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Marissa Hey, Kornelia Engert (Hrsg.): Komplexe Regionen - Regionenkomplexe

Cover Marissa Hey, Kornelia Engert (Hrsg.): Komplexe Regionen - Regionenkomplexe. Multiperspektivische Ansätze zur Beschreibung regionaler und urbaner Dynamiken. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2009. 281 Seiten. ISBN 978-3-531-16356-7. 39,90 EUR.
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Thema

Was ist eigentlich eine Region? Lassen sich auch urbane Agglomerationen - Städte in ihrer räumlichen, sozialen, kulturellen und zeitlichen Dynamik und auch in ihrer je spezifischen urbanen Eigendynamik als Regionen beschreiben? Was macht Regionen komplex.

Seit wir in den Sozialwissenschaften auch über die Frage nachdenken, ob es so etwas wie zum Teil auch grenzüberschreitende regionale Identitäten gibt; seit wir regionale Zusammenschlüsse im Grenzbereich verschiedener nationaler Identitäten in Europa kennen; seit wir auch über ein Europa der Regionen sprechen, gewinnt der Begriff der Region nicht nur eine ganz neue Dimension. Vielmehr verändert sich auch der analytische Zugriff, der in der Erkenntnis mündet, dass der Begriff der Region sich nicht nur in der geographisch-räumlichen Definition erschöpft, sondern wesentlich komplexer ist.

Herausgeberinnen sowie Autoren und Autorinnen

  • Marissa Hey ist Diplom-Sozialwirtin (FH) mit den Schwerpunkten Kulturwissenschaften, Kommunikation und Sozialmanagement und ist Mitarbeiterin am Centre for Research on Nationalism, Ethnicity and Multiculturalism der Universitäten Roehampton (London) und Surrey (Guildford).
  • Kornelia Engert, M.A., Dipl.-Ing. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Mainz.

Die Autorinnen und Autoren der Beiträge kommen überwiegend aus den Bereichen der Stadt- und Regionalforschung- und -planung, der Soziologie und Politikwissenschaften, der Sozialgeographie und der empirischen Sozialforschung. Sie arbeiten allermeist an Universitäten und Forschungsinstituten im In- und Ausland.

Aufbau

Das Buch beschäftigt sich mit drei unterschiedlichen Perspektiven der Regionalisierung, bzw. mit drei unterschiedlichen qualitativen Ausprägungen des Regionalisierungsprozesses und seiner Folgen:

  1. Planung, Dynamik und Kommunikation,
  2. Prozesse, Dimensionen Standortfaktoren und
  3. Wissen Kreativität, Wettbewerb.

Dementsprechend gliedert sich das Buch auch in drei Kapitel.

In Ihrer Einleitung setzen sich K. Engert, M. Hey und D. Altemeyer-Bartscher mit den Begriffen Komplexität und Region auseinander. In Anlehnung an Niklas Luhmanns systemtheoretischen Begriff der Komplexität kommen sie zu dem Schluss, dass jeweilige Beschreibungen von Regionen immer nur zwar notwendige, aber keine hinreichenden Beschreibungen einer Region sind. Z. B. lässt sich eine Region zwar geographisch, sozialräumlich, sozial konstruktivistisch oder als spezifischer Wirtschafts- Mentalitäts- und Kulturraum im Einzelnen immer notwendigerweise beschreiben, aber diese eine Dimension reicht nicht hin, um eine Region in ihrer Komplexität zu erfassen. Was also macht die Identität einer Region aus, die ja immer auch die Fragen beinhaltet: Was macht eine Region im Verhältnis zu anderen aus? und: Wie will eine Region von anderen gesehen werden als ein spezifisch geprägter Raum? Dazu unternehmen die Autorinnen und der Autor drei Beschreibungsversuche einer Region.

