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Carola Podlich: Selbstgewolltes Leisten

Cover Carola Podlich: Selbstgewolltes Leisten. Der Einfluss sportlicher Bewegungsaktivitäten auf das Selbstkonzept von Kindern. Juventa Verlag (Weinheim) 2008. 256 Seiten. ISBN 978-3-7799-1546-1. 25,00 EUR, CH: 44,90 sFr.

Reihe: Kindheiten.
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Entstehungshintergrund und Thema

Carola Podlich legt mit ihrer Veröffentlichung eine Untersuchung zur bewegungs- und sportorientierten Kindheitsforschung vor, die sie im Rahmen ihrer Promotion an der Deutschen Sporthochschule in Köln erarbeitet hat. Es ist eine Veröffentlichung, die sich durch die Verknüpfung der qualitativen Untersuchung in einem informellen urbanen Netzwerk von Kindern mit theoriegeleiteten Fundierungen, Analysen und Bewertungen auszeichnet. Auf der Grundlage einer so genannten „thematischen Skizze“, in der die Autorin die theoretischen Grundlagen und Argumentationszusammenhänge klärt, werden die methodischen Untersuchungsgänge sowie die Untersuchungsergebnisse immer wieder mit theoriegeleiteten Facetten und Exkursen verknüpft. Die Veröffentlichung ist aus diesem Grund weniger für „Querleser“ auf der Suche nach bedeutsamen Aussagen geeignet. Wer die wichtigsten Erkenntnisse und Ergebnisse sucht, der kann sich ggf. mit den Ausführungen zur „Thematischen Skizze“ sowie den zusammengefassten Ergebnissen in Kapitel 5 und 6 zufrieden geben. Dieser Leser wird allerdings die höchst interessanten Details des Forschungsunternehmens sowie die aufschlussreichen Einblicke in die Konstruktion der Selbstkonzepte der untersuchten Kinder versäumen.

Die Veröffentlichung berührt zahlreiche wichtige und zum Teil bisher nicht hinreichend untersuchte Bereiche sportwissenschaftlicher Theoriebildung und Forschung. Die Arbeit ist ein Beitrag zur subjekt-, beziehungsweise lebensweltorientierten Kindheitsforschung im Sport. Sie ist aber auch ein Beitrag zum informellen Lernen in und durch sportliche Bewegungsaktivitäten, damit zur pädagogischen Freizeitforschung! Die Veröffentlichung kann ebenfalls als Beitrag zur sozialräumlichen Forschung in der Sportwissenschaft gesehen werden, da vielfältige Aneignungsprozesse im Raum von Kindern sichtbar werden.

Zentral ist der Forschungsbeitrag zur Herausbildung des Selbstkonzepts von Kindern im Kontext der Leistungsmotivation. Im Mittelpunkt stehen die Fragestellungen der empirischen Untersuchung: Welche Leistungsanforderungen stellen sich Kinder in freien Handlungs- und Erfahrungsräumen und welche Entwicklungsaspekte werden angesprochen, wenn eine Gruppe von Gleichaltrigen selbstorganisierte sportliche Bewegungsaktivitäten miteinander durchführt?

Aufbau und Überblick

Die Veröffentlichung ist nach der Einleitung in sechs Kapitel eingeteilt.

Zunächst wird in der bereits erwähnten „Thematischen Skizze“ der theoretische Bezugsrahmen hergeleitet, auf den die Autorin im Verlaufe der weiteren Arbeit immer wieder aufbauend und ergänzend zurück greift.

Den Untersuchungsgegenstand erläutert sie nachfolgend im zweiten Kapitel. Hier wird das „Jungengeflecht vom Nikolausplatz“ beschrieben, einem informellen Treffpunkt von Jungen, die sich zum zentralen Anliegen „Fußball zu spielen“ regelmäßig auf einem Spielplatz treffen.

Ausführlich wird die eigene Untersuchung theoretisch und methodisch im dritten Kapitel legitimiert und bearbeitet. Die theoretischen Implikationen werden fachlich fundiert und nachvollziehbar beschrieben. Das methodische Verfahren der „Triangulation“ wird ausführlich vorgestellt und die einzelnen Methoden umfassend dargestellt. Die Ereignisse des Jungengeflechts am Nikolausplatz wurden per Videoaufzeichnung festgehalten, fünf Jungen im Alter von 8 bis 12 Jahren einzeln und in der Gruppe interviewt, das Instrument der videobasierten Selbstrekonstruktion genutzt. Für methodisch interessierte Leser ist dieses Kapitel besonders wertvoll.

