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Birgit Knatz, Patrick Perrone: KI in der psychosozialen Beratung

Rezensiert von Dr. phil. Ulrich Kießling, 20.03.2026

Cover Birgit Knatz, Patrick Perrone: KI in der psychosozialen Beratung ISBN 978-3-608-98935-9

Birgit Knatz, Patrick Perrone: KI in der psychosozialen Beratung. Verstehen, gestalten, verantworten. Klett-Cotta Verlag (Stuttgart) 2026. 224 Seiten. ISBN 978-3-608-98935-9. D: 26,00 EUR, A: 26,80 EUR.

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Thema

Während einige professionelle Akteurinnen und Akteure schon lange [1] die Nutzung digitaler Tools im Bereich der Psychotherapie fordern (vgl. Bohus 2017), der Deutsche Ethikrat sogar die Ansicht vertritt, „dass die Psychotherapie eine der wenigen medizinischen Handlungsbereiche ist, in denen KI-basierte Systeme Gesundheitspersonal weitgehend oder vollständig ersetzen können“ (vgl. Deutsches Ärzteblatt 7/2024), plätschert die Diskussion in den Peer Groups der etablierten Psychoberufe eher so vor sich hin. Vielleicht eine Möglichkeit zum sinnvollen Abbau der Wartezeit für einen Beratungs‑ oder Therapieplatz wird eingeräumt. Die Autor:innen des vorliegenden Buchs machen auf die Risiken, rechtliche Rahmenbedingungen, aber auch auf die Möglichkeiten der KI-Beratung aufmerksam.

Autor:innen

Die mit ihrem Geburtsjahr 1961 noch kein Digital Native Birgit Knatz ist Diplom-Sozialarbeiterin und Supervisorin. Sie leitet die Telefonseelsorge in Hagen und ist Gründungsvorständin der Deutschen Gesellschaft für Online-Beratung, Autorin einschlägiger Fachbücher (Hilfe aus dem Netz, 2003, Handbuch Internetseelsorge, 2016; Mediale Dialogkompetenz, 2019; Mailen, chatten, zoomen: Digitale Beratungsformen in der Praxis, 2021; Ein halbes Jahrhundert des Zuhörens, 50 Jahre Telefonseelsorge Hagen-Mark 2024).

Patrick Perrone ist Sozialarbeiter und Erziehungswissenschaftler, Mediator (BM) und Online-Berater (DGOB). Er ist Mitbegründer der NGO „Zusammen stärker e.V.“ und gehört zum Leitungsteam der Beratungsstelle www.b2-onlineberatung.de

Entstehungshintergrund

Sogenannte Künstliche Intelligenz ist vielleicht das wichtigste Aufregerthema in der Diskussion über die digitale Transformation unserer Gesellschaft. Nachdem sich ein 16-jähriger Jugendlicher aus Kalifornien, angeblich unterstützt durch Chat GPT, suizidierte und die Eltern die Betreibergesellschaft Open-AI auf Schadensersatz verklagten, sind die Gefahren der generativen KI im kollektiven Bewusstsein angekommen.

Gleichwohl nutzen wohl schon Milliarden Menschen das neue Medium, zunehmend auch als Beziehungspartner:in oder auch als Ratgeber:in in allen Lebenslagen. Autorin und Autor des vorliegenden Werks bewerten die Möglichkeiten der KI in Zusammenhang mit psychosozialer Beratung und Therapie. Sie betrachten den rechtlichen und ethischen Rahmen des KI-Einsatzes und loten auch Möglichkeiten einer eher kritischen Anwendung aus. Grundsätzlich bejahen sie aber die neuen Möglichkeiten, die KI eröffnet.

Aufbau/​Inhalt

Einleitung: Wer KI nutzt, der trägt Verantwortung S. 11–12

1. Was ist Intelligenz S. 15–26

g-Faktor für Generalfaktor (Spearman), multiple Intelligenz (Gardner), triadisches Modell (Sternberg), fluide und kristalline Intelligenz (Cattell), emotionale Intelligenz (Coleman), Künstliche Intelligenz, zwei Welten der KI: schwach (hochspezialisiert, bewegt sich in klar abgegrenzten Aufgabenfeldern, von einfachen Entscheidungsbäumen bis hin zu lernenden Algorithmen, auch Übersetzungs-KI). Starke KI wäre noch Zukunftsmusik – gemeint sei eine KI, die nicht nur Aufgaben in engem Rahmen löst, sondern menschenähnlich komplexe Welten verbindet (ob nicht große Sprachmodelle diese Funktion bereits erfüllen, ist mir zumindest unklar). KI hat kein Verständnis, geschweige denn Bewusstsein, sondern folgt nur Mustern, die ihr antrainiert wurden – und dennoch kann sie auch komplexe Phänomene so gut imitieren, dass sie „echt“ wirken.

