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Norbert Neuß (Hrsg.): Grundwissen Elementarpädagogik

Rezensiert von Prof. Dr. Regine Morys, 09.09.2010

Cover Norbert Neuß (Hrsg.): Grundwissen Elementarpädagogik ISBN 978-3-589-24534-5

Norbert Neuß (Hrsg.): Grundwissen Elementarpädagogik. Cornelsen Scriptor (Berlin) 2010. 288 Seiten. ISBN 978-3-589-24534-5. 24,95 EUR. CH: 44,90 sFr.

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Thema

Das vorliegende Buch führt in grundlegenden Themen der Elementarpädagogik ein. Als Zielgruppe werden „angehende Erzieherinnen und Studierende elementarpädagogischer Arbeitsfelder“ (11) genannt. Das Buch verfolgt dabei mehrere Ziele: So sollen ein „kompakter Überblick über relevante Themen der Elementarbildung“ (11) gegeben, die eigene Weiterarbeit ermöglicht und ein Beitrag zur Fach- und Hochschuldidaktik geleistet werden.

Herausgeber und AutorInnen

Der Herausgeber Dr. Norbert Neuß, Erziehungswissenschaftler und Medienpädagoge, lehrt an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er leitet dort die Studiengänge „Bildung und Förderung in der Kindheit“ (BA) und „Elementar- und Integrationspädagogik“ (MA). Er tritt in dem Band als Autor zahlreicher Beiträge auf. Die vierzehn weiteren Autoren und Autorinnen sind ebenfalls überwiegend an Hochschulen tätig.

Aufbau

Das Buch umfasst neben dem Vorwort und der Einleitung 24 Kapitel, die jeweils in Unterkapitel gegliedert sind und sich jeweils einem Themenschwerpunkt widmen. Die Kapitel beginnen mit einer kurzen Einführung in die Thematik und behandeln dann ausgewählte Schwerpunkte. Blau hinterlegte Arbeitsaufgaben dienen der Weiterarbeit und Vertiefung. In einigen Kapiteln helfen kursiv gedruckte Fallbeispiele bei der Veranschaulichung oder regen zum Weiterdenken an. Wichtige Fachbegriffe oder zusammenfassende Erkenntnisse werden in jedem Kapitel erläutert oder mit Zitaten belegt und sind ebenfalls graphisch abgesetzt. Durch Querverweise werden die Kapitel aufeinander bezogen. Am Schluss des Buches findet sich noch eine unkommentierte Liste mit Internetadressen.

Inhalt

Das Buch behandelt ein breites Themenspektrum.

Das erste Kapitel befasst sich mit dem Berufswissen von Elementarpädagoginnen (Lorber, Neuß). Es werden elementarpädagogische Arbeitsfelder aufgelistet und die notwendigen Kompetenzen und Berufsanforderungen kurz erläutert. Der Frage der eigenen Haltung und der biographischen Kompetenz wird eine wichtige Schlüsselfunktion für die Professionalisierung zuerkannt. In einem weiteren Abschnitt wird auf die Weiterentwicklung des Berufsfelds, insbesondere auf die Akademisierung und auf Fragen der tariflichen Eingruppierung, eingegangen.

Das zweite Kapitel trägt den Titel Geschichte des Kindergartens – Kindheit und Kleinkindpädagogik in historischer Sicht (Gansen). Dieses gibt einen knappen Abriss von der Entdeckung der Kindheit über die Entwicklung der Pädagogik für Kinder im Vorschulalter bis hin zur aktuellen institutionellen Entwicklung.

Kapitel drei befasst sich mit dem Thema Elementarpädagogische Institutionen (Lorber). Es wird zwischen Institution und Organisation unterschieden und deren Kennzeichen tabellarisch dargestellt. Die institutionellen Beziehungsebenen werden graphisch veranschaulicht. Das Subsidiaritätsprinzip der Freien Jugendhilfe und dessen Grundlegung in SGB VIII sowie eine Nennung der Träger der freien Jugendhilfe folgen im nächsten Unterkapitel. Der Blick auf die Familie als Institution schließt die Thematik ab.

