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Nina Kolleck: Der Kampf in den Köpfen

Rezensiert von Peter Flick, 17.07.2026

Cover Nina Kolleck: Der Kampf in den Köpfen ISBN 978-3-7371-0241-4

Nina Kolleck: Der Kampf in den Köpfen. Wie TikTok, Instagram & Co unsere Kinder manipulieren. rowohlt Berlin Verlag (Berlin) 2026. 251 Seiten. ISBN 978-3-7371-0241-4. D: 24,00 EUR, A: 24,70 EUR.

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Thema

Warum gelangen extreme Körperbilder, Hassbotschaften, sexualisierte Darstellungen und Videos zu Selbstverletzung immer wieder in „Feeds“ der sozialen Plattformen? In ihrem Buch setzt sich die Potsdamer Bildungsforscherin Nina Kolleck mit den gravierenden Auswirkungen von Social Media auf das Selbstbild von Kindern und Jugendlichen auseinander.

Tiktok, Instagram und andere Plattformen, so ihre These, seien dabei, die Sozialisationsbedingungen von Kindern und jungen Menschen grundlegend zu verändern. Es wäre ein allzu bequemer Ausweg, Social Media nur als „Erziehungsproblem“ darzustellen und allein Eltern und Schule die Verantwortung dafür zuzuschieben. Dann werde zwar über die „Nutzer“ diskutiert, über besonders gefährdete Kinder und fehlende Resilienz, aber nicht über die Verursacher der Misere.

Das Problem seien ja nicht Eltern und Kinder, sondern die Produzenten von Social Media-Plattformen, die die Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ausnutzen und sie dazu noch mit extremistischen, verstörenden oder selbstschädigenden Inhalten konfrontieren. Solange die Verstöße gegen die geltenden Bestimmungen des Kinder-und Jugendschutzes nicht wirksam sanktioniert würden – bis hin zur Abschaltung von Diensten – laufen die Forderungen nach pauschalen Social-Media-Verboten für Kinder und Jugendliche für sie ins Leere.

Die Frage, ob die digitale Sozialisation zu einer Gefahr für die Demokratie wird, hängt nach Meinung der Autorin davon ab, ob es Eltern, Schule und Politik gelingt Gegenräume zu schaffen, in denen sich Kinder und Jugendliche wahrgenommen fühlen; und nicht zuletzt auch von der politischen Durchsetzungsfähigkeit des Staates, der Macht der Tech-Konzerne rechtliche Grenzen zu setzen.

Autorin

Seit 2023 lehrt Nina Kolleck als Professorin für Erziehungs‑ und Sozialisationstheorie an der Universität Potsdam. Weitere Bücher der Autorin: Politische Bildung und Demokratie. Eine Einführung in Anwendungsfelder, Akteure und internationale Ansätze. Opladen & Toronto 2022; Global Governance, Corporate Responsibility und die diskursive Macht multinationaler Unternehmen. Baden-Baden 2011.

Aufbau

Einleitung: Stille Prägung. Die unsichtbare Macht der sozialen Medien (9 ff.)

„In der Kindheit wachsen Einstellungen Zweifel und Haltungen heran, die sich später zu Selbstbildern und politischen Überzeugungen verbinden“ (10), heißt es in der Einleitung. Mit ihrem Buch will Kolleck die „Dynamiken“ einer digitalen Sozialisierung sichtbar machen, von deren Auswirkungen wir bisher „wenig wirklich verstehen“ (20).

I. Von der Familie zum Feed: Wie Kinder heute lernen, wie sie sie sind (25 ff.)

Im ersten Kapitel geht es um die Formung des Ichs“ im „Zeitalter von TikTok“ und die Faktoren, die die Frage der Identität – „Wer will ich sein?“ – beeinflussen. Wir beantworten sie nicht aus uns selbst heraus, sondern Individualität entsteht in der Auseinandersetzung mit den vorgefundenen sozialen Beziehungen. Noch immer werden Kinder in Familie und Schule erzogen, Vereine, Freundeskreis und Kirche sind weiterhin von prägendem Einfluss. Heute werden Kinder und Jugendliche jedoch durch die digitalen Medien mit neuen Selbstbildern und Werten konfrontiert, die stark von denen ihrer sozialen Umgebung abweichen.

