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Herbert Grassmann, Larissa Grassmann et al.: Die polyvagale Hausapotheke

Rezensiert von Dipl.-Sozialpäd. (FH) Gerhard Klug, 15.05.2026

Cover Herbert Grassmann, Larissa Grassmann et al.: Die polyvagale Hausapotheke ISBN 978-3-8497-8558-1

Herbert Grassmann, Larissa Grassmann, Porges (Verfasser eines G Stephen: Die polyvagale Hausapotheke. Soforthilfe für angespannte Nerven. Carl-Auer Verlag GmbH (Heidelberg) 2026. 209 Seiten. ISBN 978-3-8497-8558-1.
Reihe: Fachbücher für jede:n.

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Thema

Die Polyvagaltheorie hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen, weil sie neue Perspektiven auf Stressreaktionen, (physiologische) Sicherheit und die Rolle des autonomen Nervensystems eröffnet. Ihr Einfluss auf Erklärungsmodelle und Verfahren, insbesondere in der Psychotherapie, Traumaarbeit und Supervision/​Coaching, ist enorm, denn sie eröffnet eine große Bandbreite an methodischen Zugängen. Eine davon ist die hier vorgestellte Polyvagale Hausapotheke. Das Buch zeigt, wie Menschen ihre inneren Zustände erkennen und durch einfache Körperübungen beeinflussen können – mit dem Ziel, Selbstregulation, innere Stabilität und Stressreduktion zu fördern. Das Buch positioniert sich explizit als praxisnahes Selbsthilfebuch, nicht als theoretisches Fachwerk. Leser:innen sollen über innere und äußere Sinnes‑ und Erfahrungsräume sich bzw. ihr Nervensystem besser kennenlernen und Schritt für Schritt zu mehr Lebendigkeit und innerer Ruhe finden.

Autor:in oder Herausgeber:in

Herbert Grassmann und Larissa Grassmann sind ein deutschstämmiges Autor:innen‑ und Therapeut:innenpaar, das in Nürnberg lebt und dort sowohl praktiziert als auch forscht. Herbert Grassmann ist Körperpsychotherapeut, Ausbilder und Autor. Seine Forschung und Lehrtätigkeit verbindet körperorientierte Psychotherapie, Embodiment und moderne neurophysiologische Ansätze. Larissa Grassmann arbeitet als Physiotherapeutin und Faszienspezialistin in eigener Praxis. Ihre Arbeit verbindet klassische Physiotherapie mit moderner Faszienforschung und polyvagalen Körperansätzen. Gemeinsam mit ihrem Mann entwickelt sie körperorientierte Stress‑ und Traumainterventionsmethoden und bildet Fachpersonen aus. Gemeinsam stehen beide für den körperzentrierten Zugang zur Selbstregulation und Traumaarbeit.

Entstehungshintergrund

Die polyvagale Hausapotheke ist aus der langjährigen Zusammenarbeit von Herbert Grassmann und Larissa Grassmann entstanden und verbindet wissenschaftliche Polyvagalforschung mit körpertherapeutischer Praxis. Während Herbert Grassmann seine Forschungserfahrung und die Kooperation mit Stephen Porges einbrachte, ergänzte Larissa Grassmann diese um ihre Expertise aus der Faszien‑ und Körperarbeit. Das Resultat ist ein niedrigschwelliges Selbsthilfekonzept, das auf alltagstaugliche und unmittelbar wirksame Werkzeuge zur Regulation des Nervensystems abzielt.