Im vierten Kapitel Tagespflege (Daum) wird die Tagespflege in das System der Kindertagesbetreuung eingeordnet, die rechtlichen Rahmenrichtlinien und Anforderungen aufgeführt, auf die Bedeutung von Qualitätsstandards und einer entsprechenden Qualifizierung eingegangen und schließlich werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede von institutioneller Kindertagesbetreuung und der Kindertagespflege und die zukünftige Bedeutung von Kooperation der beiden Betreuungsformen herausgestellt.

Krippe – Lebensort für Kleinstkinder (Lorber) – zeigt zunächst die historische Entwicklung auf und widmet sich dann vor allem der Frage der Qualität von Krippen. Als Beispiele für didaktische Konzepte werden die Krippenpädagogik (Nest) in Reggio Emilia und der Ansatz von Emmi Pikler kurz dargestellt.

Im Kapitel sechs, Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule (Neuß), werden Gründe für die Kooperation und Formen der Zusammenarbeit der beiden Institutionen aufgeführt.

Das nächste Kapitel umfasst Pädagogisches Verstehen und Handeln (Neuß) und unterscheidet dabei zunächst zwischen Abbildungs- und Konstruktionsvorstellungen. Der pädagogische Bezug als „zentraler Fachausdruck“ (85) wird erläutert. Die Frage nach der Normativität und den Zielvorstellungen pädagogischen Handelns schließt sich an.

Im achten Kapitel werden Rechtliche Grundlagen (Grotstollen) aufgeführt: Das SGB VIII mit dem TAG und dem KiföG. Ein eigenes Unterkapitel widmet sich dem §8a im SGB VIII und dessen Bedeutung für die Arbeit in Kindertagesstätten. Einige kurze Ausführungen zur Aufsichtspflicht schließen das Kapitel ab.

Zum Thema elementarädagogische Handlungskonzepte (Lorber) werden zunächst die Begriffe Konzept und Konzeption kurz unterschieden. Dann werden der Situationsansatz, die Waldorf-Pädagogik, die Montessori-Pädagogik, die Reggio-Pädagogik und der Waldkindergarten jeweils auf circa einer Seite mit einigen Merkmalen vorgestellt.

Im Kapitel Elementarpädagogische Theorien (Wyrobnik) werden der Begriff „Theorie“ und anschließend die Bedeutung von Theorien für die Praxis erläutert. Als elementarpädagogische Theorien stellt die Autorin die Selbstbildungstheorie von Gerd Schäfer der Ko-Konstruktionstheorie nach Wassilios Fthenakis gegenüber.

Das Kapitel elf, Bildung und Lernen in der frühen Kindheit (Neuß), befasst sich mit Bildungsansprüchen von Kindern, Wegen kindlicher Weltaneignung und verschiedenen Lerntheorien. Als Fazit werden daraus folgende pädagogische Konsequenzen aufgeführt.

Das folgende Kapitel Heterogenität – Chancengleichheit im Kindergarten? (Sauter) befasst sich eingangs kurz mit Verschiedenheit als zentraler Dimension der pädagogischen Arbeit und bezieht sich dann auf die Differenzlinien Migration und Milieu sowie Armut als Lebenslage. In aller Kürze wird zum Schluss auf die Bedeutung von inklusiven Strategien verwiesen, um auf soziale Ungleichheit zu reagieren.

Im Kapitel Elementardidaktik – Lernen anregen und begleiten (Westerholt, Neuß) werden als didaktische Formen Gruppenkreise, das Freispiel, Rituale und die Projektarbeit vorgestellt.

Der professionelle Umgang mit Kindern (Wüst, Wüst) ist Gegenstand des vierzehnten Kapitels. Die Haltung der Fachkräfte und ihre Selbstreflexivität werden als wesentliche Faktoren professionellen pädagogischen Handelns herausgestellt. Am Beispiel der Gesprächsführung mit Kindern wird die Bedeutung einer wertschätzenden und die Kinder ernst nehmenden Haltung verdeutlicht. Es gilt, im Alltag den Kindern etwas zuzutrauen und Partizipation zu ermöglichen. Abschließend werden die Grenzen professionellen Handelns thematisiert.

