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Pschyrembel Sozialmedizin

Cover Pschyrembel Sozialmedizin. Walter de Gruyter (Berlin) 2007. 552 Seiten. ISBN 978-3-11-017605-6. 39,95 EUR, CH: 64,00 sFr.

Bearbeitet von Silke Brüggemann.
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Bearbeiter, Beirat, Gutachter und Autoren

Das Werk ist das Ergebnis einer großen Teamarbeit mit Bearbeiter, Beirat, Gutachter und Autoren. Zur Gruppe der Bearbeiter gehören vor allem Dr. med. Silke Brüggemann, MSc, Dr. med. Dipl.-Psych. Hanno Irle und Dr. med. Helga Mai.

Zum Beirat zählen sozialmedizinische Praktiker und Wissenschaftler wie Dr. Joachim Breuer, Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften, St. Augustin, Dr. Johannes Bruns, VdAK/AEV, Siegburg, Dr. Bärbel-Maria Kurth, Robert-Koch-Institut, Berlin, Prof. Dr. Dr. Heiner Raspe, Institut für Sozialmedizin, Universitätsklinikum Lübeck, Prof. Dr. Bernd-Peter Robra, MPH, Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie, Universität Magdeburg, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention, Matthias von Wulffen, Präsident des Bundessozialgerichts, Kassel, Frank-Jürgen Weise, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesanstalt für Arbeit, Nürnberg und Prof. Dr. Jürgen Windeler, Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen, Essen.

Zur Gruppe der Gutachter zählen ca. 36 Wissenschaftler. Darunter sind namhafte Gesundheitsökonomen, Mediziner, Medizinsoziologen oder Sozialmediziner wie Ralph Brennecke, Johannes Gostomzyk, Heinz Rothgang, Franz Terwey, Olaf von dem Knesebeck oder Hartmut Weber-Falkensammer.

Zur Gruppe der Autoren zählen ca. 120 Persönlichkeiten aus der Gesundheitsökonomie, Medizinsoziologie oder Sozialmedizin wie Thomas Abel, Stefan Felder, Christa Kliemke, Heiner Legewie, Frank Lehmann, Ulrich Müller, Rolf Rosenbrock, Ferdinand Schliehe, Friedrich-Wilhelm Schwartz, Alf Trojan, Ernst von Kardorff und Ulla Walter

Ziele, Zielgruppe und Thema

Das Fachbuch ist interdisziplinär angelegt. Sowohl für niedergelassene und klinisch tätige Ärzte, für Sozialpädagogen und Sozialarbeiter im Gesundheitsdienst, für Medizinsoziologen, Public-Health-Absolventen und Juristen, für Mitarbeiter von Krankenversicherungen, Sozialversicherungen, Sozialstationen und Pflegedienste wie für Lehrende der Sozialmedizin an Hochschulen und Universitäten ist das Werk eine hilfreiche, verlässliche und wichtige Unterstützung. Es ermöglicht eine schnelle Einarbeitung in übergreifende Themen wie in Detailfragen der Sozialmedizin und ist somit eine wertvolle Ergänzung zur Fachliteratur.

Aufbau                                                                                                           

Das Werk umfasst 552 Seiten.  Der Leser wird hingeführt auf die Hinweise zur Benutzung, Abkürzungen und Quellen der Abbildungen und Tabellen. Die Reihenfolge der Stichwörter erfolgt alphabetisch. Verweise auf andere Stichwörter erfolgen entweder durch die Angaben siehe (s.) und vergleiche (vgl.) oder durch einen nachgestellten Stern. Auch Übersichten und Tabellen erleichtern die Lektüre.

Darstellungsart, Schwierigkeitsgrad und bibliographische Kriterien

Das Werk hat eine ansprechende Aufmachung. Ein schnelles Finden der Fachbegriffe auf der Basis einer übersichtlichen Darstellung ist gewährleistet. Die klare Sprache mit nicht zuviel noch zuwenig Text steht in einem ausgewogenen Verhältnis. In ganz besonderer Weise ist zu betonen, dass es den Autoren gelungen ist, inhaltsreiche Texte vorzulegen; dieser Befund wäre bei einem Wörterbuch nicht zu erwarten gewesen. Auch erleichtern die Querverweise das Auffinden von Sachverhalte, hat einen lehr-lern-theoretischen Gewinn und unterstützt selbstgesteuertes Lernen (Gerald A. Straka).

Sowohl für niedergelassene und klinisch tätige Ärzte, für Sozialpädagogen und Sozialarbeiter im Gesundheitsdienst, für Medizinsoziologen, Public-Health-Absolventen und Juristen, für Mitarbeiter von Krankenversicherungen, Sozialversicherungen, Sozialstationen und Pflegedienste wie für Lehrende der Sozialmedizin an Hochschulen und Universitäten ist das Werk eine hilfreiche, verlässliche und wichtige Unterstützung.

Fazit

Hier liegt ein umfassendes Nachschlagewerk im Schnittstellenbereich zwischen Medizin, Gesundheitspolitik, Sozialarbeit und Gesellschaft vor.  In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rentenversicherungsträger bietet der Pschyrembel Sozialmedizin mit 5000 Stichwörtern inhaltsreiche und strukturierte Beiträge zu Arbeits- und Umweltmedizin, Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitsökonomie, Prävention und Gesundheitsförderung, Public Health, Rehabilitation, Qualitätsmanagement, Sozial- und Gesundheitssystem, Sozialrecht und Statistik an. Das Werk ist zwischenzeitlich unentbehrlich in der gutachterlichen Praxis, in der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation, in Lehre und Forschung, Studium und Ausbildung sowie in der sozialmedizinischen Praxis. Das Buch löst Freude aus, wenn mit ihm gearbeitet wird. Insgesamt haben Bearbeiter, Beirat, Gutachter und Autoren ein sehr gelungenes Werk zur deutschsprachigen Sozialmedizin vorgelegt. Es wird eine wichtige Lücke innerhalb der Sozialmedizin geschlossen. Prädikat: besonders wertvoll.


Rezension von
Prof. Dr. Bernhard Mann
MPH Dipl.-Sozialwirt. Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz
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Zitiervorschlag
Bernhard Mann. Rezension vom 21.03.2008 zu: Pschyrembel Sozialmedizin. Walter de Gruyter (Berlin) 2007. ISBN 978-3-11-017605-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/5420.php, Datum des Zugriffs 21.06.2021.


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