Aufbau und Inhalt

Das Werk von Grassmann & Grassmann ist eine Monografie, die in klare, anwendungsorientierte Kapitel gegliedert ist. Die rund 209 Seiten in kartoniertem Paperback-Format sind in fünf Kapitel untergliedert. Das Buch beginnt mit einem Hinweis der Autor:innen auf den Zweck ihrer Publikation: Damit möchten sie sicherstellen, dass ihr Werk zu Lernzwecken verstanden und genutzt wird und nicht als Ersatz für medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Ein Vorwort von Stephen W. Porges rundet die Hinführung inhaltlich ab. Die Autor:innen eröffnen ihr Werk mit einem persönlichen Einblick in die eigenen Erfahrungen und die Motivation, die sie zur Entwicklung dieses Buches geführt haben. Um die Wirkweise polyvagaler Übungen nachvollziehbar zu machen, erläutern sie zunächst die drei zentral beteiligten Gehirnareale (Stamm‑ bzw. Zwischenhirn, Säugetierhirn und Neokortex) und deren spezifische Funktionen. Ihre je eigene Form der Informationsverarbeitung sowie die damit verbundenen Sinneskanäle bilden die Grundlage dafür, emotionales, körperliches und mentales Wohlbefinden gezielt anzusteuern. Mit diesem theoretischen Fundament grenzen sich die Autor:innen von kurzfristigen Lösungsansätzen ab, die diese neurophysiologische Gesamtdynamik nicht berücksichtigen. Gleichzeitig legen sie damit die methodische Basis für ihr eigenes Vorgehen, das auf mehreren Prinzipien beruht, etwa der bewussten Wahrnehmung, dem Stabilitätsprinzip durch Entspannung, einer guten inneren und äußeren Orientierung sowie der gezielten Vagusstimulation. Im ersten Kapitel Die Polyvagal-Theorie und der innere Bodyguard legen Grassmann & Grassmann weitere zentrale Grundlagen dar, insbesondere die Unterscheidung zwischen dem somatischen und dem autonomen Nervensystem, die sie als das „1×1 des Nervensystems“ bezeichnen (S. 25). Sie erläutern das somatische Nervensystem als bewusst steuerbares System, das unseren Kontakt zur Außenwelt ermöglicht, und kontrastieren es mit dem autonomen bzw. vegetativen Nervensystem, das unwillkürlich arbeitet und rund um die Uhr zentrale Körperfunktionen reguliert. Für das Verständnis der Polyvagaltheorie ist die Differenzierung zwischen Sympathikus und Parasympathikus entscheidend: Während der Sympathikus den Organismus für Kampf‑ oder Fluchtreaktionen aktiviert, dient der Parasympathikus dem Herunterregulieren und der Wiederherstellung von Gleichgewicht. Besonders der Parasympathikus wird von den Autor:innen als „echter Hauptdarsteller“ hervorgehoben (S. 29), da seine beiden Äste – der ventrale Vagus (zuständig für soziale Verbundenheit, Vertrauen und Kontakt) und der dorsale Vagus (Rückzug, Schutz) – maßgeblich an der Regulation von Sicherheit und Erholung beteiligt sind. Damit knüpfen die Autor:innen an Stephen Porges’ Modell an, wonach der Vagusnerv eine zentrale Rolle im Erleben von Sicherheit und in sozialen Interaktionen spielt und wesentlich dazu beiträgt, körperliche Prozesse zu steuern und Stressreaktionen zu reduzieren. Mit Einführung der metaphorischen Bezeichnung des inneren Bodyguards (bei Porges heißt es Neurozeption) beschreiben die Autor:innen ein Funktionssystem, das fortlaufend und weitgehend unbewusst bewertet, ob eine Situation sicher, potenziell gefährlich oder lebensbedrohlich ist. Diese Prozesse laufen nicht im Neokortex, sondern überwiegend im Stammhirn ab, also dort, wo basale Sinneswahrnehmung und unmittelbare Körperreaktionen verarbeitet werden. Damit wird die Brücke zu Stephen Porges’ Modell der drei Schaltkreise geschlagen, das zwischen den Zuständen Sicherheit, Gefahr und Lebensgefahr unterscheidet und die Grundlage polyvagaler Zustandsregulation bildet. Abgerundet wird dieser Grundlagenteil damit, dass verschiedene Formen von chronischem Stress das Nervensystem unmittelbar belasten und bei fehlender Regulation destruktive Eigenschaften entwickeln.