Das umfangreichste, ist das vierte Kapitel, in dem die Untersuchungsergebnisse präsentiert, analysiert und bewertet werden. Die Details des Forschungsprozesses sind in diesem Kapitel zu finden. Durch die schwierige Verknüpfung der unterschiedlichen Methoden sowie der verschiedenen Perspektiven fordert die Rezeption dieses Kapitels die Aufmerksamkeit besonders heraus. Zudem erscheinen einzelne Aussagen und Ereignisse der Untersuchung vor dem Hintergrund jeweils anderer analytischer Perspektiven immer wieder in einem „neuen Licht“. Der Eindruck von Redundanzen stellt sich ein. Möglicherweise ist dies eine nicht vermeidbare Folge der gewählten Forschungsstrategie, die sich in der Veröffentlichung in diesem Kapitel abbildet.

Die wichtigsten Erkenntnisse und Ergebnisse der Untersuchung werden schrittweise zunächst in Kapitel fünf und zugespitzt im sechsten Kapitel zusammengefasst.

Insgesamt ist die Veröffentlichung eine interessante und wichtige Forschungsarbeit, die ihren besonderen Reiz durch den durchgängigen Perspektivwechsel zwischen Theorie und eigener Untersuchung gewinnt. Theorie und Praxis sind hier nicht nur „flüchtige Bekannte“, sondern begegnen sich systematisch und immer wieder. Theoretische Aspekte der Kindheitsforschung werden auf diese Weise lebendig, praktische Handlungszusammenhänge erschließen sich einem theoriegeleiteten Erkenntnisgewinn.

Theoretische – thematische Skizze

Im ersten Kapitel beschreibt die Autorin in Form einer „thematischen Skizze“ relevante theoretische Grundlagen der Kindheitsforschung. Sie stellt einführender Informationen, theoretische Argumentationsketten und Schlussfolgerungen vor, die im Verlaufe der eigenen Untersuchung immer wieder aufgegriffen, thematisch intensiviert und auf Videodaten bezogen vertiefend analysiert werden!

Kindheit wird als eigenständige Lebensphase, mit eigenem sozialen Anspruch und eigenen Sinngebungen sowie Entwicklungsaufgaben verstanden. Dabei wird Kindern ein hohes Maß an eigener Selbständigkeit zur Bewältigung von vielfältigen Aufgaben zugeschrieben. „Kinder wollen in vielen Bereichen ihres Lebens nicht nur selbständig agieren, sie können es auch und verfügen über subjektive Entscheidungs- und Handlungsfähigkeiten“ (16). Diese Selbständigkeit können Kinder besonders in der freien Zeit ihres Alltags entwickeln. Daher fordert die Autorin, dass freie Zeiten neben Schule, Verein und Hausarbeit für Kinder täglich verfügbar sein sollte (16).

Theoretische Aspekte der Ausbildung des Selbstkonzeptes werden mit Bezug auf interaktionistische Ansätze zu Grunde gelegt. Danach vollzieht sich die Herausbildung eines Selbstkonzepts über Person-Umwelt-Interaktionen. Persönliches Interesse und subjektiv erfahrbare Sinngebungen motivieren zum Aufsuchen selbst gewählter Interaktionssituationen. Die Autorin geht davon aus, dass Kinder häufig ihr Interesse auf sportliche Bewegungsaktivitäten ausrichten. Damit werden die mit solchen Bewegungsaktivitäten relevanten Interaktionssituationen und Entwicklungsbereiche im Verhältnis zum Selbstkonzept interessant für die theoretische Analyse.

Wichtig ist der Autorin in diesem Zusammenhang, dass es parallel zur Verbesserung körperlicher und motorischer Fähigkeiten zu Wirkungsweisen auf verschiedene Ebenen des Selbstkonzeptes kommt. Weiterführend setzt sich Carola Podlich mit Teilkonzepten des „Köpperkonzeptes“ als Dimension des „globalen Selbstkonzeptes“ auseinander, differenziert den Zusammenhang zwischen „Körperkonzept“ und „Körperschema“. Besonders in der Kindheit wird das Körperkonzept als bedeutsames Teilkonzept des Selbstkonzepts gesehen. Sportliche Bewegungsaktivitäten seien daher besonders verlässliche Selbsterfahrungen in der Kindheit.

Carola Podlich schlussfolgert nach plausibler Argumentation, dass sich Kinder vorwiegend über ihre körperlichen und motorischen Fertigkeiten definieren und in Bezug auf ihr Körperkonzept noch leicht zu beeinflussen sind. Hierin sieht die Autorin einerseits Chancen, aber andererseits auch Risiken. Die Herausbildung der unterschiedlichen Motivdispositionen „Hoffnung auf Erfolg“ und „Furcht vor Misserfolg“ sind mit diesen Entwicklungsdimensionen des Selbstkonzeptes eng verbunden.

