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Uwe Sielert, Katrin Jaeneke et al.: Kompetenztraining "Pädagogik der Vielfalt"

Rezensiert von Prof. Dr. Nina Kölsch-Bunzen, 12.07.2010

Cover Uwe Sielert, Katrin Jaeneke et al.: Kompetenztraining "Pädagogik der Vielfalt" ISBN 978-3-7799-2137-0

Uwe Sielert, Katrin Jaeneke, Fabian Lamp, Ulrich Selle: Kompetenztraining "Pädagogik der Vielfalt". Grundlagen und Praxismaterialien zu Differenzverhältnissen, Selbstreflexion und Anerkennung. Juventa Verlag (Weinheim) 2009. 200 Seiten. ISBN 978-3-7799-2137-0. 42,00 EUR. CH: 70,90 sFr.
Reihe: Pädagogisches Training.

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Thema

In diesem Praxishandbuch stellen die AutorInnen Seminarmaterialien zur Verfügung, welche Lehramtsstudierende sowie zukünftige PädagogInnen im außerschulischen Bereich im Rahmen des Studiums für den Umgang mit Heterogenität in Bildungsprozessen qualifizieren sollen.

AutorInnen

Uwe Sielert, Jg. 1949, Dr. paed., Dipl.-Päd., ist Professor für Sozialpädagogik am Institut für Pädagogik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie diplomierter TZI-Leiter. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen: „Pädagogik der Vielfalt“, Sexualpädagogik, Jugendhilfe und Schule, Geschlechterpädagogik.

Katrin Jaeneke, Jg. 1979, ist als Dipl.-Soz. Päd. und Dipl.-Päd. freiberuflich tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der „Pädagogik der Vielfalt“ und der Geschlechterpädagogik.

Fabian Lamp, Jg. 1976, Dr. phil. Dipl.-Päd., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pädagogik, Abteilung Sozialpädagogik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine Arbeitsschwerpunkte lauten: Differenz in sozialpädagogischer Theorie und Praxis sowie Kompetenztraining „Pädagogik der Vielfalt“.

Ulrich Selle, Jg. 1969, Dipl.-Päd./StR., ist ebenfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pädagogik, Abteilung Sozialpädagogik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Jugendhilfe und Schule, Interkulturelle Pädagogik und Kompetenztraining „Pädagogik der Vielfalt“

Entstehungshintergrund

Theoretische Grundlage für dieses Handbuch ist die Habilitationsschrift von Annedore Prengel: „Pädagogik der Vielfalt“, erstmals 1995 erschienen und nun mittlerweile in 3. aktualisierter und überarbeiteter Auflage vorgelegt. Annedore Prengel versucht in ihrer Arbeit, drei pädagogische Reflexionsfelder, die sich auf die Kategorien Geschlecht, Behinderung und Kulturalität beziehen und die jeweils eine feministische Pädagogik, eine Integrationspädagogik und eine interkulturelle Pädagogik hervorgebracht haben, unter dem Dach einer „Pädagogik der Vielfalt“ zu vereinigen. Vor diesem Hintergrund wird in dem hier zu rezensierenden Werk ein Curriculum für angehende PädagogInnen im Universitäts- und Hochschulbereich entwickelt, welches auf einen professionellen Umgang mit Vielfalt in Bildungsprozessen vorbereiten soll.

Aufbau

Nach einem wohlwollenden Vorwort von Annedore Prengel und einer Einleitung, die die Ziele des Kompetenztrainings erläutert, wird die „Didaktische Begründung eines Kompetenztrainings“ (S.9) vorgelegt. Den Hauptteil bilden insgesamt 7 „Themenbausteine“ (S. 9):

  • Baustein 1: Homogenität und Heterogenität
  • Baustein 2: Biografische Selbstreflexion. Konstruktion von Werten, Normen und Handlungsmustern in der eigenen Sozialisation
  • Baustein 3: Personale Differenzverhältnisse. Innere und äußere Dimensionen der Persönlichkeit
  • Baustein 4: Einstellungen, Vorurteile, Stereotype und Diskriminierung
  • Baustein 5: Physische und psychische Einschränkungen. Integrative bzw. inklusive Pädagogik
  • Baustein 6: Sexuelle Identität. Sex, Gender und sexuelle Orientierungen
  • Baustein 7: Kulturelle Identität. Interkulturelle Pädagogik

Ein Verzeichnis der Übungen/Arbeitsblätter und ein Literaturverzeichnis schließen sich an.