Im zweiten Kapitel Stressregulation kann jede:r lernen leiten Grassmann & Grassmann den Übergang von der theoretischen Grundlage zur aktiven Selbsterfahrung ein. Dabei betonen sie, dass das Wiedererkennen eigener Stressreize eine notwendige Vorstufe ist, um das Nervensystem gezielt regulieren zu lernen. Aufbauend auf dem vorangegangenen Kapitel klären sie eine zentrale Unterscheidung: Entspannung ist nicht gleich Regulation – denn Regulation meint eine aktive, bewusste Einflussnahme auf die inneren Zustände des Nervensystems. Die Autor:innen stellen drei wesentliche Regelsysteme vor: das Herz, den Atem und die Emotionen. Das Herz fungiert als wichtige Quelle der Regulation; der Atem lässt sich sowohl über das willentliche somatische System als auch über den ventralen Teil des autonomen Nervensystems beeinflussen; und Emotionen wirken unmittelbar auf das Zusammenspiel dieser Prozesse ein. Gemeinsam bilden sie ein fein abgestimmtes System, das maßgeblich bestimmt, wie Stresssituationen bewältigt oder abgepuffert werden können. Um diese Zusammenhänge praktisch erfahrbar zu machen, ergänzen die Autor:innen das Kapitel um zahlreiche Übungen der sogenannten polyvagalen Hausmittel (PVH), die darauf abzielen, jede dieser Instanzen aktiv anzusprechen und zu stärken. Abgeschlossen wird das Kapitel durch den Regulationskompass, eine bildhafte Orientierungshilfe, die dabei unterstützt, den eigenen aktuellen Zustand des Nervensystems besser einzuordnen und gezielt zu beeinflussen. Das dritte Kapitel Neurozeptionstraining – Wie dein Körper lernt, sich wieder sicher zu fühlen ist zugleich das umfangreichste und konzeptionell weit aufgefächertste des Buches. Auch hier setzen Grassmann & Grassmann konsequent auf Selbsterfahrung als zentralen Zugang, um die grundlegende Frage Gefahr oder Sicherheit? bewusst wahrnehmen zu lernen. Diese erfolgt entlang dreier Ebenen: der äußeren Körperwahrnehmung, der inneren Körperwahrnehmung sowie der Wahrnehmung der Umwelt. Als ersten Schritt laden die Autor:innen die Leser:innen ein, einen inneren sensorischen Kompass zu entwickeln und zu justieren, um darauf aufbauend ein gezieltes Sinnestraining zu ermöglichen. Dieses verbindet äußere mit innerer Körperwahrnehmung und eröffnet den Zugang zu neurozeptiven Prozessen – oder, in der Metaphorik des Buches, zur Arbeitsweise des inneren Bodyguards. Die Leserschaft wird dabei eng durch polyvagale Hausmittel (PVH) begleitet, die Selbsterkundung, unmittelbare Erfahrung und reflektierende Einschätzung miteinander verknüpfen. Konkret werden Atemübungen mit der Vorstellung von Lebensenergie (Qi) und der inneren Struktur des eigenen Skeletts kombiniert, um eine Haltung von Stabilität, Kraft und Handlungsfähigkeit zu fördern. Durch den gezielten Einsatz großer Muskelgruppen, insbesondere der Oberschenkelmuskulatur, soll das Stammhirn direkt angesprochen und das körpereigene Sicherheitssystem positiv aktiviert werden. Mit dem Einbezug unterschiedlicher Muskelpartien und Sinnesorgane zeigen die Autor:innen, wie Bewegungs‑ und Handlungsräume (neu) erschlossen und körperliche sowie emotionale Blockaden gelöst werden können. Abgerundet wird das Kapitel durch Übungen, die paarweise durchgeführt werden und eine gemeinsame Regulation ermöglichen.

Das vierte Kapitel Der PVH Notfallkoffer versteht sich als „eine Sammlung von Strategien, Übungen und Erinnerungen“ (S. 164) für Situationen, in denen eine akute Regulation erforderlich ist. Ziel ist es, aus neurophysiologischer Perspektive dem Nervensystem möglichst rasch wieder ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Im Unterschied zu den vorhergehenden Kapiteln kehren die Autor:innen hier ihr Vorgehen gewissermaßen um: Ausgangspunkt sind konkrete Stress‑ und Akutzustände wie Angst, Panik, Schwindel oder kreisende Gedanken. Zu diesen typischen Belastungssituationen werden jeweils ein oder mehrere polyvagale Hausmittel zusammengestellt, die dabei helfen sollen, Orientierung zurückzugewinnen und eine stabile innere Situation herzustellen. Im fünften und abschließenden Kapitel Alltagszustände erkennen – Verschiedene Typen von Nervensystemen rückt die Selbsteinschätzung in den Mittelpunkt. Ausgehend von einem Zitat von Deb Dana, wonach menschliches Verhalten stets dem Überleben dient, lenken die Autor:innen den Blick gezielt auf das eigene Nervensystem. Anhand eines strukturierten Fragenkatalogs können Leser:innen ihr dominantes Reaktionsmuster erfassen und ihr Nervensystem einem der drei Typen – dorsal, sympathikoton oder ventral – zuordnen. Diese Typisierung unterstützt dabei, den jeweils vorherrschenden Grundzustand besser zu verstehen und darauf aufbauend passende polyvagale Tools (PVT) zur Selbstregulation auszuwählen.

