Ulrich Binder, Jürgen Oelkers (Hrsg.): Arbeiten zu einer Metatheorie der Erziehungswissenschaft
Rezensiert von Prof. Dr. Christoph Schmid, 09.06.2026
Ulrich Binder, Jürgen Oelkers (Hrsg.):Arbeiten zu einer Metatheorie der Erziehungswissenschaft. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2026. 492 Seiten. ISBN 978-3-7799-9438-1. D: 78,00 EUR, A: 80,20 EUR.
Thema
Eine breit ausgearbeitete Metatheorie der Erziehungswissenschaft heutigen Zuschnitts fehlt und ob eine solche möglich und sinnvoll ist, ist unklar. Ermutigende metatheoretische (Vor-) Arbeiten werden mit diesem Buch aus unterschiedlicher Optik für einige Kernbereiche geleistet. Dabei kommen sehr grundlegende theoretische Sachverhalte erziehungswissenschaftlicher Theorie und Forschung zur Sprache. Ohne kleinsten gemeinsamen Nenner, was das Pädagogische/Erzieherische ausmacht und wo die Grenzen der darauf bezogenen Wissenschaft verlaufen, geriete die (allgemeine) Erziehungswissenschaft als Disziplin über kurz oder lang in ein schiefes Licht.
Autoren und Herausgeber
Exzellente Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum haben das Werk kreiert:
- Ulrich Binder, Dr. phil., Professor an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg
- Florian Dobmeier, M.A., M.A., Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Allgemeine Pädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen
- Christian Herfter, Dr. phil., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Leipzig
- Andreas Hoffmann-Ocon, Dr. phil., Professor für Bildungs‑ und Schulgeschichte sowie Leiter des Zentrums für Schulgeschichte der Pädagogischen Hochschule Zürich
- Franz Kasper Krönig, Dr. phil., Professor für Elementardidaktik und Kulturelle Bildung an der Technischen Hochschule Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
- Jürgen Oelkers, Prof. em. Dr. Dr. h. c., bis 2012 o. Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Zürich
- Thomas Rucker, Dr. phil., Professor für Erziehungs‑ und Bildungstheorie an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau
Entstehungshintergrund
Erziehung: ein phantomartiges Konstrukt? Pädagogik, Allgemeine Pädagogik, Erziehungswissenschaft in der Theoriekrise? Schafft eine verschiedentlich angemahnte moderne Metatheorie Klärung? – Mutig wird Neuland betreten. Eine Autorenschaft aus drei Generationen und unterschiedlicher Herkunft verfolgte während vier Jahren das Ziel, in differenten Kontexten das Problem so zu bearbeiten, dass sich „Horizonte für weitere Forschungen öffnen“ (S. 8).
Aufbau
Das von Binder und Oelkers herausgegebene Buch umfasst neben Vorwort, Zwischenorientierung und Autorenverzeichnis fünf Analysen zu metatheoretischen Aspekten der Erziehungswissenschaft in den Kontexten Wissenschaft, Praxen, Historie und Öffentlichkeit. Im Einzelnen:
- Vom Versuch einer Antwort auf die metatheoretische Frage, was es heißt, „die Wissenschaft von der Erziehung“ zu denken (Dobmeier & Krönig, S. 10–126)
- Praxistheorien in der Erziehungswissenschaft (Herfter, S. 127–176)
- Erziehung als Ermöglichung von Bildung (Rucker, S. 177–296)
- Pädagogische Vergangenheiten – Historische Bezugnahmen in Wissensformen von Bildung und Erziehung (Hoffmann-Ocon, S. 297–340)
- Populismus, Politik und Bildung: Eine metatheoretische Analyse der Öffentlichkeit (Oelkers, S. 341–384)
- Ergänzend und beschließend folgen zwei Analysen zum Problem, wie „Definitionsarbeit am ‚Pädagogischen‘“ (Dobmeier & Oelkers, S. 385) zu meistern ist:
- Sondierungen zu einer metatheoretischen Definitionsmethodologie (Dobmeier, S. 387–471)
- Exaktheit, Experiment und Erfahrung: Zwei konträre Ansätze einer sozialwissenschaftlichen Metatheorie (Oelkers, S. 472–490).
