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Standards für das Verfassen von Rezensionen

Inhalt
  1. Allgemeine Anforderungen
  2. Gliederung und Umfang
  3. Allgemeine Formatierungsangaben
  4. Rechtschreibung und Gender
  5. Abgabe der Rezension

Stand: 22.06.2021

Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise für Rezensent:innen.

Allgemeine Anforderungen

Ziel der Rezensionen ist es, den NutzerInnen des Rezensionsdienstes bei ihren Lese- und Kaufentscheidungen zu helfen. Nach dem Lesen Ihres Textes sollen die Leser:innen eine Vorstellung haben, welchen Nutzen die Lektüre des besprochenen Buchs bieten könnte. Als Leser:in stellen wir uns in erster Linie Mitarbeiter:innen der Sozialwirtschaft vor. Aber auch die Scientific Community sollte sich mit Gewinn über die publizistischen Tätigkeiten und die dahinterstehenden Entwicklungen in Theorie und Praxis orientieren können.

Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden, haben wir einige Leitlinien für das Verfassen einer Rezension entwickelt.

Gliederung und Umfang

Jede Rezension sollte ein differenziertes, für die Leser:innen aussagefähiges Bild des besprochenen Werkes vermitteln. Darüber hinaus kann es das thematische Umfeld der Publikation oder der AutorInnen bzw. HerausgeberInnen beleuchten. Daraus ergibt sich, dass socialnet Rezensionen eine „dienende“ Funktion haben: Sie sollen unsere NutzerInnen über vielversprechende Neuerscheinungen solide informieren. Eine Konsequenz dieser Aufgabenbestimmung ist, dass die Vorstellung eigener Ideen und Positionen der RezensentInnen hier nicht im Vordergrund stehen soll – dafür gibt es andere Publikationsforen, z.B. Sozial.de. In erster Linie und überwiegend soll es also um die Vorstellung des rezensierten Werks gehen.

Gliederung

Die Rezension sollte dazu sachlich gehalten, prägnant formuliert und klar gegliedert werden. Folgender Aufbau einer Rezension hat sich praktisch bewährt:

  • Thema der Publikation
  • Vorstellung von Autor:in oder Herausgeber:in
  • Entstehungshintergrund
  • Aufbau
  • Inhalte (dies sollte in der Regel der umfangreichste Teil der Rezension sein und kann nach Abstimmung mit der Redaktion bei Gesetzestexten oder auch Sammelbänden kleiner ausfallen)
  • Diskussion mit begründeter Bewertung
  • Fazit, sprich: eine aussagekräftige und umfassende Zusammenfassung, aus welcher der Buchinhalt sowie Ihre Bewertung hervorgehen (Abstract zu Ihrer Rezension)
  • Erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich: Summary = englische Übersetzung des Fazits

Im Einzelfall können Abweichungen sinnvoll sein oder Ihrer persönlichen Intention entgegenkommen. Häufiger werden Abschnitte, z.B. Aufbau und Inhalt, zusammengefasst. Deutlich getrennt sollten hier jedoch stets Inhalt, Diskussion und Fazit sein.

Bei Sammelbänden oder auch Gesetzestexten genügt es, nach einem Überblick über den Band einzelne Beiträge exemplarisch vorzustellen. Auf jeden Fall sollten am Ende eine Diskussion und ein knappes Fazit, ggf. unter einer anderen Bezeichnung, stehen.

Am Anfang der Rezension nennen Sie am besten Autor, Titel und Ihren Namen, um eine sichere Zuordnung des Textes zu gewährleisten. Um Ihre Nennung als Rezensent:in am Ende der Rezension und den Zitiervorschlag müssen Sie sich nicht kümmern. Dies wird automatisch aus unserer Datenbank eingefügt.

Umfang

Der angemessene Umfang einer Rezension kann deutlich variieren und liegt in den meisten Fällen bei zwei bis drei Druckseiten oder 5.000 bis 8.000 Zeichen. Grundsätzlich kann eine Rezension auch deutlich ausführlicher ausfallen, wenn es die Sache erfordert. Wir möchten dabei noch darauf hinweisen, dass Rezensionen zu Sammelbänden 3-4 ausgewählte Kapitel vorstellen können und eine vollständige inhaltliche Wiedergabe des Titels somit nicht notwendig ist.

Allgemeine Formatierungsangaben

Bitte reichen Sie Ihre Texte nur elektronisch, d.h. per E-Mail oder (geplante Option) per Formular, in den Formaten von Word (DOC, DOCX, RTF (Rich Text Format)) oder von Open Office (ODT (Open Document Text)) ein.

Sie erleichtern sich und uns die Arbeit, wenn Sie auf unseren Mustertext für Word oder Open Office als Vorlage zurückgreifen.

Bitte lesen Sie vor der Abgabe der Rezension möglichst gründlich Korrektur oder bitten Sie eine Person in Ihrem Umfeld um Korrektur. Korrekturwünsche nach der Abgabe der Rezension sollten sich auf Fehler beschränken, die durch redaktionelle Eingriffe hervorgerufen wurden. Der eingereichte Text sollte nicht mehr wesentlich geändert werden müssen.

Nach der Lektorierung laden wir Sie zum Korrekturlesen ein. Da die Redaktion über keine Ressourcen für eine Endabnahme verfügt, bitten wir Sie herzlich um gründliche Überprüfung des zur dauerhaften Veröffentlichung vorgesehenen Textes, da verbleibende Fehler in Ihrer Verantwortung bleiben.

