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Benedicte Zimmermann: Arbeitslosigkeit in Deutschland

Cover Benedicte Zimmermann: Arbeitslosigkeit in Deutschland. Zur Entstehung einer sozialen Kategorie. Campus Verlag (Frankfurt) 2006. 320 Seiten. ISBN 978-3-593-37892-3. 29,90 EUR, CH: 52,20 sFr.
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Einführung in das Thema

Wir haben aktuell sehr vehement geführte Diskussionen über die Implementierung und Wirkungen von Hartz IV und wir führen immer noch eine Strukturdebatte über die Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld zu ALG II, zumal zwei Systeme zusammengeführt wurden, die unterschiedlichen Grundprinzipien und Logiken gehorchen.

Vor diesem Hintergrund wird auch der öffentliche Diskurs immer wichtiger, was eigentlich Arbeitslosigkeit im Spannungsfeld eines institutionalisierten Versicherungsstatus einerseits und institutionellen Formen der Definition von Hilfsbedürftigkeit und Hilfe ausmacht, zumal die Integrations- und Gestaltungskraft der Arbeitsmärkte immer mehr in die Krise geraten und damit auch die Logik, der die Arbeitslosenversicherung heute gehorcht. Aber auch die Veränderungen der gesellschaftlichen Organisation der Arbeit, der Wandel von einer Industriegesellschaft zu einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft hat das Verständnis von Arbeit verändert mit Rückwirkungen auf das veränderte Verständnis dessen, was es heißt, ohne Arbeit zu sein.

In dieser Situation des abnehmenden Integrationspotentials von Arbeit als einem zentralen Integrationsprinzip moderner Arbeitsgesellschaften und einer Erosion des Sozialstaats erscheint eine Arbeit, die sich mit der Sozialgeschichte der Arbeitslosigkeit in Deutschland beschäftigt und dabei begriffs- und programmgeschichtliche Stränge diskutiert und zusammenführt, die diese Entwicklungen historisch begründen und erhellen, sie in einen strukturellen Kontext gesellschaftspolitischer Entwicklungen einer entstehenden und sich entwickelnden Sozialpolitik in Deutschland stellen. Damit liefert die Autorin auch eine Begründung für die Entstehung und Institutionalisierung einer sozialen Kategorie des Arbeitslosen, wie wir sie für den Straffälligen, den Wohnungslosen, die obdachlose Familie oder den Sozialhilfeempfänger schon kennen. Dabei wird das Augenmerk gerade auf diesen Prozess der Institutionalisierung gelenkt, der in seinen unterschiedlichen historischen Stadien nachgezeichnet wird. Wie - so könnte man vereinfacht auch fragen - macht ein Problem die "Karriere" eines Sozialen Problems? Wird durch die Institutionalisierung einer Problemlösungsstrategie auch das Problem auf Dauer gestellt und damit eine Kategorie politischen Handelns geschaffen?

Inhalt und Gliederung der Arbeit

B. Zimmermann beschäftigt sich zunächst ja auch mit der Frage, wie der Begriff der Arbeitslosigkeit sich entwickelte und wie er zu einer Kategorie des Handelns werden konnte, wie er also Teil einer "socialen Frage" werden konnte und damit eine Sozialpolitik dazu gebracht hat, Antworten auf die mit ihr verbundenen Probleme zu finden. Natürlich überrascht es die Autorin und die von ihr zitierten Zeitgenossen, dass ausgerechnet im Land der Sozialversicherung Bismarcks die Arbeitslosenversicherung als Risiko des Arbeitsprozesses nicht von Anfang an ins Blickfeld geriet. Dies hing sicher mit der für die deutsche Tradition typische Entwicklung einer auf kommunalen Ebene organisierten Armenfürsorge und ihr Verhältnis zu einer nationalstaatlich verfassten Sozialversicherung zusammen, die Bismarck ja auch einführte, um die kommunale Armenfürsorge zu entlasten. Und deshalb geriet die Frage der Arbeitslosigkeit dann auch schon sehr früh in die Auseinandersetzung um die Zuständigkeiten der Kommunen. Gleichwohl Deutschland mit England eines der ersten Länder in Europa, die bereits 1927 zu einer gesetzlichen Regelung und damit auch zu einer institutionellen Verfestigung des Begriffs Arbeitslosigkeit kamen.