Inhalt
Erziehungswissenschaft – Minimalkontingente Minima
Dobmeier und Krönig stimmen in die Thematik ein und begründen einen möglichen Weg zur Problemlösung, oft auf eine luhmannsche Begrifflichkeit rekurrierend. Zielbezogene Anhaltspunkte gibt der zeichenreiche Titel: „Postontologische Erziehungswissenschaft ohne Fundament, aber mit metatheoretisch konstitutiven Grenzen: Minimalkontingente Minima als ‚floating anchors‘ zur relationalen Positionierung der Disziplin. Oder: Vom Versuch einer Antwort auf die metatheoretische Frage, was es heißt, ‚die Wissenschaft von der Erziehung‘ zu denken“. Sie explizieren ihren Theorie‑ und Wissenschaftsbegriff, wobei sie unter Metatheorie keine Theorie im engeren Sinne verstehen. Sie machen auf Funktionen einer Metatheorie für die Disziplin aufmerksam wie Gedächtnis, Ordnung, Integration, Orientierung und Fundierung (S. 55). In ihrem metatheoretischen Entwurf diskutieren sie wissenschafts‑ wie gegenstands‑ und fachtheoretische Aspekte. Im Hinblick auf wissenschaftstheoretische Minima schlagen sie drei Grundbedingungen vor: wahrheitsförmige Aussagen, methodische Kontrolle (prinzipielle Nachvollziehbarmachung) und lernfähige, spezifische (v.a. kognitive) Erwartungsstrukturen. Sie subsumieren Bildung unter Erziehung. Die herausgearbeiteten gegenstands‑ bzw. sachbezogenen Minima des Pädagogischen (der Allgemeinen Erziehungswissenschaft, Allgemeinen Pädagogik) definieren sie über fünf Elemente. Im Einzelnen handelt es sich um eine soziale, kommunikative, intentionale, auf Lernen konstellierte und normative Struktur.
Praxistheorien in der Erziehungswissenschaft
Christian Herfter greift Dobmeiers und Krönigs wissenschafts‑ und gegenstandsbezogene Aspekte auf und zeigt auf, wie diese und weitere Aspekte in erziehungswissenschaftlichen Praxistheorien zur Geltung kommen. Auch er denkt das Pädagogische systemtheoretisch. Kaleidoskopartig erscheinen unterschiedliche Perspektiven des Praxistheoretisierens. Erkennbar werden Logik, Form, Forschungsmethoden, Methodologie und Theorie erziehungswissenschaftlicher Praxistheorien. Er stellt Gemeinsamkeiten und Differenzen dar und gibt Präzisierungen und Neujustierungen. Demzufolge vertragen sich Mentalismen der kognitivistischen Sichtweise schlecht mit der praxistheoretischen Sichtweise. Relationalität und Performativität sind „tragende Säulen“ (S. 159). Absichten müssen Erziehenden nicht immer bewusst sein; sie entwickeln sich im Verlauf eines Prozesses, als Effekte sozialer Beziehungen. Im Lichte des Praktiken-Begriffs wandelt sich Lernen zur inkrementellen Teilnahme an Praktiken oder zur diskursiven Praktik. Auch Bildung, Subjektivierung, Artefakte und Körper werden prominente Themata. Ferner zeigt Herfter, wie praxeologisch erziehungswissenschaftliche Forschung die Normativität des Pädagogischen zu erhellen vermag.
