socialnet - Das Netz für die Sozialwirtschaft

Gertraud Finger, Traudel Simon: Was auffällige Kinder uns sagen wollen

Cover Gertraud Finger, Traudel Simon: Was auffällige Kinder uns sagen wollen. Verhaltensstörungen neu deuten. Klett-Cotta Verlag (Stuttgart) 2008. 3. Auflage. 172 Seiten. ISBN 978-3-608-94527-0. 13,00 EUR, CH: 25,50 sFr.

Reihe: Kinder fordern uns heraus.
Recherche bei DNB KVK GVK

Besprochenes Werk kaufen
über socialnet Buchversand

über Shop des Verlags


Autorinnen

Gertraud Finger, Dipl.-Psych., arbeitete als Lehrerin und im Bereich der Erziehungs- und Schulberatung, war Leiterin der Frühförderstelle des Caritasverbandes in Freiburg sowie Lehrbeauftragte an der Pädagogischen Hochschule.
Sie hat mehrere Bücher über die Arbeit mit Kindern und Familien verfasst.
Die Autorin ist verheiratet, hat zwei Söhne und zwei Enkel.

Prof. Dr. Traudel Simon, Diplompsychologin und Psychologische Psychotherapeutin, ist an der Katholischen Fachhochschule Freiburg im Fachbereich Heilpädagogik mit dem Schwerpunkt heilpädagogisch-therapeutische Arbeit als Studiengangsleiterin für den Masterstudiengang Heilpädagogik tätig.

Gegenstand und Zielgruppen

In diesem Buch wird beschrieben, welche Schwierigkeiten es zwischen Eltern und Kindern geben kann, sich gegenseitig zu verstehen, und welche Verhaltensweisen von Kindern oft als auffällig, rätselhaft bzw. unverständlich erscheinen. Dabei werden Ängste und Nöte von Eltern angesichts von Verhaltensstörungen thematisiert. Außerdem wird der Störungsbegriff aus systemischer Sicht vorgestellt. Darüber hinaus werden kindliche Aggressionen, körperliche Symptome und schwierige Gefühlslagen exemplarisch beschrieben und interpretiert.

Dieses Buch richtet sich also vorwiegend an Eltern (einschließlich Pflege- und Adoptiveltern) wie Studierende der Heil - und Sozialpädagogik, aber auch für Mitarbeiter von Erziehungsberatungsstellen und Jugendämtern bietet es eine fundierte Orientierungshilfe.

Aufbau

Das an exemplarischen Fallbeispielen reiche Buch, dem es aber etwas an Strukturierung mangelt, lässt sich gleichwohl in drei Teile gliedern, die jedoch als solche explizit nicht ausgewiesen sind; ein Anhang und Literaturverzeichnis schließen sich an.

  1. Es beginnt im ersten Teil mit einem Vorwort und zwei Gliederungspunkten, in denen die übliche Sichtweise von Verhaltensstörungen von einer systemischen Betrachtung abgelöst wird.
  2. Im zweiten Teil, der sich „Entschlüsselte Botschaften: Familiengeschichten aus der psychologischen Praxis“ nennt, wird exemplarisch anhand von Fallanalysen und darauf bezogenen Hilfsangeboten ein breites Spektrum von Problemlagen in der Erziehung dargeboten.
  3. Im dritten Teil beschreiben die Autorinnen, dass Verhaltensstörungen auch als Entwicklungschance betrachtet werden können.

Im Anhang werden Ablauf und Inhalt einer psychologischen Untersuchung dargestellt, um insbesondere bei betroffenen Eltern Berührungsängste abzubauen. Den Abschluss des Buches bildet das Literaturverzeichnis.

Erster Teil

Vorwort oder Über dieses Buch (Gertraud Finger/Traudel Simon) In der Einführung werden anhand eines Einstiegsbeispiels Fragen formuliert und es wird betont, wie schwierig es für Eltern und Kindern ist, sich gegenseitig zu verstehen. Eine systemische Betrachtung, die das Kind nicht nur als Symptomträger sieht, trägt dazu bei, dass sich eine neue Sichtweise herausbildet, eine Sichtweise, die neben dem kindlichen auch das eigene Verhalten einbezieht „Verhaltensstörungen“ werden nicht nur als Störfaktoren gesehen, sondern als Entwicklungschancen für Eltern und Kinder begriffen.