„Werde ich gesehen?“

In „frühen sozialen Lektionen“ (46) lernen Kinder und Jugendliche in den sozialen Medien, wer Anerkennung „verdient“ und wer ausgegrenzt wird. Die Wirkung dieser „Lektionen“ spiegelt sich als „Dilemma einer Erziehung“ (37 ff.) wieder, in der Eltern gezwungen sind, Regeln im Umgang mit Handy und den sozialen Medien immer wieder neu zu „verhandeln“. Unter der Überschrift „Werde ich gesehen“ (54 ff.) resümiert die Autorin ihre Beobachtung, dass unabhängig von erzieherischen Bemühungen um Regeln die „digitale Identität“ in die Vorstellungswelt junger Menschen immer stärker „einsickert“. Basale Wertorientierungen über das, was als „ >normal< und >wünschenswert<“ gilt und Fragen, „welche Emotionen junge Menschen zeigen dürfen und welche sie lieber verbergen“ (56), würden so neu gestellt.

II. Freunde und Follower: Digitale Nähe und die Suche nach Verbundenheit (57 ff.)

Identitätsbildung braucht die Erfahrung verlässlicher Bindungen. Das Kapitel vertieft die Frage: Wie verändert der durch Social Media geprägte digitale Raum das elementare Vertrauen von Kindern in diese „Kraft der Bindung“ (63)? Wir wissen, dass der Grundstein des Vertrauens in den frühen sozialen Beziehungen gelegt wird. Was John Bowlby und Mary Ainsworth (vgl. 63) über die Bedeutung primären sozialen Bindungen geschrieben haben, die unsere Fähigkeit zu Liebe und Freundschaft in analoge Beziehungen erst ermöglichen, bleibt auch für die Gegenwart gültig.

Aber die sozialen Medien, so die Autorin, triggern ein „Bedürfnis nach Bindung“ und eine „Sehnsucht nach Nähe“ und „Vertrauen“, das sich an digitale Surrogate heftet, als Ersatz für nicht-erfahrene Nähe. Die Plattformen schreiben dazu „ihr eigenes Drehbuch für romantische Interaktionen“ (83). Die „Liebe im Zeitalter von Swipes“ bedeutet, dass Jugendliche „Liebe, Nähe und Sexualität heute in Räumen (lernen), die von Algorithmen, Trends und Ideologien geprägt sind“ (93).

„Wenn Dauerverbindungen in Isolation münden“

Auch hier gilt die Feststellung, dass die Erfahrungen der Jugendlichen nur „ein Spiegel größerer gesellschaftlicher Entwicklungen“ (102) sind. Auf die Jugendlichen und ihre Suche nach Nähe und Verständnis übten die sozialen Medien eine gewaltige Sogwirkung aus. Welche Auswirkungen hat es, fragt Kolleck, wenn eine zunehmende Zahl von Jugendlichen, ihre Erfahrungen von Distanz und Nähe, zunehmend in den digitalen Raum verlagern würde? Im Gespräch mit einem 16-jährigen Jungen fällt ein Satz, der die Autorin nicht loslässt: „>Ich kann jedem schreiben, aber eigentlich keinem<“ (99). Der Satz bringt auf den Punkt, was die Autorin als paradoxe Form der Verbundenheit beschreibt, die Beziehungen in Social Media häufig auszeichnet. Dem Gefühl, ständig „connectet“ zu sein und „dazuzugehören“ korrespondiert ein tief sitzender Zweifel, wie tragfähig diese Beziehungen sind. Social Media begünstigen eine fragile Form der Verbundenheit, eine Kommunikation, die den Einzelnen trotz Dauerverbindung einsam zurücklässt, stellt Nina Kolleck in ihren Gesprächen mit Jugendlichen immer wieder fest.