Bitte nehmen Sie keine individuellen Formatierungen vor, bis auf folgende Ausnahmen

  1. Überschriften erhalten ein entsprechendes Absatzformat, vorzugsweise „Überschrift 2“.
  2. Personennamen - und nur diese - werden im Fließtext stets kursiv gesetzt, es sei denn, der Name wird in einem wörtlichen Zitat nicht kursiv gesetzt.
  3. Hervorhebungen sollten, wenn überhaupt erforderlich, äußerst sparsam eingesetzt werden und nur durch die Auszeichnung „fett“ erfolgen.
  4. Auflistungen werden als Listen (ohne besondere Reihenfolge) oder Aufzählungen (mit festgelegter Reihenfolge) formatiert. Für die Übersichtlichkeit bitten wir Sie, sich auf eine Gliederungsebene zu beschränken.
  5. Für Bezüge zu anderen Rezensionen oder Quellen im Internet können Links eingefügt werden.
  6. Fußnoten sind grundsätzlich möglich, aber für einen besseren Lesefluss möglichst zu vermeiden.

Bitte vermeiden Sie jede weitere Formatierung, insbesondere

  • Feste Zeilenumbrüche
  • Leerzeilen
  • Leere Absätze
  • Automatische oder manuelle Trennung
  • Veränderungen an den beiden einzigen erforderlichen Absatzformaten Standard und Überschrift 2
  • Änderung der Ausrichtung von linksbündig zu Blocksatz, zentriert oder rechtsbündig
  • Die Auswahl besonderer Schriften
  • Die manuelle Ergänzung von Kapitelnummern, Auflistungszeichen oder Aufzählungsziffern
  • Automatische Kapitelnummerierung

Am besten atmen Sie einmal tief ein und aus und denken dann nur noch an den Inhalt ;-)
Wir kümmern uns um die Formatierung :-)

Rechtschreibung und Gender

Die Artikel sollen nach den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung abgefasst werden.

Personenbezogene Schreibweise - Gender

Da es keine einheitlichen Regelungen zur Genderschreibweise gibt, setzen wir voraus, dass Sie die Geschlechtervielfalt in einer bevorzugten und durchgängigen Schreibweise Ihrer Wahl berücksichtigen werden.

Quellenangaben sind insbesondere bei neuen Erkenntnissen, kontroversen Positionen oder personenbezogenen Aussagen erwünscht. Darüber hinaus sind alle aus dem vorliegenden Rezensionsexemplar oder auch anderen Texten wörtlich (Zitat) oder sinngemäß (mit eigenen Worten oder als Paraphrase) übernommenen Argumente, Gedanken und Ideen anhand entsprechender Verweise zu belegen.

Satzzeichen

  • Zitate in einem Zitat werden mit einfachen Anführungszeichen gekennzeichnet.
  • Runde Klammern (...) im Zitat sind nur als Teil des Zitats zulässig.
  • Sätze werden nach einem Zitat und entsprechender Quellenangabe mit einem Punkt abgeschlossen.
  • Viereckige Klammern [...] im Zitat kennzeichnen eigene Korrekturen, Ergänzungen oder Auslassungen (Auslassungspunkte in eckigen Klammern).
  • Jede einzelne Auslassung muss mit [...] gekennzeichnet werden.

Quellenangaben und Literaturhinweise

Am Ende der Rezensionen gibt es zwei Arten von Literaturangaben:

  • Quellenangaben dienen ausschließlich als Beleg für im Beitrag getroffene Aussagen.
  • Die kommentierten Literaturhinweise bieten den Nutzer:innen Möglichkeiten, sich vertiefend mit dem Thema zu beschäftigen.

Im Text wird auf die unter den Quellenangaben genannten Werke beispielsweise in der Form (Autor:in Jahr, S. Seitenzahl) verwiesen.

Sofern der Quellenverweis nicht eindeutig ist, werden der Anfangsbuchstabe oder wenn erforderlich der vollständige Vorname hinter dem Nachnamen ergänzt bzw. das Jahr um einen fortlaufenden Kleinbuchstaben erweitert. Sofern die Quelle als Ganzes referenziert wird, entfällt die Seitenangabe.

  • Beispiele: (Koch und von Holt 2012, S. 12), (Koch Christian et al. 2013a, S. 2–3), (Koch C. 2013).

Die Quellenverweise stehen in der Regel vor dem Schlusspunkt des zu belegenden Satzes oder Absatzes. Inhaltliche Aussagen sollen ausschließlich im Text und nicht in den Quellenverweisen stehen. Die Quellen werden in einem Kapitel „Quellenangaben“ alphabetisch nach Autor:innen und Erscheinungsjahr aufgelistet.

Quellenangaben sollten so präzise wie möglich sein (Seitenzahl, bei URL Datum des Zugriffs). Sofern Sie sich auf Quellen im Internet beziehen, speichern Sie bitte die Seite als PDF, um Sie auf Nachfrage Dritten, z.B. im Rahmen eines Reviews, zugänglich machen zu können. Allgemein verbreitetes und akzeptiertes Fachwissen sollte nicht durch Quellenangaben belegt werden.

Literatur, die zur vertiefenden Lektüre empfohlen wird (3-5 Titel), wird in einem Kapitel „Literaturhinweise“ alphabetisch nach Autor:innen und Erscheinungsjahr im Anschluss an die Quellenangaben aufgelistet. Ein kurzer Kommentar dient den Nutzer:innen zur Orientierung.

Bibliografische Angaben als Quellennachweise oder weiterführende Literaturhinweise können sowohl nach ISO 690 oder auch anderen Standards in durchgängig gleichbleibender Schreibweise angegeben werden.

Abgabe der Rezension

Die Abgabe von Beiträgen erfolgt ausschließlich in elektronischer Form per E-Mail. Dateiformate sind möglich: Word (DOC, DOCX) und Open Office/Libre Office (ODT).