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Thorsten Mense, Judith Goetz (Hrsg.): Rechts, wo die Mitte ist

Rezensiert von Kiran Bowry, 13.04.2026

Cover Thorsten Mense, Judith Goetz (Hrsg.): Rechts, wo die Mitte ist ISBN 978-3-89771-397-0

Thorsten Mense, Judith Goetz (Hrsg.): Rechts, wo die Mitte ist. Die AfD und die Modernisierung des Rechtsextremismus. Unrast Verlag (Münster) 2024. 319 Seiten. ISBN 978-3-89771-397-0. D: 19,80 EUR, A: 20,40 EUR.

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Thema

Der Sammelband widmet sich den gesellschaftlichen Ursachen für den Erfolg der Alternative für Deutschland (AfD) und fasst sie als Ausdruck des modernen Rechtsextremismus auf, der sich neuen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anpasst.

Herausgeber:in

Herausgeber:innen des Sammelbands sind Thorsten Mense und Judith Goetz.

Thorsten Mense ist Soziologe, freier Autor und Journalist mit Arbeitsschwerpunkten auf Nationalismus, rechten Bewegungen und Autoritarismus.

Judith Goetz ist Literatur‑ und Politikwissenschaftlerin sowie Genderforscherin. Sie beschäftigt sich vor allem mit Rechtsextremismus, Antifeminismus und Geschlechterpolitik.

Aufbau und Inhalt

In der Einleitung „Linke Analysen einer modernisierten rechtsextremen Partei“ legen die Herausgeber:innen Thorsten Mense und Judith Goetz den Entstehungshintergrund, die Zielsetzung und den Aufbau des Buches dar. Die darauffolgenden 18 eigenständigen Beiträge verschiedener Autor:innen widmen sich der AfD und den „Transformationen, Brüche[n] und Widersprüche[n] des modernisierten Rechtsextremismus“ (S. 12). Sie verteilen sich auf sieben Themenblöcke.

Zu Beginn des Themenblocks „Profil einer Partei des modernisierten Rechtsextremismus“ steht Sebastian Friedrichs Beitrag „Krise als Kampffeld. Entstehung, Entwicklung und Erfolg der AfD vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen“. Friedrich analysiert die AfD im Kontext einer gesellschaftlichen Hegemoniekrise und greift dabei konzeptionell auf den marxistischen Philosophen Antonio Gramsci (1991) zurück.

Er beschreibt die AfD als Produkt multipler Krisen, die Unsicherheit erzeugen und autoritäre Deutungsangebote begünstigen. Der Partei gelingt es, komplexe Probleme auf Migration und Eliten zu reduzieren und Krisendynamiken zu verstärken, indem sie gesellschaftliche Spannungen politisch zuspitzt.

Fabian Virchow und Alexander Häusler analysieren in „Die Alternative für Deutschland – rechtspopulistisch, rechtsextrem, faschistisch?“ die AfD hinsichtlich ihrer inhaltlichen Ausrichtung sowie ihrer organisatorischen Struktur. Sie charakterisieren sie als „extrem rechts radikalisierte Bewegungspartei mit rechtspopulistischer Agitationsweise und protofaschistischer Selbstinszenierung“ (S. 47). Faschistische Merkmale lassen sich dabei bislang nur eingeschränkt auf die Gesamtpartei übertragen und konzentrieren sich vor allem auf ihren äußersten rechten Flügel.

Der Themenblock „Rechts, wo die Mitte ist“ richtet den Blick auf das wechselseitige Verhältnis der politischen Mitte zur AfD und zum modernisierten Rechtsextremismus. Thorsten Mense stellt in „Autoritäre Formierung und identitäres Bedürfnis. Der Aufstieg der AfD im Kontext von Krise und gesellschaftlicher Rechtsentwicklung“ die These auf, dass der Aufstieg der AfD Ausdruck gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen sei, insbesondere eines wachsenden identitären Bedürfnisses und der Normalisierung des Nationalismus. Rechtsextreme Forderungen erscheinen als radikalisierte Ausprägungen strukturell angelegter Ideologien wie Nationalismus, Rassismus, Antifeminismus und Antisemitismus; „die objektiven gesellschaftlichen Voraussetzungen des Faschismus“ (S. 70, zit. nach Adorno 1959) bestehen fort.