  1. Auf einer überindividuellen Ebene kann Region als sozial konstruierter Raum begriffen werden. Wie Menschen mit ihrer Region verbunden sind, wie sie sich sozial verorten auf Grund der dort vorherrschenden Traditionen, Sitten und Bräuche, wie sie bauen, Dörfer und Städte gestalten, ihre Häuser und Gärten anlegen - all dies macht sicher eine Region aus und prägt die Bewohnerinnen und Bewohner. Man ist nicht nur Bewohner in einer Region, sondern auch durch sie.
  2. Ein weiterer Beschreibungsversuch wäre es "die Region über ihr Gegenstück zu definieren, also über das, was sie nicht oder laut Gebietsordnung und lokalkultureller Mentalität nicht mehr ist" (Hervorh. im Zitat. D. B. (10). Und da gibt es sicher eine Reihe von situationsspezifischen Unterscheidungsmerkmalen, die je nach eingenommener Perspektive zur Unterscheidung, Distinktion, Differenzierung von anderen Regionen führt. Es geht hier um ein durch Kommunikation erzeugtes und sichtbar gemachtes Unterscheidungsmerkmal, das über intersubjektive Verständigung "verobjektiviert" wurde und das den Schwaben vom Badener, den Pfälzer vom Saarländer etc. aus der Sicht des jeweils Anderen unterscheidet.
  3. Eine dritte Perspektive ergibt sich aus den Erwartungen, die von außen an eine spezifische Region als typisch herangetragen werden. Entscheidend ist dabei, wie kongruent das Selbstbild und das Fremdbild sind und wie die Frage beantwortet wird, wie man als Bewohner einer Region wirklich gesehen wird und wie man gesehen werden möchte.

Des Weiteren werden in der Einleitung neben dem systemtheoretischen Ansatz auf weitere Forschungsansätze Bezug genommen, die in diesem Kontext relevant sind:

Der Ansatz eines komparativen Benchmarkings, der zumindest eine genauere statistische Ist-Analyse erlaubt, und der Ansatz, sich auf einen Einzelfall zu konzentrieren, was dann auch eine Feinanalyse von Mikrostrukturen und deren Verflechtungen ermöglichen würde.

Der erste Teil: Planung, Dynamik, Kommunikation

Wenn man die Eigendynamik von Regionen beschreiben und analysieren will, kommt man an Kommunikation - hier verstanden in der systemtheoretischen Perspektive als Faktor von Planung und als Prozessinitiator - nicht vorbei.

D. Baecker beschreibt in seinem Beitrag "Das Projekt der Regionalisierung" die Region als "eine komplexe, das heißt eine vielfältige Einheit" (21) und er benennt vier Minimalbedingungen, die ein Projekt der Regionalisierung ermöglichen:

  • Vertrauen in Komplexität ermöglichen,
  • sich auf Prozesse verlassen zu können,
  • in Netzwerken denken zu können und
  • kulturelle Diversität denken können.

D. Altemeyer-Bartscher überschreibt seinen Beitrag "Region als Vision". Dabei verankert er den Regionalbegriff in vier verschiedenen Dimensionen.

  1. In der politischen Dimension wird Region begriffen als ein im Staatsaufbau eingelegtes Element der Gliederung, der administrativen Raumordung etc.
  2. In der ökonomischen Dimension wird der Standortwettbewerb im Kontext auch der Globalisierung der Märkte diskutiert.
  3. In der soziokulturellen Dimension des Begriffs erscheint Region vor allem mit dem Blick auf die Entwicklung regional-kultureller Identitäten.
  4. In der Planung erscheint Region eher unter dem Gesichtspunkt der Ausbildung raumordnender und planerischer Prozesse der Zusammenarbeit mit anderen Regionen, der Schaffung von (Gebiets)Körperschaften und anderen Formen der interkommunalen Kooperation.

Es folgt dann die eher bekannte Debatte um den Raumbegriff in den Sozialwissenschaften und deren Facetten.