Verhaltensstörungen als gestörtes Miteinander (Gertraud Finger/Traudel Simon) In diesen Abschnitt wird betont, dass Verhaltensstörungen nicht nur kindzentriert betrachtet werden können, sondern dass der Blick bei einer so genannten Verhaltensstörung eines Kindes auch auf das gestörte Miteinander in einer Familie gerichtet werden sollte. Deswegen ist es auch nicht möglich, Verhaltensstörungen allein am Kind zu „reparieren“. Auffällige Kinder vermitteln eine Botschaft, die entschlüsselt werden muss.

Warum ist Pippi Langstrumpf nicht verhaltensgestört? (Gertraud Finger) An der literarischen Figur von Astrid Lindgrens Kinderbüchern wird exemplarisch dargestellt, dass eine Verhaltensstörung erst dann als Störung gilt, wenn sich Personen in der Umwelt gestört fühlen. Verhaltensstörungen haben etwas mit Nähe zu tun. Kinder mit so auffälligem Verhalten, dass ihre Eltern zur Verzweiflung bringt, wollen aus kindlichem Blickwinkel ihren Eltern ganz nahe sein und zwingen sie dadurch, sich mit ihnen zu beschäftigen.

Zweiter Teil

Entschlüsselte Botschaften: Familiengeschichten aus der psychologischen Praxis

1. „Endlich muss ich nicht mehr stark sein“ (Traudel Simon) Einnässen als stilles Weinen in der Nacht. Auf einer Klassenfahrt stellt eine Lehrerin fest, dass die 10jährige Eva einnässt und fragt in einer Psychologischen Praxis an, was in einem solchen Fall zu tun ist. Die Mutter und Eva beginnen eine Therapie, die offenbart, dass existenzielle Nöte wie Arbeitslosigkeit, schwere Erkrankungen der Mutter, geringes Interesse von Vater und älterem Bruder, sich um den Haushalt mit zu kümmern, eine ständige Überforderung von Eva, die oft allein den Alltag in der Familie meistert, ohne eine entsprechende Würdigung zu erfahren, zur Folge hatten. Im Laufe der Therapie verstand die Mutter diese Botschaft des Mädchens und am Ende der Therapie konnte mit Hilfe einer Klingelhose die Enuresis von Eva geheilt werden.

2. „Mir wird alles zu viel!“ (Gertraud Finger) Schreibabys sind hilflos und machen hilflos. Ein junges Paar - der Vater Tunesier und Oberarzt in einer deutschen Klinik, die Mutter Studienrätin für Deutsch und Französisch und im Mutterschaftsurlaub - hat eine 5jährige Tochter Paula Houria. Vor der Schwangerschaft, so meint die Mutter, konnte sie nichts aus der Ruhe bringen. Aber das ständige Schreien des niedlichen kleinen Mädchens und das Erleben der eigenen Ohnmacht, das Kind nicht trösten zu können, ändern die Lage rasch. Die Vorstellung vom wunderbaren Kind, das zwei Kulturen miteinander verbindet, ist schnell ausgeträumt. Das Kind findet keine Ruhe, um einzuschlafen. Es ist erschöpft, todmüde und kann nur noch schreien.
Durch eine Therapie gelingt es, der kleinen Familie eine neue Sichtweise vom Kind zu vermitteln und dadurch das kindliche Verhalten anders zu bewerten. Wichtige Hinweise wie geordneter Tagesablauf, Hilfen zur Beruhigung, Freiräume für die Partnerschaft u.a. halfen den Eltern und dem Kind, ein befriedigendes Familienleben zu gestalten.

3. „Nur mit dem Messer in der Hand nimmt man mich ernst!“ (Traudel Simon) Von mangelnder Beachtung zu aggressivem Verhalten. In Adis Familie - die Eltern sind Ausländer – findet, wie häufig in vergleichbaren, Familien, eine Rollenumkehr statt. Durch die bessere schulische Ausbildung und die hohe Sprachkompetenz übernehmen die Kinder Aufgaben, die eigentlich den Eltern obliegen. Besonders in Familien aus patriarchalen Kulturkreisen wird aber an der traditionellen väterlichen Vormachtstellung festgehalten; oftmals auch mit Druck und Gewalt. Kinder erleben ihre eigene Kompetenz, Probleme im Sinne der Familie zu klären, aber weiterhin als Kind behandelt zu werden. Sie lernen Selbstbehauptung, erleben aber auch Entwürdigung im Elternhaus, ein verstörender Widerspruch.