„Freundschaft im Dauerchat“

Freundschaften und Partnerschaften werden heute in Chats und Storys verhandelt. Social Media beeinflusst in dieser sensiblen Lebensphase die Suche nach freundschaftlichen und intimen Bindungen und radikalisiert zugleich das Misstrauen in die Umwelt. „Mikrobrüche“ und ihre Dramatisierung durch Social-Media-Phänomene wie Shitstorms, Ghosting oder der plötzliche Rauswurf aus dem Chat über Nacht bestärken bei vielen das Gefühl, dass man sich in sozialen Beziehungen niemals „zu sicher“ fühlen sollte. Auf dem Boden dieser Verunsicherung wächst das Risiko für psychische Störungen, radikale Ideen und die Regression in einfache Rollenbilder von Männlichkeit und Weiblichkeit.

III. Körper und Gehirn in Ausnahmezuständen: Von Sucht bis Schönheitswahn (105 ff.)

Nina Kolleck thematisiert zunächst neurologische Aspekte der Suchtphänomene im Umgang mit Social Media Likes. Sie wirkten wie süchtig machende Dopamin-Kicks und die blieben, vor allem in den frühen Kindheitsphasen, nicht ohne Folgen für die Gehirnaktivität („Doparmin: Wie Likes das Gehirn neu verschalten“, 106). Neuere Forschungen zeigen vor allem den Einfluss sozialer Medien auf das Körperbild von Jugendlichen, was in Extremfällen dazu führen, dass sie „häufig ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Körper“ (124) entwickeln („Im Strudel der Selbstoptimierung: Schönheitsdruck und Essstörungen“, 121 ff.). Ein eigenes Thema sind die personalisierten Feeds, KI-Bots oder Chat-Interface, die auf Stimmungen reagieren und bewirken sollen, dass die Nutzer:innen möglichst lange am Bildschirm gehalten werden.

 „Empowerment und Vermarktung“

Wer sein Leben ständig mit der glattpolierten Welt der Influencer vergleicht, entwickelt illusionäre Erwartungen an das eigene Leben. Influencer posten Selfies, die sie mit Aufsteiger-Geschichten verbinden. Social Media pusht massiv Erwartungshaltungen eines normativ entleerten Konsumdenkens. Das alte Stereotyp vom „Tellerwäscher zum Millionär“ wird in immer neuen Variationen verbreitet: wer arm geboren wurde, kann sich mit Willen und Schlauheit in der sozialen Hierarchie „hochkämpfen“, um dann am Ende sein Geld für sich arbeiten zu lassen.

„Wer verfällt den sozialen Medien?“

Auf der andern Seite: Nicht alle Jugendlichen sind gleichermaßen anfällig für diese Vorstellungen von „Empowerment“. Die Autorin übersieht nicht, dass Soziale Medien auch ein Stück Befreiung aus einem engen persönlichen Umfeld bedeuten kann und dmit ein Stück“Gegen-Öffentlichkeit“; zudem gibt es Kinder und Jugendliche, die gegenüber der Kultur der Selbstvermarktung resilient bleiben. Gewiss ist nicht alles nur Biochemie, als ob Jugendliche keine Chance hätten, gegen den Sog sozialer Medien anzugehen. Am Ende des Kapitels heißt es: „Nicht das Dopamin ist der große Unterschied, sondern die Frage, wie zentrale psychologische Bedürfnisse“ nach Autonomie und Zugehörigkeit „jenseits der sozialen Medien“ (152) erfüllt werden. Die Schule müsse in der Zusammenarbeit mit der Familie als Ort belastbarer Beziehungen erlebt werden. Dort müssten sich Jugendliche in ihren Anliegen wahrgenommen fühlen. Darüber hinaus müsste ein politischer Unterricht sich mit der Aufklärung über digitale Radikalisierungsstrategien verbinden („Auf dem Boden der Realität: Die Schule als Ort politischer Praxis“, 190)

