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Peter Rieker: Rechtsextremismus

Cover Peter Rieker: Rechtsextremismus. Prävention und Intervention : ein Überblick über Ansätze, Befunde und Entwicklungsbedarf. Juventa Verlag (Weinheim) 2009. 196 Seiten. ISBN 978-3-7799-2228-5. 21,00 EUR, CH: 37,90 sFr.
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Thema

Die unterschiedlichen Ansätze und Befunde, die es zum Thema Rechtsextremismus seit vielen Jahren gibt, sind derzeit kaum noch zu überblicken. Daher scheint es für Theoretiker wie Praktiker immer schwieriger möglich, geeignete Strategien zur Intervention und Prävention gegen rechtsextreme Tendenzen zu entwickeln und erfolgreich anzuwenden. Tatsächlich ist der Entwicklungsbedarf für die Bereiche Schule, Jugendarbeit, Zivilgesellschaft und Politische Bildung nur auf der Basis einer systematischen Integration dieser unterschiedlichen Ansätze und Befunde zu ermitteln, um daraus wiederum Vorhersagen für einen erfolgreichen Praxiseinsatz ableiten zu können.

Das Buch von Peter Rieker bietet eine solche systematische Integration von wissenschaftlichen Zugangsweisen zum Rechtsextremismus, diversen Befundlagen und praktischen Erfahrungen sowie wertvollen Hinweisen für die Herangehensweise an theoretische wie praktische Probleme bzgl. des Umgangs mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus.

Entstehungshintergrund

Das Grundgerüst des vorliegenden Buches wird maßgeblich bestimmt durch die Erfahrungen und Erkenntnisse, die im Rahmen der Tätigkeit der „Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“ seit dem Jahr 2000 am Deutschen Jugendinstitut Leipzig und Halle gesammelt wurden.

Die fast zehnjährige Arbeit des Autors Peter Rieker im Kontext von Intervention und Prävention am Deutschen Jugendinstitut, die dadurch entstandenen Erfahrungen im Schnittfeld zwischen Forschung und Praxis, aber auch der fortwährende wissenschaftliche Austausch mit zahlreichen Pädagoginnen und Pädagogen in der Präventions- und Interventionspraxis gaben Anlass zur Entstehung dieses Buches zum Problembereich Rechtsextremismus. Das Buch will vordergründig Orientierung auf dem zunehmend komplexer werdenden Gebiet des Rechtsextremismus und damit verwandter Phänomene bieten, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Allgemeingültigkeit zu erheben.

Aufbau und Inhalt

Das Buch gliedert sich in acht Kapitel, in denen in systematischer Weise zunächst in Entwicklungen und Schwerpunkte der Prävention und Intervention bei Rechtsextremismus (Kapitel1) eingeführt wird.

Der Begriff des Rechtsextremismus, so Rieker, habe sich in Deutschland trotz Kritik und Diskurs über dessen Verwendung, zunehmend als „Sammelbegriff für politische und soziale Orientierungs- und Handlungsweisen etabliert, die sich gegen Demokratie und Rechtsstaat, ethnisch-kulturelle Vielfalt und Toleranz sowie die kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus richten“ (S. 12).

Wird in diesem Zusammenhang allerdings eher von Feindseligkeit, Abwertung und Diskriminierung gesprochen, erscheint aus Sicht des Autors der Begriff der Fremdenfeindlichkeit passender (vgl. S. 12). Davon wiederum sind Rassismus, Ethnozentrismus und Antisemitismus abzugrenzen, da es sich bei ersterem um die „ […] biologisch begründete Abwertung anderer Menschen […]“ handelt (S.12). Der Begriff des Ethnozentrismus würde sich im Unterschied zu Antisemitismus und Rassismus häufiger in Fachdiskussionen wieder finden. Antisemitismus meint die „speziellen Ausgrenzungstendenzen gegenüber Menschen jüdischer Herkunft“ (S.12).