Nachdem wesentliche Dimensionen der Entwicklung des Selbstkonzeptes von Kindern im Kontext sportlicher Bewegungssituationen bearbeitet wurden, wendet sich Frau Podlich im weiteren Teil der „theoretischen Skizze“ der „Ausbildung des Selbstkonzepts in einer Leistungsgesellschaft“ zu. Leistung und das individuelle Leisten werden als bedeutsame Motiv- und Handlungsdimensionen herausgearbeitet. Dabei weist die Autorin zu Recht darauf hin, dass gesellschaftlich anerkannte „leistungsthematische Situationen“ von Kindern hauptsächlich der Institution Schule zugeschrieben werden. Andere Handlungsfelder von Kindern, in denen sie ebenso arbeiten und leisten, werden in der Öffentlichkeit, aber auch in wissenschaftlichen Diskursen, vergleichweise selten thematisiert. Es kann als ein Verdienst von Carola Podlich hervorgehoben werden, dass sie mit ihrer Arbeit einen Beitrag zu dieser vernachlässigten Diskussion geleistet hat. Als Kernbotschaft („eine Art Doktrin“) zitiert sie Heid (19997, 366): „Wo Menschen Gelegenheit gegeben würde, an der Bestimmung der Zwecke und Inhalte ihres Handelns (einflussreich) mitzuwirken, wäre der Appell an die Leistungsbereitschaft entbehrlich“. Vor dem Hintergrund der zunehmenden „Pädagogisierung der Kindheit“, z.B. auch durch aktuelle Konzepte der Ganztagsschule, ist die theoretisch fundierte Position der Autorin bedeutsam, mit der sie fordert, dass Kindern mehr zugestanden werden sollte, freie Handlungs- und Entscheidungsspielräume aufsuchen zu können.

Dass der Leistungsbegriff nicht auf den so genannten „Leistungsport“ im Sinne des „Wettkampf- und Spitzensports“, sonder auf ein breites und modernes Sportverständnis bezogen wird, ist ebenfalls ein bemerkenswertes Detail der Arbeit von Carola Podlich. Entsprechend entwickelt sie einen theoretischen Rahmen, der sich im Spannungsfeld zwischen Bewegungskultur und Sport bewegt. Mit dem Begriff „sportliche Bewegungsaktivitäten“ präzisiert sie einen Terminus, der den differenzierten Bezugspunkten in diesem Spannungsfeld gerecht wird. Die „leistungsthematischen“ Aspekte dieser sportlichen Bewegungsaktivitäten von Kindern werden theoretisch in ihren verschiedenen Facetten motorischer, personaler und sozialer Leistungsbewältigungen beschrieben und theoretisch fundiert. Dabei stellt sie heraus, dass Kinder von sich aus leisten wollen und eine wahre Leistungslust in der Bewältigung motorischer und kognitiver Anforderungen durch die eigenen Fähigkeiten empfinden (vgl. 31). Anschlüsse finden Kinder dabei durchaus an Modelle und Vorbilder aus dem Spitzensport, wie er über die Medien vermittelt wird, verbinden in ihren Freizeitsituationen diese „Vorbilder“ mit vielfältigen Facetten eigener Sinngebungen.

Insgesamt gelingt es der Autorin im ersten Kapitel die Bedeutung von sportlichen Bewegungsaktivitäten und leistungsthematischen Situationen für das Selbstkonzept von Kindern theoretisch plausibel zu skizzieren. Relevante Schlussfolgerungen für die Bewertung und Gestaltung pädagogischer Situationen werden anschaulich heraus gearbeitet.

Das Forschungsdesign

Im zweiten Kapitel wird eine detaillierte Vorstellung des Forschungsgegenstandes (teilnehmende Kinder der Untersuchung, sozialräumliche Aspekte der Bewegungsaktivitäten etc.) vorgenommen. Als Forschungsinteresse wird formuliert, Kinder in Situationen aufzusuchen, „um Herauszufinden, welche leistungsthematischen Situationen sie freiwillig aufsuchen und selbständig bewältigen und welche Einflüsse auf die Ausbildung des Selbst vermutet werden können“ (37). Die Autorin findet auf einem Spielplatz in einer Großstadt Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren (einen informellen Sporttreff), der von Jungen regelmäßig zum Fußballspielen genutzt wird. Fortan spricht sie vom „Jungengeflecht vom Nikolausplatz“, welches von Carola Podlich (vgl. 40) mit folgenden Fragestellungen untersucht wird:

  • Welche Faktoren tragen dazu bei, dass Prozesse des Lernens und Leistens freiwillig und mit Beständigkeit erfolgen?
  • Woraus resultiert die zeitweise hohe Motivation, die die Jungen dazu treibt, sich den alltäglichen motorischen und auch kognitiven, sozialen und emotionalen Anforderungen des Jungengeflechts zu stellen?
  • Welche Prozesse der Selbstsozialisation verlaufen durch die Beteiligung an den sportlichen Bewegungsaktivitäten?
  • Wie wird das Selbstkonzept durch Leistungshandlungen beeinflusst?