IV. Radikalisierung per Klick: Wie digitale Trends die Demokratie herausfordern (155 ff.)

Die Autorin analysiert die „Mikrotrends in der Alltagsästhetik“ (156 ff.) und anhand von Fallbeschreibungen, die „Mechanik digitaler Radikalisierung“ (164 ff.). Was die Autorin als „Paradox der TikTok-Demokratie“ beschreibt ist der Tatbestand, dass Social Media zwar Teilhabe suggeriert (und in Grenzen auch ermöglicht), zugleich aber die Vorstellungskraft auf standardisierte, vorgefertigte Meinungen und Produkte lenkt. Politische Meinungsbildung werde in Social Media zu einer Konsumentscheidung. Die Strategien einer „Politik der Gefühle“ wirken bei Jugendlichen und Heranwachsenden besonders intensiv. Was zählt ist die Fähigkeit, Aufmerksamkeit zu erregen, nicht der Austausch rationaler Argumente. Nun geht es schon immer in der politischen Öffentlichkeit um Emotionen und rhetorische Schlagfertigkeit. Aber wo Emotionen über den rationalen Diskurs triumphieren, semantische Inhalte und zugespitzte Argumente nicht mehr zählen, haben populistische Politikansätze leichtes Spiel. Ihr Anliegen ist nicht Deliberation, sondern die Verstärkung eines Grundgefühls von Dauerkrise und Überforderung. So etabliert Social Media eine politische Kultur, die demokratische Regeln des zivilisierten Streitens tendenziell aushöhlt.

Natürlich gibt es auch Gegentendenzen, „digitale Communitys“ kritischer Art, in denen „aus vereinzelten Stimmen eine Bewegung wird.“ (206). Doch deren Räume, so die Autorin, stießen an „Grenzen“, wo „die Logik der Plattformen und ihre wirtschaftlichen Interessen greifen: Algorithmen, Datenmacht, wirtschaftliche Interessen“ (206). Die Autorin sieht die westlichen Demokratien auf dem abschüssigen Weg in eine „TikTok-Demokratie“, die auf eine Ökonomie der Erregungen und Affekte ausgerichtet ist. Für die demokratische Zukunft der Demokratie sei entscheidend, „ob wir Jugendlichen reale Räume geben, in denen sie gehört werden“ (207) und in denen ein emotionsgeladener Streit demokratischer Meinungen und Argumente geübt werden kann.

V. Wie können wir die Kontrolle zurückgewinnen? (209 ff.)

Was folgt daraus? Die Logik der „digitalen Revolution“ ist kein Schicksal. Um die Kontrolle über diese Entwicklung „wiederzugewinnen“, brauche es ein Zusammenspiel von Eltern, Schule und Politik, die die Bedingungen für die digitale Räume in der Alltagspraxis verändert. Dazu macht die Autorin Vorschläge:

Bildung wirkt: Vom Handyverbot zur Schule mit Haltung“ (213 ff.)

Mutige Schulleitungen und ‑kollegien müssen in Kooperation und Gespräch mit Kindern und Jugendlichen vorangehen und im Schulalltag reale Räume bewusst freihalten, „für konzentriertes Arbeiten im Unterricht, für echte Pausen im Hof, für Momente ohne Bildschirm“ (215). Dem widerspreche keineswegs, dass man Smartphones als wichtige pädagogische Werkzeuge im Unterricht nutzt: „als Lern-Apps und Vokabeltrainer, für Recherche, Audio-Feedback, kollaboratives Schreiben oder interaktive Quizformate. Richtig eingesetzt, können sie den Unterricht bereichern (..).“ (216). Zudem müssten „digitale und politische Bildung (..) verbindlich und beständig in die Lehrpläne integriert“ (216) werden.