Erziehung als Ermöglichung von Bildung
Einen weiteren Baustein zu einer Metatheorie der Erziehungswissenschaft steuert Thomas Rucker mit seiner grundlagentheoretischen Besinnung auf den Zusammenhang von Erziehung und Bildung bei. Er konzipiert Erziehung als Ermöglichung von Bildung, begründet diese Formel umfassend und verteidigt sie gegen Kritik, die gegen ähnliche Entwürfe vorgebracht worden sind. Erziehung in diesem Sinne definiert er als „eine Form des Miteinanderumgehens (…) in der Zu-Erziehende mit einer widerständigen Welt konfrontiert und darin unterstützt werden, im Durcharbeiten von Differenzerfahrungen ihre Position in dieser Welt zu suchen, zu finden und weiterzuentwickeln“ (S. 283). Damit ergründet und präzisiert er einen nichtaffirmativen Erziehungsbegriff mit Bezügen zu Offenheit, Selbstbestimmungsfähigkeit, Selbsttätigkeit, Freiheit und Moralität. Anspruchsvolle Ziele wie die Zu-Erziehenden weder in ihrem Denken, Urteilen noch in ihrem Handeln festzulegen, Emanzipation sowie Tradierung und Transformation für ein gelingendes Leben und Zusammenleben kommen in den Blick. In seinen Analysen und im Vergleich mit alternativen Erziehungs‑ und Bildungsvorstellungen treten deren Insuffizienzen hervor. Er beschreibt neben einer Bildung unter den Bedingungen von Erziehung auch andere Bildungsformen. Weiter fundiert er seine Erziehungskonzeption, indem er sie als Richtschnur für die Erziehung in öffentlichen Schulen moderner, pluraler und demokratischer Gesellschaften rechtfertigt. Sein Beitrag zeigt, unter welchen Prämissen Erziehungsformen und Bildungsvorstellungen miteinander in Beziehung gesetzt werden können und widerspruchsfrei zusammenpassen.
Pädagogische Vergangenheiten – Wissensformen von Bildung und Erziehung
Andreas Hoffmann-Ocon informiert über historische Bezugnahmen in pädagogischen Wissensformen und rückt damit auf andere Art einen Kern oder Strang allgemein-erziehungswissenschaftlichen Forschens und Denkens in den Fokus. Er skizziert Aspekte des Wandels der historischen Bildungsforschung – einem „pluridisziplinären Feld“ (S. 301). In der Auseinandersetzung mit methodischen und methodologischen Forschungsproblemen werden Ansätze aufgezeigt und eine Konzeption entworfen, wie man Wissen generieren kann, das neuartige Sichtweisen auf vermeintlich Verstandenes eröffnet. Beispiele werden im Umfeld von Verschiebungen, Krisendiagnosen, Wissensverwischungen und Wissenschaftspraktiken gegeben. Den metatheoretischen Beitrag der bildungsgeschichtlichen Reflexion für die Erziehungswissenschaft sieht er in einer Forschungsperspektive, die als „Beobachtungsintervention“ (S. 303) zu verstehen ist. Dies impliziert unter anderem Gleichzeitiges nicht übersehen, persistierende und sich wandelnde Argumentationsfiguren beachten sowie Methoden bezogen auf Quellen und Theorien zu reflektieren.
Populismus, Politik und Bildung: Eine metatheoretische Analyse der Öffentlichkeit
Jürgen Oelkers definiert eine weitere Version des Begriffs Metatheorie. Mit dieser „lässt sich das Umfeld oder die Verknüpfungen eines Begriffs beschreiben, die nicht sichtbar sind oder nicht ausreichend beachtet werden, wenn nur ein bestimmter Begriff wie ‚Öffentlichkeit‘ oder das auf sie verpflichtete Theoriekonzept betrachtet wird, einzeln oder allein in einem Fokus oder auf einer Ebene“ (S. 341). Das globale Konzept ‚Öffentlichkeit‘, verflochten mit Bildung und Politik, ist Gegenstand seiner metatheoretischen Analyse, die zu neuen Einsichten führt. Dabei kommen die Konzepte ‚politische Öffentlichkeit‘, ‚öffentliche Bildung‘ und ‚Populismus‘ zur Sprache. Oelkers theoretisiert Theorien und rekonstruiert historisch-gesellschaftliche Kontexte und Entwicklungen. Der Referenzrahmen erstreckt sich auch auf heutige mediale Öffentlichkeiten. Im Blickfeld sind politische Meinungsbildung und Demokratie sowie liberale Gesellschaft und Allgemeinbildung. Seine vielschichtigen Analysen erschüttern einseitige Perspektiven und zeigen Mängel in Mini‑ wie Supertheorien, wofür letztere besonders anfällig erscheinen – beispielsweise Luhmanns oder jene von Habermas.