Inhalt

Die „Didaktische Begründung eines Kompetenztrainings“ legt dar, dass verschiedene Aspekte des Lernens, nämlich „Persönlickkeitslernen, Wissenserweiterung und soziales Lernen sowie Handlungskompetenz“ (S.19) gefördert werden sollen. Es wird darauf abzielt, dass Lernende sich im Training „Personale Kompetenz“ (ebd.) worunter „Selbstreflexions- und Kommunikationskompetenz“ (ebd.) verstanden wird, „Sachkompetenz“ als „Erwerb von theoretischem Grundwissen“ (ebd.) und „Handlungskompetenz“ (S. 20) als „pädagogisch-didaktische Fähigkeiten“ (ebd.) aneignen können. Eine sehr wichtige Grundlage für alle Übungseinheiten bildet die Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn. Die Prinzipien von TZI werden ausführlich vorgestellt. Ferner wird in diesem Kapitel in die Handhabung der „Themenbausteine“ eingeführt. Jeder Baustein umfasst einen theoretischen Input in das jeweilige Thema. Dann werden „Zentrale Lernziele“ auf den drei Kompetenzebenen formuliert und der Seminarverlauf skizziert für je nach Umfang des Bausteins 2 - 3 Sitzungen à 3 Zeitstunden. Jede Sitzung, an der ca. 12 – 14 Studierende, von 2 TutorInnen angeleitet, teilnehmen (S. 30) soll einem festen Ablaufschema folgen (S.21ff): Die erste Phase dient dem Einstieg. Es folgt in der zweiten Phase ein „sachlich-inhaltlicher Input“ (S. 21). Die dritte Phase beinhaltet „Übungen/Impulse zum Thema“ (S. 21). Die vierte Phase fungiert als „Thematischer Transfer in die persönliche oder pädagogische Praxis“ (S. 22). In der fünften und letzten Phase wird ein „Abschluss“ (S. 22f) gestaltet, mit Feedbackrunde und manchmal auch dem Erteilen von „Hausaufgaben“ (S. 22).

Der „Baustein 1: Homogenität und Heterogenität“ enthält den umfangreichsten inhaltlichen Input. Über 13 Seiten (S. 39-52) werden die Grundlagen, Ziele und Elemente einer „Pädagogik der Vielfalt“ entfaltet. Dann werden Übungen vorgestellt, die zum einen das Kennenlernen der TeilnehmerInnen fördern und zugleich auch schon das Thema „Homogenität und Heterogenität“ bearbeiten. Eine Übung beschäftigt sich mit den Erwartungen und Befürchtungen der Studierenden im Hinblick auf das Seminar. Der Textteil wird als Hausaufgabe vergeben und in der nächsten Stunde mit der Methode „Fishbowl“ ins Plenum eingebracht. Ferner gibt es Übungen, die der Gruppe ermöglichen, Feedback zu geben und sich in die TZI mit Hilfe von einem „Selbstsupervisionprotokoll“ (S. 107) ein wenig einzuarbeiten.

„Baustein 2: Biografische Selbstreflexion. Konstruktion von Werten, Normen und Handlungsmustern in der eigenen Sozialisation“ führt in das Konzept, die Ziele, Methoden der biografischen Selbstreflexion ein und weist auf „Veränderte Sozialisationsbedingungen“ hin (S. 111-118). Mit Übungen zur „Namensgeschichte“ (S. 122f), „Lebenslinie“ (S. 124) „Familienwappen“ (S. 126) soll der persönlichen. Biografie der TeilnehmerInnen nachgespürt werden. Es kann über Werte und Normen in der eigenen Lebensgeschichte reflektiert werden. Auch ist eine tiefgehende Phantasiereise zum „Erkennen der eigenen Grenzen und Freiheiten im eigenen Leben“ (S. 131) vorgesehen.