4. „ Mutters trauriges Gesicht macht mir Angst.“ (Gertraud Finger) Elterliche Erwartungen und kindliche Leistungsängste. Ein 10jähriges Mädchen wird in der psychologischen Beratungsstelle vorgestellt, weil es im Gymnasium bei Mathematikaufgaben versagt, obwohl es in der Grundschule zu den Klassenbesten gehörte. Auffällig ist, dass sie die gleichen Mathematikaufgaben zu Hause richtig löst. Die Eltern befürchten, dass ihre Tochter überfordert ist, da sie auch schlechter schläft, unter Kopfschmerzen leidet und insgesamt traurig erscheint. Die Problematik dieser Familie ist vielschichtig. Ein durch den Schulwechsel hervorgerufenes Verschlechtern der Leistungen in Mathematik führte zur Überreaktionen der Eltern und erinnerte insbesondere die Mutter an eigenes Schulversagen. Die Sorge der Mutter vor dem gleichen Schicksal für die Tochter implizierte Ängste in dem Kind und manifestierte sich in Form von Leistungsversagen. Deshalb war es therapeutisch geboten, zuerst die Mutter von ihren Ängsten und Verunsicherungen zu befreien, um sich dann mit den Ängsten der Tochter zu beschäftigen.

5. „Ich will von diesem ganzen Dreck nichts mehr wissen!“ (Traudel Simon) Der Froschkönig und die kindliche Depression. In einer Familie ereignete sich ein dramatischer Vorfall, den die Mutter im Beisein ihres 9jährigen Sohnes in aller Ausführlichkeit noch einmal aufrollt: Die ältere Schwester des Jungen war mit dem damaligen Lebensgefährten der Mutter bei einer Bergwanderung tödlich verunglückt. So steht das bedrückende Erlebnis wieder im Raum und will nicht weichen. In der Folgezeit zieht sich der Neunjährige zurück, schließt sich häufig in sein Zimmer ein und hört Musik. Er verhält sich seiner Mutter gegenüber verschlossen und lässt sich auf kein Gespräch ein. Durch Intervention der Therapeutin wird der Junge gebeten das Zimmer zu verlassen, weil sie die Mimik und Körpersprache in der Weise deutet, dass die psychische Belastung des Kindes Grenzen überschritten hat. Es hat den Anschein, dass sich das Kind in einer tiefen depressiven Krise befindet. Bemerkenswert ist, wie es der Therapeutin gelingt, über das Märchen „Der Froschkönig“ die Problemlagen kindgemäß aufzugreifen und im wahrsten Sinne des Wortes zu entschlüsseln.

6. „Ich nehme mir, was ich anders nicht bekommen kann.“ (Gertraud Finger) Diebstahl als Ausgleich für vorenthaltene Liebe. Der achtjährige Philipp besucht die zweite Klasse der Grundschule. Bisher verlief seine Entwicklung problemlos. Die Hoffnungen der Eltern richteten sich darauf, dass ihr Sohn im Gegensatz zu ihnen einmal eine weiterführende Einrichtung besuchen soll. Als jedoch im Deutschunterricht dazu übergegangen wurde, nicht nur geübte Diktate, sondern auch ungeübte zu schreiben, verschlechterten sich Philipps Leistungen. Seine Mutter reagierte heftig, sieht ihre Träume gefährdet, schimpft, weint und schlägt den Jungen auch. Das Verhältnis zur Mutter verschlechterte sich rapide. In diesem Umfeld begann Philipp zu stehlen und galt nunmehr als Dieb.
In der Beratungsstelle wurde die Situation mit den Eltern ausführlich analysiert, um das Kind von dem Stigma zu befreien. Die Eltern zeigten sich aufgeschlossen. Anhand von Schulleistungstests erwies sich, dass Philipp gute intellektuelle Voraussetzungen hat und die Lernergebnisse in Deutsch nur vorübergehend abgefallen waren. Nach kurzer Zeit verbesserte sich das Verhältnis zwischen Eltern und Philipp, und in der Folge davon auch seine schulischen Leistungen.

7. „ Ihr mästet mich und trotzdem kann ich nicht wachsen“ (Traudel Simon) Übelkeit und Erbrechen als verkörperte Botschaft. Die elfjährige Iris kommt mit ihrer Mutter in die Beratungsstelle. Beide wirken sprachlich und auch körperlich gehemmt. Iris entwickelte Ängste vor neuen Situationen, die sich psychosomatisch in Bauchschmerzen und Erbrechen äußerten. Bei der genaueren Betrachtung der Familiensituation zeigte sich, dass eine starke Großmutter die kränkelnde Tochter und die kranke Enkeltochter dominiert. Beim weiteren Durchdringen der Verhältnisse stellte sich heraus, dass auch die Großmutter Ängste entwickelte und unbewusst auf Tochter und Enkelin übertrug. Sich aus solch einem Beziehungsgeflecht zu lösen, ist schwierig und kann häufig nur unvollständig geleistet werden. Familientherapeutische Gespräche führten dazu, dass Iris mit ihren Eltern eine neue Wohnung außerhalb des Hauses der Großmutter bezog. Ein erster Schritt zu mehr Selbstständigkeit und Unabhängigkeit war damit getan.