Peter Rieker unternimmt bei der Begriffsverortung von Prävention und Intervention eine interessante Differenzierung in Anlehnung an Hafen (2001): Unter Prävention werden allgemein vorbeugende Maßnahmen verstanden, die zur Vermeidung unerwünschter Ereignisse oder Entwicklungen dienen. Es lässt sich beispielsweise zwischen primärer, sekundärer und tertiärer Prävention, zwischen General- und Spezialprävention, zwischen Verhalten- und Verhältnisprävention oder aber zwischen Täter-, Opfer- und situationsbezogener Prävention unterscheiden (vgl. auch Hafen, 2001). Um einem zu weit gefassten - und damit einem unspezifischen - Präventionsbegriff vorzubeugen, umschreibt der Autor den Begriff der Prävention kurz als Vorbeugen, den der Intervention im Sinne des Reagierens auf Auffälligkeiten/Krisen, deren weitere Eskalation verhindert werden soll (vgl. S. 12/13). Folgt man dieser engeren Begriffbestimmung, so Rieker, dann dürfte der Begriff der Prävention schlussendlich nur im Zusammenhang mit Maßnahmen, die der Primär- und Sekundärprävention zugeordnet werden können, Verwendung finden (vgl. auch Caplan, 1964).

Im Folgenden werden Ausprägungen und Entwicklungen des Rechtsextremismus in der deutschen Bevölkerung näher beleuchtet. Der Autor greift interessante Befunde zu rechtsextremen Orientierungen und Gruppierungen, zu Wahlerfolgen rechtsextremer Parteien, zu rechtsextremen Straf- und Gewalttaten und rechtsextremen Einstellungen heraus. Diese werden anschließend mit unterschiedlichen Umgangsformen in den Gesellschaftsbereichen „Parlament“, „Polizei und Justiz“ und „Medien“ verknüpft und besonders auffällige Trends im Hinblick auf Rechtsextremismus unter Jugendlichen herausgestellt.

Der Autor kommt, in Bezug auf die aktuelle Befundlage, zu einem ersten Zwischenfazit: „Auch die wissenschaftliche Forschung zum Rechtsextremismus konzentriert sich auf Jugendliche, obwohl Untersuchungen zu verschiedenen Phänomenbereichen ein differenziertes Bild zeichnen […]: In Hinblick auf die Zughörigkeit zu aktionistischen Gruppen, bei fremdenfeindlichen Gewalttaten sowie bei den jüngsten Wahlerfolgen rechtsextremer Parteien sind es Jugendliche und junge Erwachsene, die besonders auffällig werden, doch rechtsextremen Einstellungen wird von Älteren stärker zugestimmt und auch die Mitglieder rechtsextremer Parteien sind überwiegend Erwachsene (S. 23).

Anschließend werden im zweiten Kapitel frühe Präventionsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit im Sinne einer frühestmöglichen Einstellungs- und Verhaltensänderung im Prozess der kindlichen Entwicklung aufgezeigt und vergleichend analysiert.

Es werden Strategien dargestellt, die sich bereits im Kindesalter um die Vermittlung solcher Perspektiven und Kompetenzen bemühen, die später im Jugendalter denjenigen zu fehlen scheinen, die Anfälligkeiten für rechtsextreme Tendenzen zeigen. Die vom Autor berichteten Angebote, Maßnahmen und Projekte können einerseits als primäre Prävention verstanden werden. Andererseits steht bei den Initiatoren solcher Präventionsleistungen nicht allein der präventive Bezug zum Rechtsextremismus im Vordergrund, sondern es geht auch um die Förderung interethnischen Zusammenlebens, geschlechterbewusster Angebote oder wechselseitiger Perspektivübernahme sowie um die Sensibilisierung für demokratische Prinzipien oder gewaltfreie Konfliktlösungen.