Das auf diese Fragen gerichtete Forschungskonzept wird im vierten Kapitel systematisch und umfangreich theoretisch begründet und mit methodischen Schlussfolgerungen und Vorgehensweisen im Untersuchungsverlauf heraus gearbeitet. Damit wird diese Veröffentlichung zu einem Beispiel qualitativer Sozialforschung (innerhalb der Kindheitsforschung), welches das Verfahren der „Methodentriangulation“ von videografierter passiv teilnehmender Beobachtung, Leitfrageninterviews in der Gruppe von fünf Jungen aus dem Geflecht am Nikolausplatz und analysierten Einzelinterviews anwendet. Die Autorin arbeitet mit dem Verfahren der „kommunikativen Selbstrekonstruktion“. Dieses Verfahren, in Anlehnung an theoretische Positionen des Symbolischen Interaktionismus, geht davon aus, dass in einer Rekonstruktion im kommunikativen Prozess Einblicke in das zu Grunde liegenden Sinnsystem der gemeinsam handelnden Personen artikuliert und sichtbar werden können. „Rekonstruktionen, die aus den Leitfadeninterviews hervorgehen, können immer wieder an den Beobachtungsdaten abgeglichen und korrigiert werden“ (43).

Das durch die Triangulation gewonnene Datenmaterial wird zur Analyse und Auswertung in Form von „wissenschaftlichen Quellentexten“ zusammengetragen. Entlang eines Leitthemas und sechs resultierenden Leitthemen, die aus der Analyse der erhobenen Videodaten gewonnen wurden, stellt Carola Podlich die wissenschaftlichen Quellentexte zusammen. Im Zuge der Auswertung der Quellentexte in Kapitel 4 werden die ausgewählten Leitthemen theoretisch fundiert und auf den Untersuchungsgegenstand bezogen. Auf diese Weise gelingt der Autorin eine themenzentrierte, theoriefundierte Analyse und Interpretation der erhobenen Daten.

Die Untersuchung des Jungengeflechts am Nikolausplatz, mit Hilfe der „Methodentriangulation“, bildet das Kernstück der Veröffentlichung von Carola Podlich. In einem mehrdimensionalen Verfahren werden die unterschiedlichen Daten systematisch und theoriegeleitet mit einander verknüpft. Zusammen mit der sehr ausführlichen Darstellung und Diskussion des Untersuchungsdesigns sowie der verknüpften Einzelmethoden (Videografie/Beobachtung, Einzel- und Gruppeninterviews), legt die Autorin ein sehr profundes Beispiel einer qualitativen Studie innerhalb der Kindheitsforschung vor. Neben der Würdigung der thematischen Fragestellungen, ist die Arbeit damit auch ein gelungener Beitrag für mögliche und ergiebige lebensweltorientierte Forschungsmethoden.

Ergebnisse der Untersuchung

Mit etwa 150 Seiten umfasst die Darstellung, Diskussion und Interpretation der Untersuchungsergebnisse den größten Teil der vorliegenden Veröffentlichung in Kapitel 4 und 5.

Das vierte Kapitel bildet das „Herzstück“ der Untersuchung. Übergeordnet wird die „Leistungsmotivation“ behandelt, sie soll die Voraussetzung für alle resultierenden Leistungsfacetten bilden. Die in ihren informellen sportlichen Bewegungsaktivitäten entdeckte Leistungsvielfalt wird, basierend auf grundlegenden Bezügen zur Leistungsmotivation, in Form von „wissenschaftlichen Quellentexten“, präsentiert und theoretisch untermauert. Jeder Quelletext beginnt mit einer thematischen Zuspitzung, der auf das Jungengeflecht gerichteten Aspekte, die mit theoretischen Exkursen angereichert werden. Am Ende der jeweiligen Teilkapitel wird ein Resümee formuliert, welches die wichtigsten Aspekte zusammenfassen und gleichsam als Basis der Generierung von Hypothesen zu zentralen Fragestellungen der Arbeit in Kapitel 5 dienen soll.

