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Gisela Hermes, Eckhard Rohrmann (Hrsg.): [...] Disability Studies als neuer Ansatz [...]

Cover Gisela Hermes, Eckhard Rohrmann (Hrsg.): Nichts über uns – ohne uns! Disability Studies als neuer Ansatz emanzipatorischer und interdisziplinärer Forschung über Behinderung. AG SPAK Bücher (Neu Ulm) 2006. 253 Seiten. ISBN 978-3-930830-71-8. 19,00 EUR.
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Zielsetzung

Das Buch trägt den ausdrucksstarken Titel "Nichts über uns - ohne uns!" Inzwischen als Grundprinzip der internationalen Behindertenbewegung avanciert, wurde dieses Motto der Teilhabe und der Gleichberechtigung im Jahre 2004 sogar zum Thema des "International Day of Disabled Persons" der Vereinten Nationen gewählt. Auch das englischsprachige Buch von James Charlton "Nothing About Us Without Us: Disability Oppression and Empowerment" (Berkeley: University of California Press, 1998), inzwischen ein Klassiker der Disability Studies, hatte diese Maxime zum Titel erhoben. Im multidisziplinären Ansatz der Disability Studies wird dieser Leitsatz bedeutsam im Hinblick auf die Einbeziehung des Wissens und der Perspektiven der ExpertInnen in eigener Situation und da dieses Forschungsfeld auch als emanzipatorisches Projekt behinderter Menschen verstanden wird.

HerausgeberInnen

Herausgegeben und auch geschrieben wurde dieses Buch von Personen, die lange im deutschsprachigen Diskurs über Behinderung aktiv sind und auch tatkräftig die deutsche Behindertenbewegung voran gebracht haben.

  • Dr. Gisela Hermes ist Professorin an der Fakultät für soziale Arbeit der Fachhochschule Hildesheim und ehrenamtliche Leiterin des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (bifos) in Kassel. Mit ihren bifos-Kolleginnen hat sie auch im Rahmen des "Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen" die Sommer Universität "Behinderung NEU denken!", die 2003 an der Universität Bremen stattfand, koordiniert und im folgenden Jahr die Webplattform www.disability-studies-deutschland.de gestartet, um Projektinformationen und Beiträge zum wachsenden Forschungsfeld Disability Studies zu sammeln.
  • Dr. Eckhard Rohrmann, Professor im Bereich Sozial- und Sonderpädagogik an der Philipps-Universität Marburg, leitet aktuell Forschungsprojekte zu Mythen und Realitäten des Anders-Seins, zu Fehlplatzierungen jüngerer behinderter Menschen in Altenheimen und zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Neben zahlreichen Aufsätzen hat er Monografien und Editionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten in den Bereichen Armut, Nichtsesshaftigkeit und soziale Ungleichheit sowie Sonderpädagogik, Selbsthilfe und Disability Studies veröffentlicht.

Disability Studies in Deutschland

Hexen, Narren, Besessene oder Wechselbälger wurden im Spätmittelalter Menschen genannt, die ihren Zeitgenossen "anders" erschienen. Hexen wurden verfolgt und verbrannt, Besessene dem Exorzismus unterzogen, Narren wurden vertrieben, deportiert oder asyliert, Wechselbälger wurden misshandelt und umgebracht (S. 140ff.). Heute, am Anfang des 21. Jahrhunderts, werden diese Menschen, die anders erscheinen, "Behinderte" genannt.

  • Wie wird dieses "anders sein" definiert, strukturiert und erklärt?
  • Wie nimmt unsere heutige Gesellschaft diese heterogene, dynamische Personengruppe wahr?
  • Wie werden diese Menschen heute behandelt?
  • Welche gesellschaftlichen Barrieren sind ausschlaggebend?
  • Und welche positiven und negativen Bilder von Behinderung beeinflussen die Alltagserfahrungen betroffener Menschen?