  1. Im ersten Kapitel spannt die Autorin den Bogen vom Begriff Arbeitslosigkeit zu einer Kategorie sowohl historisch also auch soziologisch-analytisch. Nach einer eher historischen Aufarbeitung des Begriffs und einer semantischen Annäherung an den Begriff folgt eine eher dogmengeschichtliche Analyse der Diskussion des Begriffs in den Institutionen und nationalen Körperschaften. Im dritten Teil dieses Kapitels wird schließlich der Diskurs der Politik mit der Wissenschaft beleuchtet, der in der Abgrenzung der Arbeitslosigkeit von der Armut einerseits und der Arbeit andererseits endete und in der gerade die benannten Spannungen zwischen Armenfürsorge und Sozialversicherung eine entscheidende Rolle spielten. Hier wurde dann auch den für die industrielle Moderne typischen Prozessen - wie die Verstädterung und die nationale Einigung - eine besondere Bedeutung beigemessen.
  2. Das zweite Kapitel befasst sich mit der "situierten Arbeitslosigkeit", also mit der sozialen Verankerung in institutionelle und sozialräumliche Kontexte. Dieser Ansatz ist insofern besonders interessant, weil er auf die Ebenen der Interventionen verweist, die wir sozialpolitisch benötigen, um auf der Ebene die Probleme zu lösen, auf der sie auch entstehen. In der Tat waren es die Kommunen und die Gewerkschaften, die im Kaiserreich das Leben des damaligen Industrieproletariat bestimmten: Die Gewerkschaften, die sich um die Stellung im Produktionsprozess kümmerten, also um den Beruf, und die Kommunen, die die Reproduktionssicherung durch Wohnen und Leben außerhalb der Arbeit, aber immer im Umkreis der Fabrik als dem gesellschaftlichen Ort der sozialen Integration im Auge hatten. Und hier kommt auch der Begriff des situierten Handelns zum Tragen. Die Logik der sozialen Integration auf der kommunalen Ebene gehorcht anderen Prinzipien als die auf der nationalen. War die Integration auf kommunaler Ebene durch die Einbindung in kommunikative und sozialräumlich kohärente Beziehungen geprägt, ging es auf nationaler Ebene um "Recht und Geld" um die Absicherung spezifischer Rechtspositionen und damit eines formalen Status. Arbeitslosigkeit bedeutete im kommunalen Kontext deshalb etwas anderes, als auf der nationalen Ebene als Rechtsstatus. Wer aber einerseits in der Kommune lebte, wohnte, eingebunden war, wer seinen (Unterstützungs-)wohnsitz dort hatte und wer einem Berufstand angehörte, Arbeit hatte, und damit integriert war in gesellschaftlichen Rahmen einer Definition eines Berufsstatus, der gehörte dazu, wer arbeitslos war, gehörte es in beiden Handlungskontexten nicht. Berufslosigkeit und Heimatlosigkeit erzeugten dann auch Brotlosigkeit; wer keine Arbeit und keine Wohnung hatte, geriet in Armut. Auf diesen Argumentionsstrang lässt sich das Ergebnis dieses Kapitel vielleicht fokussieren.
  3. Angesichts der Schwierigkeiten, die die unterschiedliche Definition, Behandlung und Lösung der Arbeitslosenfrage auf kommunaler Ebene und durch die Gewerkschaften hatte, wird deutlich, welche Probleme die Konstitution der Arbeitslosigkeit als nationale Kategorie hatte. Mit diesen Problemen setzt sich B. Zimmermann in ihrem dritten Kapitel auseinander. Die Gewerkschaften und die Kommunen hätten gerne das Reich für die Organisation des Arbeitsmarktes verantwortlich gemacht und damit auch die Kategorie Arbeitslosigkeit aus der Partikularität lokaler und verbandlicher Zuständigkeiten und Interessen heraus gehoben und sie auf nationaler Ebene verankert. Doch - so die Autorin - es gab keinen öffentlichen Raum, der diese Partikularität und Vielfalt auf einer höheren Ebene hätte verallgemeinern können. Es bedurfte eines nationalen Diskurses über die Frage der Arbeitslosigkeit, die man im nationalen Interesse lösen musste - und hier fehlte "der politische und juristische Ausdruck einer verantwortlichen und solidarischen nationalen Gemeinschaft, die alle deutschen Arbeitslosen einbeziehen würde, unabhängig davon, welcher Gewerkschaft oder Kommune sie angehörten"(171).Und hier wird jetzt eine für die Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland wichtige Facette von B. Zimmermann beleuchtet, die zugleich den "sozialpolitischen Vorsprung" (H. Maier) begründet: die Vereine als intermediäre Instanzen. Sie haben in der Tat solche Möglichkeiten geboten, indem sie öffentliche Räume am Rande der politischen Institutionen und Diskurse schufen, und sie