Leistungsmotivation. Die motorischen Leistungsgelegenheiten sind für die Jungen des informellen Fußballtreffs das entscheidende auslösende Moment. Erfahren Kinder Lob und Anerkennung für ihre motorische Leistung von Eltern, Freunden und Bekannten, lernen „sie bereits früh, dass über motorische Fähigkeiten ihr Bedürfnis nach Anerkennung und Geltung erfüllt werden kann“ (74). So lange sich beim Kind noch kein intrinsisches Selbstbekräftigungssystem zur Leistung entwickelt hat, regt dieses extrinsische Motiv die Leistung an. So sind für die Jungen vom Nikolausplatz das Erlernen und Beherrschen von fußballerischen Tricks ebenso wichtig, wie zum Beispiel das Erzielen von Toren, welches durch gegenseitiges Abklatschen honoriert wird. „Die Erfahrung, Tricks erlernen und in leistungsthematischen Situationen mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad umsetzen zu können, löst bei einem Jungen das Gefühl von Freude, Stolz und Befriedigung aus“ (76). Ein Gefühl der Selbstwirksamkeit kann entwickelt werden, welches sich auf ein stabilisierendes Leistungsmotiv positiv auswirken kann. Umgekehrt können sich aber auch negative Leistungserlebnisse negativ auf das Selbstkonzept auswirken. In selbstgewählten Freizeitsituationen kann vermutet werden, dass sich entsprechende Erfahrungen von schwächeren Kindern derart auswirken, dass sie solchen Situationen durch Rückzug und Vermeidung leistungsthematischer Situationen begegnen. An dieser Stelle sieht die Autorin die Grenzen selbstregulierter informeller Lernsituationen und beschreibt für diese Voraussetzungen die Notwendigkeit pädagogisch angeleiteter Förderung.
Die meisten Kinder des Jungengefechts des Nikolausplatzes sind vorwiegend intrinsisch motiviert. „Durch die Analyse der erhobenen Daten verdichtet sich der Eindruck, dass die Jungen positiv an Prozesse des Leistens herangehen und Erfolge häufig auf interne Ursachenfaktoren zurückführen“ (102).
Die unterschiedliche motorische Leistungsfähigkeit der beteiligten Kinder wird dabei besonders durch den Faktor „Alter“ relativiert. Ältere Kinder werden als leistungsstärkere Akteure zum Vorbild genommen und von jüngeren, leistungsschwächeren Kindern als anzustrebendes „Modell“ gesehen. Diese Modellfunktion ist den Kindern jedoch nicht immer bewusst, obwohl die Beobachtungen und die Rekonstruktionen zahlreiche Situationen belegen, in denen dieses Modelllernen von den Kindern aktiv gestaltet wird.
Parallel zur Bewältigung der motorischen Leistungsfacetten (z.B. Ball stoppen und passen können), die den Jungen weitgehend bewusst sind, bewältigen sie eine Vielzahl unterschiedlicher Leistungsprozesse. Diese sind den Jungen nicht bewusst, werden aber ebenso, wie die Autorin berichtet, freiwillig wie bereitwillig aufgegriffen.
In nachfolgenden Teilkapiteln greift Carola Podlich diese (sechs) Leistungsfacetten auf und bezieht diese auf die möglichen Auswirkungen auf das Selbstkonzept der untersuchten Jungen. Die Teilkapitel führen tief in die Prozesse und Strukturen des Jungengeflechts ein, sie „pendeln“ zwischen narrativen Perspektiven und theoriezentrierten Kommentierungen bzw. Analysen. Ereignisse, Aussagen werden zeitweilig aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert, der Eindruck der redundanten Bearbeitung kann sich beim flüchtigen Leser einstellen. Die Übersichtlichkeit wird zu Gunsten der Untersuchungsdetails von der Autorin vernachlässigt.

Zeitkompetenz und alltägliche Lebensführung. Die Untersuchung macht sichtbar, dass zur Konstitution eines überdauernden informellen Freizeittreffs ein differenziertes „Zeitmanagement“ der beteiligten Kinder entwickelt wird. Die Kinder stehen mit dem Beginne des Nachmittags vor der Entscheidung, sich zwischen unterschiedlichen möglichen Freizeitaktivitäten zu entscheiden. Manche Kinder sichern das Treffen ihrer Freunde am Nikolausplatz durch telefonische Verabredungen ab, die meisten jedoch gehen ohne Verabredung zu diesem Platz, der das Treffen der gleichgesinnten Akteure fast garantiert. Ist noch niemand da, lohnt es sich zu warten. Die Kinder erlernen auf diese Weise wichtige Elemente einer selbständigen „Zeitkompetenz“. Zusammenfassend werden aber die kognitiven Leistungen, die die Jungen in diesem Bereich erbringen müssen, von Carola Podlich als gering eingeschätzt.

Raumaneignung und organisatorische Leistung. „Die Treffen auf dem Nikolausplatz sind selbstorganisierte, inoffizielle Versammlungen von Kindern, deren Handlungsziel sportliche Bewegungsaktivitäten sind“ (114). Auch wenn insgesamt der organisatorische Aufwand zur Gestaltung des informellen Freizeittreffpunktes als gering durch die Autorin eingeschätzt wird, werden zahlreiche Leistungen der Kinder sichtbar, die das Netzwerk Nikolausplatz erst ermöglichen. Neben materiellen Aspekten (z.B. Verfügbarkeit des Spielgerätes) oder sozialen Leistungen (z.B. Bildung der gleich spielstarken Teams bei Fluktuation der Teilnehmer), ist es besonders die Form der Raumaneignung, die die Untersuchung im Kontext der aktuellen Ansätze der Sozialraum-Debatte als ein empirisches Beispiel erscheinen lässt. Der Raum (Spielplatz) muss über die (dort verbotene) Aktivität gegenüber anderen Aktivitäten erobert, abgegrenzt und verteidigt werden. Spielgeräte und Spielfelder werden entgegen ihrer zugeschriebenen Bedeutung umfunktioniert, die „Verteidigung“ des Sozialraums gegen anderen Konkurrenten wirkt stabilisierend auf die wahrgenommene Identität des Netzwerkes. Die Leistung der Kinder wird ergänzt durch Eltern, die als „Raumwächter“ die Leistungen sowie Interessen der Kinder unterstützen.