8. „ Ihr verlangt von mir so viel, nun gebe ich Euch mehr, als ihr haben wollt.“ (Gertraud Finger) Einkoten als starker Protest. Der zehnjährige Martin wird in der Beratungsstelle vorgestellt, weil er seit 9 Monaten einkotet. Die Eltern sind seit seinem 4. Lebensjahr geschieden; Martin lebt bei der Mutter. Nachdem er seinen Vater sechs Jahre nicht gesehen hatte, meldete der sich wieder und bestand auf seinem Besuchsrecht. Nach drei Besuchen beim Vater begann das Einkoten. Das Vormundschaftsgericht, welches die Mutter aufgrund der veränderten Besuchsregelung eingeschaltet hatte, veranlasste eine psychologische Untersuchung. Martins Vorgeschichte ist nur sehr bruchstückhaft bekannt, weil die Mutter sich kaum an seine Kindheit erinnern kann. Es wird deutlich, dass der Junge in den ersten Lebensjahren häufig die Bezugspersonen (Großeltern mütterlicherseits, Großeltern väterlicherseits, Schwester der Mutter und Nachbarn) wechselte. Die Eltern - ungelernte Arbeiter - wechselten ihrerseits häufig die Arbeitsstellen. Finanzielle Streitigkeiten im Beisein des Jungen belasteten die Partnerschaft. Zwei Jahre nach der Ehescheidung verheiratete sich die Mutter neu und gebar in dieser Partnerschaft drei Mädchen. Martin musste Aufsichts- und Betreuungspflichten erfüllen und wurde damit überfordert. Bei Betrachtung von Martins Geschichte wird sichtbar, wie sich die Störung aufbaute. Er hat früh lernen müssen eigene Bedürfnisse zu verleugnen, bis es nicht mehr ging und der Körper zu reagieren begann.
Die Beratungsempfehlungen beziehen sich auf die Änderung von Martins Stellung in der Familie, die Änderung der schulischen Anforderungen, die Änderung der Beziehung zum Vater und auf Hilfe bei der Persönlichkeitsentwicklung des Jungen.

9. „Ich halte lieber den Mund, bevor ich meinen Vater verrate.“ (Traudel Simon) Schweigen aus Angst - Schweigen als Waffe. Julia besucht die erste Klasse der Grundschule, ist 7 Jahre alt und das zweite von 4 Kindern. Sie fällt in der Schule auf, weil sie nicht spricht (Partieller Mutismus). Die Lehrerin bemerkt eine tiefe Traurigkeit und Schüchternheit, was aber in Julias Verhalten zu Hause nicht festzustellen ist. Insgesamt leiden die schulischen Leistungen, schlechte Lernergebnisse können auch mündlich nicht kompensiert werden. Hausaufgaben werden zum Teil von der Mutter oder dem älteren Geschwisterkind erledigt. Beim näheren Befassen mit den Familienverhältnissen wird ein Familiengeheimnis bekannt: der Vater ist nämlich Sonderschulabsolvent gewesen, empfindet dies im Nachgang als große Kränkung und glaubt irrtümlich auf die Sonderschule geschickt worden zu sein. Deshalb will er nicht wahr haben, dass seine Tochter Lernprobleme mit besonderem Förderbedarf hat und eventuell anders beschult werden muss. Julias Antwort in der Schule ist das Verstummen, denn sie steckt in einem Loyalitätskonflikt, der folgendermaßen lauten könnte: „Ich halte lieber den Mund, es könnte ja rauskommen, dass mein Vater in der Sonderschule war! Ich halte lieber den Mund, bevor ich meinen Vater verrate. Es könnte ja rauskommen, dass wir gar nicht so gut sind, wie wir vorgeben zu sein und wie wir auch denken, dass wir es sind.“

Dritter Teil

Verhaltensstörungen als Entwicklungschance. Anhand der Familiengeschichten wird deutlich, dass störendes Verhalten von Kindern zunächst von der Umgebung abgelehnt und bekämpft wird, dann aber doch zu Veränderungen im Verhalten oder der Einstellung von Familienmitgliedern geführt hat. So ein Perspektivenwechsel ist möglich, wenn die der Störung zugrunde liegende Botschaft erkannt wird. Am wichtigsten ist es für die Familienmitglieder, sich aus dem verwirrenden Knäuel von Beziehungen zu lösen und Abstand zu gewinnen.