Kapitel fünfzehn stellt Anforderungen an die Planung und Gestaltung von Räume(n) für Kinder (Zeiß) dar.

Das Kapitel Die Erforschung der Kindheit (Neuß) beginnt mit einer Gegenüberstellung des qualitativen und des quantitativen Forschungsparadigmas und wendet sich dann Fragen der Kindheitsforschung, insbesondere nach der Erforschung der Perspektive der Kinder, zu. Ein idealtypischer Forschungsprozess wird in vier Phasen untergliedert dargestellt.

Im folgenden Kapitel werden Kinderzeichnungen, Geheimnisse und Phantasiegefährten als Selbstbildungsprozesse von Kindern (Neuß) verstanden und an Fallbeispielen erläutert.

Beobachten, Dokumentieren und Fördern (Daum) sind Thema des daran anschließenden Kapitels. In aller Kürze werden die Bedeutung der Beobachtung, das Vorgehen, Beobachtungsfehler und einige wenige Beobachtungsverfahren sowie das Portfolio dargestellt.

Kapitel neunzehn widmet sich dem Diagnostizieren (Koch, Eucker). Es wird ein Ablaufschema förderdiagnostischen Vorgehens vorgestellt und die Qualitätsansprüche von Testverfahren kurz erläutert. Als gängige Testverfahren stellen die Autoren z.B.den DESK 3-6, den OTZ und den SSV in aller Kürze vor. Abschließend gehen sie auf die Probleme der Umsetzung von Diagnostik im Alltag der Kindertageseinrichtungen ein und betonen, dass zur Testdurchführung ein solides Testverständnis Voraussetzung ist.

Als Aufgabenbereiche von Leitungskräften in Kindertageseinrichtungen beschreibt Simone Hess nach einem aufzählenden Überblick exemplarisch die Kompetenzentwicklung der Mitarbeiterinnen, die Teamentwicklung, die Konzeptionsentwicklung, das Sponsoring und Fundraising sowie Kooperationen nach außen.

Es folgt ein Kapitel über Elementarpädagogische Bildungspläne (Endler). In diesem wird in Kürze erläutert, wie es zur Entstehung von Bildungsplänen im Elementarbereich kam. Dann werden Gemeinsamkeiten der verschiedenen Bildungspläne, nach Lernbereichen geordnet, aufgelistet. Unter dem abschließenden Unterkapitel „Umsetzungsprobleme“ verweist der Autor auf verschiedene Schwierigkeiten, insbesondere auf fehlende Evaluationen.

Die Qualitätsentwicklung im Kindergarten (Neuß) wird zunächst als Frage der Perspektive betrachtet. Mit Verweis auf die Studie von Viernickel/Schwarz werden wichtige Erkenntnisse zur Fachkraft-Kind-Relation genannt. Qualitätsentwicklung wird als Kreislaufprozess in Form eines Qualitätszirkels veranschaulicht. Abschließend stellt der Autor einige Verfahren der Qualitätsbewertung (z.B. KES-R, QKK) vor.

Das vorletzte Kapitel befasst sich mit der Beratung von Eltern (Neuß). Die wesentlichen Grundsätze der personenzentrierten Gesprächsführung nach Rogers, der Ansatz von Watzlawick und das Modell des vierohrigen Empfängers nach Schulz von Thun sowie die lösungsorientierte Beratung bieten die Grundlage für die Bearbeitung eines Fallbeispiels.

Themen, Methoden und Haltungen in der Zusammenarbeit mit Eltern (Hess) bilden den Abschluss des Buches. Formen der Zusammenarbeit, Familienzentren und Herausforderungen der Erziehungspartnerschaft werden kurz angeschnitten, bevor drei Beispiele für themenbezogene Elternarbeit dieses Kapitel beenden.

