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Sachbearbeiter (w/m/d) im Bereich Härtefallfonds

  • ArbeitgeberBerliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB)
  • DienstortBerlin
  • Bewerbung bis 11.06.2020

Der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Sachbearbeiterin/einen Sachbearbeiter (w/m/d).

Bezeichnung:      Tarifbeschäftigte/r 
Berufsfeld:          Allgemeiner nichttechnischer Verwaltungsdienst
Entgeltgruppe:     E 10 TV-L
Besetzbar:          ab sofort, unbefristet
Vollzeit/Teilzeit:     beides 
Kennzahl:          03/20
 
Aufgabengebiet:

  • Sachbearbeitung im Bereich Härtefallfonds für die Opfer der SED-Diktatur des Landes Berlin (Schwerpunkt)
    • Beratung von Bürgerinnen und Bürgern zu Voraussetzungen des Härtefallfonds, zu allgemeinen sozialrechtlichen Regelungen und darüber hinausgehenden sozialen und finanziellen Hilfsangeboten
    • gemeinsames Erarbeiten von Anträgen auf Zuschüsse aus dem Härtefallfonds mit den potenziellen Antragstellern
    • Vermittlung von Betroffenen zu anderen Hilfsangeboten
    • Korrespondenz mit Sozialämtern, Stiftungen etc., die soziale oder finanzielle Hilfen anbieten
    • Registratur, Anlegen und Archivieren von Betroffenenakten
  • Vertretungsweise Beratung zu Akteneinsicht und Rehabilitierungsmöglichkeiten gemäß StUG, StrRehaG, Ber-RehaG, VwRehaG i.V.m. BVG, SGB
  • Vertretungsweise Korrespondenz mit Ämtern zu Rehabilitierungsanliegen
  • Vertretungsweise Vermittlung zwischen Antragsstellern und Ämtern/BStU

Formale Anforderungen:

  • Mit einem Bachelorgrad oder gleichwertigem Abschluss abgeschlossenes Studium, vorzugsweise mit Schwerpunkt Sozialwesen, oder gleichwertige Kenntnisse und Fähigkeiten.

Fachliche und außerfachliche Anforderungen:

  • Kenntnisse oder Erfahrungen im Umgang mit psychisch belasteten bzw. traumatisierten Menschen
  • Gründliche und umfassende didaktische und methodische Kenntnisse im Umgang mit Opfern der SED-Diktatur
  • Gründliche und umfassende Kenntnisse sozialrechtlicher Regelungen
  • Gründliche und umfassende Kenntnisse der SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) und des Stasi-Unterlagengesetzes (StUG)
  • Gründliche Kenntnisse der Sozialgeschichte der DDR
  • Gründliche und umfassende Kenntnisse über Aufbau, Strukturen und Arbeitsabläufe der Berliner Verwaltung, insbesondere der Gesundheits- und Sozialverwaltung
  • gute Anwendungskenntnisse der MS-Office Produkte sowie allgemeine EDV-Kenntnisse
  • hohes Maß an Belastbarkeit, Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
  • Selbständigkeit und gut ausgeprägte Organisationsfähigkeit
  • hohes Maß an Team- und Kooperationsfähigkeit
  • Dienstleistungsorientiertes und lösungsorientiertes Handeln

 
Anforderungsprofil und Weiteres
Die detaillierten fachlichen und außerfachlichen Anforderungen und Kompetenzen sowie deren Ausprägung können dem Anforderungsprofil, welches auf Anforderung übersandt wird, entnommen werden. Es ist Bestandteil der Stellenausschreibung und damit Grundlage für die Auswahlentscheidung.

Für Bewerberinnen/Bewerber, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, ist im Rahmen des Auswahlverfahrens die aktuelle dienstliche Beurteilung/das aktuelle Zeugnis (nicht älter als ein Jahr) zu berücksichtigen. Sollte eine entsprechende Beurteilung bzw. ein entsprechendes Zeugnis nicht vorliegen, wird darum gebeten, die Erstellung einzuleiten. Ferner wird um Übersendung einer Einverständniserklärung zur Personalakteneinsicht unter Angabe der personalaktenführenden Stelle einschließlich des Geschäftszeichens gebeten. 
 
Bewerberinnen/Bewerber, die vor dem 13. Januar 1972 geboren sind, müssen im Zuge des Einstellungsverfahrens eine Erklärung abgeben, ob sie für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) oder das Amt für Nationale Sicherheit der DDR (AfNS) tätig waren. Voraussetzung für die Einstellung ist zudem die Zustimmung auf Überprüfung bezüglich MfS- und/oder AfNS-Mitarbeit.

Eine Teilzeitbeschäftigung ist unter Berücksichtigung dienstlicher Belange grundsätzlich möglich. 
 
Die Bewerbung von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Voraussetzungen der Stellenausschreibung erfüllen, ist ausdrücklich erwünscht. 
 
Anerkannte Schwerbehinderte oder diesen gleich gestellte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.
 
Die Bewerbung von Frauen ist ausdrücklich erwünscht.

Wir bieten:

  • ein vielfältiges Aufgabengebiet
  • einen sicheren Arbeitsplatz im Land Berlin
  • ein kollegiales Arbeitsumfeld und ein gutes Betriebsklima
  • Flexible Arbeitszeitmodelle (u.a. Gleitzeit, Arbeiten in Teilzeit)
  • eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • eine Betriebsrente (VBL)


Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit tabellarisch abgefasstem Lebenslauf und den üblichen Unterlagen als zusammenhängende PDF-Datei bis zum 11. Juni 2020 an: 

bewerbung@aufarbeitung-berlin.de

Ansprechperson: Annett Schache (Tel.: 030/24079223)

www.berlin.de/aufarbeitung

Bitte geben Sie bei Ihrer Bewerbung als Betreff an:
socialnet Stellenmarkt, Anzeige 20268: Sachbearbeiter (w/m/d) im Bereich Härtefallfonds

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Bewerbung.
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