Das " „Überörtliche“ als Strukturprinzip" nennt R. Kaltenbrunner seinen Beitrag. Nicht das Dorf und die Stadt in ihren institutionell vorgegebenen polit-geographischen Grenzen sind das Thema, sondern die Stadt als Region, die Stadt und die urbane Agglomeration um die Stadt herum, die Stadtregion steht im Mittelpunkt. Dazu werden internationale Beispiele herangezogen (London, Barcelona, Peking u. v. a.). Ob dies gelingt, - dass sich Städte als Regionen verstehen -, hängt von der Frage ab, wie sich die Eigenlogik von Städten durch Planung, Ökonomie, Politik verändern lässt. Und es geht um die Region als identitätsstiftender Raum, als gemeinsame Verständigungsgrundlage für die Entwicklung einer eigenständigen Mentalität, eines besonderen Habitus auf Grund eines spezifischen regionalen "Habitats".

G. Salzmann und S. Zech beschreiben in ihrem Beitrag: "vis!ion rheintal_Raum kommunizieren planen", wie eine Region aus der Notwendigkeit entsteht, überörtlich zu planen, im Kooperationsverbund mit anderen Städten und Kommunen Probleme planerisch zu lösen oder anzugehen. Der im unteren Rheintal gelegene Verbund "Riad" wird als Rheintalstadt beschrieben. Dabei wird auf Fragen eingegangen wie die Einbindung der Besonderheiten von Land und Menschen, die Planungskultur, Netzwerke und Leit- und Führungsbilder.

Der zweite Teil: Prozesse, Dimensionen, Standortfaktoren

Im zweiten Teil werden Prozesse und spezifische Dimensionen von Regionen unter dem Gesichtspunkt des je spezifischen Politikstils, der jeweiligen Verwaltungskultur, des spezifischen kulturellen Habitus und deren Einflüsse auf Planungs- Kommunikations- und Entscheidungsprozesse diskutiert.

B. Werlen nennt seinen Beitrag "Zur Räumlichkeit des Gesellschaftlichen: alltägliche Regionalisierungen". So wie das Dorf in seiner Urform der Gestaltung und Organisation des Alltags diente und sich Häuser zusammenfanden, so ist Region zu verstehen als eine konstitutive Beziehung zwischen Raum und Handeln im Raum. Man interpretiert sein Handeln im Kontext der regionalen Traditionen, des kollektiven Gedächtnisses einer Region, des sich dort etablierten Alltags(bewältigungs)wissens und verortet sich auf diese Weise als jemand, der dazugehört und anerkennt ist. Gleichzeitig schafft die Region und ihre Traditionen die Möglichkeit, Vertrauen in die Bewältigung der Probleme zu gewinnen.

K. Barkowsky und A. Huber fragen in ihrem Beitrag "Politikstil und Interaktionfähigkeit in der Region als Einflussfaktoren wirtschaftlicher Prosperität" nach den Bedingungen, unter denen Unternehmen Standortentscheidungen für eine bestimmte Region treffen. Inwieweit sind Politik, Wirtschaft und Bürgerinstitutionen die entscheidenden Akteure, die zwar ihre Eigenlogik entwickeln und dennoch aufeinander verwiesen sind?

Chr. Friedrich diskutiert "Verwaltungsmodernisierung als Standortfaktor" unter dem Gesichtspunkt von "e-Government". Dabei greift er auf Beispiele zurück die deutlich machen, inwiefern die Modernisierung der Kommunikationsweise und der inneren Organisation der Verwaltung zu Standortvorteilen für die Wirtschaft werden können.

A. Huchler und Chr. Geiger fragen: "Warum gibt es regionale Unterschiede hinsichtlich des Gründungsgeschehens?". Am Beispiel des Bodenseekreises unternehmen sie den Versuch "einer feld-kapital-habitus-theoretischen Erklärung". In Anlehnung an Pierre Bourdieus Habituskonzept versuchen die Autoren den "sozialen Raum" (Bourdieu) auf die Region zu übertragen und verstehen Region als "soziohistorisch gewordenes, hierarchisches System von sich tendenziell statistisch reproduzierenden, inter-regionalen Unterschieden hinsichtlich folgender Kapitalsorten." (159) Dann benennen sie das Geokapital, das ökonomische Kapital, das soziale und das kulturelle Kapital.