„Baustein 3: Personale Differenzverhältnisse. Innere und äußere Dimensionen der Persönlichkeit“ weist einen sehr knappen Input (S. 137-141) über „Innere und äußere Dimension von Vielfalt“ (S. 137f), „Konstruktion von Wahrnehmung“ (S. 139) und „Interpersonale Wahrnehmung“ (S. 140f) auf. Spaßige Übungen wie eine Abwandlung von „Stein, Papier, Schere“ als Mannschaftswettkampf und tiefgehende Übungen, wie der „Dimensionen-Kreis“ (S. 147), bei dem der Kern der Persönlichkeit, die innere Dimension und die äußere Dimension von jedem Teilnehmer/jeder Teilnehmerin auf einem Arbeitsblatt beschrieben, im Gruppenraum an die Wand gehängt und veröffentlicht werden soll, wechseln einander ab.

„Baustein 4: Einstellungen, Vorurteile, Stereotype und Diskriminierung“ informiert im Input (S. 159-164) kurz über Einstellungen, Vorurteile, Stereotype und soziale Diskriminierung. Es werden wiederum Übungen zum Thema angeboten, wie das „Burgspiel“ (S. 176), in dem ein Außenstehender den Gruppencode knacken muss, um zur Gruppe gehören zu dürfen oder das Gruppenspiel „Gordischer Knoten“(S. 183). Auch gibt es wieder eine Übung, die tiefe persönliche Erfahrungen aktivieren könnte. Hier geht es unter dem Titel „Randständigkeit“ (S. 177) darum, sich daran zu erinnern, wann man selber sozial ausgeschlossen wurde, sich selber ausgeschlossen bzw. andere ausgeschlossen hat.

„Baustein 5: Physische und psychische Einschränkungen. Integrative bzw. inklusive Pädagogik“ reißt im Input (S. 187-193) die Themen Behinderung, Normalisierung, Integration und Inklusion kurz an. Durch Übungen wie der „Wahrnehmungsparcours“ (S. 198f) wird versucht, TeilnehmerInnen zu sensibilisieren für Wahrnehmungseinschränkungen im Bereich des Sehens und Einschränkungen im Bereich der sprachlichen Ausdrucksmöglichkeit. In Kleingruppen soll jeweils ein „Integratives Projekt“ (S. 202) entworfen werden. In der Übung mit dem Titel „Der ver-rückte Fritz“ (S. 204) sollen TeilnehmerInnen sich mit ihren Ängsten und Befürchtungen in Bezug auf Menschen mit psychischer Behinderung auseinandersetzen. In der Übung „Auf die Mischung kommt es an“ (S. 205-207) sollen TeilnehmerInnen sich so genannten „Persönlichkeitstypen“ (S. 205) nach Fritz Riemann zuordnen.

„Baustein 6: Sexuelle Identität. Sex, Gender und sexuelle Orientierungen“ widmet sich im Input (S.211-217) den Themen sexuelle Orientierung, der Konstruktion von Sex und Gender, dem Gendermainstreaming sowie dem dekonstruktivistischen Ansatz von Judith Butler. In einer Übung mit dem Titel „Kleider machen Leute“ (S. 227) werden die Studierenden angeregt, aus Zeitungspapier, Müllsäcken und Krepppapier Phantasiekleider für Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu entwerfen, die dann nach einer Laufstegaktion durch Funpreise von einer improvisierten Jury ausgezeichnet werden sollen. Diese Übung soll einen humorvollen Zugang zu Dresscodes ermöglichen. In einer anderen Übung (S. 224f) diskutieren Kleingruppen über auf einem Übungsblatt beschriebene „Fälle“ (S. 224), in denen Jugendliche in einer Beratungsstelle um Unterstützung bei Fragen zur sexuellen Orientierung suchen.