Voraussetzungsgebundenheit der Teilnahme – motorische Basisfertigkeiten. Die motorischen Leistungsgelegenheiten sind nicht nur das entscheidende Moment der Jungen des Fußballtreffs, sondern sie müssen ein Mindestmaß an motorischen Basisfertigkeiten und fußballerischen Fähigkeiten (z.B. Ballstoppen, Passen, Schießen, Dribbeln) als Voraussetzung mitbringen, um am Jungengeflecht teilnehmen zu können. Hinzu kommen soziale und emotionale Grundfertigkeiten, die notwendig sind, um die „Spielkultur“ dieses Jungengeflechts bewältigen und gestalten zu können (z.B. Gerechtigkeitssinn, Gleichheitsgedanke, Schwächung und Kontrolle aggressiven Potentials). Die Kinder des Jungengeflechts am Nikolausplatz stehen permanent vor der Aufgabe, die unterschiedlichen Voraussetzungen, die die Jungen in das Gefecht mit einbringen, miteinander in eine „gemeinsame Spielkultur“ zu überführen, um damit ihre alltägliche Bewegungsaktivitäten ohne größere Konflikte stattfinden zu lassen.

Entwicklung von Regelbewusstsein. Die Durchführung von regelgeleiteten Sportspielen erfordert einen Prozess der Formulierung anerkannter Regeln sowie Prozesse, diese Regeln bei Regelverletzung wirksam werden lassen. Die Untersuchung von Carola Podlich dokumentiert zahlreiche Facetten dieses selbstgesteuerten Prozesses der Kinder im Jungengeflecht. Beispielsweise müssen Regeln ausgehandelt, ein „Gerechtigkeitssinn“ als Hintergrundsfolie des Regelwerks entwickelt und die Fähigkeit zum Perspektivwechsel aufgebaut werden.
„Enorme kognitive Leistungsfortschritte sind erforderlich, um von einer Regeleinhaltung durch Unterordnung über selbstreflexive Prozesse zu einer Einsicht in ihre Sinnhaftig- und Notwendigkeit zu gelangen“ (159). Die ausführlichen Untersuchungsbeschreibungen ermöglichen einen differenzierten Einblick in diesen Prozess.

Gestaltung autonomer und selbstgesteuerter Lernprozesse. Die Kinder des Jungengeflechts am Nikolausplatz lernen von- und miteinander. Unter Bezug auf unterschiedliche theoretische Lernmodelle kommt Carola Podlich zum übergreifenden Ergebnis, dass das Geflecht der Jungen „über einen immensen Fundus an Formen und Verfahren der Aneignung von Lernzielen verfügt“ (180). Dabei steht das „Lernen am Modelle“ im Vordergrund und wird mit Formen des Lernens nach „Versuch und Irrtum“ kombiniert. Das zentrale Lernziel der motorischen Leistungsverbesserung steht im Mittelpunkt. „Die Jungen lernen und leisten freiwillig, auch wenn es überwiegend unbewusst geschieht. Und sie lernen und leisten freiwillig, weil es überwiegend unbewusst geschehen kann, frei von Leistungsdruck und externen Leistungsanforderungen, nur aus einem inneren Antrieb heraus, der keinen Begründungszwängen unterliegt“ (170).

Inzidentielles Lehren – der unbewusste Lehrauftrag. An vielen Stellen der Untersuchung wird die besondere Rolle und Funktion der älteren Kinder im Jungengeflecht sichtbar. Auch in Bezug auf die diskutierten Lernprozesse wird deutlich, dass ältere Kinder die Rolle eines „Lehrmeisters“ im Prozess „Lernen am Modell“ einnehmen. Für die jüngeren Kinder ist diese Rolle eher bewusst, als diese von den älteren Kindern bewusst eingenommen wird. Carola Podlich beschreibt dieses „inzidentielle Lehren“ als ein Lehren durch Vormachen. Diese Modelle „ergeben“ sich nicht nur im Spielverlauf, sondern auch auf Anfrage jüngerer Kinder. Ältere Kinder zeigen und wiederholen dann spezielle Tricks. Dieses Modelllernen ist nicht voraussetzungslos. Die Kinder müssen in ihrer Beobachtungs- und Wahrnehmungsfähigkeit so weit entwickelt sein, dass diese die Modellinformationen verarbeiten können. Zusammenfassend kommt Carola Podlich zur Feststellung, dass es sich bei den Lernprozessen auf dem Nikolausplatz um natürliche oder intuitive Lehrsituationen handelt, „die auf der intrinsischen Motivation der Lernenden basiert. Die Funktion des Lehrenden besteht dabei in zulassender Zurückhaltung, fußt auf der aktiven Lernbereitschaft der Lernenden und schließt die Zukunftsorientierung als Instrument von Lernprozessen aus“ (188).