hatten ja auch als Interessenvertreter durchaus die Chance, gehört zu werden, wie etwa der Verein für Socialpolitik. Andere wiederum (vor allem Arbeiterorganisationen) hatten keine Chance, wurden sogar verboten. Aber gerade dadurch, dass diese Vereinigungen oft aus unterschiedlichen Kontexten heraus an der gleichen Sache interessiert waren, waren sie auch eine Chance, die Partikularität der Praktiken der Kommunen zu überwinden. Die Autorin nennt hier sehr ausführlich den Verband deutscher Städtestatistiker oder den Verband Deutscher Arbeitsnachweise, die versuchten, die lokalen Erfahrungen zu generalisieren und zu verallgemeinerten Überlegungen im Sinne des nationalen Gemeinwohls zu kommen. Daneben entstanden konfessionelle Vereinigungen, die sich der Reform verschrieben hatten und dem Leitgedanken folgten, die Arbeiter in die Gesellschaft zu integrieren oder das Schicksal der Arbeiter zu verbessern, was z. B. für die Gesellschaft für Sozialreform das wichtigste Ziel war. Was auf der kommunalen Eben der Wohnsitz und auf der Ebene der Gewerkschaften der Beruf war, ist wohl auf nationaler Ebene die Zugehörigkeit zum Staat, die Staatsbürgerschaft. Diese blieb im Kaiserreich eher eine abstrakte Kategorie und wurde bestenfalls durch die Bürokratie formal abgesichert, ohne dass sie einer Mentalität einer Nation entsprach. Wie aber sollte man - so die Autorin - einen "Nationalstaat zu einem Kollektiv machen, das für die Arbeitslosen verantwortlich wäre, wenn ihnen die vollwertige Mitgliedschaft verweigert wurde" (220)? Konnte sich die Arbeitslosigkeit zu einer Kategorie nationalen Handelns erst unter den Umständen der Weimarer Republik entwickeln, die sich anschickte Demokratie zu wagen und als wohlfahrtsstaatlich verfasster Interventionsstaat zum ersten Mal die Arbeitslosigkeit institutionell absicherte? In der Tat hatte die Arbeitskraft Verfassungsrang; die Verfassung stellte sie in Art. 157 unter den besonderen Schutz des Reichs. Sie wurde zum legitimen Gegenstand der politischen Intervention zur Verteidigung der Gerechtigkeit und zur Gewährleistung eins menschenwürdigen Daseins. (vgl. 235). Und zum ersten Mal wurde deutlich formuliert, dass Arbeitslosigkeit zwar ein individuelles Schicksal ist, aber nicht mit individueller Schuld gleichgesetzt werden kann. Es gibt Arbeitslosigkeit aus strukturellen Gründen, die der Einzelne nicht zu verantworten hat. Die Konstituierung einer Kategorie öffentlichen Handelns setzt voraus, dass die Öffentlichkeit Interesse hat an der kollektiven Lösung eines Statusproblems in kollektiven Verantwortung. Es geht nicht nur um die Gestaltung und Absicherung der individuellen Vertragsfreiheit des Arbeitnehmers, sondern um die kollektive Gestaltung von Arbeitsbeziehungen durch kodifizierte und damit institutionalisierte Regeln - und das arbeitet B. Zimmermann brilliant heraus. Freilich waren damit die Zuständigkeitsfragen zwischen Armenfürsorge und Versicherung noch nicht alle geklärt und auch nach dem Inkrafttreten der Arbeitslosenversicherung blieben Zuständigkeitsfragen offen. Vor allem die Kommunen bestanden auf der Autonomie kommunaler Arbeitsvermittlungsstellen. Und so konstatiert die Autorin zum Schluss, dass die Geschichte der Konstitution der Arbeitslosigkeit in der Weimarer Republik die Geschichte eines schwierigen Differenzierungsprozesses zwischen Arbeitslosigkeit und Erwerbslosenfürsorge war. Aber in der Weimarer Republik war der Grundstein für die soziale Demokratie gelegt, wobei die Autorin darauf besteht, dass diese bereits in der Geschichte des Kaiserreichs angelegt war.
  4. Zum Schluss widmet sich B. Zimmermann der Frage, ob die Konstituierung einer nationalen Kategorie eine spezifisch deutsche Entwicklung war. Durchaus nicht! Was aber deutlich wird, ist dass kulturelle Modelle immer im Kontext der historischen Handlungsfigurationen entstehen, die sich schließlich heraus kristallisieren. Die Verbindung von Wirtschaft und Gesellschaft, von Ökonomie und Sozialem lässt eine Rahmen entstehen, der Arbeit in seiner Doppelfunktion begreifen lässt. Einerseits bestimmt sie die Stellung im Produktionsprozess und damit auch den Status außerhalb der Produktionssphäre, und andererseits verweist Arbeit auf ihre Funktion für die gesellschaftliche Integration und die Reproduktion des Lebens. Und damit ist Arbeit ein konstitutiver Bestandteil der Kultur einer Gesellschaft.