Diskussion

Das vorliegende Buch führt kurz und prägnant in grundlegende Themen der Elementarpädagogik ein und bietet damit einen breiten Überblick über das Feld. Das Buch möchte einen Beitrag zur Professionalisierung leisten. Durchgängig wird eine pädagogische Grundhaltung und der unvoreingenommene, positive Blick auf Kinder deutlich. Das Buch hebt den wichtigen Stellenwert der Elementarpädagogik und die verantwortungsvolle Aufgabe der Fachkräfte hervor. Besonders positiv zu betonen ist, dass dabei an unterschiedlichen Stellen auf die Bedeutung der eigenen Einstellung und der biographischen Reflexion und Distanz zu eigenen Vorannahmen und Deutungsmustern Wert gelegt wird. Besonders gelungen ist diesbezüglich das Kapitel 14 „Der professionelle Umgang mit Kindern“.

Auch wenn der Anspruch kaum zu verwirklichen ist, in einem Buch alle wichtigen Themen der Elementarpädagogik zu behandeln, so stellt sich dennoch die Frage, nach welchen Kriterien die behandelten Themen ausgewählt wurden und warum anderer wichtige Themen wie z.B. die Inklusion behinderter Kinder oder Genderaspekte fehlen. Dies wird nicht erläutert.

Der Band ist sehr übersichtlich aufgebaut. Dennoch ist die Anordnung der Kapitel nicht schlüssig. Beispielsweise folgt auf das Kapitel 5, das sich mit der Krippe befasst, sogleich in Kapitel 6 die Frage des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule. Elementarpädagogische Themen folgen erst später, die Frage von Bildungsplänen ist zwischen den Aufgabenbereichen von Leitungskräften und der Qualitätsentwicklung angebracht. Da die Kapitel aber auch gut als Einzelkapitel zu lesen sind, kann man problemlos in anderer Reihenfolge lesen, so dass die Frage der inkonsistenten Gliederung weniger ins Gewicht fällt. Hilfreich ist, dass an mehreren Stellen Querverweise zwischen den Kapiteln erfolgen. Somit wird zumindest punktuell eine Verbindung zwischen den ansonsten für sich selbst stehenden Kapiteln gewährleistet.

Das Buch setzt sich einen hohen Anspruch, da es mehrere Intentionen gleichzeitig verfolgt So möchte es einerseits „einen Überblick über zentrale Themen der Elementarbildung“ (11) geben, darüber hinaus zur „individuellen Weiterarbeit“ anregen (11) und zudem ein Arbeitsbuch für die Fach- und Hochschulausbildung sein. Sehr erfreulich ist die Ankündigung im Vorwort, dass es sich nicht als Buch der Wissensvermittlung versteht, sondern zur Anwendung, zum „pädagogischen Verstehen“ (12), zur Meinungsbildung und zur „Differenzierung der Begriffe“ (11) beitragen und dabei unterschiedliche Perspektiven aufzeigen möchte.

Leider gelingt es meines Erachtens nicht, diesem Anspruch gerecht zu werden. Aufgrund der Vielfalt der Themen geraten die einzelnen Kapitel zwangsläufig so knapp, dass Vertiefungen und kontroverse Darstellungen an vielen Stellen fehlen. Die meisten Kapitel bestehen lediglich in einer oberflächlichen Aneinanderreihung von Einzelaspekten, die nicht diskursiv aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, kritisch reflektiert und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Eine problemorientierte Darstellungsweise unterbleibt oder erfolgt nur durch kurze Hinweise auf unterschiedliche Modelle. Die einzelnen Themen werden nacheinander abgearbeitet, anstatt reflexiv durchdrungen zu werden. An dieser Stelle setzen teilweise die Arbeitsaufgaben ein und verlangen eine Meinungsbildung oder Stellungnahme. Fraglich ist aber, wie dies alleine aus den zugrundeliegenden Texten heraus geleistet werden soll.