Das dritte und vierte Kapitel lassen einen Perspektivwechsel erkennen. Es werden durch den Autoren zwei Praxisfelder der Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus in den Blick genommen: „Politische Bildung“ (Kapitel 3) und „Interkulturelles Lernen“ (Kapitel 4). In beiden Kapiteln, wie auch in den folgenden Kapiteln 5-7, werden in systematisch ähnlicher Weise zunächst aktuelle Forschungsbefunde präsentiert, anschließend darauf aufbauende Ansätze, Ausdifferenzierungen und Möglichkeiten der Präventions- und Interventionsarbeit auf dem jeweiligen Gebiet unterschieden, um abschließend Erfahrungen und Ergebnisse der bisherigen Maßnahmen zu bewerten und die Schwierigkeiten sowie den Entwicklungsbedarf herzuleiten. Diese besondere Art des didaktischen Aufbaus der jeweiligen Kapitel lässt sich auch im Kapitel 5 „Pädagogische Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen“, Kapitel 6 „Förderung des Ausstiegs aus rechtsextremen Szenen“ und Kapitel 7 „Stärkung von Demokratie und Zivilgesellschaft“ wieder finden. Dies erleichtert die Leseart des Buches erheblich – gleichzeitig wird der Leser zu eigenen, Themen übergreifenden, Reflexionen der einzelnen Themenschwerpunkte angeregt. Dabei sei in besonderer Weise auf die weiterführende Literatur verweisen, die sich jedem Kapitel anschließt und eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Themenschwerpunkt ermöglicht, ohne die Argumentationslinie des Buches komplett verlassen zu müssen.

Den Bereich der Politischen Bildung (Kapitel 3) kann man als den klassischen Ansatz in der Präventionsarbeit begreifen. Hierbei geht es vordergründig um die Aufklärung historischer Entwicklungen und politischer Strukturen, mit dem Ziel durch Wissensvermittlung die Anfälligkeit für rechtsextreme Angebote zu reduzieren. Die Politische Bildung stellt in diesem Sinne eine primäre Prävention dar, setzt aber zunehmend auch auf die vorbeugende Arbeit mit speziellen Zielgruppen, z.B. mit bildungsfernen Jugendlichen, von denen bekannt ist, dass sie stärker als andere Affinitäten zu rechtsextremen Orientierungs- und Handlungsmustern entwickeln (S. 28; vgl. auch Befunde von Decker & Brähler, 2006; Frindte & Neumann, 2003; Heitmeyer, 2002).

Das im vierten Kapitel thematisierte Interkulturelle Lernen gilt aus pädagogischer Sichtweise als klassisch. In den Bereichen der antirassistischen Bildung und bei der Aufklärung über kulturelle und nationale Besonderheiten sowie durch einen Aufbau persönlicher Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft können die mittlerweile recht unterschiedlichen Ansätze, Formate und Schwerpunkte des interkulturellen Lernens einen deutlichen Beitrag bei der Prävention gegen Rechtsextremismus leisten. Nicht nur mit vorbeugender Absicht, auch im Bereich der sekundären Prävention, d.h. bei der Arbeit mit Jugendlichen, die keinen oder konflikthaften Kontakt zu Angehörigen ethnisch-kultureller Fremdgruppen hatten, werden Maßnahmen des interkulturellen Lernens sinnvoll und erfolgreich angewandt (S. 28; S. 71-95).

Im fünften Kapitel werden Vorraussetzungen, Möglichkeiten und Schwierigkeiten der pädagogischen Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen in den Focus gestellt. Vor allem pädagogische Methoden der „akzeptierenden Jugendarbeit“, die über die Vermittlung von Faktenwissen gegen Rechtsextremismus wirken sollen, werden in diesem Kapitel ausführlich beschrieben. Neben der Unterstützung von rechtsextrem orientierten Jugendlichen bei der Bewältigung von Alltagsproblemen sind in den letzten Jahren zunehmend konfrontative Techniken innerhalb der pädagogischen Arbeit hinzugekommen oder werden flankierend eingesetzt. Je nach dem, ob mit gefährdeten Jugendlichen oder mit solchen gearbeitet wird, bei denen rechtsextreme Handlungs- und Orientierungsmuster bereits stark ausgeprägt sind, ist die Arbeit mit solchen Zielgruppen als sekundäre Prävention oder bereits als Intervention einzuordnen.