Einfluss des Jungengeflechts auf das Selbstkonzept. Der Einfluss des Jungengeflechts auf die Ausbildung des Selbstkonzepts steht im Mittelpunkt des fünften Kapitels. Dabei werden die zuvor erarbeiteten Erkenntnisse aus anderen Perspektiven mit Hilfe wissenschaftlicher Quellentexte theoretisch aufgearbeitet. Carola Podlich betont, dass die Beteiligung am Jungengeflecht Entwicklungschancen für die Herausbildung eines positiven Selbstkonzeptes beinhaltet, aber auch gleichzeitig bereits Anforderungen an die Selbstkompetenz der Jungen stellt, damit sich diese am Jungengeflecht beteiligen können. Im Fünften Kapitel geht die Autorin zunächst von der Frage aus, „welche Anforderungen die Partizipation an dem Geflecht an jeden Jungen stellt“ (189)?
Mit Bezug auf theoretische Ansätze zur Diskussion von (Sub-) Kultur, Szene und Inszenierung sowie zu systemtheoretischen Überlegungen wird beschrieben, welche Leistungen die Jungen erbringen müssen, bis aus einer Ansammlung von Jungen ein „soziales System“ wird.
Zunächst wird der Frage nachgegangen, wie sich das Jungengeflecht als soziales System in Abgrenzung zu seiner Umwelt reproduziert. Dabei geraten in der Textanalyse Prozesse in die Diskussion, in denen die Ausgrenzung anderer Kinder (Rolle des „abgewiesenen“ oder „fetten Jungen“) eine systemerhaltende Funktion erfüllt und auch einen Druck auf einzelne Jungen des Geflechts zum systemkonformen Handeln ausüben. Die Einzelinterviews belegen individuelle Strategien mit diesem Konformitätsdruck umzugehen. Anderseits belegen die Interviews auch, dass die tendenzielle Geschlossenheit des Systems einzelnen Jungen auch ein hohes Maß an Geborgenheit und wertschätzenden Erfahrungen bringt. Die Wirksamkeit des „Anpassungsdrucks“ muss demnach differenziert betrachtet werden und ist von verschiedenen Variablen abhängig.
Der Einfluss auf die Persönlichkeit durch das Jungengeflecht wird immer wieder durch die Untersuchung sichtbar; die befragten Jungen nehmen diese Einflüsse jedoch nicht bewusst wahr!
Das Jungengeflecht zeichnet sich durch das „zentrale Thema Fußballspielen“ aus, andere Nutzungen des Spielraums werden von den Jungen weitgehend ausgeblendet und auch andere variierende Konstitutionsmerkmale sind im Jungengefecht kaum feststellbar. So kann das soziale Netzwerk von der Autorin als sehr stabil bezeichnet werden. Diese Stabilität könnte vom externen Beobachter auch als „monoton und wenig abwechslungsreich“ beschrieben werden, da sich die Jungen keine Möglichkeiten erschließen, anderen Bewegungsaktivitäten nachzugehen oder Verhaltesweisen im Umgang mit variablen Lebenswelten zu erschließen. Somit birgt diese scheinbare Monotonie des Alltags Vor- und Nachteile für die Jungen. Die Jungen lernen nur bedingt, auf schnell wechselnde Umweltbedingungen angemessen zu reagieren. Die Autorin sieht hier aber keinen entscheidenden Nachteil und betont (209 f.), dass die Jungen „vielmehr die Chance sich in einem kontinuierlichen Erfahrungsraum mit der Ausbildung ihres Selbstkonzepts in einem sozialen Umfeld auseinanderzusetzen“ erhalten. Abschließend formuliert Carola Podlich in diesem Kapitel (224) die Vermutung, dass „durch eine längere Nutzung des kontinuierlichen Erfahrungsraums über die Phase der Kindheit ein stabileres Selbstkonzept ausgebildet werden kann“.

Ergebnisse und zentrale Thesen

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie ein Diskussion der verwandten Methoden erfolgt im sechsten Kapitel. Wer sich weniger für die einzelnen Untersuchungsschritte interessiert oder auch aus anderen Gründen nach einer Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse sucht, der ist mit der Rezeption dieses Kapitels gut informiert! Die Untersuchung wird von der Autorin unter folgenden Blickwinkeln abschließend diskutiert: 1. Der Erkenntnisgewinn für die Theorie einer Kindheit, 2. der Beitrag zu den Methoden der Kindheitsforschung sowie 3. die Formulierung von Forschungslücken.