Verbindung stärkt: Wie Eltern und Familien im digitalen Alltag Halt geben können“ (218 ff.)

Auf die Frage, wann Social Media für ein Kind sinnvoll ist, antwortet die Autorin mit dem Verweis darauf, dass „vor der Pubertät (..) meist die Reife“ fehle, „um die Dynamiken sozialer Netzwerke zu durchschauen“ (221). D. h., je später das Kind einsteige, desto besser. Da jedoch kein Weg an der digitalen Realität vorbeiführe, bleibe am Ende immer nur das Gespräch und der Weg über klare Absprachen, die mit Jugendlichen „gemeinsam ausgehandelt werden müssten“ (222). Besonders wirksam sei ein Ansatz, in dem Eltern nicht allein handeln, sondern Absprachen von Eltern einer Klasse getroffen werden.

„Regulieren schützt: Wenn Politik die Verantwortung übernimmt“ (224 ff.)

Der Blick auf Schule und Familie greife „in vielen Fällen zu kurz“, wenn er „aus einem strukturellen Problem eine private Schuldfrage (macht) und übersieht, dass Kinder heute in digitalen Räumen aufwachsen, deren Dynamik selbst die aufmerksamsten Familien nicht durchschauen können“ (219). Entscheidend sei die Rolle des Staates. Es müsse gelingen, die Marktmacht der Tech-Konzerne zu begrenzen, die sich bisher erfolgreich nationalen Gesetzen entziehen konnten. Politik dürfe Schule und Eltern, die mit der Dynamik Sozialer Medien überfordert sind, nicht alleine lassen. Es seien „politische Leitplanken“ nötig, um den europäischen Gesetzen, die als „Digital Service Act“ (DSA) und Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bloß auf dem Papier stehen, Geltung zu verschaffen (vgl. 226).

Diskussion

Die Autorin hat gute Argumente für ihre Forderung nach einer stärkeren Kontrolle von Social Media‑ Plattformen, die sich nur den Anschein von Transparenz und Plattformverantwortung geben:

  • Die Geltung bestehender EU-Gesetze, des Digital Services Act (DSA) muss durchgesetzt werden (das wird auch im Gutachten der Unabhängigen Expertenkommission „Kinder‑ und Jugendschutz in der digitalen Welt“ vom Juni 2026 gefordert). Es geht um den Schutz vor Mobbing, Extremismus und Gewaltverherrlichung, aber auch um ein Verbot süchtig machender Funktionen wie Endlos-Scrolling, die Nutzer:innen lange binden sollen, um mehr Werbeeinnahmen zu generieren.
  • Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es keine einfache Antwort auf die Fragen effizienter digitaler Kontrollen gibt, was die Autorin selbst einräumt. Alles hängt davon ab, wie schnell und wirksam eine datenschutzkonforme Technik für eine Altersverifikation bereitgestellt wird, die nicht, wie etwa in Australien, einfach umgangen werden kann. Zudem: Rechtliche und technische Maßnahmen der staatlichen Kontrolle und Prävention müssten finanziert und mit Personalressourcen abgesichert werden. Der politische Wille dazu ist derzeit nicht erkennbar.

Fazit

Der „Kampf um die Köpfe“ der Kinder und Jugendlichen ist für die Autorin kein „Gefecht“, das man verloren geben sollte. Eltern und Schulen, die digitale Kompetenz einüben, brauchen dazu allerdings die Unterstützung einer Politik, die den Mut hat, die Spielregeln der Plattformen so zu verändern, dass sie als Teil einer demokratischen Öffentlichkeit gelten können und nicht einer Ökonomie der Erregung.

Rezension von
Peter Flick
Lehrer, unterrichtet die Fächer Sozialwissenschaften, Praktische Philosophie und Deutsch
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Es gibt 48 Rezensionen von Peter Flick.

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ISSN 2190-9245