Diesen Fragen versuchen die Autoren des vorliegenden Sammelbandes nachzuspüren. Sie alle sind Vertreter der Disability Studies, als "neuem Ansatz emanzipatorischer und interdisziplinärer Forschung über Behinderung" wie es im Untertitel des Buches heißt. Ihr Hauptanliegen ist es zu zeigen, dass Behinderung zur Vielfalt des menschlichen Lebens gehört und eine allgemeine und weit verbreitete Lebenserfahrung darstellt, deren Erforschung zu Kenntnissen führt, die für Menschen in allen Lebenslagen und -altern relevant sind. Was ist nun neu an diesem Ansatz?

In erster Linie nehmen die Disability Studies nicht das Individuum selbst zum Gegenstand ihrer Betrachtungen, sondern eher das gesellschaftliche Phänomen Behinderung, d.h. die sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Kontexte, die bestimmte Gruppen von Menschen erst als "behindert" definieren und sozial unterdrücken. Entsprechend ist es nicht das Ziel Menschen mit Beeinträchtigungen zu vermeiden, zu verbessern oder gar zu heilen, wie es andere Wissenschaftszweige, wie Medizin oder Rehabilitation, versuchen, sondern gesellschaftliche Bedingungen kritisch zu analysieren und Strukturen zu verändern. Negative Bilder von Menschen mit Behinderung sollen hinterfragt und neue Handlungskonzepte entwickelt werden, um die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung zu vermeiden, denn dem Ansatz der Disability Studies liegt (noch) das soziale Modell von Behinderung zu Grunde, nach dem Behinderung kein feststehender, naturgegebener, sondern ein gesellschaftlich konstruierter und sich wandelnder Zustand ist. Da durch ein komplexes Zusammenspiel sozialer, politischer und ökonomischer Kräfte und Werte in einer Gesellschaft festgelegt wird was Behinderung ist und demnach wer soziale Unterdrückung erfährt, arbeiten die Disability Studies multidisziplinär, um so das Phänomen Behinderung aus möglichst verschiedenen Blickwinkeln analysieren und entsprechende Handlungskonzepte entwickeln zu können. Eine emanzipatorische Dimension bekommt der Ansatz insbesondere dann, wenn die betroffenen Menschen selbst aktiver Teil der Forschung sind. Ihre Erfahrungen und Sichtweisen werden in den Mittelpunkt gestellt und sind Grundlage der Analyse und der Entwicklung von Lösungen. Zudem sollten vor allem jene Fragen von zentraler Bedeutung sein, die für Menschen, die behindert werden, wichtig sind.

Eben: Nichts über uns - ohne uns!

Aufbau

Die Heterogenität des Ansatzes und der Anspruch der Multidisziplinarität sowie die Einbeziehung betroffener Menschen in den Forschungsprozess sind schon an den zuvor gestellten Fragen zu erkennen und spiegeln sich auch in den unterschiedlichen Themen der Aufsätze wider. Entsprechend wird das Buch in drei Teile gegliedert:

  • Disability Studies und die politische Behindertenbewegung (A),
  • Kulturwissenschaften und Disability Studies (B) und
  • Behinderung in Alltag und Gesellschaft (C).

Zu A: Disability Studies und die politische Behindertenbewegung

Im ersten Teil (A) werden die Disability Studies und die politische Behindertenbewegung vorgestellt:

  • Den Wissenschaftsansatz Disability Studies präsentiert Gisela Hermes, indem sie die kritische Auseinandersetzung zwischen medizinischem (individuellem) und sozialem Ansatz nachzeichnet und daraus die Grundprinzipien der Disability Studies entwickelt. Auch stellt sie den aktuellen Stand der Disability Studies vor und formuliert aktuelle Fragestellungen des Forschungsfeldes in Deutschland.
  • In seinem Beitrag stellt Ottmar Miles-Paul die Selbstbestimmung behinderter Menschen als Grundlage der Disability Studies vor. Aufgrund langjähriger Erfahrungen in der deutschen "Selbstbestimmt Leben" und der amerikanischen "Independent Living"-Bewegung werden sechs Grundsätze dieser Bewegung dargestellt. Zum Schluss skizziert er die daraus resultierenden Herausforderungen für einen Paradigmenwechsel, in dem die gegenseitige Unterstützung behinderter Menschen zugleich Ziel und wichtigstes Mittel der Bewegung sind.
  • Als Vertreter des Vereins "Netzwerk People First Deutschland e.V." schreibt Josef Ströbl über Behinderung und gesellschaftliche Teilhabe aus Sicht von Menschen mit so genannter geistiger Behinderung. Er stellt den Verein und seine Mitglieder vor, geht kritisch auf die Bezeichnung "geistig behindert" ein und nennt die wichtigsten Forderungen des Vereins an die Gesellschaft: zivilrechtliche Gleichstellung aller Menschen und Institutionen, leichte Sprache, gemeinsames Lernen und Arbeiten, selbstbestimmt Wohnen, in Würde älter werden sowie die Beteiligung an Forschung und Lehre.
  • Die Gender Aspekte der Disability Studies beleuchtend, stellt Martina Puschke die Besonderheiten der Lebenssituation behinderter Frauen dar, insbesondere die doppelte Benachteiligung als Frau und als Mensch mit einer Behinderung. Sie resümiert, dass nicht nur die Berücksichtigung der Belange behinderter Frauen in der Bundespolitik ein wichtiger Erfolg der Bewegung behinderter Frauen gewesen sei, sondern dass diese Bewegung auch als Vorbild für die Berücksichtigung der Gender-Aspekte in den Disability Studies dienen solle, um die Lebenssituationen von Frauen sichtbar zu machen.
  • Als Mitglied der Bewegung behinderter Frauen stellt Swantje Köbsell in ihrem Beitrag zu behinderten Menschen und Bioethik in Deutschland, Großbritannien und den USA diese wichtige Thematik historisch und ländervergleichend dar. Kritisch reflektierend, skizziert sie die Entwicklungen in diesem Feld im 20. Jahrhundert: (Zwangs)Sterilisation, "Euthanasie" und Sterbehilfe, Zuteilung von Gesundheitsleistungen, Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik sowie Versuche an sogenannten Nichteinwilligungsfähigen. Zum Schluss werden die übereinstimmenden Forderungen der Disability Studies und der globalen Behindertenbewegung dargestellt.

Zu B: Kulturwissenschaften und Disability Studies

Im zweiten Teil (B) des Buches, zu Kulturwissenschaften und Disability Studies, werden sowohl theoretische als auch empirische Beiträge vereint:

  • An die Ausführungen von Gisela Hermes anknüpfend, stellt Anne Waldschmidt die Frage: Brauchen die Disability Studies ein "kulturelles Modell" von Behinderung? Sie kritisiert die dominanten Modelle der Behinderung (sowohl "individuelles" als auch "soziales" Modell), denn beide würden erstens implizit einen essentialistischen Kern der vor-sozialen, natürlichen Schädigung voraussetzen und zweitens Behinderung primär anwendungsorientiert als "Problem" wahrnehmen, welches einer "Lösung" bedürfe. Vielmehr zielt ihr Vorschlag eines kulturellen Modells darauf ab, Behinderung als eine körperliche Differenz unter vielen zu problematisieren, als "erkenntnisleitendes Moment" in Gesellschaftsanalysen zu nutzen und Kategorisierungsprozesse hinterfragend Ausgrenzungs- und Stigmatisierungsprozesse in Zeit und Raum zu untersuchen.
  • Eine empirische Umsetzungdieser Forderung unternimmt Cornelia Renggli in ihrem Beitrag "Nur Mitleid oder Bewunderung? Medien und Behinderung" in dem sie Repräsentationsweisen von Behinderung in aktuellen schweizerischen Plakatkampagnen mit Hilfe der Typologie Rosemarie Garland Thomsons kategorisiert, die Reaktionen auf diese Beispiele analysiert und für einen Perspektivwechsel in den Medien plädiert.
  • Ebenfalls ein empirisch-interpretatives Projekt vorstellend, schreibt Siegfried Saerberg über die Alltagsbegegnungen zwischen einem Blinden und Sehenden. Er beschreibt detailliert die verschiedenen Elemente (Alltag, Begegnung, eines, Blinden, zwischen, Sehenden) seines Selbstversuches als blinder Forscher, wobei er im besonderen auf den Wahrnehmungsstil eines Blinden eingeht.
  • Katja Lüke setzt sich in ihrem Beitrag "Von der Attraktivität "normal" zu sein", mit dem Phänomen auseinander, dass der überwiegende Teil sowohl behinderter als auch nichtbehinderter Menschen versucht, eine gesellschaftlich bestimmte Norm und Normalität zu erreichen, anstatt ihre Verschiedenartigkeit zu betonen. Dabei bieten die Konzepte Identitätsarbeit, Selbstbewußtsein, Stigma-Management und Selbstinszenierung bedeutsame Zugänge zu Alltagserfahrungen.
  • Wie anfangs schon beschrieben, untersucht Eckhard Rohrmann in einem Vergleich unterschiedlicher kulturhistorischer Kontexte die Gesellschaftlichen Konstruktionen von Anders-Sein. Damit stellt er nicht nur die Dämonologisierung des Anders-Seins in Hexenverfolgungen über mehrere Jahrhunderte, sondern auch unser heutiges Selbstverständnis von Behinderung in Frage. Somit mahnt Rohrmann zum kritischen Umgang mit (nach wie vor) Selbstverständlichem.
  • Ebenfalls einen historisch-vergleichenden Ansatz anwendend, spannt Volker Schönwiese einen Bogen zwischen dem gesellschaftlichen Bild behinderter Menschen während der frühen Neuzeit und heute. Die Art und Weise des Blickes spiegeln eindrucksvoll das kulturhistorische Verständnis von Behinderung wider.

Zu C: Behinderung in Alltag und Gesellschaft

Das Buch kommt im dritten Teil (C) auf Behinderung in Alltag und Gesellschaft zu sprechen, insbesondere auf den von den Disability Studies geforderten sozialen und politischen Wandel hin zu erweiterter Teilhabe und reduzierten Barrieren:

  • In seinem Bericht zur Lage behinderter Menschen in Deutschland im Spannungsfeld zwischen Sozial- und Behindertenpolitik beschreibt Eckhard Rohrmann den noch nicht gänzlich vollzogenen Paradigmenwechsel von der "fürsorglichen Entmündigung" hin zur sozialen Teilhabe in Selbstbestimmung in der bundesdeutschen Behindertenpolitik. Mit dem Titel "Zwischen Selbstbestimmung und Menschenrechtsverletzungen"belegt dieser Beitrag verheerende Verletzungen der Menschenrechte von behinderten Menschen in Deutschland.
  • Hans-Günter Heiden beschäftigt sich in seinem Aufsatz Von "Barrierefreiheit" zum "Design für alle!" zunächst mit dem Scheitern vieler Menschen an den alltäglichen äußeren Gegebenheiten, da diese an einem fiktiven "Durchschnittsmenschen" orientiert sind. Statt weiterer Sonderlösungen in der Planung wird eine neue Philosophie der Gestaltung und des Bauens gefordert, um gleiche Teilhabe aller Menschen zu ermöglichen. "Universal Design" sei für 10% der Bevölkerung zwingend erforderlich, für 30 - 40% notwendig und für 100% komfortabel.
  • Sigrid Arnades Beitrag zu Arbeit und Behinderung unter Gender-Aspekten stellt differenziert dar, welche Bedingungen vor allem Frauen mit einer Behinderung im Bereich Arbeit zu bewältigen haben, was eine doppelte Benachteiligung darstellt: beschränkte Möglichkeiten, Arbeitslosigkeit, niedriges Einkommen und Armut.
  • Auf mögliche Impulse für die Soziale Arbeit mit behinderten Menschen und die Sonderpädagogik durch Disability Studies eingehend, schreibt Hiltrud Loeken im letzten Aufsatz des Buches über das Wesen und die Stellung der Sozialen Arbeit mit Menschen mit Behinderung innerhalb der Wissenschaften und der Gesellschaft und die entsprechenden Auswirkungen auf das Selbstverständnis der Professionellen. Die theoretische Konstruktion von Behinderung in der Behindertenpädagogik wird kritisch beleuchtet. Handlungsentwürfe, die auf dem sozialen Modell von Behinderung aufbauen, und das Prinzip der Inklusion werden vorgestellt.