Als zentrale Hypothese wird die Wirksamkeit intrinsischer Motivation im Zusammenhang mit selbstgesteuerten Lernprozessen wie folgt beschrieben: „Kinder suchen intuitiv soziale Umfeldsituationen zu bestimmten Phasen der Kindheit auf, um eine Konstruktion ihres Selbst auszubilden. Zur Bewältigung dieser Entwicklungsaufgabe greifen sie unter anderem leistungsthematische Situationen auf mit dem Bedürfnis, ihr Gefühl von Selbstwirksamkeit, Kontrolle und Kompetenzerleben zu steigern“ (226). Der Bewältigungsverlauf sowie die Ergebnisse können jedoch interindividuell stark differieren.

Hinsichtlich der motorischen Leistungsanforderungen wird folgende These benannt: „Die selbstorganisierte Bereitstellung einer Lernumwelt durch das Geflecht der Jungen unterstützt die Anbahnung einer überwiegend positiven Einstellung gegenüber Leistungsanforderungen, da die Gefahr der Bewertung von Leistung als Misserfolg reduziert ist“ (228).

Die zuvor ausführlich beschriebenen kognitiven Leistungsdimensionen (Zeitkompetenz, Organisationskompetenz, Regelstruktur und Spielkultur aufrecht erhalten etc.) werden noch einmal zusammenfassend aufgegriffen. Für die Konstruktion des Selbstkonzeptes resümiert Carola Podlich, dass laufend Prozesse der Selbstreflexion erforderlich sind, „insbesondere in solchen Situationen, in denen das Selbstkonzept mit Fremdbewertungen konfrontiert wird, die zur Neukonstruktion des Selbst, zur Identitätsveränderung drängen“ (230). Der selbst gewählte Interaktionsraum der Jungen bietet so verschiedne Lernmöglichkeiten eines positiven Selbstkonzepts!

Dabei stellt aus der Sicht der Autorin die Möglichkeit der Nutzung eines kontinuierlichen Bewegungs- und Erfahrungsraums für die Ausbildung eines erfolgszuversichtlichen leistungsthematischen Selbstkonzepts als wichtigster Faktor dar (vgl. 233).

Neben weiteren Erkenntnissen, die an dieser Stelle nicht wiederholt werden sollen, bewertet die Autorin das Verfahren der methodischen Triangulation rückblickend als notwendige und gewinnbringende Form der Forschung. Die einzelnen Methoden werden retrospektiv beschrieben und differenziert bewertet. Auf diese Weise kann die Bedeutung der einzelnen Instrumente sowie die Möglichkeiten bzw. Schwächen der Methoden sichtbar werden. Neben den inhaltlichen Ergebnissen der Untersuchung zur Kindheitsforschung, werden auf diese Weise die methodischen Erkenntnisse ein Gewinn für den Leser der Veröffentlichung!

Fazit

Kinder wollen und können vielfältige Leistungsanforderungen selbständig bewältigen und diese Bewältigung kann sich positiv auf das Selbstkonzept von Kindern auswirken!

Sportliche Bewegungsaktivitäten sind für Kinder in diesem Zusammenhang bedeutsame Lernanlässe, deren Wirksamkeit nicht unterschätzt werden darf. Als Voraussetzung zur Teilhabe sind jedoch bestimmte Fähigkeiten notwendig (z.B. motorische Grundfertigkeiten) und auch die Prozesse negativer Auswirkungen auf das Selbstkonzept von Kindern (z.B. das abgewiesene Kind) sind denkbar. Diese zwei Seiten derselben Medaille stellt die pädagogische Bewertung und Gestaltung von Lernsituationen vor eine schwierige Aufgabe.

Selbstreguliertes Lernen ist per se nicht die bessere Lernsituation. In diesen Lernsituationen können aber vielfach mehr erreichen, als dies instruktives Lernen manchmal zu erreichen sucht!

Die abschließende Forderung von Carola Podlich nach mehr selbstregulierten Lernräumen von Kindern ist daher uneingeschränkt zu befürworten.


Rezension von
Prof. Dr. Harald Michels
Hochschule Düsseldorf Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
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Zitiervorschlag
Harald Michels. Rezension vom 01.09.2009 zu: Carola Podlich: Selbstgewolltes Leisten. Der Einfluss sportlicher Bewegungsaktivitäten auf das Selbstkonzept von Kindern. Juventa Verlag (Weinheim) 2008. ISBN 978-3-7799-1546-1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/6721.php, Datum des Zugriffs 28.11.2020.


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ISSN 2190-9245

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