„Baustein 7: Kulturelle Identität. Interkulturelle Pädagogik“ schließlich behandelt im Input (S. 233-238) die Themen Kultur und Ethnozentrismus, Fremdheit, Transkulturalität und interkulturelle Kompetenz. Wiederum gibt es Übungen. „Du als kultureller Schmelztiegel“ (S. 244f) regt dazu an, sich mit den eigenen unterschiedlichen kulturellen Quellen, die als persönlich prägend empfunden werden, auseinanderzusetzen. In einer Übung „Babylon für Anfänger“ (S. 248) soll ein Studierender/eine Studierende Fremdsprachenunterricht geben. Es soll in der Muttersprache unterrichtet werden. Dabei wird es verboten, deutsch zu sprechen. Die Übung soll das „Erlebnis von Befremdung“ (S. 248) befördern und die „Empathie gegenüber Fremdsprachlern erhöhen“ (ebd.). In der Übung „Das Spiel ist aus“ (S. 251f) spielen Studierende in Kleingruppen dasselbe Kartenspiel, aber nach unterschiedlichen Regeln. Einzelne SpielerInnen sollen die Gruppe wechseln und herausbekommen, wie die neuen Regeln funktionieren. Das gesamte Curriculum endet mit der Übung 50, „So lebten meine Großeltern“ (S. 253), in dem jeweils zwei TeilnehmerInnen sich einander in der Rolle der Großeltern vorstellen: Name, Wohnort, Beruf, Kleidung, vermutliche Ziele und Wünsche im Leben. Dann soll versucht werden, dass die vorgestellten Personen miteinander in einen fiktiven Dialog treten.

Diskussion

Das Grundanliegen des Buches ist hervorragend, wird doch der Versuch unternommen, aus der von Annedore Prengel als Theorieentwurf entwickelten „Pädagogik der Vielfalt“ klare Kompetenzen für zukünftige Lehrende abzuleiten. Das vorliegende Trainingsmanual mit zahlreichen Übungsanleitungen will hier ganz konkret den Lernprozess Studierender anleiten und unterstützen. Interessant ist auch der Ansatz, dass im Studium Fortgeschrittenere als TutorInnen KommilitonInen im Lernprozess begleiten dürfen, die dann wiederum ihre im Seminar erworbene Kompetenz als TutorInnen und künftige MultiplikatorInnen weitergeben können. Somit wird durch das Lehren, der eigene Lernprozess vertieft und somit erhöht sich die Chance auf Nachhaltigkeit. Es werden in der Pädagogik bereits bewährte Übungen aufgegriffen, aber in der Mehrzahl jedoch werden neue, vom AutorInnen-Team selbst entwickelte, interessante Übungen präsentiert.