Daniel Keil kritisiert in „Mythos Mitte – Anmerkungen zu intellektuellen Vorarbeiten des Aufstiegs der AfD“ die Extremismustheorie als unterkomplex, da sie politische Konflikte entlang von Mitte und Rändern organisiert und Ursachen von Ungleichheit und Autoritarismus ausblendet. Diskurse der Mitte enthalten bereits mit rechten Ideologien kompatible Einstellungen. Das Mitte-Konstrukt stabilisiert laut Keil Machtverhältnisse, indem es „Faschisierungsprozesse“ (S. 87) als Extremismen externalisiert. Steven Hummel schließt sich in seinem Beitrag „Die AfD und der Verfassungsschutz. Zur Geschichte eines ambivalenten Verhältnisses“ der Kritik am Extremismusbegriff an. Der Fokus des Verfassungsschutzes auf „extreme Ränder“ führt dazu, dass autoritäre und antidemokratische Tendenzen in der gesellschaftlichen Mitte unzureichend erfasst werden. Hummel führt die strukturelle Blindheit gegenüber der AfD als Beweis an, dass der Verfassungsschutz ungeeignet ist, Dynamiken des modernisierten Rechtsextremismus zu verstehen.

Der Themenblock „Deutschland, aber normal“ besteht aus Max Czolleks Beitrag „Ganz normale Deutsche. Oder: Wer von der AfD spricht, darf auch von dem Rest Deutschlands sprechen“. Er zeigt, wie die Erzählung einer erfolgreichen Aufarbeitung des Nationalsozialismus der Selbstentlastung und der Konstruktion eines positiven nationalen Selbstbilds dient, wodurch rassistische und antisemitische Kontinuitäten aus dem Blickfeld geraten. Die AfD erscheint als Resultat einer unzureichenden gesellschaftlichen Auseinandersetzung der NS-Historie und der Normalisierung nationaler Identität.

Ein Interview mit Sonja Brasch und Lars Huber unter dem Titel „Wenn eine Hand die andere wäscht – Ein Gespräch über das Verhältnis der AfD zur Deutschen Burschenschaft“ bildet den ersten Beitrag des Themenblocks „Rechte(s) Netzwerke(n)“. Sie heben die ideologischen und personellen Verflechtungen zwischen Deutscher Burschenschaft, Allgemeiner Deutscher Burschenschaft und AfD hervor. Das Netzwerk völkisch geprägter Verbindungen trägt zur Stabilisierung und Ausweitung rechter Politik bei und fungiert als Rekrutierungsraum und Wirkungsfeld der AfD.

Simone Rafael bietet mit „Digitaler Kulturkampf von rechts: Social Media und Medienstrategien“ eine medienanalytische Perspektive auf Plattformlogiken und digitale Öffentlichkeiten. Internet und soziale Medien sind zentrale Orte der „Kulturrevolution von rechts“ (S. 139, zit. nach Alain de Benoist – neurechter Autor), in denen die AfD durch emotionale Mobilisierung, Provokation und komplexitätsreduzierende Inhalte besonders erfolgreich ist.

Lucius Teidelbaum beleuchtet in „Zwischen Deutschnationalismus und Festung Europa – Die Außenpolitik der AfD“ netzwerkanalytisch die Auslandskontakte der AfD, ihre „Neben-Außenpolitik“ und innerparteiliche Streitpunkte entlang einer außenpolitischen Konfliktlinie zwischen westlich orientierten und eurasisch ausgerichteten Positionen. Er zeigt ein Spannungsverhältnis zwischen radikalem Nationalismus und internationalen Vernetzungen auf, das als funktionales Element rechter Politik der globalen Durchsetzung ideologischer Ziele dient.

