen nur eingeschränkt einbezogen. So zeigen Studien, dass Belohnungen nicht notwendig mit dem „affektuellen Luststreben“ (154) nicht belohnter Personen verbunden sind (vgl. Rutledge et al. 2016; Scheve 2024: 222 f.), und auch die Annahme einer Steigerung intrinsischer Motivation steht im Widerspruch zu Befunden etwa von Ryan und Deci (2000). Ähnlich verhält es sich mit der These, „Freiheit dominiert die Belohnung“ (168), die sozialwissenschaftliche Erkenntnisse zu Kapitalverteilungen ausblendet. Belohnungen lassen sich nicht einfach frei abwählen, da sie häufig über Status und soziale Chancen entscheiden (Bourdieu 1983). Zugespitzt erscheinen schließlich jene Passagen, in denen Belohnungsofferten als Weg zu individueller Wahlfreiheit und Autonomie interpretiert und die Gefahr ihrer Inflationierung zu einem antikapitalistischen Prinzip erhoben wird.

Die vorgetragenen Einwände schmälern jedoch nicht den systematischen Zugriff der Studie, die konsequent aus einer soziologischen Perspektive argumentiert. Insgesamt bietet Andreas Ziemanns Buch vielfältig interessante Perspektiven, deren Aussagekraft über den Rahmen der soziologischen Analyse hinaus jedoch begrenzt bleibt. Dass einige seiner idealtypischen Kriterien – etwa ein hoher Organisationsgrad – nicht auf alle behandelten Bereiche wie Familie oder Pädagogik übertragbar sind, deutet der Autor selbst an.

Fazit

Das Buch hält, was es verspricht: Es bietet eine soziologische Analyse eines in allen gesellschaftlichen Bereichen verbreiteten Phänomens. Es richtet sich dabei weniger an Leser:innen, die Belohnung etwa im pädagogischen Kontext praktisch einsetzen wollen. Dies entspricht jedoch auch dem Anspruch des Bandes, der – wie bereits der Titel nahelegt – primär eine soziologisch-vergleichende Perspektive einnimmt.

Quellen

Bourdieu, Pierre (1983): Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital. in: Reinhard Kreckel (Hrsg.), »Soziale Ungleichheiten«, Soziale Welt Sonderband 2, Göttingen, 183–198.

Paris, Rainer (2015): Die Politik des Lobs, in: Rainer Paris (Hrsg.): Der Wille des Einen ist das Tun des Anderen. Aufsätze zur Machttheorie, Weilerswist: Velbrück, 73–101.

Rutledge, Robb B. et al. (2016): The social contingency of momentary subjective well-being, in: NATURE COMMUNICATIONS, 7:11825, [online] DOI: 10.1038/ncomms11825.

Ryan, Richard M./Deci, Edward L. (2000): Self-Determination Theory and the Facilitation of Intrinsic Motivation, Social Development, and Well-Being, in: American Psychologist, Vol. 55, No. 1, 68–78.

Scheve, Christian von (2024): Gefühle sozialer Ungleichheit: Neid, in: Diefenbach, Aletta/Zink Veronika (Hrsg.): Emotions‑ und Affektsoziologie, Berlin/​Boston: De Gruyter, 221–228, [online] https://doi.org/10.1515/9783110589214-017.

Stavropoulou, Georgia et al (2025): Exploring the Interplay of Motivation, Self-Efficacy, Critical Thinking, and Self-Regulation in Predicting Academic Achievement Among University Students, in: F1000Research 2, [online] https://doi.org/10.12688/​f1000research.161821.2.

Rezension von
Dr. Jörg Raeder
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Forschung, Weiterbildung und Beratung an der ehs Dresden. Er lehrt zudem an einer Fachschule für Sozialwesen in Dresden und forscht zu Gewalt, Fußballfankulturen und Bildungsprozessen über die Lebensspanne.
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Es gibt 4 Rezensionen von Jörg Raeder.

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ISSN 2190-9245