Metatheoretische Definitionsmethodologie
„Sondierungen zu einer metatheoretischen Definitionsmethodologie. Eine Einladung zu problematisierenden Unterscheidungen am Beispiel der Operativen Pädagogik von Klaus Prange“ – mit diesem Titel signalisiert Florian Dobmeier Gegenstand und Anspruch seines zweiten Buchbeitrags. Er begründet die Notwendigkeit einer metatheoretischen Definitionsmethodologie und zeigt deren Nützlichkeit bei seiner Analyse Pranges Operativen Pädagogik. Dobmeier erläutert verschiedene Aussagearten, mit denen er Pranges Erziehungsdefinition(-stheorie) seziert und problematisiert. Dasselbe spielt er durch mit Differenzierungen nach Arten a) des Gegenstandes und b) der Darstellung. Weiter gibt Dobmeier Hinweise für konkrete Weisen des Vorgehens beim Definieren. Abschließend verteidigt und präzisiert er seine Definitionsmethodologie gegenüber Einwänden aus aktuellen erziehungswissenschaftlichen Debatten. Zugleich macht er deutlich, dass weitere metatheoretische Arbeit in dieser Sache notwendig ist.
Exaktheit, Experiment und Erfahrung – sozialwissenschaftliche Metatheorie
In seinem zweiten Beitrag geht es Jürgen Oelkers weiter um Bedingungen einer Theorie erziehungswissenschaftlicher Theorien. Hierzu umreißt er wissenschaftstheoretische, metatheoretische und forschungsmethodologische Überlegungen von Pareto (1848–1923) und Dewey (1859–1952), beide informativ für die pädagogische Diskussion, wenn Metatheorie „analytisch als ‚Theorie über Theorien‘ verstanden wird, die zur begrifflichen Klärung von Theorien und der Logik ihrer Verfahren gebraucht werden kann“ (S. 473). Pareto beschäftigen unter anderem Potenziale und Grenzen von Wissenschaft, worin Tatsachen bestehen und wie sich Theorien darauf beziehen, Wissenschaftssprache und logisch-experimentelle Methodik. Gemeinsamkeiten zu Dewey finden sich ebenso wie Alternativen. Zusammen mit Deweys Konzeptionen des Verhaltens, Denkens, Forschens‑ und Problemlösens zeigt Oelkers im Umfeld der Trilogie von Erfahrung, Experiment und Exaktheit wissenschafts‑ und metatheoretische Angelpunkte – auch vor dem Hintergrund von Erziehungstheorien, die „notorisch zu groß angesetzt sind und denen in ihrer normativen Bindung der Sinn für Experimente abgeht“ (S. 489).
Diskussion
Die Erziehungswissenschaft ist mit ‚Erziehung‘ einem Feld verpflichtet, das hochgradige Komplexität und Ungewissheit aufweist. So sind Supertheorien ausgeschlossen, nicht aber Theorien über Theorien, die ihre Grenzen kennen. Dies ist kein leichtes Unterfangen. Die Wissenschaftler dieser umfangreichen Schrift gehen dem nicht aus dem Weg.