Der Themenblock „Angreifen für Deutschland“ beginnt mit „Zwischen extrem rechten Anfeindungen und staatlicher Vereinnahmung. Gedenkstätten, die AfD und die,Brandmauern' gegen,rechts' – Ein Blick nach Bayern“ von Nina Rabuza, Katharina Ruland und Michael Sturm. Der Beitrag untersucht Gedenkstätten als politisches Konfliktfeld und setzt das geschichtsrevisionistische Weltbild der AfD mit der konservativen Erinnerungspolitik der CSU in Beziehung. Die Erinnerung an den Nationalsozialismus unterliegt „macht‑ und parteipolitischen Erwägungen“ (S. 186); Gedenkstätten stehen in einem Dauerkampf gegen Schlussstricherzählungen und sind zugleich in eine nationale Erzählung eingebunden.

Stefan Dietls Beitrag „Gewerkschaften im Visier der AfD“ zeigt die Gewerkschaften im Fadenkreuz der AfD. Unabhängige Gewerkschaften widersprechen diametral den völkisch-nationalistischen gesellschaftspolitischen Vorstellungen der AfD, denen zufolge sich Gegensätze zwischen Kapital und Arbeit in der Volksgemeinschaft auflösen sollten. Angriffe auf Gewerkschaften, etwa durch gewerkschaftsfeindliche Betriebsratslisten, zeugen von diesem autoritären Selbstverständnis.

Der erste Beitrag des Themenblocks „Scheinbare Widersprüche: Facetten eines modernisierten Rechtsextremismus“ stammt auch von Stefan Dietl. In „Neoliberal sozial? Die AfD und die soziale Frage“ analysiert er die heterogenen sozial‑ und wirtschaftspolitischen Positionen der AfD. Marktradikale Hardliner dominieren, doch erfüllen sie gemeinsam mit Vertreter:innen des völkischen Sozialpopulismus eine strategische Doppelfunktion, um die Partei als Repräsentant der „kleinen Leute“ darzustellen. Soziale Probleme werden kulturell interpretiert und etwa Migrant:innen oder Eliten zugeschrieben.

Mit Cordelia Heß und Eike Sanders‘ Beitrag „Echte Männer und ihre Sorgen – Antifeminismus und Familienpolitik der AfD“ setzt eine Schwerpunktverlagerung zu geschlechts‑ und identitätspolitischen Themen ein. Antifeminismus und Familismus sind fest in die Ideologie der AfD eingewoben und zentral im Kampf um kulturelle Hegemonie. Die AfD kapitalisiert „männliche Ängste vor Privilegienverlust“ (S. 216) und stellt Feminismus als Bedrohung dar.

Patrick Wielowiejski zeigt in „Schwul, nicht queer. Wieso Queerfeindlichkeit und Homosexuelle in der AfD kein Widerspruch sind“, dass homosexuelle Mitglieder in die AfD integrierbar sind, sofern sie sich von queeren und emanzipatorischen Positionen abgrenzen. „Queerness“ dient als Feindbild in einem dichotomisierenden Kulturkampf; nicht-binäre Identitäten werden abgelehnt, während homosexuelle Personen als Teil eines konservativen Lebensmodells anerkannt werden können, solange sie das „Phantasma einer dauerhaften, stabilen, eindeutigen, und binär angeordneten Identität bestätigen“ (S. 233).

Judith Goetz argumentiert in ihrem Beitrag „Zwischen Transfeindlichkeit und Transchauvinismus: Rechte trans Personen in der Alternative für Deutschland“, dass trans Personen in rechte Diskurse eingebunden werden können, wenn sie zentrale ideologische Positionen der Partei übernehmen und reproduzieren. Goetz beschreibt das Konzept des „Transchauvinismus“, wonach marginalisierte trans Identitäten genutzt werden, um exkludierende Positionen, etwa gegen Muslim:innen, zu legitimieren.

Laut Kira Ayyadi („Deutsch genug für die AfD? Warum sich Menschen mit Migrationsbiografien von der AfD angesprochen fühlen“) ist auch die Unterstützung der AfD durch Menschen mit Migrationsbiografie kein Widerspruch. Gesellschaftliche Unsicherheiten, Gefühle fehlender Anerkennung und politische Strategien der AfD können die politische Nähe erklären. Um wahlpolitisch zu profitieren, erkennt die AfD die deutsche Vielfaltsgesellschaft (widerwillig) an und setzt People of Color in ihren Rängen öffentlichkeitswirksam als kulturell angepasste Migrant*innen in Abgrenzung von anderen als Teil des nationalen „Wir“ in Szene.