Hierin liegen die großen Vorzüge des Werkes. Kritisch anzumerken ist, dass die den jeweiligen Übungsanleitungen vorangestellten theoretischen Inputs kaum Fachdiskussion enthalten. So wird beispielsweise, um TZI theoretisch abzustützen, fraglos zustimmend auf Albert Schweitzer verwiesen (S. 25) mit seinem ethischen Imperativ der Ehrfurcht vor dem Leben, welcher ja in der Philosophie eher als selbstwidersprüchlich qualifiziert ist. Im Theorieinput zur sexuellen Identität wird der Anschein erzeugt, als ließen sich Theorieansätze des Sozialkonstruktivismus sowie des Dekonstruktivismus problemlos einzufügen in die Strategie des Gender Mainstreaming. Hier wird möglicherweise Studierenden die gerade im Studium ja zentrale Arbeit an der Theorie doch allzu leicht gemacht. Dieses Vorgehen widerspricht geradezu einer „Pädagogik der Vielfalt“, indem man nämlich auf der Ebene der Theoriebildung die spannende Vielfalt nivelliert, die in der Praxis begrüßt wird. So wird auch der Ansatz von Annedore Prengel einfach als unhinterfragbar gegeben präsentiert. In der Rezeption von Prengels Ansatz ist aber durchaus hinterfragt worden, ob denn beispielsweise die Kategorie Geschlecht nicht letztlich nolens volens doch bei ihr nur additiv gedacht ist, statt sie als primäre Kategorie, die sich dann mit weiteren Kategorien verknüpft, zu konzipieren (vgl.: Heinrichs, Gesa (2001): Bildung Identität Geschlecht. Eine postfeministische Einführung, Königstein: Ulrike Helmer Verlag, S. 203-208). Und schließlich sind in der hier vorgelegten Verkürzung sowohl die Ansätze von Fritz Riemann (S. 207) als auch von Aaron Antonovsky (S. 189f) leider nicht mehr verständlich. Überarbeitet werden müsste dringend der Input zum Begriff der Behinderung. Hier ist das Buch nicht auf dem neuesten Stand. Es wird auf die International Classification of Impairment, Disability and Handicap von 1980 rekurriert, die aber mittlerweile durch die International Classification of Functioning abgelöst wurde. Problematisch ist auch, dass einige Übungen stark auf die Veröffentlichung von doch sehr persönlichen biografischen Erlebnissen abzielen. Insbesondere mit der Übung 18, wo der „Kern der Persönlichkeit“ (S. 137) dargelegt und im Gruppenraum für alle sichtbar veröffentlicht werden soll, wurde nach Ansicht der Rezensentin eine Grenze überschritten. Selbstverständlich ist es wichtig, das angehende wie auch fertig ausgebildete PädagogInnen bereit sind, sich selbst zu reflektieren und auch andere an dieser Selbstreflexion teilhaben zu lassen, geht es doch in Bildungsprozessen um mehr als um reine Wissensvermittlung, dennoch muss aber auch immer wieder theoretisch fundiert, vielleicht mit Michel Foucault, bedacht werden, ob man nicht auf dem Weg ist, einen Geständniszwang zu etablieren. In einer anderen Übung unter dem Titel „Randständigkeit“ (S. 177f) hingegen ist es dem AutorInnen-Team auch wesentlich besser gelungen, zur persönlichen Selbstreflexion anzuregen und die Veröffentlichung von den TeilnehmerInnen verantwortlich selbst steuern zu lassen, indem auf eine Einzelarbeit ein Paargespräch und dann eine Kleinstgruppenarbeit folgt. Das dort Erarbeitete wird schließlich zu Thesen verdichtet, die ins Plenum eingebracht werden.

Fazit

Das „Kompetenztraining >>Pädagogik der Vielfalt<<“ stellt reichhaltige Praxismaterialien zur Verfügung, die angehende Fachkräfte in schulischen und außerschulischen Bildungsprozessen beim Aufbau von Kompetenzen im Umgang mit Heterogenität unterstützen können. Die Trainingseinheiten sollten jedoch unbedingt mit weiteren theoretischen Impulsen jenseits des Handbuchs untermauert werden. Auch sollte bei der praktischen Arbeit mit dem Manual vonseiten der AnleiterInnen strikt darauf geachtet werden, dass die teilweise persönlich sehr tiefgehenden Übungen nicht auf die TeilnehmerInnen als Geständniszwang wirken.

Rezension von
Prof. Dr. Nina Kölsch-Bunzen
Professorin für Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik an der HS Esslingen
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Es gibt 4 Rezensionen von Nina Kölsch-Bunzen.

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Zitiervorschlag
Nina Kölsch-Bunzen. Rezension vom 12.07.2010 zu: Uwe Sielert, Katrin Jaeneke, Fabian Lamp, Ulrich Selle: Kompetenztraining "Pädagogik der Vielfalt". Grundlagen und Praxismaterialien zu Differenzverhältnissen, Selbstreflexion und Anerkennung. Juventa Verlag (Weinheim) 2009. ISBN 978-3-7799-2137-0. Reihe: Pädagogisches Training. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/7814.php, Datum des Zugriffs 15.06.2024.


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