Im Durchgang des gut komponierten Buches mit Arbeiten zu einer Metatheorie der Erziehungswissenschaft gewinnen Konzepte der ‚Erziehung‘, des genuin Pädagogischen und darauf bezogene Theorie, Wissenschaft und Forschung zunehmend Konturen. Vieles ist im Plural, auf verschiedenen Wegen parallel, ineinander und auseinander laufend zu denken. Die sieben Autoren haben es hervorragend verstanden, mit eigensinnigen, widersprüchlichen und konsensualen Perspektiven umzugehen. Damit hebt sich dieses Werk positiv von verbreiteten Sammelbänden mit beliebigen, isolierten und teilweise duplizierenden Beiträgen ab. Gewandt und mit viel Fachexpertise erhellen sie in weitläufigen Kontexten grundlagen‑ und metatheoretische Aspekte. Die Beiträge klären auf, inwiefern Forschung und Forschungsergebnisse im Bereich Erziehung und Bildung problematisch sind, wie anspruchsvoll und voraussetzungsreich sich Forschung in den thematisierten Feldern der Erziehungswissenschaften gestaltet und wie ihr Nabel, ihre DNA oder ihr Kern beschaffen sein könnte. Wenn sagbar wird, was Erziehungswissenschaft ist und was nicht, erleichtert dies auch das Definieren der Sollbruchstellen zu anderen Disziplinen wie Soziologie, Ethnologie, Psychologie und Philosophie.
Die profunden Abhandlungen zeitigen neuartige Einsichten und Perspektiven, wie weit oder eng der Korridor ‚Metatheorie Erziehungswissenschaft‘ ausfallen kann. Daneben werden Schwierigkeiten, die sich für stets vorläufige Lösungen ergeben, nicht unter den Teppich gekehrt und Art und Umfang der Desiderate sichtbar. Dies lädt ein zum Über-, Nach‑ und Weiterdenken. Ideenreichtum, Kreativität sowie Wissenschaftlichkeit, Intelligenz, scharfe Analytik, tadellose Logik und fundiertes Argumentieren zeichnen das Werk insgesamt aus. Die Arbeiten sind gewissermaßen motivierendes Sprungbrett oder Katalysator für die Kreation einer Metatheorie der Erziehungswissenschaft.
Das Buch leistet einen wertvollen Beitrag zur Eingemeindung der Erziehungswissenschaft. Gemeinsam geteilte Vorstellungen der Erziehungswissenschaft(en) zu entwickeln, könnte allerdings leicht als Sisyphusarbeit empfunden werden. Dies insbesondere, wenn der derzeit heterogene, entgrenzte Gegenstandsbereich ‚Erziehungswissenschaft‘ mit starkem Import von Konzepten und Theorien aus anderen Wissenschaften, ihre disparate Forschungsmethodologie, die unübersichtliche Gemengelage deskriptiv-erklärender und normativer Aussagen oder die Konkurrenz der Nachbardisziplinen negativ ausgelegt werden. Der sehr lesenswerte Band verführt nicht zu naivem Optimismus, sondern bietet viel Wegzehrung zur Weiterarbeit an Metatheoretischem in einer Fachdisziplin mit supponiertem eigenem Potenzial.
Das tiefsinnig-bunte Werk mit seinen weitgespannten, facettenreichen Beiträgen dürfte auch für Leute interessant sein, die nicht nach Metatheorien der Erziehungswissenschaft suchen. Es ist sehr informativ für alle, die sich über Erziehung und Erziehungswissenschaft Gedanken machen.
Fazit
Dieses metatheoretisch-erziehungswissenschaftliche Werk umfasst herausragende Abhandlungen renommierter Wissenschaftler zu Perspektiven des Theoretisierens in der Erziehungswissenschaft. Konturen des genuin Erziehungswissenschaftlichen treten in Erscheinung; Formen und Anforderungen erziehungswissenschaftlichen Forschens kommen zur Geltung – eine für Fachpublikum und alle tiefergehend an Erziehung und Bildung Interessierten aufschluss‑ wie erkenntnisreiche Publikation.
Rezension von
Prof. Dr. Christoph Schmid
Emeritierter Professor für Erziehungswissenschaft
Pädagogische Hochschule Zürich/Zurich University of Teacher Education
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