Diskussion

Die Autor:innen gehen didaktisch ausgesprochen klug vor, denn sie beginnen mit einer klar verständlichen neurobiologischen Einführung, die notwendig ist, um das polyvagale Konzept überhaupt nachvollziehen zu können. Ohne das Verständnis der drei Gehirne und ihrer Vernetzung über das somatische und autonome Nervensystem bleibt der Ansatz unzugänglich. Erst auf dieser Grundlage werden die späteren Übungen und Anwendungen methodisch stimmig, authentisch und nachvollziehbar. Erfrischend und motivierend zugleich ist die Leichtigkeit, mit der die Autor:innen aus dem neuropsychologischen Verständnis heraus vermitteln, dass unser Nervensystem trainierbar und damit beeinflussbar ist – selbst dann, wenn eine Seite des Systems (sympathikotone Aktivierung oder parasympathische Muster, dorsal wie ventral) dominiert und zu einer Dysbalance führt. Genau hier liegt die besondere Leistung der beiden: Sie bieten nicht nur eine verständliche Folie für die polyvagalen Abläufe, sondern ein Konzept, das Leser:innen dabei unterstützt, jene autonom und unwillkürlich ablaufenden, ja gewissermaßen „bodyguardeinsetzenden“ Prozesse wahrzunehmen, zu erkennen und zu interpretieren. Dies zeigt sich besonders an der Auswahl der polyvagalen Hausmittel (PVH), die so ansetzen, dass Leser:innen zunächst in einen inneren Kontakt mit sich selbst kommen und eigene (Stress-)Zustände, einschließlich jener, die aus unserer technokratisch-digitalisierten Lebenswelt entstehen, wahrnehmen und einordnen können. Die PVH zur Atmung erweisen sich dabei als besonders wertvoll und unterstützend; zugleich lassen sie sich gut auf Beratungskontexte übertragen, insbesondere auf Supervision und Coaching. Eine besondere Stärke des Buches liegt in der sorgfältig angeleiteten Hinführung zur Achtsamkeit. Die Autor:innen zeigen, wie sich über instruktive, gut dosierte Ansagen ein Zugang eröffnet, der äußere Wahrnehmung, innere Wahrnehmung und deren wechselseitige Zusammenarbeit miteinander verbindet. Auf diese Weise entsteht ein stimmiger Zugang zu beiden Sinnes‑ und Erlebenskanälen, der es ermöglicht, achtsame Präsenz tatsächlich erfahrbar zu machen. Besonders hervorzuheben ist der mittlere Teil zur Propriozeption. Hier verbinden die Autor:innen Elemente des Hara-Prinzips, also der Vorstellung von Lebensenergie (Qi), mit der inneren Kraft des Skeletts. Aus dieser Verbindung entsteht ein (im doppelten Sinne) überzeugender Ansatz, der Leser:innen dabei unterstützt, Standhaftigkeit, Halt und insgesamt eine innere Sicherheit im autonomen Nervensystem aufzubauen. Erwähnenswert ist die Erfahrung, die entsteht, wenn vertraute oder weniger bekannte Muskeln, Körperteile und Organe mit ihren üblichen Funktionen plötzlich eine neue – und oft überraschende – Bedeutung im Zusammenspiel des Nervensystems erhalten. Sie werden zu bewussten Körperwahrnehmungen, die gezielt eingesetzt und gesteuert werden können, um mentale Gelassenheit, ein Gefühl von Kontrolle oder Entspannung und damit ein Erleben von Sicherheit zu fördern. Genau diese Form wohltuender Regulation macht den Ansatz besonders eindrücklich und löst die Idee des trainierbaren Nervensystems ein. Es bleibt letztlich jedem Einzelnen überlassen, ob die vorgestellten Übungen, die polyvagalen Hausmittel, ihre intendierte Wirkung entfalten, etwa eine klarere und ruhigere Gedankenqualität, eine verbesserte Emotionsregulation oder eine gesunde Faszienspannung. Unabhängig davon lohnt sich das neugierige Ausprobieren und Experimentieren, denn nur über die eigene Erfahrung kann eine fundierte Bewertung entstehen. Dieses erfahrungsorientierte Vorgehen zieht sich konsequent durch das gesamte Buch und macht einen wesentlichen Teil seines Nutzens aus. Eine kleine, aber dennoch erwähnenswerte kritische Seite zeigt sich dort, wo die Autor:innen in einer sehr vereinfachten Sprache eine etwas zu große Leichtigkeit vermitteln möchten – etwa indem sie mit dem Bild einer „Reset-Taste“ arbeiten und damit eine nicht ganz von der Hand zu weisende technisch-physikalische Wenn-Dann-Logik nahelegen. Dies kann leicht so verstanden werden, als ließen sich komplexe polyvagale Prozesse durch isolierte Techniken unmittelbar beruhigen oder in einen sicheren Zustand versetzen.

Fazit

Das Buch überzeugt durch seine klare didaktische Struktur, die neurobiologische Grundlagen verständlich vermittelt und einen unmittelbaren Zugang zum eigenen Nervensystem eröffnet. Es richtet sich an alle, die Stress, Anspannung oder innere Unruhe besser verstehen und regulieren möchten, und lädt zu einem erfahrungsorientierten Ausprobieren der polyvagalen Hausmittel ein. Gleichzeitig bietet es Fachpersonen in beratenden, psychosozialen und klinischen Kontexten – insbesondere Supervisor:innen und Coaches – gut integrierbare Impulse für die professionelle Praxis.

Rezension von
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Gerhard Klug
Klinischer Sozialarbeiter, M.A., Sozialpädagoge im Referat 4, Stadt Augsburg, Supervisor/Coach (DGSv).
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Es gibt 13 Rezensionen von Gerhard Klug.

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ISSN 2190-9245