Problematisch ist, dass an vielen Stellen Aussagen nicht mit Literatur belegt sind. Beispielsweise heißt es auf S. 17: „Kindheit umfasst in der Literatur in etwa das Alter vom vierten bis zum zwölften Lebensjahr“, ohne hierfür einen Beleg anzugeben oder auf Unterschiede in den Altersangaben einzugehen. Fachbegriffe werden zwar erläutert, aber – ganz im Gegenteil zur Ankündigung im Vorwort – häufig nicht differenziert betrachtet. Meistens wird nur eine Erklärung gegeben, teilweise sogar ohne Angabe von Quellen (z.B. „Didaktik“, S.160).

Sinnvoll und meist gut eingebunden sind die Fallbeispiele. Besonders gelungen ist z.B, wie in der Einleitung anhand des Fallbeispiels zentrale elementarpädagogische Fragen entwickelt werden.

Da das Buch als Lehr- und Arbeitsbuch konzipiert ist, finden sich an vielen Stellen Arbeitsaufgaben für das Selbststudium oder für die Bearbeitung in Seminargruppen. Nicht immer ist die Platzierung der Aufgaben sinnvoll. Teilweise sind die Aufgaben am Ende eines Kapitels angeordnet und dienen der Wiederholung oder Vertiefung (z.B. S.127). An anderen Stellen aber treten die Aufgaben mitten im Text auf und sollen zum Weiterdenken einladen – allerdings folgt manchmal leider sogleich im Anschluss und unübersehbar die „Lösung“ der Aufgabe (z.B. S.200). Die Qualität und didaktische Eignung der Aufgaben ist sehr unterschiedlich. Manche der Aufgaben bestehen lediglich in einer Wiederholung des Gelesenen, andere sind so anspruchsvoll, dass ich diese ohne weitere Besprechung und Begleitung durch Lehrende für nicht umsetzbar halte. Trotz allem stellen die Aufgaben einen sinnvollen Pool für die Seminararbeit dar und können Lehrenden, die nach Anregungen suchen, eine Hilfe für die Vorbereitung bieten.

Neben den unterschiedlichen Ansprüchen, die sich das Buch stellt, möchte es auch gleichzeitig unterschiedliche Zielgruppen erreichen. Auch diesem Anspruch kann es nicht völlig gerecht werden. So wendet es sich sowohl „an angehende Erzieherinnen“(11) als auch an „Studierende elementarpädagogischer Arbeitsfelder“ (11) – obwohl in den Texten dann fast ausschließlich von Erzieherinnen und nicht mehr von Kindheitspädagoginnen die Rede ist. Es ist fraglich, ob sich damit auch Studierende angesprochen fühlen. Vom Niveau her ist das Buch sicherlich eher für die Erzieherinnenausbildung als für ein Studium geeignet. Im Rahmen des Studiums kann es höchstens punktuell zur ersten Einführung in Themenfelder herangezogen werden.

Das Buch hat ein ansprechendes Lay-Out. Gut ausgewählte, nicht zu zahlreiche Fotos, unterstreichen den Inhalt. Die Sprache ist klar und gut verständlich, Tabellen und graphische Darstellungen verdeutlichen den Sachverhalt. Es ist ein Buch, das man gerne zur Hand nimmt und das zum Lesen einlädt.

Fazit

Das Buch umfasst ein breites Spektrum elementarpädagogischer Themen, die übersichtlich, verständlich und praxisbezogen aufbereitet sind. Damit bietet es eine weitgehend gelungene Einführung, die für die Ausbildung von Erzieherinnen gut geeignet ist. Arbeitsaufgaben und Fallbeispiele bieten didaktische Anregungen. Für das Studium bietet das Buch zwar Anregungen, es kann aufgrund der Vielzahl von Themen diese aber nicht diskursiv vertiefen und ist deshalb hierfür nur sehr eingeschränkt einsetzbar.

Rezension von
Prof. Dr. Regine Morys

Es gibt 7 Rezensionen von Regine Morys.

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Zitiervorschlag
Regine Morys. Rezension vom 09.09.2010 zu: Norbert Neuß (Hrsg.): Grundwissen Elementarpädagogik. Cornelsen Scriptor (Berlin) 2010. ISBN 978-3-589-24534-5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/9822.php, Datum des Zugriffs 17.07.2024.


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