2. Wie funktioniert künstliche Intelligenz S. 27–37

2.1. Maschinelles Lernen 2.2. Deep Learning – Muster in der Tiefe erfassen. Dafür können im gesprochenen Ausdruck durch akustische Analysewerkzeuge z.B. die Stimmlage (höher oder tiefer als sonst), das Sprechtempo, die Art der Pausen, die Lautstärke und etwa die Klangfarbe untersucht werden. 2.3. Die Verbindung von Robotik mit digitalen Expertensystemen (z.B. Paro, ein robbenähnlicher Roboter, der mit dementen Menschen interagiert und damit Pflegepersonen freistellt).

Für den Bereich der Beratung schlagen die Autor:innen folgende Kompetenzen der KI vor: Sprachanalyse und Emotionserkennung, Gesprächsunterstützung, Mustererkennung und Verlaufsauswertung, Supervision und Weiterbildung, Soziale Robotik, Expertensysteme und CBT (cognitive behavioral treatment). Während die Expert:innen des deutschen Ethikrats noch zweifelten, ob die KI etwa Übertragung verstehe, glaube ich, dass ein Expertensystem psychodynamischer Orientierung, das auf der Basis des Zentralen Beziehungskonfliktthemas (ZBKT) arbeitet, durchaus möglich wäre.

3. Schlüsselmomente in der Geschichte der Künstlichen Intelligenz S. 38–49

1936: der Anfang maschinellen Denkens – Alan Turing/1956 Geburt der KI – die Dartmouth Konferenz/​1960er Jahre: Beginn der KI-Forschung in Deutschland/​1970er und 1980er Jahre: Wie Expertensysteme die KI nutzbar machten/​1990er Jahre: Aufstieg des Internets und maschinellen Lernens/​2010er Jahre: Künstliche Intelligenz im Alltag, z.B. Schachcomputer, Navigationssysteme/​2020er Jahre: generative KI als Gamechanger, große Sprachmodelle können echte Gespräche führen.

4. Digitale Helfer – gestern und heute S. 50–69

ELIZA kann als Erstes Computerprogramm Texte nach dem Muster der Rogersschen Variablen der nicht-direktiven Beratung beantworten (erfunden von Joseph Weizenbaum) „60 Jahre nach ELIZA sind Chatbots aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Sie helfen in Onlineshops, im Kundenservice, in Lernapps und im Gesundheitswesen.“ Moderne Anwendungen sind etwa Replika (seit 2017 online), ein empathischer Gesprächspartner, der stets geduldig bleibt. Er passt sich dem Stil der Nutzenden an, er erfasst Stimmungen und wiederkehrende Gedanken, er lernt in jeder Interaktion dazu und wird immer persönlicher. Ein Forscherteam stellte fest, „dass das Design den Praktiken der Bindungstheorie entspricht und zu einer erhöhten emotionalen Bindung bei den Benutzenden führt“ (Xie & Pentina 2022 https://scholarspace.manoa.hawaii.edu/server/api/core). Andere KI-Bots sind z.B. Woebot, 2017 geschaffen, um Menschen mit emotionalen Schwierigkeiten niedrigschwellig zu unterstützen, oder Elomia, das nach den Prinzipien der kognitiven Verhaltenstherapie vorgeht. Enthalten sind auch Anleitungen für Atemtechniken, Erdungsübungen, Einschlafhilfen, Angstreduktionsstrategien und Selbstwert-Impulse. „34 % der Gespräche finden nach Mitternacht statt, genau dann, wenn sonst niemand erreichbar ist.“ StudiCoachBot bietet Hilfe bei Arbeitsstörungen und Prüfungsangst, und SuchtGPT hilft bei Abhängigkeitsproblemen.

Tatsächlich werden aber auch große Sprachmodelle wie ChatGPT als Beziehungspartner und als therapeutische Hilfsmittel benutzt.