Die im sechsten Kapitel thematisierten - vergleichsweise neuen - Ansätze zur Unterstützung beim Ausstieg aus der rechtsextremen Szene tragen der Tatsache Rechnung, dass Kontakte außerhalb der rechten Szene für Betroffene kaum noch möglich werden. Bei solchen Maßnahmen, die sich an Personen mit verfestigter Zugehörigkeit zur rechten Szene wenden, handelt es sich eher um Intervention als um Prävention. Es wird versucht, neue inhaltliche und soziale Bezüge außerhalb der rechten Szene zu vermitteln, aber auch Schutz vor Verfolgung und Racheakten zu bieten.

Im siebten Kapitel werden Präventions- und Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt, die sich vornehmlich auf das Umfeld der rechtsextremistisch Orientierten beziehen. Diese Aufmerksamkeitsverschiebung, weg von den Akteuren, hin zu Aktivitäten und Gruppierungen des sozialen und demokratischen Umfeldes haben in den letzten Jahren zu Entwicklungen verschiedener innovativer Arbeitsformen geführt, die das Spektrum der bestehenden Ansätze maßgeblich erweitern (vgl. auch die Studie zum Umfeld von Held, Bibouche, Dinger, Merkle, Schork & Wilms, 2008; Held & Schmidt, 2007). Die hier dargestellten Ansätze zielen vor allem auf die Beratung demokratischer Akteure und Institutionen und auf die Unterstützung der Opfer von Rechtsextremismus und Gewalt. Nicht zuletzt soll die Vernetzung demokratischer und zivilgesellschaftlicher Institutionen in der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Aktivitäten und Herausforderungen gefördert werden (S. 29; S. 143-161).

Tatsächlich bildet aber das achte Kapitel, in dem der Autor eine Bestandaufnahme zum Thema Prävention und Intervention durchführt und Anregungen zur fachlichen Weiterentwicklung gibt, das wissenschaftliche Herzstück des Buches. Dabei werden ausgewählte Befunde nochmals heraus gearbeitet und anschließend besonders Erfolg versprechende Strategien gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus erläutert. In Bezug auf die Rahmenbedingungen, die Akteure und die Umsetzung in der Praxis sowie für Forschung und Evaluation werden am Ende nicht nur individuell unterschiedliche Herausforderungen für die Präventionsarbeit beschrieben, sondern auch spezifische Vorhersagen für die Entwicklungsmöglichkeiten und Grenzen der genannten Felder aufgezeigt.

Zentrale Herausforderungen bei der Bekämpfung von Rechtsextremismus ergeben sich vor allem hinsichtlich der Rahmenbedingungen der unterschiedlichen Maßnahmen. Rieker kommt zu dem Schluss, dass die Fragen der institutionellen Verankerung und der Finanzierung von Präventions- und Interventionsprogrammen, auch im internationalen Vergleich, entscheidende Faktoren bei der Konzeption und praktischen Umsetzung darstellen. Im Hinblick auf die Akteure ist seitens des Personals, welches die Umsetzung von Maßnahmen plant, implementiert und evaluiert, zu prüfen, ob und welche Qualifizierung vorhanden ist und welche Entwicklungspotenziale auszumachen sind. Auch die Rolle des persönlichen Engagements und des Ehrenamtes werden vom Autor als maßgebliche Erfolgselemente, wie sie durch internationale Befunde herausgearbeitet werden, benannt. Von besonderer Bedeutung scheinen allerdings neben dem Personal auch das gesellschaftliche Selbstverständnis und die Partizipation unterschiedlicher ethnisch-kultureller Hintergründe innerhalb der jeweiligen Zielgruppen zu sein. Mit Blick auf die Umsetzung präventiver und intervenierender Maßnahmen gegen Rechtsextreme kristallisieren sich nach Ansicht von Peter Rieker fünf Kernfragen bzw. Teilaspekte heraus, die es in dem jeweiligen Kontext zu beachten gilt: a) Generalprävention vs. Spezifische Prävention, b) der Zugang zu den Adressaten, c) Gruppenarbeit und/oder Einzelarbeit, d) Geschlechtsspezifik und e) Kooperation zwischen den beteiligten Akteuren.