Th. Salmen nennt seinen Beitrag "Kultur - Standortfaktor für die Kulturwirtschaft". Dabei interessiert ihn, wie und warum spezifische Regionalentwicklungsstrategien nur über die je spezifische regionale Kultur als regionales Versorgungssystem entwickelbar sind.

M. Fritz diskutiert unter dem Titel "Sozialkapital als weicher Standortfaktor" das Potential dynamischer sozialer Netzwerke als Wettbewerbsfaktor. Sie kommt im Rahmen einer kritischen Würdigung der Netzwerkidee zu dem Schluss, dass Sozialkapital nur dort von Vorteil ist, wenn es quasi "transferiert" werden kann in ökonomisches, kulturelles, vielleicht auch symbolisches Kapital. Auch die Unvereinbarkeit von wirtschaftlichen Unternehmenszielen und kommunal- und regionalpolitischen Planungszielen ist oft eine weitere Hürde der Vernetzung.

Der dritte Teil: Wissen, Kreativität, Wettbewerb

Im dritten Teil geht es um Trendthemen "einer von Creative Classes, Rankings, Globalisierung und Vernetzung geprägten Gesellschaft" (13), wobei ein besonderes Augenmerk auf der Stadt als der dichtesten und komplexesten Ausprägung einer Region geht.

P. Meusburger setzt sich mit "räumlichen Disparitäten des Wissens" auseinander, wobei er vor allem Kommunikationsdefizite zwischen wissenschaftlichen Disziplinen meint. Die Bedeutung des Wissens - des Bildungswissens und des Erfahrungswissens -brauchen wir nicht mehr besonders hervorzuheben. Bildung und Wissen haben den größten Transferwert und lassen sich am ehesten in ökonomische Ressourcen, sozialen Status und symbolisches Kapital umsetzen. Zunächst geht es um disziplinäre Unterschiede in der Bearbeitung von Wissensbeständen, Theorien, Erklärungsmodellen und die damit verbundenen Schwierigkeiten von Interdisziplinarität. Hier scheint es eher um ein Problem funktional differenzierter Gesellschaften zu gehen, deren Wissensproduktion von den Funktionseliten unterschiedlich interpretiert wird. Es geht weniger um regionale Differenzierungen, die zu unterschiedlicher Bearbeitung von Wissen im Kontext und unter den Bedingungen regionalspezifischer Wissensbestände, Kulturtraditionen und ökonomischer und anderer Kapitalien geht.

"Heterotopien: Topologie der Außenseite der Gesellschaft" heißt der Beitrag von S. Vöcklinghaus. Komplexe Gesellschaften zeichnen sich auch durch die Vielfältigkeit und Diversität (Heterotopie) von Orten und Räumen aus. In Anlehnung an Foucault muss man sich eine komplexe Gesellschaft vorstellen als ein Nebeneinander und Überlagern von Gleichzeitigem, von Nähe und Distanz, von einem Nebeneinander der Formen und Ordnungen. Heterotopien stellen auch immer das jeweils andere heraus, immer aber unter der Bedingung des Gleichen und trotzdem Anderen. Kulturelle und gesellschaftliche Entwürfe stehen neben traditionellem Handeln und deren Ordnung etc. Am Beispiel der sterbenden Bergwerksstadt Raša, die von Tatjana Gromača beschrieben wird, macht Vöcklinghaus deutlich, wie Räume ihre Bedeutung als Orte verlieren.

Chr. Wagners Essay über gewachsene Städte, ihr Image und ihre Imagepfleger "Up or Out" setzt sich mit dem Stadtmarketing auseinander. Unter den Bedingungen wachsender Konkurrenz um die Attraktivität der Städte wird die Frage des Images immer bedeutsamer. Auch im Blick auf die Entwicklung von Megacities wird die europäische Stadt mit ihren städtebaulich gestalteten Räumen, die zugleich auch Öffentlichkeit präsentieren und Urbanität als Lebensstil ermöglichen, zu integrationssichernden und identitätsstiftenden Faktoren. Die überschaubare Stadt gewinnt in Rankings wiederum an Bedeutung, die sichere und überschaubare öffentliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität bietet. Das marketingmäßig "unerfahrene" Edinburgh wird anderen Metropolen gegenübergestellt, die es geschafft haben, geeignete Marketingstrategien zu etablieren (z. B. New York, Tokio, Bilbao).