5. Kann künstliche Intelligenz Beziehung S. 70–83

Natürlich kann KI in besonderen Fällen auch Beziehung – wenn auch nicht in echt, denn sie simuliert zwischenmenschliche Beziehung. Zum echten Partner:in wird sie durch die menschlichen Fähigkeiten ihrer Nutzer:innen, die die fehlenden Dimensionen projektiv hinzufügen. Unsere Imagination ersetzt das Fehlende durch die Vervollständigung in der Übertragu5ng. Auch wenn der Chatbot nur reagiert, entsteht eine quasi soziale Beziehung, was den heimlichen Beziehungswünschen einiger Nutzer:innen sicher entgegenkommt. KI kritisiert nicht und konfrontiert nicht (vielleicht besteht ein Potenzial, diese Fähigkeiten zu entwickeln).

6. Der gesetzliche Rahmen S. 84–90

Der EU AI Act wird vorgestellt und besprochen. Die Frage, wie sind Nutzer:innen geschützt, die eine KI gebrauchen, über einem Server außerhalb der EU, ist natürlich nicht beantwortet durch das an Diversität, Fairness und Transparenz orientierte Gesetzeswerk der Europäischen Union.

7. KI-Kompetenz in der Beratung S. 91–98

Hier werden Spielregeln für die Nutzung der KI in der Beratung vorgestellt und diskutiert. Am wichtigsten ist sicher Transparenz

8. Schattenseiten der KI S. 99–110

Es handelt sich um die üblichen kritischen Warnungen besorgter Eltern, die nicht verhindern, dass das eigentlich Verbotene seinen besonderen Reiz noch steigern kann. Wenn die KI zum besten Freund wird, zur Therapeutin, zur Partnerin. Ist das Problem dadurch gelöst, dass die Betroffenen ihr Schicksal selbst gewählt haben?

Teil II KI gestalten – Praxis

9. KI Kontext und Prompten S. 113–140

Hier werden nützliche Techniken empfohlen, die helfen können, das Ergebnis zu optimieren, „wie ich eine Eingabe – einen Prompt – so formuliere, dass die Software mich »versteht«“ – und in welchen Kontext ich meine Frage stellen muss, um brauchbare Ergebnisse zu bekommen.

10. Erstellen Sie ihren eigenen Beratungs-Chatbot S. 141–167

Dieses Kapitel dient der Beschreibung von KI-Unterstützungsszenarien, die sich für professionelle Berater:innen beschreiben lassen: Genannt werden etwa Rollenspiele mit Übungsklient:innen. Nutzung der KI zur Selbstreflexion, Perspektivenwechsel durch KI, Krisenwarnsystem oder KI für spezielle Zielgruppen (hier als neurodivers beschrieben; gemeint sind etwa Menschen, die unter Autismus oder ADHS leiden). Denkbar wären z.B. auch von Gehörlosigkeit Betroffene oder andere Menschen mit speziellen Bedarfslagen, deren Adressierung für Beratende herausfordernd ist.

11. KI in speziellen Beratungskontexten S. 169–183

Zusätzlich zu den schon angesprochenen Fallgruppen wird hier das Thema Traumafolgestörung noch einmal ausführlicher angesprochen (traumasensible Beratung); auch interkulturelle Probleme von Geflüchteten sind hier gemeint.

12. Wenn Mensch und Maschine gemeinsam beraten S. 184–215

Sogenanntes Blended Counseling genannt meint zumeist die Integration verschiedener Formate von Face-to-face über Walk und Talk bis hin zur Videoberatung, Telefonberatung, Chat‑ und Mail-Beratung, auch unterstützt von Apps und KI.

13. KI in der Fördermittelbeantragung S. 204–215

Hierbei handelt es sich um ein inzwischen professionell mit Marketingstrategien unter Einbeziehung von Fundraiser:innen produziertes Selbstdarstellungen, die größtenteils aus neoliberalen Traditionen auf den sozialen Sektor übergestülpt worden sind.

14. Rolle als Beratende zwischen Fortschritt und Verantwortung S. 216

Diskussion

Es ist nicht nötig, besonders kulturkritisch oder gar pessimistisch auf die Szene der sozialen Arbeit zu schauen, um zu erkennen, dass sich ein tiefgreifender Wertewandel ereignet. An der Spitze von sozialen Organisationen stehen in der Regel Geschäftsführer:innen mit ökonomischer Kompetenz, vielleicht gelegentlich auch Unternehmerpersönlichkeiten, die machen, wonach Nachfrage besteht. Die Frage nach KI-Einsatz ist längst keine Frage mehr, die sich humanistisch legitimieren müsste. Natürlich gehen durch KI-Einsatz viele menschliche Erfahrungen verloren. Die Entfremdung steigt noch mehr, die Erfahrung von Gemeinschaft und Solidarität wird immer seltener gemacht. Menschen leben zunehmend vereinsamt als Singles. Die Geburtenrate sinkt weiter. Viele Menschen können sich ein solidarisches Zusammenleben mit einem anderen Menschen nicht mehr vorstellen.