Zielgruppen

Lehrende und Studierende der Sozialwissenschaften, der Geschichte und der Sozialen Arbeit

Fazit

Die Arbeit ist besonders als eine sozialgeschichtliche Auseinandersetzung mit der Kategorie der Arbeit und der der Arbeitslosigkeit zu betrachten. Sie führt die Diskussion weiter, die die Wurzeln der heutigen Sozialpolitik und die zentralen Säulen der Sozialen Sicherung sozial- und dogmengeschichtlich begründet und aufarbeitet.

Wer um die Eigenheiten einer arbeitszentrierten Sozialpolitik in Deutschland weiß und mit den Säulen der Sozialen Sicherung in Deutschland vertraut ist, wird diese Arbeit mit Gewinn lesen. Vor allem aber macht diese Arbeit auch die Verbindungslinien zur soziologischen Diskussion deutlich, weil mit der Entstehung einer sozialen Kategorie der Arbeitslosigkeit auch ganz viele soziologische Fragestellungen verbunden sind, die die Autorin ja auch gut heraus arbeitet, etwa im Kapitel "Vom Begriff zu einer Kategorie des Handelns" oder im Kapitel "Die situierte Arbeitslosigkeit".

Eine insgesamt differenzierte Darstellung eines sozialen Prozesses auf hohem sprachlichen Niveau, spannend zu lesen und allen denen empfohlen, die gerade in der Verbindung von Sozialgeschichte, Soziologie und Sozialpolitiktheorie ihr Erkenntnisinteresse haben.


Rezension von
Prof. Dr. Detlef Baum
Professor em. Arbeits- u. Praxisschwerpunkte: Gemeinwesenarbeit, stadtteilorientierte Sozialarbeit, Soziale Stadt, Armut in der Stadt Forschungsgebiete: Stadtsoziologie, Stadt- und Gemeindeforschung, soziale Probleme und soziale Ungleichheit in der Stadt
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Zitiervorschlag
Detlef Baum. Rezension vom 18.07.2006 zu: Benedicte Zimmermann: Arbeitslosigkeit in Deutschland. Zur Entstehung einer sozialen Kategorie. Campus Verlag (Frankfurt) 2006. ISBN 978-3-593-37892-3. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/3653.php, Datum des Zugriffs 14.07.2020.


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