Der dritte Teil schließt mit einem mit Bildern unterlegter Beitrag von B. Davy: "Die Stadt als Propaganda". Propaganda dient der politischen Herrschaft zur Sicherung der Loyalität der Massen; sie dient auch der Wirtschaft zur Sicherung ihrer Marktbeherrschung. Aber auch die Stadt stellt sich dar über ihre öffentlichen Bauten, sie präsentiert sich über ihre Plätze und deren städtebauliche Gestalt - und das scheint das wichtigste Propagandamittel zu sein. Städte sind immer in Bewegung; im Ringen um die Definitions- und Gestaltungsmacht in der Stadt wird auch einiges immer wieder untergehen und anderes überleben. Joseph Schumpeter sprach in diesem Zusammenhang vom Kapitalismus als einem "Prozess der schöpferischen Zerstörung" (266). In diesem Widerspruch beschreibt der Autor den Entwicklungsprozess jeder Stadt.

Alle Beiträge schließen mit mehr oder weniger ausführlichen Literaturlisten.

Das Buch schließt ab mit einem ausführlichen Autorenverzeichnis.

Diskussion

Das Buch begreift das Thema "Komplexe Regionen - Regionenkomplexe" genau in der Komplexität der Perspektiven, mit der Region als wissenschaftlicher Begriff und als erfahrender Raum begriffen werden muss: in der dialektischen Verschränkung von sich überlagernden zeitlichen, räumlichen, thematischen und sozialen Prozessen. Da diese Prozesse für jede Region auch unterschiedlich ausgeprägt sind, entsteht jene Eigendynamik von Regionen, die sie unterscheidet von jeweils anderen. Die Stadtregion als eine Verdichtung dieser komplexen Prozesse und Strukturen belässt auch die Stadt nicht mehr nur in ihren geopolitischen Grenzen, sondern bezieht die Verschränkung mit dem sie umgebenden Umland mit ein. Das macht Stadtregionen zu urbanen Agglomerationen.

Dies dürfte zusammengefasst die Botschaft aller Beiträge sind, die unterschiedliche Facetten dieser Prozesse beschreiben und analysieren. Und darin liegt der besondere Wert dieses Buches. Es reduziert Komplexität nicht, sondern versucht, die jeweiligen Zusammenhänge in ihrer komplexen Verflechtung zu analysieren. Damit werden die Beiträge auch in ihrer Struktur komplex - man muss sie durcharbeiten! Auch leistet dieses Buch einen Beitrag zur Interdisziplinarität der Betrachtung, um die Komplexität schlicht nicht umhin kommt.

Fazit

Das Buch ist eine Bereicherung der Stadt- und regionalsoziologischen Diskussion und bietet Fachleuten in Wissenschaft und Praxis eine vielfältige Erweiterung der Forschungs- und Betrachtungsperspektiven dessen, was wir bisher so einfach Region genannt haben - und was sich komplexer gestaltet, als wir dies bisher aufgrund unserer Alltagserfahrung annahmen.


Rezension von
Prof. Dr. Detlef Baum
Professor em. Arbeits- u. Praxisschwerpunkte: Gemeinwesenarbeit, stadtteilorientierte Sozialarbeit, Soziale Stadt, Armut in der Stadt Forschungsgebiete: Stadtsoziologie, Stadt- und Gemeindeforschung, soziale Probleme und soziale Ungleichheit in der Stadt
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Zitiervorschlag
Detlef Baum. Rezension vom 29.09.2009 zu: Marissa Hey, Kornelia Engert (Hrsg.): Komplexe Regionen - Regionenkomplexe. Multiperspektivische Ansätze zur Beschreibung regionaler und urbaner Dynamiken. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2009. ISBN 978-3-531-16356-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/8278.php, Datum des Zugriffs 12.07.2020.


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ISSN 2190-9245

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