Bierl zeigt in „Der antiökologische Kurs der AfD. Reaktionäre Opposition versus kapitalistische grüne Transformation“, dass die durch das rechte Lager der AfD vorangetriebenen antiökologischen Positionen innerparteilich dominieren und kaum in Frage gestellt werden. Ökologische Positionen aus dem neurechten, intellektuellen Vorfeld konnten sich nicht durchsetzen. Narrative wie „Heimatschutz, Naturschutz und konservative Ökologie als Kulturkampf“ (S. 281) flankieren diese antiökologische Linie. Antiökologische Positionen werden mit scheinbar ökologischen, konservativ-völkischen Deutungen verbunden.

Der Sammelband endet mit dem Themenblock „Perspektiven“ und einem praxisorientierten Gruppeninterview mit antifaschistischen Aktivist:innen zum Thema „Antifa neu denken? Antifaschistische Praxis und Strategien in Zeiten des allgemeinen Rechtsrucks.“ Diskutiert wird darüber, ob und inwiefern sich antifaschistische Strategien angesichts eines erstarkenden und sich wandelnden Rechtsextremismus grundlegend neu ausrichten müssen. Dominant ist die These, dass antifaschistische Praxis nicht bei der Abwehr einzelner Akteure stehen bleiben kann, sondern die gesellschaftlichen Bedingungen und Strukturen in den Blick nehmen muss, die rechten Entwicklungen zugrunde liegen.

Diskussion

Der Sammelband überzeugt durch eine hohe inhaltliche Kohärenz, die sich aus einer klaren gemeinsamen Problemstellung und wiederkehrenden theoretischen Bezugspunkten ergibt. Trotz der formalen Eigenständigkeit der einzelnen Beiträge entsteht ein zusammenhängendes Gesamtbild, in dem sich theoretische und fallbezogene Analysen sinnvoll ergänzen.

Im Gegensatz zu zahlreichen Studien, die sich auf Wahlverhalten, Programmatik und Organisationsstrukturen der AfD konzentrieren (Backes/​Nattke 2026; Heinze 2020; Kienholz 2024; Weisskircher 2024), bietet dieser Sammelband durch seine analytische Tiefe und die Vielfalt der Beiträge einen deutlichen Erkenntnisgewinn. Er untersucht die AfD nicht (nur) isoliert als Partei, sondern deutet ihren Aufstieg als Ausdruck eines „Autoritarismus der Mitte“, der das Erstarken rechter Kräfte begleitet und fördert.

Deutlich wird dies im Beitrag von Thorsten Mense, dessen Stärke darin liegt, viele Einzelphänomene des Bandes theoretisch integrierbar zu machen und damit eine Art Schlüsseltext für das Gesamtverständnis darzustellen.

Die zwei größten Themenblöcke „Rechts, wo die Mitte ist“ und „Scheinbare Widersprüche“ arbeiten eindrucksvoll heraus, dass die ideologischen Spannungen der AfD funktionale Elemente ihrer politischen Strategie sind. Widersprüche, die auf ein verändertes Verhältnis zwischen bürgerlicher Mitte und rechtsextremen Akteuren, respektive der AfD, verweisen. Die AfD ist anschlussfähig, da sie an autoritäre, exkludierende Einstellungen in der gesellschaftlichen „Mitte“ anknüpfen und den „Autoritarismus der Mitte“ politisch bündeln kann.

Einen Autoritarismus der Mitte, der seit langer Zeit durch mehrere Studien – am bekanntesten die „Mitte-Studie“ der Friedrich-Ebert-Stiftung (Zick et al. 2023) und die Leipziger Autoritarismus-Studie (Decker et al. 2024) – öffentlich-mediale Beachtung erfahren hat. Gleichwohl bleibt der Resonanzraum der bürgerlichen und politischen Mitte, in dem die Normalisierung der AfD stattfindet, bestehen. Die weit verbreitete Extremismustheorie, die rechte Einstellungen in der Mitte verschleiert und ausgerechnet beim Verfassungsschutz Anwendung findet, wird in mehreren Beiträgen des Sammelbands explizit und implizit thematisiert. Der Sammelband, der die AfD aus einer antifaschistischen und aktivistischen Perspektive untersucht, greift demnach zentrale empirische Befunde über die politische Mitte auf und führt sie theoretisch zusammen. Diese Befunde sind ohne politische Konsequenzen geblieben, wie der anhaltende Erfolg der AfD auch Jahre nach Erscheinen des Buchs zeigt.