In diesem Sinn wird von Tech-Oligarch:innen [2]ein Ausweichen von der Erde auf andere Planeten gefordert und die Erweiterung der menschlichen Möglichkeiten durch die cyborg-artige Verschmelzung von Menschen und Computern. Es gibt heute keine menschliche Instanz mehr, die Menschen verbieten könnte, sich online völlig zu entblößen; illegale Aktivitäten müssen natürlich im Darknet stattfinden.

Angesichts dieser Gegenwart ist der Text von Birgit Knatz und Patrick Perrone eine in Maßen kritische Reflexion über die Erweiterung der psychosozialen Beratung über das menschliche Maß hinaus. Die hoch aufgeladene Diskussion über die moralische Legitimität von KI wäre auch ohne die Gefahr der Erosion der Demokratie durch Tech-Oligarch:innen zu führen.

Wenn Berater:innen sich Anregungen holen, wie das Gespräch mit einer jugendlichen Klientin eröffnet werden könnte (siehe S. 122–23 im Buch), wird die Authentizität des szenischen Verstehens im Erstkontakt kontaminiert. Die spontane emotionale Begegnung des therapeutischen Paars wird verhindert und damit ein wichtiger Teil professioneller therapeutischer oder beratender Begegnung.

Fazit

Viele »digital natives« werden ein solches Buch entbehrlich finden. Die Lektüre ist allen Menschen zu empfehlen, deren Leben noch nicht digital durchoptimiert ist. Das Werk ist gut recherchiert und bereichert differenziert den Diskurs in unserem sich so schnell verändernden Berufsfeld – und sozialen Leben überhaupt.

Literatur

Deutscher Ethikrat: Mensch und Maschine – Herausforderungen durch die künstliche Intelligenz. Stellungnahme vom 20.03.2023, S. 209–214

Luborsky & Crits-Christoph (1990, reissued in 1998) Understanding Transference, The Core Conflictual Theme Method New York: Basic Books


[1] Die Digitalisierung macht uns lächerlich“ Erschienen am: 13.12.2017 Aktualisiert am: 13.12.2017 Die Studiendaten sind fürchterlich, weil sie unser Weltbild auf den Kopf stellen“, sagte Professor Dr. Martin Bohus vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Egal ob bei Angststörungen, Depression oder posttraumatischer Belastungsstörung – in Metaanalysen liegen die Effektgrößen einer angeleiteten kognitiven Verhaltenstherapie im Internet (IKVT) im Vergleich zu Kontrollbedingungen ohne aktive Therapie im moderaten bis höheren Bereich. Und der Vergleich der angeleiteten KVT mit einer Face-to-Face-KVT zeigt, dass beide Therapieformen über verschiedene Indikationen hinweg gleichwertig seien.


[2] Laut dem französischen Ökonomen Yann Algan prägten unter anderem Peter Thiel und Elon Musk die Vorstellung einer libertären KI-Herrschaft, die vor allem von US-amerikanischen Tech-Giganten vertreten wird. Darin ist Künstliche Intelligenz das Werkzeug für eine radikal dezentralisierte, von Algorithmen gesteuerte Demokratie. KI und dezentralisierte autonome Organisationen (DAO) könnten traditionelle Herrschaftsstrukturen ersetzen und die Rolle staatlicher Institutionen mindern Quelle: Wikipedia

Rezension von
Dr. phil. Ulrich Kießling
Dipl.-Sozialarbeiter/Soziale Therapie, Analytischer Psychotherapeut für Kinder und Jugendliche, Familientherapeut und Gruppenanalytiker, tätig als niedergelassener Psychotherapeut in Treuenbrietzen (Projekt Jona) und Berlin, Dozent, Supervisor und Selbsterfahrungsleiter bei SIMKI und an der Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP) von 2004 bis heute. Psychotherapiegutachter der KVB
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Es gibt 47 Rezensionen von Ulrich Kießling.

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ISSN 2190-9245