Hilfen bei der Entschlüsselung:

  • Tritt einen Schritt zurück!
  • Schaue anders hin und schaue dich selbst an!
  • Frage, wie es dazu kommen konnte!
  • Frage, wie es weitergehen soll!
  • Bewerte das kindliche Verhalten neu!
  • „Ertappe“ das Kind beim Gutsein!
  • Erkenne Wunschvorstellungen an!

Hilfen zur Bewältigung der elterlichen Aufgaben:

  • Lasse Dich „stören“!
  • Reduziere deine Ansprüche!
  • Willst Du andere ändern, so ändere dich selbst!
  • Tue etwas für dich selbst!
  • Vertraue auf deine eigenen Kräfte!

Anhang. Im Anhang wird dem interessierten Leser anschaulich erläutert, wie eine psychologische Untersuchung abläuft und was sie beinhaltet.

Fazit

Das Buch ermöglicht in komprimierter Form interessante Einblicke in die Arbeit Psychologischer Beratungsstellen und zeigt ein breites Spektrum von Verhaltensauffälligkeiten und ihre möglichen Entschlüsselungen.

Der Stil, in dem an vielen Fallbeispielen gezeigt wird, wie Kinder und ihre Familien beraten und therapeutisch betreut werden, ist feinfühlig, konkret und differenziert.


Rezensentin
Prof. Dr. Eva-Mia Coenen
Studienrichtungsleiterin Hilfen für Erziehung an der Staatlichen Studienakademie Breitenbrunn
E-Mail Mailformular


Alle 19 Rezensionen von Eva-Mia Coenen anzeigen.

Besprochenes Werk kaufen
Sie fördern den Rezensionsdienst, wenn Sie diesen Titel – in Deutschland versandkostenfrei – über den socialnet Buchversand bestellen.


Zitiervorschlag
Eva-Mia Coenen. Rezension vom 08.05.2009 zu: Gertraud Finger, Traudel Simon: Was auffällige Kinder uns sagen wollen. Verhaltensstörungen neu deuten. Klett-Cotta Verlag (Stuttgart) 2008. 3. Auflage. ISBN 978-3-608-94527-0. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/5967.php, Datum des Zugriffs 06.12.2019.


Urheberrecht
Diese Rezension ist, wie alle anderen Inhalte bei socialnet, urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Interesse an einer Nutzung haben, treffen Sie bitte vorher eine Vereinbarung mit uns. Gerne steht Ihnen die Redaktion der Rezensionen für weitere Fragen und Absprachen zur Verfügung.


socialnet Rezensionen durch Spenden unterstützen
Sie finden diese und andere Rezensionen für Ihre Arbeit hilfreich? Dann helfen Sie uns bitte mit einer Spende, die socialnet Rezensionen weiter auszubauen: Spenden Sie steuerlich absetzbar an unseren Partner Förderverein Fachinformation Sozialwesen e.V. mit dem Stichwort Rezensionen!

Zur Rezensionsübersicht

Hilfe & Kontakt Details
Hinweise für

Bitte lesen Sie die Hinweise, bevor Sie Kontakt zur Redaktion der Rezensionen aufnehmen.
rezensionen@socialnet.de

ISSN 2190-9245

Newsletter bestellen

Immer über neue Rezensionen informiert.

Newsletter

Über 13.000 Fach- und Führungskräfte informieren sich monatlich mit unserem kostenlosen Newsletter über Entwicklungen in der Sozialwirtschaft.

Gehören Sie auch schon dazu?

Jetzt kostenlosen Newsletter abonnieren!

socialnet optimal nutzen!

Recherchieren

  • Rezensionen liefern den Überblick über die aktuelle fachliche Entwicklung
  • Materialien bieten kostenlosen Zugang zu aktuellen Fachpublikationen
  • Lexikon für die schnelle Orientierung und als Start für eine vertiefende Recherche
  • Sozial.de für tagesaktuelle Meldungen

Publizieren

  • wissenschaftliche Arbeiten
  • Studien
  • Fachaufsätze

erreichen als socialnet Materialien schnell und kostengünstig ihr Publikum

Stellen besetzen
durch Anzeigen im socialnet Stellenmarkt

  • der Branchenstellenmarkt für das Sozial- und Gesundheitswesen
  • präsent auf führenden Fachportalen
  • schnelle und preiswerte Schaltung
  • redaktionelle Betreuung