Abschließend wird die entscheidende Rolle von Forschung und Evaluation für die Weiterentwicklung von Präventions- und Interventionsansätzen erläutert (vgl. S. 162-177; siehe auch Rieker, 2004).

Fazit

Die vorliegende Strukturierung der Präventions- und Interventionsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus orientiert sich an den verschiedenen Arbeitsfeldern, die sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt und zunehmend ausgeprägt haben. Sowohl die möglichen Abgrenzungen als auch die Berührungs- und Schnittpunkte zwischen diesen Feldern werden von Peter Rieker deutlich und in ihrer praktischen Konsequenz herausgearbeitet.

Der Autor resümiert die Bedingungen einer erfolgreichen Prävention und Intervention und stellt vor allem bereichsübergreifend relevante Charakteristika und Herausforderungen der präventiven und intervenierenden Praxis in Deutschland heraus. Für die weitere Entwicklung von Praxisansätzen formuliert Rieker – aus einer international vergleichenden Perspektive heraus – nützliche Anregungen.

Auch wenn auf diese Weise nicht allen Aspekten dieses vielfältigen Arbeitsgebietes entsprochen werden kann (vgl. S. 30), so will und kann das Buch „Rechtsextremismus – Prävention und Intervention“ einen roten Faden bereitstellen, der eine umfangreiche, fundierte und somit wertvolle Orientierung innerhalb dieses heterogenen Forschungs- und Praxisfeldes ermöglicht.

Zitierte Literatur

Caplan, G. (1964). Principles of preventive psychiatry. New York: Travistock.

Decker, O. & Brähler, E. (2006). Vom Rand zur Mitte. Rechtsextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren in Deutschland. Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.).Berlin.

Frindte, W. & Neumann, J. (2003). Biografische Hintergründe und Motivationen fremdenfeindlicher Gewalttäter. In: K. Ahlheim (Hrsg.), Intervenieren, nicht resignieren. Rechtsextremismus als Herausforderung für Bildung und Erziehung. Schwalbach/Ts. S. 49-65.

Hafen, M. (2001). Was „ist“ Prävention? In: Prävention & Prophylaxe, Heft 2/2001, S. 30-34.

Held, J. & Schmidt, W. (2007). „Verunsicherte Modernisierungsverlierer“? Rechtsextremismus in Deutschland: Empirische Befunde und Erklärungsansätze. In: G. Meyer, S. Sulowski, W. Lukowski (Hrsg.), Brennpunkte der politischen Kultur in Polen und Deutschland. Warszawa.

Held, J., Bibouche, S., Dinger, G., Merkle, G., Schork, C. & Wilms, L. (2008). Rechtsextremismus und sein Umfeld – Eine Regionalstudie und die Folgen für die Praxis, Hamburg.

Heitmeyer, W. (2002). Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Die theoretische Konzeption und erste empirische Ergebnisse. In: W. Heitmeyer (Hrsg.), Deutsche Zustände. Folge 1. Frankfurt am Main. S. 15-34.

Rieker, P. (2004). Soziales Lernen in Kindergarten und Grundschule als Prävention von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit – Ansätze, Bedingungen und Ergebnisse. In: P. Rieker (Hrsg.). Der frühe Vogel fängt den Wurm! Soziales Lernen und Prävention von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Kindergarten und Grundschule. Halle, S. 97-113.


Rezensentin
Dr. Susan Gniechwitz
Homepage www.ifkw.uni-jena.de


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Zitiervorschlag
Susan Gniechwitz. Rezension vom 07.11.2009 zu: Peter Rieker: Rechtsextremismus. Prävention und Intervention : ein Überblick über Ansätze, Befunde und Entwicklungsbedarf. Juventa Verlag (Weinheim) 2009. ISBN 978-3-7799-2228-5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/7874.php, Datum des Zugriffs 09.12.2019.


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ISSN 2190-9245

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