Fazit

An dieser Stelle gewürdigt werden soll vor allem die Vielfalt der vorgestellten Perspektiven auf und Daten über Behinderung, die das Buch lesenswert machen, nicht nur für diejenigen Menschen, die behindert werden, sondern für alle diejenigen, die sich mit dem allgegenwärtigen Phänomen Behinderung auseinandersetzen wollen. Auch wenn das Inhaltsverzeichnis als Leitsystem funktioniert, hätte das Buch von einer detaillierten Landkarte der diversen Beiträge profitiert, um den Lesern möglichst viele Verbindungen zwischen den Beiträgen und ihrer Betrachtungsebenen zu offenbaren. Ein Beitrag zu aktuellen Behinderungsbegriffen und den sehr unterschiedlichen Gruppenpräferenzen bezüglich dieser kulturell geprägten Etiketten, wäre hilfreich gewesen, denn wenn an einigen Stellen von "Behinderten" die Rede ist, konterkariert dies die Forderung des Netzwerkes People First und Josef Ströbls zur Vermeidung dieses Begriffes (stattdessen wird z.B. Menschen mit Lernschwierigkeiten vorgezogen). Insgesamt bleibt zu wünschen, dass die sozialen und politischen Forderungen der Disability Studies - als wissenschaftlicher Partner der internationalen Behindertenbewegung - durch dieses Buch im deutschsprachigen Raum verstärkt wahrgenommen werden. Diese Beiträge sind nicht nur WissenschaftlerInnen und Studierenden zu empfehlen, sondern insbesondere auch Fachleuten, die sich in der Sozialen Arbeit und Sonderpädagogik betätigen, und PolitikerInnen, die Entscheidungen über die Ausgestaltung der Behindertenpolitik treffen, sowie betroffenen Menschen und ihren Angehörigen, da es zum Nachdenken und zur Selbstreflexion anregt. Die Disability Studies als noch recht junge und vitale Disziplin hat sich gewiss kein einfaches Themenfeld zur Aufgabe gemacht. Wie in vielen Beiträgen offensichtlich wird, ist häufig ein hohes Maß an Frustration aufgrund der Beharrlichkeit behindernder Strukturen sowohl Teil des Erkenntnisses, als auch Quelle der Entschlossenheit, sich sowohl an wissenschaftlichem Weiterdenken als auch an sozialem Wandel aktiv zu beteiligen, denn "Aufhören ist sinnlos. Weitermachen ist sinnlos. Also: Weitermachen!" (S. 231).


Rezensent
Dr. Justin Powell
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Rezensentin
Susanne Schell


Kommentare

Anmerkung der Redaktion: Diese Rezension wurde im Rahmen eines Disability Studies Seminars an der Justus-Liebig-Universität Gießen verfasst. Susanne Schell ist Studentin der Sonderpädagogik, Dr. Justin Powell Dozent.


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Zitiervorschlag
Justin Powell/Susanne Schell. Rezension vom 13.04.2007 zu: Gisela Hermes, Eckhard Rohrmann (Hrsg.): Nichts über uns – ohne uns! Disability Studies als neuer Ansatz emanzipatorischer und interdisziplinärer Forschung über Behinderung. AG SPAK Bücher (Neu Ulm) 2006. ISBN 978-3-930830-71-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/4810.php, Datum des Zugriffs 27.06.2019.


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