Eine Stärke des Bandes liegt in der Vielfalt der Beiträge und Zugänge. Max Czolleks innovativer essayistischer, kulturkritischer Beitrag über gesellschaftliche Selbstbilder und Erinnerungskultur hebt sich von den eher gesellschaftstheoretischen Analysen des Buchs ab und bietet den Leser:innen Abwechslung. Das gilt auch für die im Buch vertretenen Interviewformate. Kritisch anzumerken ist jedoch, dass weniger innovative oder theoretisch zugespitzte Beiträge bekannte Argumentationsmuster reproduzieren. Unvermeidbare Redundanzen in den voneinander unabhängig lesbaren Beiträgen, Unterschiede in der Qualität und theoretischen Tiefe der Beiträge sowie die klare normative Ausrichtung mindern die inhaltliche Qualität der Publikation nur geringfügig. Vor dem Hintergrund dieses normativen Anspruchs wäre eine stärkere Berücksichtigung von Gegenstrategien und Handlungsperspektiven jenseits antifaschistischer Praxis wünschenswert gewesen. Dies hätte den Sammelband Zielgruppen aus Zivilgesellschaft und Bildungsarbeit geöffnet. In dieser Form richtet er sich zuvorderst an ein fachwissenschaftliches Publikum, Forschende und Studierende. Vor diesem Hintergrund lässt sich auch die im letzten Beitrag diskutierte Frage, wie antifaschistische Praxis breitenwirksamer gestaltet werden kann, weiterdenken: Veröffentlichungen und sehr gelungene linke Gesellschaftsanalyse, wie durch diesen Sammelband dargestellt, sollten stärker in die gesellschaftliche Mitte getragen werden.

Fazit

Der Sammelband bietet eine überzeugende analytische Einordnung der AfD in gesellschaftliche Entwicklungen und ein kohärentes Gesamtbild eines „Autoritarismus der Mitte“. Die starke fachliche und normative Ausrichtung schränkt jedoch die Reichweite über ein wissenschaftliches Publikum hinaus ein.

Literaturhinweise

Adorno, Theodor W. Was bedeutet Aufarbeitung der Vergangenheit. Gesammelte Schriften, Bd. 10.2. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1959, S. 555–572.

Backes, Uwe; Nattke, Michael (Hg.). Die AfD im Osten. Analysen anlässlich der Wahlen 2024/25. Leipzig: Edition Überland, 2026.

Decker, Oliver; Kiess, Johannes; Heller, Ayline; Brähler, Elmar (Hg.). Vereint im Ressentiment: Autoritäre Dynamiken und rechtsextreme Einstellungen. Leipziger Autoritarismus-Studie 2024. Gießen: Psychosozial-Verlag, 2024.

Gramsci, Antonio. Gefängnishefte. Hamburg: Argument, 1991.

Heinze, Anna-Sophie. Strategien gegen Rechtspopulismus? Der Umgang mit der AfD in Landesparlamenten. Baden-Baden: Nomos, 2020.

Kienholz, Eva. Die Geschichte der AfD: Eine kurze Geschichte der AfD. Von der Eurokritik zum Remigrationsskandal. München: Rowohlt, 2024.

Weisskircher, Manès. Contemporary Germany and the Fourth Wave of Far-Right Politics. London: Routledge, 2024.

Zick, Andreas; Küpper, Beate; Mokros, Nico (Hg.). Die distanzierte Mitte: Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2022/23. Bonn: Dietz, 2023.

Rezension von
Kiran Bowry
Politikwissenschaftler
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Es gibt 2 Rezensionen von Kiran Bowry.

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ISSN 2190-9245